Hund aus neuer Familie nehmen?

  • Viel Glück und halte uns auf dem laufenden :D
    Wäre schön wenn Tia eine tolle Familie findet, bei der es vllt besser klappt ;)

  • Zitat

    Tipps von mir:

    Nicht mehr kleinen Orgas aus dem Auslandstierschutz als Pflegestelle dienen

    Birgit

    Also deine Tipps klingen alle ganz logisch und gut. Bis auf den letzten. Den kann ich so nicht unterschreiben! Meine Orga ist auch klein und trotzdem super! Es gab bis jetzt noch nie Probleme!! Das kann man nicht verallgemeinern, es kommt immer darauf an mit welchen Vereinen die Orga zusammenarbeitet :)
    Aber sonst klingt's gut - wenn du wirklich den Hund definitiv aus der Familie rausholen willst!

  • In Sack und Tüten ist noch gar nichts!

    Ich werde eine schriftliche Vereinbarung bzgl. der Trainersache vorlegen und nochmal ganz in Ruhe mit der Familie reden. Eine Freundin die sich ebenfalls im TS engagiert wird mich dabei begleiten.
    In dieser Vereinbarung wird ganz klar geregelt das sie bis zu einem bestimmten Datum einen ersten Besuch des Trainers nachweisen soll.
    Bekanntzugeben wären in dem Fall wer kommt und evtl was gemacht wird.
    Ausserdem wird darin vereinbart das wenn sie diese "Auflage" nicht erfüllt, der Hund aus der Familie zurückgenommen wird.
    Wenn sie das unterschreibt, ist sie mit allen Inhalten einverstanden.

    Sollte ich den Eindruck haben das die Familie keine Lust hat an dem Problem zu arbeiten, werd ich ihr ins Gewissen reden und versuchen Tia mitzunehmen. Ohne Diskussion. Einen Übergabe/Abgabevertrag hab ich notfalls in der Tasche.

  • Ich hole dich ungern von deiner rosa Wolke runter.

    Aber das: "eine schriftliche Vereinbarung bzgl. der Trainersache" hat so viel Wert wie Klopapier.

    Du machst Druck, willst bestimmte Verhalten der Hundehalter erzwingen.........dabei hast du 0,000 Rechte IRGENDETWAS zu verlangen.

    Der Hund ist eine Sache und gehört den Besis, du kannst sie nicht mal besuchen wenn die nein sagen egal was im Vertrag steht! Die können machen was sie wollen. Kannst ja den Nachkontrollbesuch einklagen, anders wirst du ihn nicht durchsetzen wenn die nicht wollen, ist dir das nicht klar?? das der Vertrag dir nur auf dem Papier Rechte gibt? Und du diese Recht NUR auf dem Gerichtsweg einfordern kannst?

    "dieser Vereinbarung wird ganz klar geregelt das sie bis zu einem bestimmten Datum einen ersten Besuch des Trainers nachweisen soll. Bekanntzugeben wären in dem Fall wer kommt und evtl was gemacht wird."
    Das kannst du in die Tonne kloppen.
    Gar nix wird da gemacht, weil du gar nix machen kannst wenn sie nicht wollen ausser den Rechtsweg einzuschalten...........
    Der Hund ist Eigentum!! So ist das nunmal.

    Vergiss deine erzieherischen Ambitionen.............geh hin, sülze, und versuche den Hund zu kriegen.
    Die einzige realitische Chance die du hast.

  • Harte Worte, und doch ich glaube noch an ein gutes Ende für den Hund.

    Wissen die Besis denn das die Orga nur klagen kann? Nein ... sie haben sich bislang für sowas nicht interessiert.
    Und oftmals reicht es schon aus ein wenig Druck zu machen bis sich etwas bewegt. WENN sich dann etwas bewegt, haben wir doch schon etwas für den Hund und die Familie geändert ...

