TS Borderrüde 7 Monate zog gestern endlich ein

  • Hey,
    ich denke du bist auf dem richtigen Weg, das braucht einfach seine Zeit. Aber Ruhe und Konsequenz ist auch meiner Meinung nach der richtige Weg. Paula hat am Anfang als Übersprung und Spannungsabbau die Katze gescheucht. (Da war ich natürlich am Rande der Verzweiflung, meine arme Katze ;) )
    Was ich eigentlich sage wollte: Ich kann Platinum als Trockenfutter empfehlen.
    Gute Konsistenz und gute Verträglichkeit (ich vermute, Paula hat auch eine Unverträglichkeit, denn auf anderes Futte hat sie mit Durchfall reagiert), außerdem 70% Fleischanteil.
    Ich füttere nach einigen Experimenten nur noch Platinum, wenn cih könnte, würde ich barfen, habe aber Momentan nciht die Möglichkeit dazu.

  • einzige frage die ich mir wirklich stelle: das in die beine beissen verbiete ich ihm, hört er auch gut drauf, kissen rammeln und leine beissen ignorier ich, das vorsichtig zubeissen bei mir verbiete ich ihm natürlich auch.
    wie kann ich dem kerl helfen seinen stress / frust abzubauen?
    ich weiß nur wie es bei mir is und wenn ich mich tierisch über etwas ärger (frust) oder einfach total gestresst bin, hilfts mir ja auch nicht wenn mir jemand sagt ich darf xyz nicht, sondern ich such mir was zum abreagieren, was in meinem fall aber meist was ruhiges, gemütliches ist. mit pech erwischt es auch nen freund oder familie, wenn ich nen miesen tag hinter mir hab.

    bisher handhabe ich das so, dass wenn er anfängt an sich rumzukauen und ich es ihm 3-4x verboten hab (er lässt es nach 1x-2x nein, fängt aber halbe minute - 2-3 minuten später wieder an, dann gibt es erneut ein nein, etc) dann biete ich ihm ne alternative an wie leckerli suchen o.ä.. lässt er es beim 1. mal nein lasse ich es damit auf sich beruhen und lass ihn in ruhe. meist hat er dann auch kurz später die augen zu.

  • Ist bei meiner Kleinen auch...
    Ich verbiete immer gleich diese Beißerei und notfalls kommt sie mal in ihre Wuthöhle. :D Hilft das alles nichts gebe ich ihr ihren Kauknochen oder zerre mal mit ihr am Tau oder an einem Kissenbezug mit Knoten drin. :) Dann lenke ich ihre Aggression in dem Moment um...
    Habe heute auch einen KONG gekauft und werde den morgen befüllen, wenn ich sie zu mir in die Wohnung hole.

  • eben hat er mich fast zur weißglut getrieben. ich hab telefoniert und die ersten paar minuten kaum geredet sondern nur zugehört, hat ihn nicht interessiert. als ich aber anfing zu reden fing er auch an meinen teppich zu bearbeiten. wenn er das sonst getan hat, haben o.g. paar mal nein gereicht oder eben leckerli suchen lassen o.ä. spielzeug hab ich ihm dann als er es dann immernoch nicht lassen wollte auch gegeben, aber auch da fing er kurz darauf wieder an meinen teppich anzunagen. aktiv mit ihm gespielt habe ich kaum ausser leckerlis nebenbei versteckt, da ich der meinung bin, dass er auch mal damit leben muss nicht 100% aufmerksamkeit zu bekommen wenn ich gerade anderweitig mit jmd rede.
    er hat es die ganze zeit einfach nicht sein lassen, der kampf zwischen uns inkl. wegschicken und wegschieben etc hat nicht gefruchtet bis ich ihm mein wasserglas in nacken gekippt hab inkl. nem nein. danach leckte er nur noch den teppich trocken nd legte sich letztendlich auch hin und gab ruhe. 5 minuten später bin ich dann mit ihm raus wo er seinen leinenbeissanfall ausgetobt hat.

