Mein Hund prollt, pinkelt u verbeisst sich!

  • Klingt jetzt vieleicht ein wenig doof, aber ich hab mit ihm schon MEHRFACH Martin Rütter gesehen. Er findet das alles sehr intressant und toll, aber umsetzen will er davon nichts :(

    Dabei ist der Rütter doch so klasse, der erklärte es so, dass es eigentlich jeder kapieren müsste. Ich wäre froh, diesen Mann als Hundetrainer zu haben!

    Ich werde meinem schatz das alles auf die Nase binden, was ihr hier so schreibt :)

    Der wird sich bestimmt freuen ;) Ich freue mich, dass ihr mich darin bestärkt, dass es SO nciht weitergehen kann. Viell. hilft ihm ja eure meinung zum umdenken?

    Zitat

    Hmm,

    verstehe ich es richtig, dass ihr nicht zusammen wohnt?

    Alle drei Hunde, würde ich definitiv schon mal an einen Maulkorb gewöhnen.
    Leider löst es die Probleme nicht, sondern verhindert zumindest Verletzungen.
    Trotzdem muss sich massiv einiges ändern.
    Alle Hunde stehen unter permanentem Stress, besonders deine Hündin.
    Überlege dir, ob es nicht eine Möglichkeit wäre, sie zu Hause bzw. dann durch jemanden betreuen zu lassen.

    Jap, wir wohnen nicht zusammen. Wie auch, bei den Problemen wg der Hunde.

    Leider kann ich Tiffy zu Hause vonniemandem betreuen lassen. Bei meinem freund ists das selbe. :(

    Hast du viell noch einen Rat wie ich mich verhalten kann, wenn ich das nächste mal bei ihm zu Besuch bin?
    Also, wenn ich mit Tiffy reinkomme und die beiden Großen knurren gleich wieder?

  • Hallo.
    Du überlegst doch nicht ernsthaft, deinen Hund wegen einem Mann weg zu geben???
    Mein Freund und ich konnten unsere Hunde auch nicht aufeinander los lassen. Also muss man sich arrangieren..
    Dann kann man halt immer nur ein paar Stunden bei dem Anderen sein...
    Aber uns wäre NIE überhaupt nur der Gedanke gekommen, deswegen einen unserer Hunde weg zu geben :???:

  • Zitat

    Klingt jetzt vieleicht ein wenig doof, aber ich hab mit ihm schon MEHRFACH Martin Rütter gesehen. Er findet das alles sehr intressant und toll, aber umsetzen will er davon nichts

    das ist natürlich ganz schlecht. stell dir vor, du bekommst mit dem mann mal ein kind, dann hast du das gleiche in grün - nur streß, weil er unfähig ist, zu erziehen.

    Zitat

    Dabei ist der Rütter doch so klasse, der erklärte es so, dass es eigentlich jeder kapieren müsste. Ich wäre froh, diesen Mann als Hundetrainer zu haben!

    ja, kann ich mir vorstellen, aber so ein trainer wird bei euch sicher nicht drin sein. dein freund könnte aber versuchen, mit seinen hunden auf einem hundeplatz zu arbeiten, das kostet nicht die welt und so hat er wenigstens ein wenig anleitung, dass er einen anfang in sachen erziehung bekommt.

    Zitat

    Ich werde meinem schatz das alles auf die Nase binden, was ihr hier so schreibt

    das ist gut und weil es so ist, schreibe ich jetzt etwas, was sicher nicht wirklich gut ankommt. ;)
    ich kann jetzt aus der entfernung natürlich gut reden, aber aus meiner lebendserfahrung heraus kann ich dir nur sagen, dass auch andere mütter nette söhne haben.
    manchmal muß man einen mann etwas unsanft erklären und taten folgen lassen, wenn er sich nicht rührt. :D
    um einen trainer bezahlen zu können, könnte er sich z.b. eine arbeit suchen. er kann ja einige dazuverdienen. das ganze hätte dann mehr als einen vorteil. ;)

