Meine kleinen Hundeprobleme

  • Hallo, Ich habe einen Bolonka Zwetna,er heißt Leo, 4 Jahre alt und kastriert. Ich möchte das mein Hund auf die normalen Befehle reagiert.
    Probleme sind wie folgt.
    - spazieren gehen jeder Hund wird angebellt, vorallem die großen Hunde.
    - bin ich mit meinem Hund alleine hört er auf das was ich sage
    - kommt meine Frau von der Arbeit, geht erst mal ein Heulkonzert los. Ab dann kann ich machen was ich will, der Hund hört nicht mehr. Sitzt meine Frau im Sessel und ich möchte den Hund wegnehmen dann knurrt und hackt der Hund nach mir.
    - nachts schläft der Hund bei meiner Frau im Bett. In meine Betthälfte darf er nicht. Das funktioniert auch ganz gut.
    Die ganze Nacht schläft er auch nicht im Bett. Er macht seine Kontrollgänge oder liegt in seinem Körbchen.
    - Was ich schön finde ist, dass wenn es klingelt leo zwar zur Tür läuft, aber nicht bellt.
    Wird aber die Tür aufgemacht geht ein Bellkonzert los und er springt die Person an den Beinen an.

    Ansonsten ist unser Leo ein Hund denn man nur gern haben kann.

    Wer hat eine idee was ich machen könnte. Gruß

  • Ok, ich bin jetzt mal ganz böse. Bitte nimm es nicht persönlich.
    Was Du machen kannst? Den Hund erziehen.... Entschuldige, ich will Dich nicht angreifen. Aber es klingt so, als würde der Hund wirklich null Grenzen kennen.
    Ich würde ihn z.B. gar nicht an die Tür lassen, wenn er dort völlig hochfährt. Der Hudn hat dann auf seinem Platz zu bleiben.
    Dann würde ich die Bellerei unterbinden, wenn Ihr auf große Hunde trefft. Wie sieht es aus, wenn er anfängt zu bellen? Läuft er los und kläfft andere Hunde an? Kannst Du ihn bei Dir halten, bis Ihr zu anderen Hunden kommt? So spult sich der kleine Mann vielleicht nicht so auf und denkt, dass er alles regeln muss.
    Kennt er z.B. überhaupt das Wort "Nein"?
    Wie kann es sein, dass der Hund nach Dior hackt? Wie benimmt sich Deine Frau ihm gegenüber? Wenne r anfängt, rumzuheulen, wenn Deine Frau kommt...geht sie dann darauf ein? Also begrüßt sie ihn nach dem Motto "Ja, Frauchen hat Dich auch vermisst!"? Oder ignoriert sie ihn? Deine Frau sollte Dir, auch wenn sie da ist, mal die "Erziehungsrolle" übergeben. Fühlt sie sich möglicherweise gar geschmeichelt, dass der Hund ihr so zugewandt ist und nicht Dir? Meiner Meinung nach sollte er auch ab heute nicht mehr im Bett schlafen. Das stärkt nur seine Rolle gegenüber Dir. Er schläft bei Deinr Frau nachts in der Betthälfte und hackt nach Dir tagsüber - da stimmt doch etwas mit den Rollen ganz gewaltig nicht.
    Ganz ehrlich: Das sind wirklich nicht nur kleine Probleme, es fehlen wirklich Grundlagen. Sucht Euch am besten einen Trainer.
    Nicht, weil ich gemein sein will. Sondenr weil es für alle Beteiligten dauerhaft bestimmt das Beste ist.

    Viele Grüße!

  • Ich glaube, Deine Frau und Du, Ihr müsst da zusammen dran arbeiten.

  • Hallo,
    vielen Dank für die Antworten. Ich weiss das ich meinen Hund schlecht erzogen habe.
    Eine Anmerkung. Ich bin seit vielen Jahren EU-Rentner. Damit ich nicht so allein bin, habe ich mir vor 4 Jahren
    einen Hund angeschafft.
    Ich wollte, dass der Hund auf die gebräuchlichen Befehle wie, sitz, platz, komm .... reagiert. Das funktioniert auch ganz gut.
    Aber einiges von dem was ich bereits schrieb ist nicht mehr erträglich.
    Nun möchte ich versuchen die Fragen zu beantworten.

    Wenn ich mit dem Hund spazieren gehe, dann an der leine. Es gibt bei uns einige Straßen bzw. Feldwege da läuft er ohne Leine. Ohne Probleme, Befehle werden umgesetzt. Kommen Hunde groß oder klein die er kennt und die er auch nie groß angebellt hat, gibt es keine Probleme. Beschnuppern und weiter. Man kann auch mit den anderen Hunden gemeinsam weiter gehen es funktioniert.
    Kommen Hunde die bisher angebellt wurden, nehme ich ihn an der Leine und der Affentanz mit dem Gebelle geht los.
    Ich habe mit dem Kommando Aus versucht der Lage Herr zu werden. Bisher minimaler Erfolg. Ich rufe dann zig mal
    Aus.

    Unser Nachbar hat einen größeren Hund. Der bellt kaum, liegt auf der Wiese. bekommt Leo mit das der Nachbarhund drauzen ist, läuft Leo zur Hochform auf. Er bellt so laut und bellt sich in eine reine Hüsterie. Rufen nützt dann nichts mehr
    Man muss dann zu ihn hingehen. Das merkt er meist garnichts und dann tritt in den Arsch. ( manchmal )
    Ich habe leo auch schon mal übern Zaun gereicht, Nachbar war dabei um zu sehen was passiert.
    Nachbars Hund hat sich gefreut und wollte spielen, aber unserer nicht. da gab es nur noch ein knurren und bellen.

