Hund geht auf Rüden los....
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Hallo,
meine Eltern haben sich vor 2 Wochen einen Hund von der Tierschutzinitiative geholt. Unser Max ist ca. 2 Jahre alt und kommt aus Kroatien, wo er aus einer Tötungsstation gerettet wurde.
Er ist ein super lieber Hund, ich denke, solche Hunde haben nunmal auch viel an Liebe nachzuholen. Er ist ca. kniehoch und furchtbar verschmust. Natürlich fehlt noch einiges an Erziehung, die wird er in Kroatien wahrscheinlich nicht erhalten haben. Man weiß auch nicht wirklich was über den Vorbesitzer.
Er versteht sich mit allen Menschen, wobei er bei Männern immer erst etwas vorsichtig ist, aber sich auch von denen immer streicheln lässt.
Auch mit Katzen hat er überhaupt kein Problem, ebenso nicht mit Hündinnen. Nur mit Rüden ist es ganz schlimm!
Sobald er einen Rüden auch nur erschnuppert, oder aus weiter Ferne sieht (wir sehen die teilweise noch gar nicht) oder beim Auto fahren an der Straße einer läuft, dreht er durch. Er bellt wie ein Wilder und fletscht die Zähne. Er ist also richtig aggresiv. Eine Freundin von mir, die einen sehr lieben Rüden hat, hat sich das ganze mal angesehen als wir auf ihren Rüden getroffen sind und meinte, er wäre wohl wirklich sehr aggresives Verhalten und kein Angstverhalten.
Wir dachten, es würde sich mit der Kastration bessern (er ist letzte Woche kastriert worden, da das auch eine Voraussetzung der Tierschutzinitiative war, das wir das machen), aber leider hat sich überhaupt nichts verändert.
Man kann ihn in solchen Situationen auch nicht ablenken, weder mit Leckerlis noch mit Spielen.
Was meint ihr, was könnte hier helfen? Wir wollen natürlich auch nicht unbedacht irgendwelche Erziehungsmaßnahmen anwenden.
Wir werden uns natürlich auch einen Profi zur Hilfe holen, nur sind das natürlich auch Kosten, die wir uns eigentlich nicht wirklich auf Dauer leisten können.
Vielen Dank scon mal im Voraus für Eure Antworten!
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6. September 2011 um 09:52
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Hund geht auf Rüden los.... - Vor einem Moment
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Ihr habt den Hund seit 2 Wochen. Lasst ihn also erst mal ankommen.
Ihr habt den Hund vor einer Woche kastrieren lassen. Eine Änderung des Verhaltens kann man aber erst erkennen wer der Hormonspiegel sich runter gefahren hat. das dauert so 8 - 12 Wochen.Ansonsten versucht da nicht so sehr viel alleine dran. Auch wenn deine Freundin meint es ist kein Angstverhalten, kann dieses trotzdem zu Grunde liegen. Die genauen Ursachen der Aggressionen müssen geklärt werden und das wird in eurem Fall schon schwierig genug. Dann muss ein gezielter Trainingsplan in kleinen Schritten erstellt werden.
Ihr braucht einen guten Trainer der sich auch mit der Thematik auskennt und mit den Hund arbeitet um die Situation zu lösen und nicht gegen den Hund und das Verhalten nur verbietet. Verbieten kann nach hinten losgehen und das wäre nur noch unschöner. Was die Kosten angeht, viele Trainer gegen Rabatte für Tierschutzhunde. Termine sind bei solchen Thematiken immer recht weit auseinander, damit man eine Änderung im Verhalten überhaupt erkennen kann. Vielleicht ein Termin im Monat. Das sollte auch finanziell zu stemmen sein.[quote="Cerridwen"]Schau noch mal beim BHV, IBH, Pet Group oder gewaltfreies Hundetraining nach einem Trainer in eurer Nähe.
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Wenn er erst vor kurzer Zeit kastriert wurde, dann kann das auch nooch keine Wirkung auf sein hormonelles Verhalten haben...das dauert meistens bis zu einem halben Jahr.
Andererseits muß die Kastration hier bei diesem Problem nicht unbedingt greifen...heißt das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Eine gewisse Agression gehört eigentlich zur Grundausttattung eines jeden Hundes...natürlich sollte man dies nicht unbedingt dulden...ich will damit nur sagen das es normales Verhalten eines erwachsen Rüden ist.Wenn Ihr nicht irgendwelche Erziehungsmaßnahmen unbedacht einsetzen wollt, dann kommt ihr um einen Trainer nicht drumherum.
