Hund schnappt nach Personen
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hallo
ich bin neu hier und ich hoffe das ihr mir helfen könnt.
es geht um den hund meiner schwester,den sie wenn es nicht besser wird abgeben wird.der hund von meiner schwester heisst balu,ist 10 monate alt und ein schäferhund.
das problem ist,das der hund seit einiger zeit versucht nach manchen personen zu schnappen.er schnappt selber bei meiner mutter und meiner kleinen schwester wenn sie bei meiner schwester zu besuch sind und die kennt er besser als mich und bei mir macht er überhaupt keine anstalten zu schnappen.sie haben jetzt seit ein paar wochen eine hundetrainer zu dem sie einmal die woche hingehen bei dem sie einzelunterricht haben.aber ich halte von dem garnichts,er hat meiner schwester und schwager geraten den hund kein futter zu geben wenn er nicht hört,und wenn er was bekommt nur aus der hand und nicht aus dem futterpott,und meine schwester sollte ihm sein spielzeug auch wegnehmen.habe den hund nach längerer zeit mal wieder gesehen und war geschockt,der hund ist viel zu dünn und man kann jede rippe sehen und natürlich auch fühlen.er hat gestern auch versucht nach denn oben genanten personen zu schnappen.ich konnte ohne probleme den hund streicheln und er war lammfromm.als ich gesagt habe das der hund viel zu dünn ist,sagte meine schwester nur der tiertrainer hat gesagt die sollen das so machen und so machen sie es dann auch.
klar meine schwester hat angst um ihre jetzt 1 jahr alte tochter.aber man kann den hund doch nicht das futter verweigern nur weil er mist macht.
er macht bei meiner schwester auch viel kaputt,weshalb er auch nicht mehr alleine in der wohnung sein darf.ich finde ihre haltung sowieso nicht gut,aber das ist jetzt ein anderes thema.
meine frage ist,wie kann man dem hund das schnappen und die zerstörungswut abgewöhnen?oh man das ist eine ganze story geworden,ich entschuldige mich auch dafür.ich hoffe ihr könnt mir einen rat geben.
lg steffi
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Hund schnappt nach Personen schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Warum willst Du das wissen? Würde Deine Schwester denn Deine Trainingsratschläge umsetzen?
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Hallo Steffi und willkommen im Forum,
ich fange mal mit dem "kleineren" Problem an, dem Alleinsein. Wurde das richtig aufgebaut? Wie lange ist der Hund alleine?
Oftmals liegt der Fehler darin, dass der Hund viel zu schnell viel zu lange alleine gelassen wurde und gar nicht bedacht wurde, dass auch das gelernt werden muss. Der Hund entwickelt enormen Stress und da Kauen diesen Stress abbaut, zerstört er das Inventar. Er kann dann meist nicht anders, es ist wie eine Zwangshandlung.
Da sollte man schleunigst einschreiten, denn umso länger dieser Stress andauert und umso intensiver er ist, desto schwieriger wird es später, dem Hund beizubringen, dass es nicht schlimm ist, alleine zu sein.
Tipps dazu wirst du hier im Forum zur Genüge finden, bemühe einfach mal die Suchfunktion.Zu dem Schnappen - an sich kann man dazu nach dem, was du geschrieben hast, gar nicht viel sagen. Die Gründe können vielfältig sein. Von Angst, bis hin zu Kontrollverhalten. Dazu müsste man sich ganz genau die Situationen angucken und dazu müsste man eigentlich vor Ort sein, da es beinahe unmöglich ist, die Begebenheiten so genau wiederzugeben, dass man über das Internet einen sicheren Ansatz wählen kann.
Wenn deine Schwester Angst um ihr Kind hat, sollte sie den Hund zunächst mit MK sichern. Daran muss sie ihn aber gewöhnen. Wenn die Gewöhnung gut läuft und der MK gut sitzt, ist es auch kein so dramatischer Eingriff, wie man denken könnte.
Natürlich ist das aber kein Dauerzustand, weshalb ich, obwohl sie schon einen hat, nur zu einem guten Trainer raten könnte. Wenn du deine PLZ angibst, kann man dir hier vielleicht auch Tipps geben, welcher Trainer erfolgsversprechend sein könnte.Hat deine Schwester eigentlich den Tipp des Trainers überhaupt richtig verstanden? Handfütterung ist ja geläufig und soll die Bindung stärken, hat aber nichts damit zu tun, den Hund hungern zu lassen.
Ihr Verhalten diesbezüglich ist hochgradig tierschutzrelevant, sie kann den Hund nicht auf Grund von unerwünschtem Verhalten verhungern lassen. Das würde ich ihr so auch klipp und klar sagen.Wenn sie nicht bereit ist, daran zu arbeiten oder schon so unsicher, dass das Verhältnis einen Knacks weg hat, würde ich auch ernsthaft darüber nachdenken, ob eine Abgabe in kompetente Hände nicht doch die bessere Lösung ist.