    Zitat

    Der wird sich bestimmt freuen Ich freue mich, dass ihr mich darin bestärkt, dass es SO nciht weitergehen kann. Viell. hilft ihm ja eure meinung zum umdenken?

    vielleicht am anfang, kommt natürlich auch drauf an, wie glaubwürdig du deine wünsche formulierst. :hust: an eine langfristige änderung glaube ich nicht. :mute:

    ich drücke dir die daumen.

    gruß marion

  • Zitat

    Hallo.
    Du überlegst doch nicht ernsthaft, deinen Hund wegen einem Mann weg zu geben???
    Mein Freund und ich konnten unsere Hunde auch nicht aufeinander los lassen. Also muss man sich arrangieren..
    Dann kann man halt immer nur ein paar Stunden bei dem Anderen sein...
    Aber uns wäre NIE überhaupt nur der Gedanke gekommen, deswegen einen unserer Hunde weg zu geben :???:

    Nein, ich überlege manchmal meinen Hund wegzugeben, damit sie alt werden kann.

    Ich kann nicht "immer nur ein paar Stunden bei ihm sein", da auf Bus angewiesen :(

    Ich denke schon, dass er sich ändern kann. Er aht es mir ja bei unserer Beziehung schon gezeigt.
    Naja, ich werde ums reden mit ihm nicht umhin kommen.

  • Wenn du deinen Freund nicht zum Umdenken bewegt bekommst (und ich glaub dir unbesehen, daß das superschwer ist, wenn ihn das chaotische Verhalten seiner Hunde nicht mal selbst stört), sieh bloß zu, daß du Tiffy möglichst nicht mehr solchen Situationen aussetzt - das könnte Folgen haben, die irgendwann kaum noch zu reaparieren sind. Nicht nur körperlich, sondern vor allem in ihrem Verhalten gegenüber anderen Hunden.

    Ich kenne solche chaotischen Dreier-Konstellationen ungewollt gut, da meine kleine Parson Russell- Hündin einen Hunde-Freundeskreis hat wie ein geselliger Teenie, fast alle beträchtlich größer als sie. Wenn dann zwei große Rüpel spielerisch-trampelig auf einen weitaus Kleineren losgehen, gibt's zwei Möglichkeiten: entweder der Kleine reagiert defensiv und versucht in Deckung zu gehen (wie meine Hündin es meist tut), oder er beginnt sozusagen in vorbeugender Selbstverteidigung immer aggressiver mitzuhalten und putscht sich dabei auf bis zum Geht-nicht-mehr, so wie Tiffy.

    Das ist einmal saugefährlich, weil das Chaos irgendwann in einer hemmungslosen Beißerei enden wird, und zum anderen, weil Tiffy lernt, daß sie gegen die überlegenen, wahscheinlich auch körperlich trampeligen Großen nur noch auf diese überdrehte Tour bestehen kann. Das heißt, sie "spielt" immer schneller aggressiv, bis sie sich kaum noch kontrollieren kann - und schon steckt ihr in einem Teufelskreis.

    Ich fürchte, das erlebt ihr da gerade, und wenn du da nicht energisch einschreitest, wird Tiffy am Ende die Rechnung zahlen müssen, mit Verletzungen oder zumindest mit einem immer mehr verkorksten Sozialverhalten gegenüber Größeren - was wiederum sie selbst in Gefahr bringt.

    Mein Hund käme mit den Großen schlicht nicht mehr zusammen, bis deren Besitzer mitzieht und hilft, das Chaos zu ordnen - die Situation wäre mir einfach viel zu explosiv und viel zu gefährlich für Tiffy.

