JUNGHUNDE-Laberthread
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Claudia, wir sind schon Rabenfrauchen, oder? Nanna bekommt auch niemals etwas zu fressen... Arme Hunde...
Laura, ich wünsch Dir viel Erfolg und viele neue Erkenntnisse!
Leute, grad auf dem Hundeauslauf... ach mann, das war wieder mal doof...
Mein Wirbelwind spielte erstmal sehr ausgelassen mit einem weißen Schäferhund und einem Saluki... Dann war eine ältere Dame (die grade erst auf das Gelände gekommen war) der Meinung ihrem Hund doch mal ein Stöckchen zu werfen... Schade, dass ich schon fast 20Minuten auf einem Ball stand, weil ich den nicht einfach so weggepackt bekommen hätte (was ich dann doch noch, vor der Stöckchenwerfaktion, geschafft hatte)... war übrigens nicht unser Ball, der war wohl liegengeblieben... Auf einem Hundeauslauf, der umzäunt und nicht besonders groß ist, brauchen Hunde doch keine Ressourcen...
Nanna natürlich wie bescheuert hinter dem Stock hinterher, kriegt natürlich den stock und läßt sich von den anderen Hunden jagen... Nun weiß ich ja, was passiert, wenn Nanna sich dazu animiert fühlt, ein Spieli zu verteidigen
ich schaffe es irgendwie, ihr den Stock wieder abzunehmen, relativ knapp vor dem Ausrasten und halte Madame fest, damit sie sich beruhigt...
Erkläre der Dame im freundlichen Ton, dass Ressourcen einfach Mist sind hier und die Hunde miteinander und nicht mit Spielzeug spielen sollten... "Ja da haben Sie recht, meiner rennt ja auch nur hinterher, wenn andere Hunde dabei sind!"
Ja warum wohl?! Hab ihr auch dieses Verhalten versucht zu erklären... In der Zwischenzeit habe ich natürlich auf dem Stöckchen gestanden, damit meine Madame nicht wieder dieses Verhalten zeigt... nach einigen Minuten hat der Saluki sich ein anderes Stöckchen gegriffen und Nanna natürlich hinterher... (die ältere Dame ging in der Zwischenzeit etwas mit ihrem Hund auf dem Gelände umher)... und natürlich konnte ich Nanna nicht abhalten und dann hatte sie das Stöckchen wieder... Doppelund es kam wie es kommen musste... Madame im Ausraste-Modus...
"Muss. Stöckchen. Verteidigen. Muss. Stöckchen. Verteidigen."
Ich krieg das Viech zu fassen, sie knurrt und versucht zu schnappen nach den anderen Hunden, die natürlich auch versuchen, an das Stöckchen ranzukommen... In diesem Moment kommt die ältere Dame zu mir und quatscht mir das Ohr ab, dass ihr Hund ja nicht in Gesellschaft anderer Hunde sein Geschäft erledigen möchte und sie deshalb mit ihm gelaufen ist...
Ich hab ihr da in einem etwas angepissten Ton gesagt, dass es mir leid tut (ja das hab ich wirklich noch gesagt), ich aber dafür jetzt so gar keinen Kopf hab... Ich hatte in der Zwischenzeit die Leine rangemacht, nahm sie superkurz (ich glaub, sie hat gerade noch Bodenkontakt gehabt) und zog sie vom Gelände... beim rausgehen warf ich noch den fremden Ball wieder auf den Weg...Nun gut... wir sind sowieso nicht mehr allzu häufig da, was irgendwie schade ist, weil da schon einige Hunde und deren Halter sind, die wir mögen, aber solche Aktionen brauche ich nicht allzu häufig...
Oh, man, das ist ja echt super doof gelaufen und ärgerlich. Schade, daß einem selbst und dem Hund so der Spaß an einem Hundeauslauf genommen wird, obwohl das gemeinsame Spiel ja wirklich wichtig ist, gerade für Jungnunde.
Den Umgang mit Resourcen im Kontakt mit anderen Hunden ist ja auch nicht so einfach zu trainieren.
