Zweithund mag keine Besucher
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teifel61 -
18. August 2011 um 00:23
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Hallo,
ich brauche Euren Rat.
Unsere zweite Aussie-Hündin, 2 Jahre alt und seit 1 Jahr bei uns, reagiert bellend und zurückhaltend auf Besuch. Ihre Schwester, 4 Jahre, ist zutraulicher, wenn es auch etwas gedauert hat. Everybodys Darling ist auch sie nicht, lässt sich aber von Menschen, die sie mag, streicheln und auch bespaßen.
Die Kleine reagiert mit Bellen, Zurückweichen und kommt nicht in die Nähe auch noch so netter Hundemenschen, nimmt kein Leckerchen an etc.
Bislang versuchen wir, dieses Verhalten zu ignorieren und ihr dann so bald als möglich zu signalisieren, daß mit dem Besuch alles in Ordnung ist. Schimpfen oder strafen tun wir nicht.
Was uns wundert: warum lernt sie nicht aus dem Verhalten ihrer Schwester- an der kann sie ja sehen, daß keine Gefahr besteht und man auch mit Fremden umgehen kann.
Ich will noch hinzufügen, daß beide hüten und aufpassen, sich auf Zuruf sofort beruhigen, solange der Mensch nicht den Hof betritt- dann siehe oben, bei der jüngeren Hündin. Die Große benimmt sich einwandfrei. Kläfferei unterbinden wir, was auch funktioniert, bei beiden.
Es ist wohl nicht damit zu rechnen, daß sich das mit zunehmendem Alter gibt, oder?
Beide Hunde sind ausgelastet und mit uns zweien sehr vertraut, verschmust und haben eine sehr starke Bindung. Und kommen miteinander prima klar.
Hat jemand von Euch auch so eine Erfahrung und einen Tipp, wie wir mit dem Problem umgehen sollen?
Danke schonmal,
lg
Kathrin -
18. August 2011 um 00:23
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Zweithund mag keine Besucher - Vor einem Moment
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Meine Lösung wäre das problem zu umgehen.
Meine Hündin meldet und Klefft fremde an als Spitz Hündin. Mein Rüde beschützt und würde das kleffen meiner Hündin falsch einschätzen. Während meine Hündin noch meldet, würde er schon zubeißen.
Darum lernen meine Hunde Besuch immer draussen auf neutralem Gebiet kennen. Wenn die jemanden auf neutralem Gebiet kennengelernt haben, können die den ruhig mal an der Tür kennenlernen.
Die vorraussetzung ist aber das die den Besuch wirklich kennen und wiedererkennen können. Ansonsten bekommt mein Rüde der eventuell beißen würde, nen Maulkorb um. Sobald meine Hündin den Besuch wiedererkannt hat, besteht beim Rüden dann auch keine Gefahr mehr, das er zubeißt.
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Hallo,
Aussies sind nunmal häufig keine Fremdkuschler.
Warum sollte Deine Hündin etwas ertragen, was sie anscheinend von ihrer Natur aus nicht gerne mag?
Unser Mitch (keinesfalls ängstlich) sucht auch eher selten den Kontakt zu ihm unbekannten Menschen.
Allerdings darf Besuch natürlich nicht angebellt werden. Bei uns gehen die Hunde dann auf ihren Platz und dürfen irgendwann auf Einladung dazu kommen. Und wenn sie eben nicht wollen - auch gut. -
Tja, ich würde sagen ihr hab euch einen Aussie angeschafft, der sich wie ein Aussie benimmt.
ZitatCharakter
Der Australian Shepherd ist intelligent, in erster Linie ein Arbeitshund mit starkem Hüte- und Schutztrieb. Er ist ein außergewöhnlicher Begleiter. Er ist vielseitig und leicht zu trainieren und erfüllt die ihm gestellten Aufgaben mit großem Stil und Enthusiasmus. Er ist Fremden gegenüber reserviert, zeigt jedoch keine Scheu. Obgleich er ein agressiver und authoritärer Arbeiter ist, ist Bösartigkeit gegenüber Menschen und Tieren nicht tolerabel.
Es ist eben kein Labrador, der jeden toll findet und sich über jeden freut.
Und nein, das wird sich wohl eher nicht mit zunehmendem Alter verändern.Wieso soll sich der Hund denn überhaupt von Fremden anfassen lassen?
Solange er dem Besuch nix tut ist doch alles in bester Ordnung. Ein schnappen o.ä ist naturlich ein NoGo und daran müsste man arbeiten. Aber wenn sie nix tut...
Manchmal muss ich mich schon sehr wundern ehrlich gesagt...Und meine Aussies haben mit Fremden auch nix am Hut. Die große (3,5 Jahre) sucht sich die Lute aus die sie mag und lässt sich dann auch streicheln ect. Die Kleine ifndet alle Menschen außer mir völlig überflüssig, es sei denn sie haben ein Leckerchen. Aber dann lässt sie sich trotzdem nicht anfassen- nur das Futter nimmt sie