    Zur Situation wenn meine Frau Heim kommt.
    Loe erkennt schon an dem Autogeräusch wenn meine Frau kommt.
    Dann stürzt er zur Haustür. Kommt dann meist ins Wohnzimmer zurück. Sessel oder Couch werden genutzt.
    Kommt meine Frau ins Wohnzimmer um mich zu begrüßen, spielt der Hund verrrückt. Es wird gebellt und meine Frau angesprungen. Eine Begrüßung untereinander ist dann nur erschwert möglich.
    Situation Sessel. meine Frau ist oft k.o. und möchte ihre Ruhe mal haben. Wenn dann Leo auch noch auf dem Sessel ist, schaft es meine Frau nicht ihn los zu werden. Dann versuche ich einzugreifen, rufen u.s.w. nützt nichts
    der Hund will nicht. Dann kommt das Problem das ein knurren und zuschnappen einsetzt.
    Wenn ich mich mit meiner Frau mal drücken möchte, spielt der Hund verrückt. Bellen und zuschnappen folgt.
    Wobei uns unklar ist wer der Böse ist.

    Zur Bettproblematik.
    Meine Frau möchte das er in ihrem Bett mit schläft. Ich habe grundsätzlich etwas dagegen, weil ich es unhygienisch finde. Daher darf er nicht in mein Bett. Morgens probiert es Leo dennoch aus.

    Zur Haustürgeschichte.
    Wenn es bei uns klingelt steht der Hund schon an der Tür ohne zu bellen. Ich schaffe es dann aber nicht ihn von der Tür weg zu bekommen. ich müßte ihn dann in die Abstellkammer jedes mal einsperren. Da ist er pfiffig ist und das Spiel kennt, bekomme ihn nicht zu greifen.
    Das mit der Haustür ist keine schlechte Idee. Aber mein Hund weiss ganz genau ob ein fremder da steht oder keiner. Da müßte ich mir was überlegen.

    Wie gesagt es gibt einige Befehle die er kennt und befolgt. Das Wort nein kennt er ganz genau. z.B. wenn er bettelt und ein nein fällt wird der Kopf gesenkt und er macht platz.

    Mit kleinen Hunden geht es so einigermaßen. Die er kennt werden gleich angegangen und schnuppern.
    Einige halten still, andere lassen sich das nicht gefallen.
    Unser Leo hat eine Pudeldame als Freundin. Wenn die beiden sich treffen, kann man die leine ohne Probleme abmachen. Die beiden Spielen wie verrückt. Kein Gebell nichts. Leo möchte die Pudedame immer besteigen, was natürlich nicht funktioniert. Sie läßt es auch nicht zu. Sie macht sitz.

    Wenn wir Bekannte treffen, die Leo immer gern gestreichelt haben, geht auch jedesmal ein Geheule los bis er gestreichelt wird. Ist das normal !!!! Nach der Streicheleinheit ist alles wieder o.k.

    Auf eure Antworten bin ich gespannt
    Gruß

  • Hallo,

    ich habe erkannt, dass ich versagt habe in einigen Dingen.
    meine frau ist damit eivberstanden dass der Hund nicht mehr bei ihr schläft. Wie ist nur unklar. Unsere schlafstubentür muss nachts aufbleiben.
    Alles andere werde ich versuchen in den Griff zu bekommen.

    Frage: gibt es Hundebefehle die man nachlesen kann ??????

    Danke und Gruß

  • Hallo!

    Mit reinen Befehlen wirst Du wahrscheinlich nicht so weit kommen, denn der Hund muss erstmal verstehen, was Du von ihm willst. Vor allem müsst Ihr Euren ganzen Umgang mit ihm und auch das Verständnis ändern.

    Ich stelle mir das Leben von Eurem Hund sehr stressig vor: Er muss sich um den Besuch kümmern, Euch beide zurechtweisen, fremden Hunde zurechtweisen.... das sind alles Dinge, die ihr ihm abnehmen könnt und müsst.
    Völlige Regelfreiheit ist nichts angenehmes für einen Hund, er braucht gewisse Leitlinien, in denen er sich bewegen darf. Sonst muss er sich halt um alles selbst kümmern und das bedeutet Stress.

  • Es klingt ein wenig, entsculdige wenn ich es so ausdrücke, als wäre ein Hund ein Automat: Befehl rein - erwünschtes Verhalten. Die Forschung ist längst über das reine Reiz-Reaktion-Schema hinaus - zum Glück!
    Das Stichwort sollte heißen: Beziehung vor Erziehung. Natürlich gehört die Erziehung dazu. Jedoch sollte die Beziehung zwischen Hund und Halter intakt sein - da ergibt sich Erziehung quasi von selbst (quasi :D ).
    Ich möchte das von "Really Red" gepostete noch einmal unterstreichen: Euer Hund glaubt, für viel mehr verantwortlich zu sein als er tatsächlich müsste. Es stimmt also etwas Grundsätzliches nicht. Und dementsprechend noch einmal: Holt Euch doch einen Trainer ins Haus. Es reichen sicherlich wenige Stunden, um Euch Anhaltspunkte zu geben, wie sich Euer bisheriger Weg mit dem Hund umstrukturieren lässt, so dass es allen besser geht.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!