Manchmal fehlt manchen Leuten halt einfach die Vorstellungskraft und/oder das Wissen dafür, daß gewisse Situationen im zusammenhang mit anderen Hunden problematisch werden können, auch wenn sie es für den eigenen Hund nicht. Ich muß gestehen ich mußte da, als ich Gino bekam auch noch sehr viel zulernen. Ganz zu Beginn meiner Hundehalterinnenzeit hätte das mit dem Stock vielleicht sogar ich sein können.Wenigstens
habe ich dazugelernt(Gino war hauptsächlich der Wunsch meines Bruders ist denn aber doch irgendwie bei mir gelandet. Meine Eltern er und ich haben damals noch alle zusammen gewohnt. Lang lang ists her. Du glaubt es wahrscheinlich nicht, aber bevor Gino kam hatte ich wahnsinnige Angst vor Hunden und habe allen Ernstes ab und an sogar die Straßenseite gewechselt.) Deshalb hatte ich mich zuvor auch noch nicht wirklich mit dem Thema Hund auseinander gesetzt. Gino hat mir dann beigebtacht Hunde zu lesen und zu verstehen und so waren wir bald ein Herz und eine Seele. Als meiine Eltern und ich dann 600 Meter Luflinie weiter in unser neues Haus gezogen sind und Gino mit meinem Bruder in unserem Alten geblieben ist, ist Gino ständig eine zeitlang ständig meinen Bruder entwischt und zu uns gelaufen und hat einen Asylantrag bei uns gestellt.
Na, ja und der wurde dann halt irgendwann mit freuden genehmigt. Denn Gino und ich waren bereits nach kurzer Zeit ein Herz und eine Seele.
LG Franziska und Till
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Man bin ich froh, dass Shira ja VIEL macht -unter Anderem ist sie heut mal wieder aufs Feld abgezischt und hat bei Dämmerlicht eben wieder zwei Kinder verbellt
- aber Ressourcen verteidigt sie nicht.
Heißt: Selbst wenn es völlig bescheuert von manchen leuten ist, auf die Hundewiese hier nen Ball mit zu bringen (was nicht selten ist, haben hier viele Balljunkies) interessiert sich Shira nicht die Bohne dafür.
Sie interessiert sich nur fürs Mitrennen mit dem anderen Hund, sobald der anhält um den Ball zu nehmen bleibt sie verdutzt stehen, warums nicht weitergeht ... -
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Heißt: Selbst wenn es völlig bescheuert von manchen leuten ist, auf die Hundewiese hier nen Ball mit zu bringen (was nicht selten ist, haben hier viele Balljunkies) interessiert sich Shira nicht die Bohne dafür.
Sie interessiert sich nur fürs Mitrennen mit dem anderen Hund, sobald der anhält um den Ball zu nehmen bleibt sie verdutzt stehen, warums nicht weitergeht ...
Genau wie bei unsSelbst wenn seine Hundefreundin den Ball mit Schnur dabei hat, will er nur ein Zerrspiel machen, er knurrt eigentlich sehr selten, meist knurrt nur sie, er will einfach nur spielen
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Achja beim Frühgassi hat Hundi sich dafür richtig toll benommen.
Wir haben ne Nachbarin mit ihrer ruhigen Mixhündin getroffen, die hat Shira schon ein paar Mal die Meinung gegeigt und spielt nur mit ihr, wenn sie nicht so penetrant ist (sehr praktisch
) und auch dann nur ganz ruhig.
Also durfte Madame mal frei laufen mit der Hündin (ansonsten ja im Moment kein Hundekontakt) und blieb auch recht entspannt dabei.
Irgendwann musste ich dann abbiegen und zurück, Nachbarin ging weiter gradeaus. Also Experiment "was passiert, wenn Frauchen weggeht?" - Meine Erwartung: shira rennt mit Biene mit.
