Hund ist weggelaufen und findet den Weg nicht mehr nach Haus

  • Zitat

    Ich weiß ganz genau, dass er was gehustet bekommt, wenn er nach Hause kommt.

    Auf einer Wiese kann er nicht in irgendwelche Autos rennen oder Fahrräder. Auf irgendeiner Straße würde ein Hundebesitzer seinen Hund bestimmt nicht irgendwo allein zurücklassen und ihn seinem Schicksal überlassen. Und man geht wohl kaum nach Hause, wenn man nicht weiß, dass der Hund 5 min später um die Ecke biegt.

    DAS meinte ich mit "was Husten" übrigens nicht. Schimpfe, wenn er nach Hause kommt, ist ja total kontraproduktiv. Mit "was Husten" meinte ich, dass ich meinen Hund ordentlich ins Training nehmen würde, mit Schleppleine, Rückruf-Training usw. Erstmal wäre Freilauf, zumindst ohne Schlepp, tabu.

    Nee, auf einer Straße lässt niemand seinen Hund zurück, aber ein Hund kann sich von einer Wiese ja auch fortbewegen und an einer Straße landen. Ich für meinen Teil würde gar nicht nach Hause gehen, wenn der Hund weg wäre. Die 3 x im Jahr, die Euer Hund wegläuft, kann man dann ja 5 Minuten auf der Wiese, wo man den Hund verloren hat, auch warten, dass er wieder zurückkommt, und dann gemeinsam nach Hause gehen ;-)

    LG

  • Zitat

    Also, das sind mir eh immer die liebsten ... wollen eine Erklärung für das (Falsch-)Verhalten des Hundes, wenn mann dann darauf hinweist dass da eher der Mensch Schuld hat durch mangelnde Erziehung, will man nicht darüber diskutieren.
    Kritikfähig sollte man schon sein.

    jetzt bin ich mal böse |)

    aber doch nicht neue df-user, die wissen doch meistens alles besser, kennen die lösung sowieso, denn selbstverständlich hat immer der hund schuld, niemals der halter und wollen nur bestätigt werden in ihrer meinung.
    ich weiß, es gibt auch viele andere. ;)

    gruß marion

  • Zitat


    Nee, auf einer Straße lässt niemand seinen Hund zurück, aber ein Hund kann sich von einer Wiese ja auch fortbewegen und an einer Straße landen. Ich für meinen Teil würde gar nicht nach Hause gehen, wenn der Hund weg wäre. Die 3 x im Jahr, die Euer Hund wegläuft, kann man dann ja 5 Minuten auf der Wiese, wo man den Hund verloren hat, auch warten, dass er wieder zurückkommt, und dann gemeinsam nach Hause gehen ;-)

    LG


    Na ja, das Warten oder Suchen hat ja nicht immer Erfolg. Ich habe das auch erlebt, dass meine Große mir entwischt war beim Gassigehen, ich bin eine geschlagene Stunde die Gassistrecke rauf und runter gelaufen, um meinen Hund zu suchen, und als ich dann nach Hause bin, stand meine Große längst vor der Haustür und hat auf mich gewartet.
    Gerade, wenn man nicht weit von zuhause weg ist, ist es eben auch möglich, dass der Hund nach Hause läuft.

    Ich würde heute sagen: Man sollte zumindest alle Vorkehrungen treffen, dass ein Hund NICHT abhaut, bei "Unfällen", wie dem Reißen der Schlepp, oder dass einem die Schlepp aus der Hand rutscht, wenn der Hund Gas gibt (ist mir auch schon passiert) kann man wenig machen.

    Auch perfekt erzogene Hunde, die jahrelang auf den Rückruf hören, kann plötzlich "die Tarantel stechen" und sie rennen auf die Straße. Das ist hier im Dorf vor 2 Monaten passiert, mit dem Hund meiner Nachbarn. Sie wurde überfahren und war sofort tot.

  • Hallo,

    es ist empfehlenswert, dass sich die Besitzer wenigstens etwas Wissen über Hundeerziehung aneignen würden.

    Zitat

    Ich weiß ganz genau, dass er was gehustet bekommt, wenn er nach Hause kommt. Und er läuft ganz sicher nicht jeden Tag weg, vielleicht 3x im Jahr.

