Sie knurrt,schnappt und bellt wenn ER das Haus verlässt...

  • ich bin jetz auch nicht DER Hundekenner. Aber das was du da beschreibst klingt schon recht ernst! Auch für mich als laien..

    Verstehe nicht wie man so ein verhalten auf die leichte Schulter nehmen kann, wie du es offensichtlich tust. (sorry wenn ich das falsch verstanden habe)

    Wenn sie dann mal nichtmehr nur in die Luft schnappt ist es kein spaß mehr bei einem Rotti!

  • Zitat

    hallöchen :-)
    Iiiich habe ein relativ schwerwiegendes problem.

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    Jo, nicht zu übersehen. Wenn der Hund deine Hose so zerfetzt hat.

    Ansonsten kann ich da nur "dieschweizer" zustimmen. Sie guckt ziemlich unsicher.
    Sie guckt nicht so, als wenn da jemand stehen würde mit ner Hähnchenkeule in der Hand.
    Und es ist tatsächlich 5 vor 12 (das issn Sprichwort, soll nicht die aktuelle Uhrzeit darstellen). Also fangt nicht nur vielleicht mit den beschriebenen Tipps an, sondern auf jeden Fall. Und das gilt für euch beide.

    Dein Problem besteht also schon seit mindestens drei Monaten? Richtig? Und es handelt sich um deinen Hund?

    Ganz ehrlich? Wenn mein Hund meinen (neuen) Partner anknurren oder in die Luft schnappen würde, würde ich nicht seelenruhig im Bett liegen bleiben, sondern spätestens nach dem ersten Mal mit aufstehen und gucken was passiert.

    V.a. ist ja auch wichtig zu wissen, was dein Freund in dieser Situation macht? Ist er hundeerfahren? Was hast du bislang gemacht? Wie hast du bisher auf diese Attacken reagiert?

    ES wäre schade, hier demnächst lesen zu müssen - "Tunya hat einen von uns gebissen. Wir haben sie einschläfern lassen".
    Der Hund kann schließlich nix dafür.

  • Zitat

    Darauf bezog es sich.
    Mich interessierte der unsichere Blick.


    Ich weiß zwar, Bilder sagen mehr als 1000 Worte, aber auf ein Foto würde ich wirklich nicht allzuviel setzen, wenn's darum geht eine Mensch-Hund-Beziehung zu beurteilen. Kenne das ja selbst auch, da sprechen die Bilder einfach völlig gegen die wirkliche Situation. Von daher, würde ich da nicht so viel reininterpretieren.

    Dass da Handlungsbedarf besteht, steht allerdings völlig außer Frage. Ich würde da einiges umstellen und vor allem auf mehr Gehorsam und Respekt achten. Finde ihr verhalten nämlich schon respektlos. Mein Hund darf sich viel erlauben, aber auch nur, weil ich weiß dass er aufhört sobald ich es sage oder merkt, es gefällt mir nicht.

  • Also mein Hund kann schauen, als wäre sie gerade geprügelt worden, obwohl sie mal nur nicht das Stück Wurst bekommen hat, das sie so anlacht ... in ein Bild würd ich nicht so viel hinein interpretieren. Es ist lediglich eine Momentaufnahmen und es kann genauso gut sein, dass sie ein Geräusch wahrgenommen hat, dass der Mensch nicht gehört hat, der Mann sich abrupt bewegt und sie sich erschreckt hat ... und so weiter!

    Anhand des Bildes würde ich garkeine Aussage treffen!

    Ich lese aber heraus (ich kann mich naürlich auch irren!), dass deine Hündin einfach ziemlich überfordert ist: ihr seit mitten im Umzug, es ändern sich viele Dinge für sie, da sind neue Gegenstände, Gerüche ... ein neuer Mensch in IHRER heilen Welt. Das kann einen sensiblen Hund schon sehr aus der Bahn werfen.

    Ich persönlich würde gemeinsam mit ihm aufstehen, gemeinsam einen Kaffe trinken und dann mit ihr wieder ins Bett gehen und ihn zur Arbeit gehen lassen.
    Später (wenn sie gemerkt hat, dass es so nun läuft) kannst du ja liegen bleiben, sie bei dir behalten!

    Für deine Hündin muss erstmal eine "neue Routine" einkehren und je nach Hund kann das sehr lang dauern und sehr schwierig sein!

    Ich drück euch die Daumen, dass ihr bald wieder Ruhe habt!

    VG, aussiemausi!

  • Zitat


    Ich weiß zwar, Bilder sagen mehr als 1000 Worte, aber auf ein Foto würde ich wirklich nicht allzuviel setzen, wenn's darum geht eine Mensch-Hund-Beziehung zu beurteilen. Kenne das ja selbst auch, da sprechen die Bilder einfach völlig gegen die wirkliche Situation. Von daher, würde ich da nicht so viel reininterpretieren.

    Keine Sorge, das hatte ich nur nebenbei angemerkt und deswegen auch noch mal nachgefragt.
    Dass dort nicht das Hauptproblem zu suchen ist, ist auch klar.

    Und nun zieht euch bitte nicht an meiner Anmerkung hoch, richten "wir" doch das Augenmerk auf das Wesentliche...
    Noch mal:
    Es war nebenbei!


    Zitat

    Dass da Handlungsbedarf besteht, steht allerdings völlig außer Frage. Ich würde da einiges umstellen und vor allem auf mehr Gehorsam und Respekt achten. Finde ihr verhalten nämlich schon respektlos. Mein Hund darf sich viel erlauben, aber auch nur, weil ich weiß dass er aufhört sobald ich es sage oder merkt, es gefällt mir nicht.