Ich also abgebogen, 1x gerufen - Shira kommt!!! Sie glotzt Biene nach, "Nein! Weiter" und sie wendet sich ab und geht mit mir mit :liebhab:
Das erste Mal, dass sie ohne Murren und ohne Leine von nem anderen Hund zu trennen ist.Nachmittags waren wir nochmal recht spontan ne ähnliche Runde unterwegs, 2x länger als 20 Minuten ist wohl doch zuviel, Madame war mega hibbelig und total aufgedreht
Aber ok, man lernt ja draus. Also bleibe ich weiterhin bei EINER längeren Runde am Tag.
Wobei auch da ein kleiner funken war: Wir haben wieder einen Bekannten mit Hund getroffen (10 Monate alter Rüde) und Shira lief nach 2 Ermahnungen relativ ruhig an der Leine, ohne zu zerren wie ein Ochse und ohne die ganze Zeit spielen zu wollen.Fortschritte und Rückschritte, wie immer.
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Mein Mistvieh bellt immer öfter fremde Leute an (und auch bekannte
) Abends mit ihm spazieren gehen ist kein Spaß mehr. Grad eben war ich mit meiner Mutter unterwegs, sie wollte noch kurz in den Netto rein, Hund und ich blieben draußen vor der Tür. Dann kam eine Frau, sehr schlank, nicht besonders groß, in einer dunklen Jacke. Othello saß artig neben mir, sah mal zu der Frau herüber, dann wieder weg, wirkte auf mich völlig entspannt. Dann plötzlich aus dem Nichts macht er einen riesigen Satz nach vorne, reißt mich fast mit um und bellt wie ein bescheuerter diese Frau an. Ich hab ihn weggezerrt, wollte ihn ablenken, half nicht. Ich wollte ihn wegführen, er drehte sich immer wieder völlig aufgebracht um. Er ist dann auch keinesfalls aggressiv, sondern total verängstigt. Und das verstehe ich nicht, weil es während seiner Prägephase noch früher dunkler wurde und wir ständig im Dunkeln unterwegs waren, da waren auch Menschen unterwegs, das hat ihm nie was gemacht. Das wird seit etwa 2 Monaten stetig schlimmer und ich habe keine Ahnung, was ich tun soll. Die Trainerin in der HuSchu meinte, ablenken. Na danke
Am meisten nervt mich, dass ich nicht einschätzen kann, was und wen er gruselig findet. Als ich in Bochum ankam und mein Vater mich am Gleis abholte, hat Othello den erstmal zusammengebellt und als mein Vater ihn begrüßen und beruhigen wollte, ist Othello fiepend ausgewichen (daher weiß ich, dass er Schiss hat und mich nicht verteidigen will). Dann war mein Vater aber nicht mehr gruselig und er freute sich, ihn wiederzusehen. Immerhin kennt er ihn ja schon von unserem letzten Besuch im März. Am nächsten Morgen kam mein Vater im Schlafanzug aus dem Schlafzimmer, Othello flippte aus und bellte ihn wieder an. Dann kam mein Vater von der Arbeit, in einer schwarzen Jacke mit einer schwarzen Schirmmütze auf dem Kopf, Othello begrüßt ihn freudig. Am nächsten Tag kommt mein Vater wieder im gleichen Outfit von der Arbeit, Othello bellt ihn an. Er bellt übrigens immer nur so lange, bis er erkennt, wer das da ist. Dann fiept er erleichtert und man merkt richtig, wie die Anspannung von ihm abfällt.