    Wenn du schreibst, der Hund laufe "öfter" weg, klingt das nach mehr, als "nur" dreimal im Jahr und auch dreimal jährlich sind dreimal zu viel!
    Der Rüde wird 6 Jahre alt, da kann man sich ausrechnen, wie oft das mindestens schon passiert ist.
    Das ist inakzeptabel.

    Und zum Anschiss, wenn er dann zurückkommt, wurde ja genug geschrieben...

    Alles in allem und noch mal:
    Das 1x1 der Hundeerziehung sollte dringend nachgeholt werden und zwar, wie man es richtig macht.
    Hunde lernen ein Leben lang, es ist nie zu spät.

    Und das möchte ich nich hinzufügen:
    Wenn Hundehaltern anderer Rassen das passiert, ich meine "bestimmter" Rassen, dann wäre das Geschrei groß, es hätte ggf. Anzeigen oder anderen Ärger gegeben.

    Schönen Gruß an die Besitzer - so was regt mich auf.

    Fehler macht jeder mal, aber regelmäßige Wiederholungen braucht die Hundewelt nicht.

    Gruß
    Leo

  • Irgendwie ist für mich zwischen "öfter mal", wie es anfangs hieß und "3 x im Jahr", worauf es dann geändert wurde, schon ein himmelweiter Unterschied.

    Ich frag mich vor allem, was die Versicherung sagt, wenn der Hund bei einem seiner Ausflüge doch einen größeren Schaden verursacht und die Versicherung mitbekommt, dass das aufgrund der Gleichgültigkeit des Halters "öfter mal" passiert.

    Hört ein Hund zuverlässig, kann er frei laufen. Geht er "öfter mal" eigene Wege, gehört er zwingend an die Leine. Zu seinem Schutz und zum Schutz anderer Tiere, aber auch Menschen.

    Viele Grüße

    Doris

  • @La Bella: Ist klar, aber die TS hat geschrieben, dass der Hund nur auf Wiesen wegläuft und nicht auf Straßen und dass die Besitzerin nur nach Hause geht, weil sie weiß, dass der Hund 5 Min später nachkommt. Und da meine ich, dass man dann die 5 Min ja auch auf der Wiese warten kann, um dann gemeinsam nach Hause zu gehen.

    LG

  • Für Schara wären 200m vom Haus entfernt schon genug zuhause. Das ist ja bereits locker in ihrem Schnüffelumkreis, da kennt sie sich aus, da weiss sie wo sie hin muss, wo welcher Misthaufen steht, wo welche Katzenschälchen zu leeren sind. Sprich: da fühlt sie sich wunderbar zuhause.
    Kein Grund jetzt definitiv in dieses eine bestimmte Haus zu gehen. Schon gar nicht wenn mich da Ärger erwartet.
    Vor einem Pferdehof zu liegen, noch dazu im Dreck, andere Hunde und Pferde sehen, ach was gibts denn schöneres für ein Hundeleben. Das alles mit dem sicheren Gespür, dass zuhause nur 5 sec. entfernt ist. Da verstehe mal einer den Mensch der da jetzt schimpft.
    Und klaro hat er sich gefreut, als er Dich sah. Er war sich ja keiner Schuld bewusst. Warum auch. Er war doch nah genug zuhause. Er ist ja nicht in die andere Richtung gedüst.
    Viele Dorfhunde haben einen größeren Radius zur freien Verfügung. Finde ich zwar nicht gut. Ist aber so.

  • Warum sich der Hund im August allein auf dem Heimweg nach frei gestaltbarem Ausflug in offenbar ländlicher Gegend in ein Schlammloch legt?
    Das liegt doch auf der Hand! Der hat versucht, sich abzukühlen. Nach welcher besonders anstrengenden Aktivität auch immer :hust:
    Und dieser Abkühl-Vorgang war eben noch nicht abgeschlossen. Einige Minuten später wäre er aufgestanden, hätte sich geschüttelt und wäre, wie gewohnt, heimgelaufen, um nach der rituellen Strafpredigt seinen Lecker fürs Heimkommen zu kassieren.
    Diesmal hat ihn halt jemand gesehen - das hat er aber, unbeobachtet, in anderen 'Gewässern' bestimmt schon öfters so gemacht. Das besagte Schlammloch an exponierter Stelle war an diesem Tag vielleicht die letzte noch nicht ausgetrocknete Wasserstelle ;)

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