    ich weiß er ist erst ein paar tage hier, aber ich kann doch deshalb nicht jeden sozialkontakt absagen. einkaufen gehen etc deligiere ich ja schon weiter, ebenso kriegt er mittelmässig viel aufmerksamkeit in verschiedener form. ich nerve ihn nicht mit dauergestreichel, sondern mache es manchmal im "vorbeigehen" und bleib kurz bei ihm, wenn er desinteressiert ist, lass ich ihn sofort, oder sonst wenn er von sich aus ankommt, wobei ich da auch nicht immer drauf eingehe. darüber hinaus bin ich konsequent, ein nein ist ein nein und daran gibt es auch nichts zu rütteln, ebenso gilt das für alle der wenigen befehle die ich ihm erteile. ich schreie ihn nicht an, ich schlage ihn nicht, ich bin durchweg ruhig, wenn auch im sehr ernsten tonfall wenn er es zu weit treibt und sich den ersten noch milderen neins widersetzt, ebenso bewege ich mich selbstsicher und zeige keine angst vor ihm wenn er mir mit seinen zähnen zu nahe kommt. ich habe respekt, wie es sich gehört, aber absolut keine angst. ich ziehe meine hände nichtmal weg wenn er das tackern anfängt sondern sage ihm klar nein und sobald ich etwas luft an der hand hab, nehm ich sie langsam aus seinem umfeld raus.

    es ist für mich einfach echt schwer wirklich zu filtern was er aus überforderung macht oder unterforderung. und wenn er mit restlos allem überfordert ist, vom 10 minuten spaziergang über telefonieren mit jmd anderes oder auch kein erfolg beim betteln oder mal nicht gestreichelt werden wenn er ankommt, was soll ich dann bitte tun?

    es war mir klar das es nicht der leichteste weg ist einen pubertierenden hund zu übernehmen, aber es kann doch auch nicht sein das ich ihm deshalb jeden wunsch von den augen ablesen muss und dieses auch befolgen da der herr sonst gefrustet ist? und wenn er erst gefrustet ist kann ich nur zusehen bis er sich von selbst abreagiert hat und brav dabei zusehen wie er meine wohnung auseinander nimmt oder sich selbst irgendwann blutig beisst.
    die spirale ist gerad wirklich sehr traurig, da ich ratlos bin. ich bin gewillt vieles zu tun, wenn ich nur wüsste in welche richtung.
    er kann grundsätzlich soviel zeit haben wie er braucht, nur bitte ohne mir die wohnung auseinander zu nehmen wenn ihm was nicht passt. gibt es gescheite trainingsmöglichkeiten wie ein nein auch zu einem nein wird ausser durch konsequenz? alternativen aufzeigen hilft bei ihm bisher gut, nur was mache ich bei einem fall wie heute abend? alles stehen und liegen lassen und den hund betüddeln? damit lernt er doch das er durch sein fehlverhalten kriegt was er will...
    er ist nunmal ein hund voller energie der seine auslastung sucht aber dank extrem niedriger frustrationsgrenze eben kaum auszulasten ist. selbst leckerlis suchen geht nur ein paar wenige mal da er dann auch wieder anfängt in dinge zu beissen. kauknochen interessiert ihn kaum, wirklich begeistert ist er von einem seiner spielzeuge, geb ich ihm das, spielt er erst damit und fängt dann dennoch an in dinge zu beissen.
    mit ihm und seinem lieblingsspielzeug spielen, ist auch nicht so von erfolg gekrönt, da er es kaum hergeben will. wenn ich es denn doch mal kriege, zeigt er seinen hütetrieb und schleicht um mich rum und fixiert es bis ich es werfe, kommandos befolgt er in dieser zeit nur seeehr widerwillig und nur mit viel nachdruck. für zerrspiele ist es zu klein, da hab ich öfter seine zähne an meiner hand als mir lieb is. andere spielzeuge interessieren ihn recht wenig, er springt einmal drauf an und hat dann kein interesse mehr, egal wie spannend ich es für ihn mache.

    wenn ich es morgen irgendwie hinkriege werd ich nen kong organisieren und mal gucken obs damit besser klappt (mit hund einkaufen = stress fürn hund, ohne ihn einkaufen = stress fürn hund.. :( ) ansonsten bleibt mir nur ne decke opfern und diese für zerrspiele hernehmen, sofern er darauf lust hat. nur ich habe die befürchtung dass das punktuell evtl. hilft, aber letztendlich keine lösung des problems ist. er ist schlau genug um zu wissen "mach ich unsinn, krieg ich aufmerksamkeit und werd bespasst".

  • du mußt natürlich auch drauf achten das du Ihm nicht zu viel Aufmerksamkeit schenkst.


