Außenhaltung tagsüber – bis zu welchen Minustemperaturen mög
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Hallo Foris,
meine Schäferhündin Luna (3 Jahre) ist schon von klein auf tagsüber, wenn mein Mann und ich unterwegs sind, in einem großen Zwinger mit Auslauf (ca. 7 Uhr bis 16 Uhr). 1-2 Mal täglich lässt mein Schwiegervater sie raus, geht mit ihr die Straße entlang zum Lösen und beschäftigt sich ein wenig mit ihr. Im letzten Winter habe ich sie dann im Haus gelassen, wenn es unter 0 Grad waren. Aber da mein Schwiegervater (80 Jahre) nur noch sehr schwer die Treppen hoch und runter kommt, kann ich ihm nicht zumuten, Luna oben aus der Wohnung zu holen und wieder hoch zu bringen. Das heisst dann für mich, dass ich in meiner halben Stunde Mittagspause nach Hause düse, den Hund raus lasse, und wieder zurück düse (7 km ein Weg). Das ist Stress pur, und außerdem fällt damit natürlich auch mein Mittagessen aus, und letztes Jahr bin ich nach ein paar Wochen echt auf dem Zahnfleisch gegangen…
Ich bin nun dabei, meinen Schwiegervater (bzw. eher Schwiegermutter, die hat es nicht so mit Tieren) zu überreden, dass Luna über den Winter tagsüber einen Platz bei ihnen in der großen Wohnküche bekommt, und er dann 1-2 Mal am Tag mit ihr rausgeht. Um das aber nicht unnötig überzustrapazieren, mache ich mir nun Gedanken, welche Minustemperaturen ich Luna zumuten kann, und ab wann sie dann wirklich ins Haus muss.
Heute Morgen waren es -5 Grad bei uns, aber über Tag wenn die Sonne rauskommt, wird es ja noch wärmer, von daher denke ich, das ist noch ok. Sie kommt dann auch nicht aus einer völlig überheizten Wohnung, sondern schläft nachts bei uns im Schlafzimmer bei ca. 12-13 Grad.
Was denkt Ihr, ab wann muss sie zwingend rein?
Danke!
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Hallo,
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Wie schauts denn im Zwinger aus?
isolierte Schutzhütte mit Decken etc.? -
Wenn die Hütte genügend isoliert ist und mit Decken oder viel Stroh ausgelegt ist, kann sie locker draußen bleiben. Du sagst ja sie ist es gewöhnt, dementsprechend ist ihr Fell dichter zudem ist sie eh ein Hund mit eher längerem Fell.
Wenn es dann wirklich minus 10 Grad gibt, kann sie ja immer noch rein. -
Eine isolierte Schutzhütte ist vorhanden, ein dickes, warmes Kissen liegt drin, aber sie geht leider nicht rein. Ich hab versucht, ihr die Hütte mit Leckerlie schmackhaft zu machen, gebe ihr dort was zu kauen, aber sie geht sofort wieder auf ihren anderen Liegeplatz (kleiner Palettenstapel, darauf ein Outdoor-Hundebett). Ich bin mir nicht sicher, ob sie die Hütte aufsuchen würde, wenn ihr zu kalt wird. :/
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Ich denke da ist das wie beim Futter
es ist noch kein Hund vor vollem Napf verhungert und noch keiner bei Möglichem Unterstand erfroren.Beobachte sie einfach und wenn du merkst, du kommst nach der Arbeit heim und ihr ist kalt, dann sollte sie lieber drinnen bleiben. Aber bis dahin finde ich spricht doch nichts dagegen.
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Zitat
... noch keiner bei Möglichem Unterstand erfroren.
Da ist was dran...

Ich werde die Hütte mal statt des Kissens ordentlich mit Stroh auslegen, im Stall legt sie sich auch ganz gern ins Stroh. Vielleicht nimmt sie die Hütte dann besser an.
Und wenn mein Schwiegervater nach ihr schaut und das Gefühl hat, sie friert, soll er sie halt mit rein nehmen.
Danke, Ihr Zwei!

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Das ist zwar schon viele Jahre her, aber meine Tante hatte früher einen Hund, der auch teilweise draußen gelebt hat. Der hatte auch ne tolle Hundehütte mit Decken drin und Stroh, etc.
Hundi hat das blöd gefunden und das ganze Ding auseinander genommen und dann oben drauf geschlafen. Ihm war einfach nicht kalt, weil er so dickes Fell hatte.
Vielleicht ist es mit deiner Maus ähnlich?
Ist der Platz draußen denn überdacht? -
Bei einem gesunden Schäferhund, der ja durch die regelmäßige Außenhaltung sowieso schon ne gute Unterwolle ausbildet + der Möglichkeit eine isolierte Hütte aufzusuchen würde ich mir da echt keine Gedanken machen!
Ich hab nen Hovawart-Retriever-Mischling und der liegt auch bei Minusgraden im Schnee, im Nieselregen etc. und ich habe diesen Hund noch nie frieren sehen...gibt halt sehr robuste Exemplare...:-) -
Hallo,
ich sehe es auch so wie meine Vorschreiber.
Vielleicht mag sie Stroh wirklich lieber, kannst ja mal ausprobieren.
Zu viele Sorgen würde ich mir nicht machen.Liebe Grüße
Steffi
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Ich danke Euch!

Der Zwinger (ca. 16 qm) ist überdacht, und in der Ecke, in der Luna meistens liegt, haben wir als Windschutz Plexiglas angebracht. Vor dem Zwinger ist noch ein nicht überdachter Auslauf von noch mal ca. 30 qm, der immer zugänglich ist. Zur Not kann sie sich also immer noch beim Löcher buddeln aufwärmen.

Ich werde am Wochenende auf jeden Fall noch die Strohvariante ausprobieren, mal sehen, ob sie die Hütte dann eher annimmt.
- Vor einem Moment
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