Liebe Grüße
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Kann es sein, daß er schnappt weil er Futter haben möchte (Hunger hat) und sich so bemerkbar macht
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mh ich weiss nicht ob sie auf mich hört wenn ich ihr vorschläge mache wie sie was ändern kann.sie hat gestern nur gesagt ändert sich nicht und er schnappt weiter möchte sie den hund abgeben.da ich den hund abgöttisch liebe bin ich natürlich am überlegen ob ich ihn nehmen soll.
ich denke es liegt an vielen sachen warum er das alles macht,dominanz vehalten,zu grosser beschützerinstingt,langeweile,zu wenig erziehung usw.ich habe mit ihm keine probleme,er schnappt nicht,ich zeige ihm nur mit dem finger und er setzt sich hin,einfach nur lieb mir gegenüber.
ich habe ihr gestern schon die meinung dazu gesagt und ihr auch klipp und klar zu verstehen gegeben,das ich nicht zu sehen wie sie den hund behandelt und wenn sie es so weiter macht das ich den tierschutz informiere.
um es ehrlich zu sagen ist der hund,oh man das hört sich blöde an,versaut.kann man das alles wieder hinbekommen oder wird der hund jetzt immer einen kleinen schaden behalten und ein problemhund bleiben.
da meine schwester und schager wohl damit überfordert sind,bin ich und mein freund am überlegen den hund übernehmen.
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meine schwester kommt aus selm und die postleitzahl lautet 59379 selm
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Viell. könntest du deiner Schwester noch sagen, daß es nicht gut ist, den Hund während seiner Wachstumsphase hungern zu lassen, das wird sich später mal rächen.
Es wäre natürlich Spitze, wenn du ihn nehmen könntest.
Ich glaube nicht das der Hund versaut ist, er ist halt ein Junghund und das schnappen kann man ihm schnell abgewöhnen. -
Wenn du bereit bist, Zeit und Arbeit zu investieren, ist sicher gar nichts "verloren". Ich denke, dazu Bedarf es schon eines größeren Traumas. Der Hund ist noch jung, steckt mitten in der Pubertät, da wartet er ja fast nur darauf, geformt zu werden

Sicherlich wird es etwas aufwändiger werden, als hätte der Hund bisher eine bessere Erziehung genossen, aber da musst du wissen, ob du das packst. -
Zitat
sie haben jetzt seit ein paar wochen eine hundetrainer zu dem sie einmal die woche hingehen bei dem sie einzelunterricht haben.aber ich halte von dem garnichts,er hat meiner schwester und schwager geraten den hund kein futter zu geben wenn er nicht hört,und wenn er was bekommt nur aus der hand und nicht aus dem futterpott,und meine schwester sollte ihm sein spielzeug auch wegnehmen.
ähm....ja.
man kann einen hund aus der hand füttern - ist eine trainingsmethode. aber doch nicht so!
entweder hat das deine schwester falsch verstanden - oder aber die/der hundetrainer hats falsch erklärt oder was noch viel schlimmer wäre, der HT meint das tatsächlich ernst...
aus der hand füttern heisst i.d.r. nicht, dem hund das futter zu verweigern, wenn er was "falsch" macht - sondern ihn mit futter zu motivieren und zu belohnen wenn er was gut macht. und vorallem, es sollte nicht so wenig gegeben werden, dass der hund abnimmt sondern genauso viel verfüttert werden, wie eben die normale tagesration auch wäre...........
eigentlich soll das aus der hand füttern nur als möglichkeit gesehen werden, den hund zu mehr zusammenarbeit zu motivieren - er soll sich sein "futter erarbeiten".
als "bestrafung" sollte man das aus der hand füttern überhaupt nicht anwenden.
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also erstmal danke das ihr geantwortet habt.
ich würde ihn auf der stelle nehmen,nur ich bin zur zeit in einer umschulung und ich weiss nicht ob das alles so klappt wie ich es mir vorstelle.
so sieht mein plan aus:
ich würde in der schule fragen ob ich ihn mitbringen darf,die müssen ihr ok geben,sonst kann ich ihn leider net nehmen,bin über die woche in köln und komme nur am wochenende nach hause.ich würde vor dem unterricht mich mit im ca ne std rausgehen,dann ca ne dreiviertel std in der mittagspause und dann halt nach der schule.er wäre von unterrichtsbeginn bis mittagspause ca 4 std aufen zimmer und von der mittagspause bis schulende auch 4 std,ich weiss halt nicht ob das für das tier tragbar wäre die zeit alleine zu lassen.ich würde halt einen tag in der woche mit ihm zum hundeplatz gehen und am wochenende wenn er wieder normal ist und nicht nach allem schnappt auch gerne agility machen.
was meint ihr würde das so gehen,wenn die schule zustimmen würde,ich meine ich möchte ja schon das es dem hund gut geht,deswegen möchte ich eure ehrliche meinung dazu wissen.die geduld und arbeit würde ich sofort investieren,aber hätte ich mit den plan der oben stehet auch genug zeit für das tier und das wichtigste ist ich kenne mich super mit katzen und papageien aus,habe selber beides,aber mit thema hund ist für mich alles neuland.ich weiss nicht ob meine schwester es falsch verstanden hat oder ob der trainer nochts taugt,da ich noch nie mit ware.
lg steffi
- Vor einem Moment
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