    Er fordert die meiner Meinung nach auch ein. Was ganz deutlich gezeigt wird mit dem Teppich. Hm Frauchen spricht mit jemand anderem geht gar nicht. Also mach ich den Teppich kaputt und sie widmet sich wieder mir. :D


    Besorge Dir mal eine Leine wo am unteren Ende eine Stk Kette ist. Da beißt er nur 2x rein. Meine Kleine hat auch in die Leine gebissen. Nu nicht mehr.


    Das Problem ist immer das gleiche. Die Leute sind einfach nicht ehrlich wenn sie einen Hund abgeben. Es werden Baustellen einfach verschwiegen. Wenn man sowas weiß kann man auch besser drauf reagieren und sich mit manchen Dingen auch besser auseinander setzen.

    Bei Moritz stimmt von dem was über Ihn gesagt wurde vielleicht, wenn es hochkommt, 10%.


    Ansonsten heißt es Ruhe bewahren und immer wieder sagen: ALLES WIRD GUT. :yes:

  • das verhalten hat er gestern erstmalig gezeigt, rede ich mit anderen personen die vor mir sind oder im selben raum interessiert es ihn überhaupt nicht.
    aufmerksamkeit ist schwer zu beurteilen, generell lasse ich ihn viel in ruhe, fordere aber durchaus auch mal ein paar wenige streicheleinheiten und ebenso gehe ich auf seine forderung bzgl. streicheleinheiten auch mal ein.
    klar kriegt er bei viel unsinn auch viel aufmerksamkeit, die bude auseinandernehmen lassen muss ja nicht sein.
    über eine box habe ich bereits nachgedacht, jedoch habe ich seine "alte" vom vorbesitzer gesehen und diese wurde gänzlich auseinandergenommen von ihm. somit scheint er keine so gute erfahrung damit gemacht zu haben.

    was das leinebeissen angeht, hatten wir heute einen kleinen erfolg, nachdem ich wie immer stehen blieb und sofort weiterging wenn er aufgehört hat, hat das recht gut geklappt. beim 2. mal leinebeissen auf der 10 minuten runde zwar schon nicht mehr, aber man freut sich ja über jede kleinste kleinigkeit.

    was die vorgeschichte anging kann ich durch infos die ich habe mir meinen teil ganz gut zusammenreimen. ich verteufel auch den hund nicht dafür das er ist wie er ist.
    vor allem glaub ich das so manche angaben gar nicht gemacht werden konnten, da sich die vorherigen besitzer zu wenig mit ihm auseinander gesetzt haben (er kam nicht mehr raus, sondern nur noch in den garten, etc).
    das er mal gebissen haben soll ist mir jedoch bekannt, bei mir hat er es bislang nicht gemacht sondern nur bei frust angedeutet durch schnappen in meine richtung oder recht sanftes halten meiner hand. angeknurrt hat er mich bislang nicht oder mir wirklich aggressiv gedroht (schnappen in meine richtung ist klar eine drohung/massregelung, aber ein wirklich aggressiver hund droht m.E. anders und vor allem stärker - lasse mich da gerne korrigieren)

    und an das ALLES WIRD GUT glaub ich sowieso, das WANN steht nur in den sternen :)

  • bei uns hat es etwa ein halbes Jahr gedauert.

    Moritz kannte gar keine Box als er hierhin kam ich habe sie langsam positive aufgebaut und mittlerweile liebt er seine Box.

    Es könnte ja auch sein das er anfängt zu testen wie weit er bei Dir gehen kann. Vor allem ob du das was du sagst auch so meinst.

    Ich würde meine Bude auch nicht auseinander nehmen lassen. Da hätte er dann mehr Aufmerksamkeit als Ihm Lieb ist. :ops:


    Evtl. könnte Dir ein Trainer vor Ort auch hilfreich sein beim beurteilen seines Verhalten. :ua_nada:


    Achja und es lohnt sich. :yes: Ich habe heute 1 Jahr später einen super tollen Hund hier rumliegen.