    Naja, das liegt aber nun nicht am Hund, dass sie sich so viel herausnimmt.
    Das ist ja erst im Laufe der Zeit entstanden, weil man ihr in gewisser Weise das Zepter in die Hand drückte.

    Ja, da gebe ich gisszmo vollkommen Recht:
    Frauchen verweilt weiterhin im Bett, während ihre Hündin ihren Partner stellt.
    ICH wäre innerhalb von einer Sekunde aus dem Bett geschossen und mein Partner würde mir auch was anderes erzählen...

    Hier besteht dringend Handlungsbedarf - eigentlich mittels Trainer.

    Die Hündin braucht klare Grenzen, klare Hausordnungen, Regeln und einen festen Platz, das bezieht sich nicht nur einen Liegeplatz....
    Sondern:
    "Bis hierher und nicht weiter", Frauchen regelt das, ob Leute das Haus verlassen oder kommen, wo der Hund zu liegen hat, wann sie Aufmerksamkeit bekommt, wann und wo sie frisst, wann es herausgeht, wann gespielt wird.

  • Da stimme ich zu: wenn meine das gemacht hätte, wäre sie mit strengem Blick und strengem Wort auf ihren Platz verwiesen worden! Das gäbe es nicht! ABER ... ich kenne meinen Hund und weiß, dass es bei ihr dann an mir hapert und ich an Konsequenz eingebüst habe ... d.h. ICH muss meine alte Form wieder finden.

    Bei dieser Hündin (die ich nicht kenne und so nun auch nicht beurteilen kann!) würde ich persönlich nicht direkt auf diese Weise verfahren ... ich würde ihr helfen, sich wieder einzufinden, an ihrem Platz in der Familie!

    Für sie haben sich enorme Veränderungen ergeben und sie weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Also versucht sie (was ja sehr schlau ist!) es nach ihren Vorstellungen zu regeln. Sie versucht, eine Ordnung herzustellen, weil ihr es nicht tut!

    Wenn das nicht klappt, dann kann ich ja immernoch streng werden!

    Letzendlich denke ich, dass es hier an Struktur fehlt ... nicht nur in der Konsequenz, sondern auch im Alltag!
    (bitte nicht falsch verstehen ... ihr seit halt im Umbruch und für eure Hündin ist das nicht einfach ... helft ihr, sich wieder zurecht zu finden!)

    aussiemausi!

  • Zitat

    Naja, das liegt aber nun nicht am Hund, dass sie sich so viel herausnimmt.
    Das ist ja erst im Laufe der Zeit entstanden, weil man ihr in gewisser Weise das Zepter in die Hand drückte.


    Nee, natürlich der Hund kann nix dafür. Es klingt halt sehr danach, als hätte es sich so eingeschlichen und es wurde nichts dagegen getan bzw dieses Verhalten einfach so hingenommen. Der Hund weiß ja auch nicht, dass es nicht erwünscht ist, wenn es ihm nicht gezeigt wird.
    Ich würde da konkret so ran gehen, dass ich sie auf ihren Platz schicken würde bzw üben dass sie sich dort hinschicken lässt und auch dort bleibt. Das würde ich dann auch öfter machen als nur morgens, um schnellstmöglich Routine reinzubringen oder ein alternatives Verhalten besser zu festigen. Würde ihr da auch ein Halsband und 'ne Leine dran machen, falls sie nicht drauf anspringt sie wenigstens kontrollieren zu können und um sich durchzusetzen ;)

  • Zitat


    Bei dieser Hündin (die ich nicht kenne und so nun auch nicht beurteilen kann!) würde ich persönlich nicht direkt auf diese Weise verfahren ... ich würde ihr helfen, sich wieder einzufinden, an ihrem Platz in der Familie!

    Wie könnte man ihr helfen, sich wieder einzufinden?


    Zitat

    Wenn das nicht klappt, dann kann ich ja immernoch streng werden!

    Was ist denn daran streng?

    Der Hund schnappt bereits!
    Für mich klingt es schon etwas ernsthafter, als "nur" Umzugsstress.

    Es klingt streng, ob es ein Hund auch so empfindet?
    Ich habe nicht geschrieben, dass die Hündin igoniert werden soll, sondern nicht mehr einfordern sollte.
    Was ist daran schlimm?
    Sie kann durchaus Zuwendung etc. bekommen, aber das teilt die Halterin nun zu.
    Doch, ICH würde da nun "streng" sein, damit sich zügig etwas ändert.
    Es sollte kein Problem darstellen, die Zügel wieder zu lockern, wenn das unerwünschte Verhalten abgestellt wird.

    Nun ja, wie dem auch sei:
    Wichtig ist, dass sie keine Gelegenheit mehr bekommt, die Beiden zu reglementieren (auch die TS ist betroffen).
    Das bedeutet eben:
    Raus aus dem Bett, bevor der Partner sich mit einem Kuss verabschiedet, denn da beginnt bereits die Problematik.
    Ab auf den Platz und dort hat sie zu bleiben, bis derjenige die Wohung verlassen hat.
    Eine Hausleine wäre gut.
    Liebe Themenstarterin, dazu müsstest du dich nun auch morgens aus dem Bett bewegen.
    Es ist deine Hündin, die deinem Partner ein Problem bereitet.
    Das Ganze sollte geübt werden, am besten am Wochenende (bietet sich jetzt an) und nicht im Alltag, wenn man es eilig hat.
    Das Bleiben auf dem Platz morgen üben, unabhängig vom Verlassen einer Person aus der Wohnung.

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