Gestern stand er um kurz nach Mitternacht auf dem Balkon und bellte das Nichts an, erst dachte ich, es wär wer vor dem Haus, ich bin mit ihm runter, weil wir eh noch eine Runde gehen mussten, aber da war nichts. Stattdessen streckte Othello seine Nase in den Wind und wuffte aufgebracht. Dabei war auf der ganzen Straße weit und breit niemand zu sehen. Da fährt um die Zeit ja nicht mal mehr eine Straßenbahn. Dazu dann dieses Leinengezerre in unbekannten Gegenden. In solchen Momenten denke ich immer an Trainerstunden... Aber die sind finanziell im Moment auf gar keinen Fall drin und für die HuSchu haben wir erst im Januar wieder Zeit. In vier Wochen stehe ich bis Ende Dezember wieder jeden Tag auf dem Weihnachtsmarkt... Er macht so viele Dinge echt großartig, er ist schon ein toller Hund. Bin mal gespannt, ob überhaupt irgendwann eine Zeit kommt, in der wir gar keine Baustellen mehr haben... -
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Claudia, GENAU DAS Problem haben wir doch auch!! Shira bellt seit einigen Wochen immer öfter fremde Menschen an, kracht in die Leine und ist garnicht ansprechbar! Je dunkler es wird, desto schlimmer wirds.
Und auch bei mir das Problem, dass es für mich völlig unberechenbar kommt.
Das ist ja einer der Hauptgründe für den Trainertermin, nebenbei noch das Kinderproblem und Alleinebleiben als Hauptthemen.
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Ich versteh ihn einfach nicht
Ich kann doch nicht nur im Hellen mit ihm rausgehen... Obwohl er auch schon tagsüber Menschen angewufft hat, allerdings kommt das äußerst selten vor. Ich bin im Dunkeln völlig entspannt, ich hab keine Angst, kenne unsere Wege, es wird sich also keine Unsicherheit auf den Hund übertragen. Ich lob ihn jetzt schon jedes Mal, wenn er mal nicht bellt... Und ich kann ihn einfach nicht einschätzen, das macht mich verrückt. Vorgestern waren wir in einer richtig finsteren Ecke, da war eine Laterne ausgefallen und vor uns lief ein großer Kerl in einer schwarzen Lederjacke, der mir nicht so ganz geheuer war, da war Othello nicht im geringsten angespannt, hat relaxed an einen Baum gepinkelt und ist mit mir weitergegangen. Während er heute an dem Penner mit abgerissenen Klamotten und ewig langem Filzbart mit der Lidltüte voller Pfandflaschen heute am helllichten Tag freudig hochspringen wollte
Übrigens nimmt mein Hund meinen Vater nicht ernst. Ich weiß nicht, ob er das muss oder sollte, mein Vater ist auch nicht ganz so offen dafür, mit dem Hund zu arbeiten. Er hört sich gerne an, was Hund und Tochter so veranstalten, aber selbst irgendwas machen ist nicht so sein Ding. Er geht gern mal mit ihm spazieren, er mag Hunde. Othello springt an ihm hoch, nicht nur zur Begrüßung, sondern auch einfach so. Er pöbelt meinen Vater richtig von der Seite an und hört nicht einen Deut, wenn mein Vater was sagt. Für dieses freche Gepöbel kam Othello heute dann in der Wohnung an die Leine und lag eine halbe Stunde beleidigt unter meinem Stuhl. Eigentlich müsste ich nun mit meinem Vater zusammen üben, dass er Othello lobt und begrüßt, auch mit Leckerli, sobald der Hund auf vier Pfoten steht, aber dazu werde ich meinen Dad nicht bewegt bekommen. Auch spannend, sitzen wir zu dritt am Tisch, kommt Othello bei meinem Vater betteln. Obwohl er natürlich nichts kriegt. Frühstücke ich mit meiner Mutter allein, liegt der Hund irgendwo auf dem Teppich, weit weg vom Tisch...
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Tinks, wenn ich von der Trainerin gute Tipps für das Angstbellen bekomme, gebe ich sie dir gerne weiter, wenn du willst.
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Das wäre sehr lieb, DANKE!!! :hug:
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Tinks, wenn ich von der Trainerin gute Tipps für das Angstbellen bekomme, gebe ich sie dir gerne weiter, wenn du willst.
Hast du letztens die Rütterfolge gesehen mit dem Dogo oder was auch immer das war? Der hat nämlich auch komische Menschen verbellt und das wurde durch Ablenkung (durch Apportierspiele) rausgearbeitet. - Vor einem Moment
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