  • testen tut er definitiv, aber bislang ohne erfolg für ihn. ich setze wirklich alles durch ob es ihm passt oder nicht. natürlich verlange ich keine utopischen dinge von ihm.

    geschätzt hat er in seinem leben nie konsequenz erfahren und neigt deshalb schnell zum gefrustet sein, da er es nicht kennt wenn ein nein auch ein nein ist oder ein sitz ein sitz.

    ich habe seine vorherigen besitzer auch nun mal angeschrieben ob sie mir evtl. mehr zu seiner vorgeschichte sagen können.

    professionelle hilfe ziehe ich auch in betracht, jedoch höre ich mir erstmal noch weitere meinungen an. trainer erzählen leider auch viel wenn der tag lang ist und die zeit möchte ich c4 und mir einfach ersparen.

  • Hallo,
    ersteinmal vorweg: Wenn du dir eine Hundeschule suchst, such sie sehr gründlich aus, am besten eine mit Border Collie Erfahrung, klingt jetzt doof, aber ist glaube ich sehr nützlich. Ich habe mit drei Wochen Training nach dem Prinzip einer Hundeschule hier in der Nähe aus einem kleinen Problemchen ein großes Problemchen gemacht, da die Trainingsmethode Paula stark verunsichert hat (ich hatte bis dato nur über positive Bestärkung gearbeitet).
    Deswegen spreche ich da aus sehr leidiger Erfahrung.

    Zu deinen Problemen:
    Kannst du deinen Hund auf sein Plätzchen schicken? Das war das erste, was ich Paula beigebracht habe, noch vor "Platz!" kam "Auf's Plätzchen!" ;-). (Ich habe fast alles, was wir gemacht haben geklickert.) Immer wenn sie im Weg war oder genervt hat, konnte ich sie prima da hin schicken (am Anfang natürlich noch nciht so prima, aber mit der Zeit). Dabei muss es unbedingt positiv aufgebaut werden, nicht dass er seinen Platz am Ende als Strafzone ansieht.
    Also "Auf's Plätzchen" - da füttern, Kommando auflösen, usw.

    Generell würde ich sagen, keins der Symptome weist auf Unterforderung hin, es schreien zwar immer alle "Ein Border Collie braucht soooooo viel Beschäftigung", aber ein sieben Monate alter Border Collie ist ja erstmal noch ein Baby und der muss (fast) nix außer schlafen/ruhen (bis zu 20h), essen und mal spielen.

    Glaub mir, Paula hat mich am Anfang auch in den Wahnsinn getrieben, weil sie keine Ruhe geben konnte. Ich habe mich dann in den ersten zwei Wochen dazu verleiten lassen, ihren Aufforderungen öfter nachzukommen, als ich wollte, wodurch sie nicht entspannter wurde, sondern noch aufgedrehter.
    Sie stand ständig vor mir und hat mich vorwurfsvoll angeschaut, so nach dem Motto "Tu doch mal was".

    Das ist eine harte Zeit, aber du musst da durch, der Hund muss lernen, dass Ruhe ist.
    Deswegen gab es bei mir am Anfang im Haus auch keine Spiele, kein Zerren, kein Werfen, nichts. Drinnen wird nur gekuschelt, geklickert, gegessen und geschlafen.
    Das heißt nciht, dass sie nciht selbst rumkaspern darf.
    Sie hat so einen Zerrknoten (also so ein Seil mit einem Knoten an jedem Ende), den sie am Anfang viel bearbeitet hat (den hatte sie da auch zur freien Verfügung). Und sie hat einen Kong.
    Trotzdem hat sie am Anfang oft - wie oben shcon geschrieben- oft meine Katze durch die Gegend gescheucht.
    Ich würde ihm also das Deckerammeln (noch) nicht verbieten. Auf Dauer finde ich es etwas nervig, das heißt, er kann später vielleicht lernen seinen Frust anders abzureagiern, der Kong ist da eine ganz gute Idee, Kauen macht ja bekanntlich auhc müde ;-).
    Paula hat Momentan viel Frust bei Hundebegegnungen an der Leine (durch die Hundeschule verstärkt), da bekommt sie ihr Lieblingsspielzeug zum zergeln und beißen, kann die Energie anderweitig rauslassen und geht gelassener durch die Situation.
    Da du aber sagst, dass deiner darauf nicht so gut anspricht, und es in einer Situation in der dur selbst passiv bleiben willst auch eher schlecht anwendbar ist, sehe ich wirkloich einen Kong als gute alternative.
    Ansonsten hilft da wirklich nur eiserne Konsequenz und das "Auf's Plätzchen".