Die einzigen Lebewesen, die damit ein Problem haben sind eben die Leute die den ach so niedlichen und putzigen Hund sooo gerne anfassen würden. Aber das ist ja nun weiß Gott nicht mein Problem und erst recht nicht das meines Hundes.
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Danke für Eure Meinungen.
Wir wundern uns nicht über den Hund und sein Verhalten- wir wissen, was und wie Aussies sind und mögen sie genau deshalb- allein das Bellen und sehr starke Distanz-halten finden wir auffällig und wollen es, so denn möglich, verringern. Ich schrieb ja, daß beide keine Ranschmeißer sind, wie man von Aussies weiß. Zwischen häufigem Gebell und typischer Distanz gibts aber schon einen Unterschied, oder?Danke, Alex, das werden wir ausprobieren- eben wegen des Gebells, was schon störend sein kann.
Und, Anna- man wird ja wohl mal fragen dürfen, ohne gleich als Nichtwisser bezeichnet zu werden
- von wegen- manchmal muß ich mich schon sehr wundern. Wir kennen unsere Hunde sehr genau.
Daß wir ihren Charakter nicht verändern können und wollen, ist eh klar.lg
Kathrin -
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Hallo Kathrin,
Du hast Deinen Text leider - sicher unbewusst - so geschrieben, dass es auch auf mich den Eindruck machte, Du wüsstest nicht, dass das eine absolut rassetypische Eigenschaft der Aussies ist. Wenn man das so liest, denkt man halt, "Schon wieder jemand, der sich über typische Rassemerkmale wundert - der 20. Thread heute dazu."
Wenn es bei Dir nicht so ist, dann ist es ja gut.Mein Aussie ist auch reserviert zu Fremden und ich finde das auch gut so. Er kommt dann nach einer Weile von alleine mal eben schnuppern und geht wieder, falls er Interesse hat. Sonst ignoriert er Fremde natürlich. Mich liebt er total, wenn es das gibt ^^.
Leckerlis nimmt er selbstverständlich von Jedem aber recht undankbar an. Er muss auch auf seinen Platz, wenn Besuch kommt und darf dann kommen, wenn ich ihn rufe. Das Bellen wird unterbunden, da es unnötig ist, schließlich muss man in der Wohnung nicht so rumschreien, wenn ich doch schon "bemerkt" habe, dass Eindringlinge unsere Wohnung betreten haben. Wenn es an der Tür klingelt ist es OK, wenn er bellt und leises Wuffen ist immer OK, wenn er sich wieder beruhigt. -
Hallo Robert,
Danke für Deine Anmerkung
da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt- natürlich weiß ich, was rassetypisch für unsere Aussies ist- und habe auch erwähnt, daß wir sie gerade auch wegen dieser Eigenschaften halten und lieben- das ist also nicht das Problem!Das mit dem auf den Platz schicken schon eher- denn die Hunde laufen frei im Garten und Hof, nur wenn der Besuch angemeldet und superpünktlich ist, könnten wir die beiden erstmal fern halten. Nun sind sie neugierig und wollen unbedingt immer dabei sein- auch typisch-, also hat das schon wieder was von "Strafe".
Muß mal überlegen, wie wir das machen können. Den Schlaf raubt mir das "Problem" nicht, finde es eben nur auffällig, daß die Reaktion der Kleinen so konstant anders ist als die ihrer Schwester, deren freundlich-distanziertes Tun sie ja beobachten kann. Und die profitiert schon, sie nimmt Leckerchen und lässt sich in Ausnahmefällen auch streicheln- die große Schwester eben. Eigentlich von beiden die Ängstlichere, aber heute sehr viel zutraulicher.
Ganz unterschiedliche Charaktere, was auch viel Reizvolles hat.
Uns lieben sie, soweit sie das können- wie bei Dir.
lg
Kathrin -
Zitat
Tja, ich würde sagen ihr hab euch einen Aussie angeschafft, der sich wie ein Aussie benimmt.
Der typische Aussie bellt Besucher an und ist unsicher?

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Zitat
Der typische Aussie bellt Besucher an und ist unsicher?

Bellen ist schon recht häufig bei Aussies anzutreffen.
ZitatAlles anzeigenWachsamkeit/Schutztrieb: Fast alle mir bekannten Aussies sind sehr wachsame Hunde.
Das reicht vom mild-bluffenden Anschlagen bis hin zum echten Bellproblem, wenn sich
ums Haus oder das Grundstück etwas bewegt. Nicht wenige von ihnen stellen
Eindringlinge, wenn der Besitzer nicht dabei ist. Nicht jeder reagiert schwanzwedelnd auf
Besucher! Viele Aussies sind mitunter echte „Bewegungsmelder“!
Ich habe oft an das Verhalten eines Herdenschutzhundes denken müssen, wenn ich sehe,
wie akribisch und im Detail auch ein Aussie seine Umgebung regelrecht „abscannen“ kann
und sofort meldet, wenn etwas Ungewohntes entdeckt wird. In Verbindung mit einem
neuen Problem, nämlich der Ängstlichkeit mancher Aussies, kann das Verbellen von
Dingen, die der Hund nicht einzuschätzen vermag, defensiver oder eben auch offensiver
Natur sein.Das Zitat ist aus:
DER AUSTRALIAN SHEPHERD:
Genie und Wahnsinn einer besonderen Hunderasse
(von Stefanie Gaden)Wen´s interessiert, der kann noch mehr nachlesen unter:
http://www.inn-valley.de/stuff/aussieartikel.pdfUnser Aussie Mitch wurde übrigens ins TH gegeben, wegen starker Wachsamkeit inklusive Verbellen von Spaziergängern.
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Zitat
Bellen ist schon recht häufig bei Aussies anzutreffen.
Egal welcher Rasse ein Hund angehoert......vor Unsicherheit zurueckgehen und Besuch, der ja offentsichtlich vom Halter freundlich empfangen und hereingebeten wird, anbellen (verbellen) ist kein wirklich normales Verhalten sondern ein Zeichen von Unsicherheit. Und Unsicherheit ist bei keiner Rasse eine gewollte Veranlagung.
Da der TS einfach vor den Latz zu knallen "Hasst ja 'nen Aussie - die sind eben so" ist doch recht naiv und nicht gerade hilfreich.
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