  • Also ich würde es auch eher auf deinem Weg machen, Amare!
    Natürlich hat greenleaf Recht mit der Gesetzteslage, aber wirklich weißt du auch nicht was in dieser Familie momentan los ist. Ich würde also definitiv eine Nachkontrolle machen und dann, wie du sagst, ihnen noch versuchen eine Chance zu geben. Hier kennt keiner die Familie, und du kennst nicht wirklich die Situation. Also los, mach dir ein Bild davon. Und danach kannst du angemessen reagieren. Vielleicht ist es dann gar nicht notwendig den Hund aus seinem Umfeld wieder zu nehmen und wieder in eine neue Familie zu bringen (bedingt neu, ich nehme an, er würde wieder zu euch kommen =) ?). Aber das kann man nur feststellen, wenn man vor Ort war und mit der Familie direkt Kontakt hatte - nicht nur am Telefon. Man sollte nicht urteilen und Entschlüsse fassen, bevor man nicht wirklich genug Infos hat um (so weit wie möglich) objektiv zu entscheiden, was für Hund und Halter das Beste ist. Ob das nun wirklich eine Abgabe ist, wird man dann sehen.
    Natürlich ist es total blöd von der Halterin, bis jetzt noch keinen Trainer sich genommen zu haben. Aber wer weiß, vielleicht waren die Situationen gar nicht so schlimm, wie sie am Telefon in ihrem ersten "Schock" beschrieben hat? Vielleicht hat der Hund gar nicht gebissen, sondern nur dem Kind vor die Nase gegähnt? - Blödes Beispiel, aber ich meine einfach, fahr hin, schau es dir an, hör zu und lass der Familie die Möglichkeit sich zu erklären. Immerhin sind sie die Besitzer des Hundes!

  • Zitat

    Du kannst einzig beim nächsten Anruf, dass der Hund weg soll, SOFORT ins Auto springen und den Hund holen, bevor die Familie die Meinung wieder ändert. Solltest Du davon ausgehen, dass das eintritt, kläre das mit der Orga, damit Ihr im Falle des Falles einen Rücknahme-Vertrag bereit liegen habt, der von der Familie unterschrieben wird.

    Liebe Grüße

    Doris

    Genau das würde ich Dir auch raten, sonst geht es dem Hund irgenwann so wie meinem Benny-Männchen. Er ist 2006 aus Spanien nach Deutschland vermittlet worden und wurde im August 2010 an die Orga zurück gegeben. In den ganzen vier Jahren hat die ehem. Besitzerin von Benny immer wieder mal angerufen und wollte Ihn zurück geben, da sie nicht mit ihm klar kommen würde (Angsthund) und er ihr nur Ärger machen würde. Die Orga hat sie dann immer gebeten schon mal aktuelle Bilder von ihm zu schicken, damit sie ihn wieder in die Vermittlung aufnehmen können, passiert ist dann aber nichts mehr. Naja und im letzten Jahr haben sie bei einem weiteren Anruf nicht mehr lang gefackelt und sofort die Übergabe vereinbart. Das Resultat war ein noch ängstlicher und verstörter Benny :sad2: Da wohl auch nie mit ihm gearbeitet wurde.

    Ich bin nicht dafür Hunde sofort wieder aus einer Familie zu nehmen, nur weil grad mal etwas nicht klappt. Aber wenn Ratschläge und Tips nicht angenommen werden und das Problem größer wird sollte man schon handeln. Denn es ist für einen Hund nicht schön immer mal wieder nicht gewollt und nur geduldet zu sein.

    Hoffe dennoch, dass die Familie das Problem in Angriff nimmt und die kleine Maus dort ein schönes Hundeleben führen wird.

  • Zitat

    Hallo,

    was ich nicht verstehe: Warum vermittelt man einen Hund an eine Familie, wenn man ein "mulmiges Gefühl" im Bauch hat?

    Ich denke nicht, dass die Möglichkeit besteht, den Hund dort rauzuholen.

    Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Familie von dem sicher gut gemeinten Einmischen eher genervt ist, als dass sie sich darüber freut.

    Die Orga kann eine Nachkontrolle machen oder auch zwei und dabei noch einmal auf die Thematik und die Wichtigkeit der Hinzuziehung eines Trainers hinweisen.

    Seh ich auch so. Die Familie hat eine Schutzgebühr für den Hund bezahlt, und daher hat die Orga kein Recht, den Hund zurück zu holen, nur weil es ein paar Probleme gibt, und die HH noch keinen Trainer eingeschaltet haben.
    Das ist zwar schade, und im Hinblick auf die im Haus lebenden Kinder auch nicht ganz ungefährlich.

    Aber die Verantwortung liegt hier in dieser Familie, nicht mehr bei dir. Deine Verantwortung lag darin, den Hund an die "richtigen" Halter zu vermitteln und im Vorfeld ganz genau hinzuschauen.

    Ich persönlich würde vielleicht nochmal ein Gespräch suchen, und den Erwachsenen zu verstehen geben, dass sie durch eine falsche Erziehung zum einen den Hund "versauen" und zum anderen ihre Kinder gefährden könnten.
    Aber mehr kannst du nicht tun.

    Nach diesem Gespräch würde ich mich raushalten. So hart das klingt, hier muss die Familie ihre eigene Erfahrung machen.

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