    Wie du ein Nein gut aufbaust ist sehr schön in dem Buch "Hundeschule" von Viviane Theby beschrieben, dass ich nur wärmstens empfehlen kann, genauso wie "Hundeuni" aber das ist dann schon was für später :-)).
    In der "Hundeshule" werden auch verschiedene Lernprinzipien (z.B. Premack-Prinzip) und Motivationen erklärt.
    Ich selbst habe das Buch leider erst vor zwei Monaten empfohlen bekommen, halte es aber für super und es hätte mir sicher von Anfang an viel gebracht.

    Was aber denke ich das wichtigste ist, ist dass dein Hund lernt eine höhere Frusttoleranz aufzubauen.
    Das kannst du in vielen Schritten üben, wichtig ist aber, dass er den Frustauslösenden Situationen nur dosiert und kontrolliert ausgesetzt ist. Sonst führt das zu einem hohen Stresslevel, das dem Lernen abträglich ist.
    Ein Beispiel zum üben ist schonmal das Ignorieren von Spielaufforderungen.
    In der ersten Zeit wird wirklich am besten nur auf deine Aufforderung hin gespielt und nciht dann wenn er es erwartet (Das hattest du ja glaub ich auch schon so geschrieben).
    Dann geht es um Dinge wie auf dem Plätzchen warten, während du das Futter zubereitest (oder für den Anfang etwas leichter, es holst). Dir nicht ständig hinterherdackeln dürfen um zu gucken, was du tust. Nicht immer sofort Leute begrüßen dürfen.
    An der Frusttoleranz muss ich mit Paula bis heute arbeiten, sie verhält sich in manchen Situationen noch immer wie ein trotziges Kind, oder ist (was für mich schlimmer ist) durch Frust verunsichert.

    Ich hoffe ich habe alles richtig verstanden, was du geschrieben hast und dir auch irgendwie eine hilfreiche Antwort bieten können, leider kann cih mich ja nur auf meine persönliche Erfahrung stützen.
    Viel Erfolg beim Training.

  • sooo nachdem ichheute morgen eine mail an die ehemalige besitzerin geschrieben habe mit einigen fragen, bekam ich nun auch eine antwort :)

    dabei sprangen mir ein paar dinge besonders ins auge -
    1. er wurde schon mit 7 wochen von seinen geschwistern und mama getrennt
    2. beine beissen macht er wohl schon sehr lange, laut tierärztin sei dies aber unbedenklich :lepra:
    3. täglich 3-5x jeweils 1-2h raus, vor allem wald, wiesen etc, da dorf...
    4. anfänglich viele beisspiele mit ihm, laut trainerin hat er die beisshemmung wohl mehr oder minder verpasst und demonstriert das bis heute noch ganz gut, daran wurde aber in HuSchu im einzeltraining auch schon gearbeitet. hat sehr früh geschnappt, vor allem nach den kindern.
    5. leine beissen hat er bei ihr nicht gemacht, jedoch bei ihrem mann.

    so, das ist die grobübersicht über ihn bevor er bei mir war, dazu kamen nur noch dinge wie futtermittelunverträglich, alleinbleiben bei ihnen, ohne leine laufen etc

    evtl. fällt einem dazu ja noch was pfiffiges ein?
    mir fällt vor allem auf, das er a) zu früh von mama weg war und b) danach überfordert war. wann soll ein welpe schlafen mit 3 kleinkindern im haus und zuviel auslauf?

    aber von all dem ganzen gemecker über den drops mal etwas was ich toll finde: er hat schon ne menge vertrauen in mich gefasst nach der kurzen zeit. dinge die ihm angst machen oder erschrecken guckt er zuerst zu mir und wenn ich entspannt bin und ihm vorsichtig zeige das es ihm nix tut (heute ne gelber sack tüte) ist er super schnell entspannt. gleichzeitig gewöhne ich ihn an den satz "is okay".
    border collie neugier ist schon was tolles, erstmal n satz zur seite um sich dann doch langsam ranzuschnüffeln :lachtot:
    ebenso toll find ich seine coolness sobald man sich in räumen befindet. besuch bei meiner mama und nach 5 minuten rumschnüffeln legte er sich und döste vor sich hin, gleiches im auto. ist schonmal nen gutes zeichen das man ihn später überall mitnehmen kann. nur draussen müssen wir noch arbeiten an seiner überdrehtheit, aber das wird mit der zeit schon werden.

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