  • Mmh, darf ich fragen wie lange ihr schon zusammen seid?
    Ich will jetzt hier ja gar nicht sagen, dass du dich vielleicht erst mal von deinem Freund trennen solltest, ABER du hast dich doch für deine Kleine entschieden... Ich verstehe nicht so ganz, warum sie darunter leiden soll, dass du einen uneinsichtigen Freund hast...
    Du musst dir vielleicht mal ganz in Ruhe überlegen, wer dir wichtiger ist!
    Viel Glück- vor allem für deinen Hund

  • Zitat

    Mmh, darf ich fragen wie lange ihr schon zusammen seid?
    Ich will jetzt hier ja gar nicht sagen, dass du dich vielleicht erst mal von deinem Freund trennen solltest, ABER du hast dich doch für deine Kleine entschieden... Ich verstehe nicht so ganz, warum sie darunter leiden soll, dass du einen uneinsichtigen Freund hast...
    Du musst dir vielleicht mal ganz in Ruhe überlegen, wer dir wichtiger ist!Viel Glück- vor allem für deinen Hund

    :gut:

  • Zitat

    Wenn du deinen Freund nicht zum Umdenken bewegt bekommst (und ich glaub dir unbesehen, daß das superschwer ist, wenn ihn das chaotische Verhalten seiner Hunde nicht mal selbst stört), sieh bloß zu, daß du Tiffy möglichst nicht mehr solchen Situationen aussetzt - das könnte Folgen haben, die irgendwann kaum noch zu reaparieren sind. Nicht nur körperlich, sondern vor allem in ihrem Verhalten gegenüber anderen Hunden.

    Ich kenne solche chaotischen Dreier-Konstellationen ungewollt gut, da meine kleine Parson Russell- Hündin einen Hunde-Freundeskreis hat wie ein geselliger Teenie, fast alle beträchtlich größer als sie. Wenn dann zwei große Rüpel spielerisch-trampelig auf einen weitaus Kleineren losgehen, gibt's zwei Möglichkeiten: entweder der Kleine reagiert defensiv und versucht in Deckung zu gehen (wie meine Hündin es meist tut), oder er beginnt sozusagen in vorbeugender Selbstverteidigung immer aggressiver mitzuhalten und putscht sich dabei auf bis zum Geht-nicht-mehr, so wie Tiffy.

    Das ist einmal saugefährlich, weil das Chaos irgendwann in einer hemmungslosen Beißerei enden wird, und zum anderen, weil Tiffy lernt, daß sie gegen die überlegenen, wahscheinlich auch körperlich trampeligen Großen nur noch auf diese überdrehte Tour bestehen kann. Das heißt, sie "spielt" immer schneller aggressiv, bis sie sich kaum noch kontrollieren kann - und schon steckt ihr in einem Teufelskreis.

    Ich fürchte, das erlebt ihr da gerade, und wenn du da nicht energisch einschreitest, wird Tiffy am Ende die Rechnung zahlen müssen, mit Verletzungen oder zumindest mit einem immer mehr verkorksten Sozialverhalten gegenüber Größeren - was wiederum sie selbst in Gefahr bringt.

    Mein Hund käme mit den Großen schlicht nicht mehr zusammen, bis deren Besitzer mitzieht und hilft, das Chaos zu ordnen - die Situation wäre mir einfach viel zu explosiv und viel zu gefährlich für Tiffy.

    Das ist auch schon meine Befürchtung gewesen: Dass Tiffy irgendwann mit keinem Hund mehr klar kommt, wo ich doch immer so stolz war, wie gut sie sozialisiert war!

    Danke nochmal für die Postst zu dem Thema, an alle hier :gott:

    Zitat

    Mmh, darf ich fragen wie lange ihr schon zusammen seid?
    Ich will jetzt hier ja gar nicht sagen, dass du dich vielleicht erst mal von deinem Freund trennen solltest, ABER du hast dich doch für deine Kleine entschieden... Ich verstehe nicht so ganz, warum sie darunter leiden soll, dass du einen uneinsichtigen Freund hast...
    Du musst dir vielleicht mal ganz in Ruhe überlegen, wer dir wichtiger ist!
    Viel Glück- vor allem für deinen Hund

    Seit Mitte februar diesen Jahres.
    Ich kenne meinen Freund nun doch schon ein bisschen und weiß, dass er für Argumente auch zugänglich sein kann. ich werd mir überlegen, wie ich das ganze verpacke und ihn dann in einer ruhigen Situation mal darauf ansprechen.

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