Es gibt tausend gute Möglichkeiten wie man den Hund diesbezüglich erziehen könnte...nur keiner kennt euren Hund oder hat ihn jeweils beobachten können...Tipps gibt es hier reichlich...die Frage ist nur welcher für euren Hund geeignet wäre.
Ich würde das Problem direkt mit einem Trainer angehen...je länger ihr wartet (oder ausprobiert) umso mehr wird sich das Problem beim Hund festigen...und dann wird es richtig schwierig. -
Zuerst einmal ist der Hund gerade mal 2 Wochen bei euch. Für ihn ist alles neu: Haus, Menschen, Alltag, Umgebung, dann noch Kastration & Narkose.
Gebt dem Hund erstmal Zeit sich bei euch einzuleben, sucht schon mal nach einer guten Hundeschulen und laßt vorerst die Begegnung mit fremden Hunden, vor allem Rüden bleiben. Versucht solchen Begegnungen soweit wie möglich aus dem Weg zu gehen.
Das Rüden sich untereinander nicht unbedingt lieben sollte kein Geheimniss sein, aber man kann das mit Erziehung in Griff bekommen. Die Wirkung der Kastration wird erst in ca. 6 Monaten zu erkennen sein, durchaus auch später. Die Kastration kann in diesem Fall allerdings auch gar nichts helfen, es gibt darauf keine Garantie.Vielleicht sind die beiden Links ein erster Anhaltspunkt für euch:
https://www.dogforum.de/leinenfuhrigkeit-t61549.html
https://www.dogforum.de/leinenaggression-t61551.htmlDiese Literatur könnte euch evtl. auch weiterhelfen:
Ihr solltet immer Ruhe bewahren und nicht versuchen körperlich auf den Hund einzuwirken, oder zu schimpfen. Ihr spornt sein Verhalten nur an, weil ihr ihn mit Schimpfen in seinem Tun bestätigt
ZitatWir werden uns natürlich auch einen Profi zur Hilfe holen, nur sind das natürlich auch Kosten, die wir uns eigentlich nicht wirklich auf Dauer leisten können
Ein bißchen Geld muß man schon investieren, wenn man mit seinem Hund glücklich und problemfrei zusammen leben will. Aber auf Dauer muß das nicht sein. Ein vernünftiger Trainer wird euch zeigen wie man mit dem Hund richtig umgeht und was ihr trainieren müßt, damit sich der Hund an euch orientiert und nicht jedes mal Krawall macht.Zitatals wir auf ihren Rüden getroffen sind und meinte, er wäre wohl wirklich sehr aggresives Verhalten und kein Angstverhalten.
Nur als kleiner Hinweis: ängstliche Hunde müssen sich nicht unbedingt auch sichtbar ängstlich verhalten. Viele Hunde reagieren in ihrer Angst durchaus sehr aggressiv. Du kannst hier im Forum dazu viele Beiträge durchlesen, einfach im Suchfenster Angstaggression eingeben. -
Vielen Dank schon mal soweit, dass die Kastration erst in ein paar Monaten wirklich nachwirkt wusste ich nicht. Als quasi Hundeneuling schon einmal vielen Dank soweit...ich werde mich einfach mal mit unserer Hundeschulde in Verbindung setzen und mal hören, was die Trainer meinen, wann es Sinn macht mit der Schulung anzufangen :)
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Zitat
Vielen Dank schon mal soweit, dass die Kastration erst in ein paar Monaten wirklich nachwirkt wusste ich nicht.
Und wie Cerridwen schon sagte - verlass Dich nicht drauf! Unser Tierschutzhund Bobby war vermutlich ca. 1,5 Jahre, als er (noch im Tierheim) kastriert wurde. Wir waren vorher schon einige Male mit ihm Gassi gewesen. An seinem (Macho-)Verhalten hat sich nach der Kastra nicht das allerwinzigste Fitzelchen geändert. Demnächst wird er 6 - unsere Übungseinheiten sind noch nicht ganz abgeschlossen

Viel Glück!
Wauzihund -
Biggi kam auch frisch kastriert und leinenaggressiv zu uns :) die Kastra hat natürlich keinen Hauch an der Leinenaggro geändert, da die nicht hormonell bedingt war.
Ich würde da ehrlich gesagt nicht zuviel alleine dran rumdoktorn sondern einen guten Trainer hinzuziehen, denn alles andere ist im Zweifelsfall Zeitverschwendung.
Vielleicht hat ja jemand Trainertipps für dich. Wo wohnst du denn?
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