100%-Rückruf und Abbruch-wie habt ihr es gemacht?

  • Zitat

    Magst du es vielleicht mal näher beschreiben mit dem Abbruch? Also, wenn der Hund eine wirklich super reizvolle Alternative hat(Jagen, anderer Hund...), kommt man mit Belohnung nicht weit. Zumindest nicht bei einem Hund mit einem eher geringen Will-To-please.

    Ich habe einen für mich und meinen Hund passenden Abbruch bis zum erbrechen geübt: Erst an der Leine mit wenig Ablenkung, dann Ablenkung gesteigert. Dann wieder mit ganz wenig Ablenkung ohne Leine bei mir, dann mit mehr Ablenkung bei mir. Dann in "sicheren" Gebieten ohne Leine über weitere Entfernung mit wenig Ablenkung, dann Ablenkung gesteigert, mit Hilfspersonen, die meinen Hund im Zweifel daran gehindert hätten, zum Erfolg zu kommen.

    LG Kerstin

  • Zitat

    Danke!!! Das Einfrieren wäre dann das von der TE beschrieben "Platz"? Hast Du das Einfrieren mit Kommando oder machen Deine Hunde das "automatisch" sobald ein gewisser reiz auftaucht?

    Ich nehme das, was mir der Hund anbietet. Hauptsache keine Vorwärtsbewegung. Ich hübe das anfangs auch mit gesprochenem Signal und kann das darüber auch abrufen. Aber es gibt noch eine viel wichtigere Signalverknüpfung: Wenn der Hund was Spannendes sieht. Das ist sein Signal...

  • Zitat

    Zügig und schnell bekommst du das nur über Abbruch hin, sonst mußt du ewig mit einer Schleppleine absichern.


    Richtig.
    Hast Du nicht.

    Also andere Frage.

    Warum kann man einen gescheiten Abruf nur mit Abbruch zügig und schnell hinbekommen?

  • Zitat

    Ich habe einen für mich und meinen Hund passenden Abbruch bis zum erbrechen geübt: Erst an der Leine mit wenig Ablenkung, dann Ablenkung gesteigert. Dann wieder mit ganz wenig Ablenkung ohne Leine bei mir, dann mit mehr Ablenkung bei mir. Dann in "sicheren" Gebieten ohne Leine über weitere Entfernung mit wenig Ablenkung, dann Ablenkung gesteigert, mit Hilfspersonen, die meinen Hund im Zweifel daran gehindert hätten, zum Erfolg zu kommen.

    LG Kerstin

  • Beim zitieren ist irgendwie etwas schiefgelaufen.

    Also, ich stell mir das mit dem Abbruch ungefähr so vor:

    Ich werfe dem Hund ein Superleckerlie vor die Nase. Wenn er es nehmen will gebe ich das Abbruchsignal und hindere ihn in jedem Fall, am besten anfangs mit Leine daran, es zu kriegen. Und dann? Bekommt er dann ne Belohnung oder wie? Und wenn ja, welche? Das wird dann so wie beschrieben gesteigert.

    Die Variante, dass "etwas spannendes entdecken" das Signal für...ja, wofür eigentlich? ...ist, wäre dann ja "zeigen und benennen, richtig?

  • Zitat

    So in etwa haben wir es auch geübt. Wenn man alleine ohne Leine üben möchte und niemanden hat der absichern kann, kann man das Leckerlie auch so werfen, daß der Hund nicht dran kommt. Im Haus zum Beispiel unter Sessel oder Sofa. Im eigenen Garten über den Gartenzaun wenn der Hund nicht rüber springen kann.

    Tills Rückrufwort ist ein Wort, daß er so in der alltäglichen Sprache von niemanden hört. Aslo kein "Komm" oder ähnliches was man auch mal so zu jemand anderem sagt. Es ist wichtig, daß der Hund genau weiß, daß mit diesem
    Wort immer er und der Rückruf gemeint sind.
    Auf dieses Wort haben wir ihn dann ca. 2 Wochen lang klassisch konditioniert in dem ich 3 mal am Tag ca. 15 mal mit ihm geübt habe. Dabei habe ich ein absolutes super Leckerlie, nichts was er Alltäglich bekommt, in die Hand genommen, gewartet bis er 100% auf mich konzentriert war und dann sein Rückrufwort gerufen und ihm danach sofort das Superleckerlie gegeben. So hat er verknüpft, daß es bei diesem Wort immer ein super Leckerlie gibt.
    Nach dieser Phase bin ich angefangen ihn zu mir zu locken und wenn ich mir 100% sicher war er kommt jetzt ohne zu zögern und Umwege zügig zu mir das Rückrufwort gerufen und ihn dann immer mit einem super Leckerlie belohnt.
    So haben wir den Schwierigkeitsgrad immer gesteigert. Wichtig ist dabei, daß du so trainierst, daß er dabei idealerweise keinen Fehler macht und er zu 100% mit dem super Leckerlie belohnt wird. Wende es nur an wenn du dir sicher bist er hört. Ansonsten rufe ihn bis dahin wie bisher.

    LG Franziska mit Till

  • Zitat

    So in etwa haben wir es auch geübt. Wenn man alleine ohne Leine üben möchte und niemanden hat der absichern kann, kann man das Leckerlie auch so werfen, daß der Hund nicht dran kommt. Im Haus zum Beispiel unter Sessel oder Sofa. Im eigenen Garten über den Gartenzaun wenn der Hund nicht rüber springen kann.

    Tills Rückrufwort ist ein Wort, daß er so in der alltäglichen Sprache von niemanden hört. Aslo kein "Komm" oder ähnliches was man auch mal so zu jemand anderem sagt. Es ist wichtig, daß der Hund genau weiß, daß mit diesem
    Wort immer er und der Rückruf gemeint sind.
    Auf dieses Wort haben wir ihn dann ca. 2 Wochen lang klassisch konditioniert in dem ich 3 mal am Tag ca. 15 mal mit ihm geübt habe. Dabei habe ich ein absolutes super Leckerlie, nichts was er Alltäglich bekommt, in die Hand genommen, gewartet bis er 100% auf mich konzentriert war und dann sein Rückrufwort gerufen und ihm danach sofort das Superleckerlie gegeben. So hat er verknüpft, daß es bei diesem Wort immer ein super Leckerlie gibt.
    Nach dieser Phase bin ich angefangen ihn zu mir zu locken und wenn ich mir 100% sicher war er kommt jetzt ohne zu zögern und Umwege zügig zu mir das Rückrufwort gerufen und ihn dann immer mit einem super Leckerlie belohnt.
    So haben wir den Schwierigkeitsgrad immer gesteigert. Wichtig ist dabei, daß du so trainierst, daß er dabei idealerweise keinen Fehler macht und er zu 100% mit dem super Leckerlie belohnt wird. Wende es nur an wenn du dir sicher bist er hört. Ansonsten rufe ihn bis dahin wie bisher.

    LG Franziska mit Till

    Ja, so mache ich es jetzt auch. Ich gehe dafür in reizarme Umgebungen, Rheinstrand etc. Super Leckerlie heißt bei uns Frischfutter. Ist für ihn das leckerste...Kombiniert mit einem neuen und besseren Abbruchkommando funktioniert es vielleicht und ich komme nochmal ohne Schleppi davon... :dead:

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