Probleme in der Welpengruppe
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Hallo zusammen,
hinsichtlich Welpengruppe/spielstunde/schule kann ich aus eigener Erfahrung berichten, daß ich bei 2 von 2 ausprobierten nur schlechte Erfahrungen gemacht habe. Unsere Nachbarin, die selbst zwei Terrier-Mix-Rüden hat, ist eine konsequente Gegnerin von solchen "Hunde-Verhunz-Veranstaltungen" und hat mir geraten, mit Carli lieber auf eine s. g. "Hundewiese" zu gehen. Auch wenn ich Anfangs erst sehr skeptisch war, hat sich gezeigt, daß das die richtige Entscheidung war. Carli ist jetzt mittlerweile 10 Monate alt, selbstbewußt, umweltkompatibel und eigentlich auch verträglich mit allen anderen Hunden, jetzt aber in einer pubertären Phase, wo er seine Grenzen - nicht nur bei mir - austestet. Er spielt jetzt nicht mehr nur, sondern rauft regelrecht mit anderen älteren Rüden, daß ich manchmal schon Angst bekomme, weils wirklich gefährlich aussieht und er teilweise auch einen übergebraten bekommt. Erst vorgestern hat ihm ein ihm körperlich unterlegener Pinscherrüde mehrfach klargemacht "Lass es Kleiner", was Carli dann aber konsequent ignoriert hat. Ergebnis: der Herr hat kurz "Prügel" bezogen und verstanden. Rat meiner Nachbarin war, wegen seines Drang zum Raufens jetzt bloß nicht den Kontakt zu anderen Hunden zu meiden, sondern ihn einfach seine Erfahrungen machen zu lassen, damit er seinen Platz in der "Hundewelt" finden kann. Ist, gerade für mich als Anfänger, nicht immer einfach, vor allem dann, wenn Carli sich im Größenwahn mit einem 2x so großen und 3x so schwerem Neufundländer anlegen muss, der ihn dann problemlos niederringt und er dann eine Woche sein angeknacktes Ego pflegen muss. Interessanterweise ist es auf der Hundewiese in alle den Monaten, und wir sind täglich dort, nicht einmal zu einer Beisserei oder einer Auseinandersetzung gekommen, wo man hätte Angst haben können, das es richtig brenzlig wird. Letztlich war es zumindest für uns die richtige Entscheidung, die Welpenspielgruppe zu meiden. Erst recht, nachdem wir letzte Woche gesehen haben, was aus Ronny (Husky-Sheltie-Mix) geworden ist, der während der Spielstunden auch immer zu den Mobbing-Opfern gehörte und mittlerweile im Ort als absolut unverträglich, da aggressiv bissig gegenüber anderen Hunden, gemieden wird. Fazit: Der arme Kerl darf eigentlich nur noch in den Garten, da ihn mittlerweile mehrere Trainer nach mehr als 100 Einzelstunden als "absolut erziehungsresistent" eingestuft hat. Geht es dann mal raus (nur mit Maulkorb) und an kurzer Leine, ist das für seine Besitzer ein regelrechter Spießrutenlauf, weil er nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" versucht alles anzumachen - vom Rehpinscher bis zur Dogge. Für meine Nachbarin das Ergebnis ständig wechselender Philosophien der richtigen Hundeerziehung. Sie hält wirklich nichts unnötiger "Gewalt", hat mir aber geraten, Carli mal eine zu "scheppern", wenn er - und das hatte er leider wochenlang drauf - mich immer wieder anspringt und mein AUS ignoriert. Auch wenn ich mich echt überwinden mußte, habe ich ihn dann als er es zu bunt trieb, ihn einmal "geflitscht". Er war im ersten Moment total baff, hat es dann aber sein gelassen und seither auch nicht mehr ansatzweise versucht. Um es klarzustellen, ich habe ihn nicht geschlagen oder geprügelt, sondern ihm mit der flachen Hand eine leichte Watsche gegeben. Seither ist AUS, auch bei anderen Sachen, eben aus..... - Vor einem Moment
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Wir haben auch einen Bolonka und der Besuch der Welpengruppe war eine totale Katastrophe. Sie war natürlich die Kleinste in der Gruppe und anfänglich sehr verängstigt, so dass wir das Experiment schnell abgebrochen haben, gerade weil die anderen Tiere ihr eben total überlegen und noch total unbeholfen waren. Stattdessen haben wir dann versucht, sie vermehrt mit kleinen jedoch älteren/reiferen Hunden zu sozialisieren, was auch sehr gut geklappt hat, und sie hat dadurch auch ein gewisses Selbstbewusstsein anderen Hunden gegenüber aufgebaut, unabhängig von der Größe. In die Welpengruppe sind wir nicht mehr gegangen, sondern erst nach einiger Zeit in Gruppen für Jung- und Kleinhunde. Natürlich ist unsere noch immer die Kleinste da, die sich jetzt aber auch sehr gut behauptet und überhaupt nicht mehr verängstigt in der Ecke sitzt, sondern mit allen anderen tobt.
Nach unseren Erfahrungen bin ich mir nicht so sicher, ob Welpengruppen für besonders kleine (und körperlich klar unterlegene) Hunde überhaupt geeignet sind, unabhängig von der Trainerin.
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Ich pers. würde meinen Hund, durch eine eher schlechter geführte Welpenstunde, nicht in Situationen bringen welche er und ich selbst nicht nachhaltig positiv klären können.
Dies ist eine sooo sensible Phase, da sollte wirklich fachkundiges Personal vorort sein. -
Ich muss ganz erhlich sagen, dass ich es super finde, wenn man mit kleinen Hunden in die Hundeschule geht

Viele denken leider ich habe einen kleinen Hund und der muss nicht in die Hundeschule, denn nur große müssen erzogen werden. Leider sieht man auf der Straße aber meist kleinere Hunde die schlecht sozialisiert sind.
Von daher

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Hallo,
also ich kann mich nur anschließen, die trainerin von hundeschule b kannst vergessen.
mitch ist auch sehr ängstlich, sind mit ihm zum welpentreff bei der ertsen stunde sah es bei ihm nicht anders aus als bei lilo hatte angst und wollte nur weg.
naja, wenn man geduld hat, zahlt sie sich bekannterweise aus.
waren letzten do das 6 mal da und was soll ich sagen, er war wie ausgewechselt, hat mit allen gespielt.
ich kann dir nur den tipp geben, wenn du mit lilo gassi gehst, überall mal hin gehen, strasse, wald, feld...das hat bei uns auch gut geklappt, so hat mitch 1. weniger angst vor anderen umgebungen und 2. sieht man immer andere hunde, die dann lilo kennen lernen kann un sieht, dass ihr nichts getan wird.geduld ist eben alles.
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