Wie die kleinen Feinheiten beim allein bleiben beibringen?
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Huhu,
Kann Jack neuerdings per Webcam ganz gut beobachten, wenn er mal allein ist. Was ich schonmal gut finde ist das er sich nach der großen Gassi runde dann auch mal von selbst hin legt, aber man hört immernoch ein fiepen dabei.
Also richtig entspannt ist er nicht und lange liegen tut er dann auch nicht. Der hat auch die ganze Zeit die Tür im Blick.Was tatsächlich klappt ihn mit Bleib auf seinem Platz liegen zu lassen. Dann frisst der sogar, wenn ich dann mal wieder kurz ins Zimmer geh und dem nen Kausnack fürs brave liegen bleiben gebe. Kaut auch immernoch dadrauf rum, wenn ich das Zimmer wieder verlasse und die Tür wieder zu mache.
Tja was mach ich nun also mit diesen Infos. Ist das in ordnung, wenn ich zwischendurch ihm den befehl Bleib gebe, das er dann auch irgendwann ohne Befehl dort liegen bleibt?
Ist ja schon ein trauerspiel, wenn ich mir meine beiden im vergleich dann so angucke. Angie schnarcht gemütlich vor sich hin und Jack wandert rum, legt sich auf seinen Platz fiept, steht wieder auf, geht zur Tür und schnüffelt mal hier mal dort. Und das macht der auch wenn der Todmüde ist und dem sobald ich bei dem bin die Augen zufallen.
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12. August 2011 um 16:24
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Wie die kleinen Feinheiten beim allein bleiben beibringen? - Vor einem Moment
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Guten Morgen,
also ich kenne jetzt deine Vorgeschichte nicht, aber ich denke du solltest einfach mehr Geduld haben und ihm viel Zeit geben. Meine Hündin war damals ebenso total aufgedreht während meiner Abwesenheit.
Wie lange übst du denn das Alleinbleiben? Wie alt ist denn Jack?
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Ich üb das schon seit 4 Monaten. Und es geht noch nichtmal ums richtige allein bleiben, der weiß genau das ich noch in der Wohnung bin. Das richtige allein bleiben mit Wohnung verlassen üb ich extra im Minuten Tackt, seit es halbwegs klappt auch innerhalb der Wohnung ne Tür zu schließen.
Meine Geduld ist langsam erschöpft. Jack ist schon Erwachsen ca. 3-5 Jahre alt.
Gestern hab ich ihn mit "bleib" im Wohnzimmer gelassen, nach paar minuten legte er sich bequemer hin und da hab ich die Tür zu gemacht und er hat ne halbe stunde gepennt.
An solchen Tagen denk ich es wird!Und heut waren schon 10 Minuten fast zuviel
.Wie hast du es mit deiner Hündin hinbekommen, das sie entspannter wurde?
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Und so schief wie es heut Tagsüber beim Training lief, geht es heut abend wieder umso besser. Der liegt seit ner halben Stunde gemütlich im Wohnzimmer und pennt.
Sollt ich es vielleicht mal versuchen, ihn im Wohnzimmer schlafen zu lassen? Besteht da die möglichkeit, das wenn er allein Nachts schlafen kann auch Tagsüber mehr ruhe allein hat?
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Ich glaub, ich hab deinen Beitrag noch nicht richtig verstanden ?
Du gibst ein Kommando fürs Alleinebleiben ?
wofür steht das "Bleib" ?Für mich liest sich dein Beitrag, als ob du dir irre viel Sorgen und Gedanken machst um deinen Hund und ziemlich viel rumprobierst, überprüfst, kontrollierst ( webcam )??
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Ich kenne das Problem nur zu gut, Leni kann auch nach über einem Jahr Training noch nicht alleine bleiben. Wir sind jetzt bei ca. 2 Stunden alleine in einem Zimmer und ca. 10 (sicheren) Minuten, wenn ich komplett aus der Wohnung gehe. An guten Tagen schafft sie auch schonmal länger, aber das ist selten.
Grundsätzlich kann ich sagen, dass das Lernen in Wellenbewegungen verläuft. Wir machen 3 Schritte vor und 2 zurück, was für mich manchmal unheimlich frustrierend ist, aber unterm Strich macht sie immerhin Fortschritte :)Wenn dein Hund schon eine halbe Stunde alleine im Zimmer bleibt, ist das doch schonmal super! Ich würde versuchen, die Zeit noch weiter auszudehnen, bis dieser Schritt sicher klappt, und erst zur nächsten Stufe übergehen. Bei uns war das: während der Hund alleine im Zimmer ist die Wohnungstür öffnen und schließen (anfangs ohne rauszugehen) und Aufbruchsignale abtrainieren. Nachdem sie darauf nicht mehr reagierte, bin ich dann sekundenweise raus gegangen und habe versucht, die Zeiten langsam auszudehnen. Mein persönliches Ziel ist es, bis Ende August 20min zu schaffen - ob sie mitmacht, werden wir sehen

Hast du schonmal über konditionierte Entspannung nachgedacht, wenn dein Hund nicht richtig zur Ruhe kommt? Vielleicht würde ihm das ja schon helfen..
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Hallo,
ich glaube, du betreibst zu viel krampfhaften Aufwand darum, das spürt dein Hund, dadurch entspannt er nicht, da du völlig unentspannt bist - das überträgt sich.
Gruß
Leo -
So kann mans auch ausdrücken...

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Zitat
Hallo,
ich glaube, du betreibst zu viel krampfhaften Aufwand darum, das spürt dein Hund, dadurch entspannt er nicht, da du völlig unentspannt bist - das überträgt sich.
Gruß
Leo
Das stimmt sicherlich, aber wenn man erstmal ein Problem identifiziert hat, ist es schwierig seine eigenen Sorgen abzustellen und unverkrampft an die Sache heran zu gehen.. je mehr man sich anstrengt alles ganz locker anzugehen, desto krampfiger ist es unterm Strich
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Hey, also ich kann Leo und Muecke nur zustimmen,
die Stimmung des Menschen überträgt sich automatisch auf den Hund. D.h. also erstes solltest du eine positive Grundeinstellung haben. Wenn du jetzt schon 4 Monate übst, dann würde in jedem Fall etwas verändern.
Also meine Hündin hatte extreme Verlustängste (war knapp 2 Jahre alt, als ich sie bekam) hat mehrere Stunden am Tag Theater gemacht. Ich hab auch zuerst in der Wohnung angefangen und das Hinterherlaufen unterbunden, indem ich sie mit dem Kommando "Geh auf deinen Platz" auf ihren Ruheplatz verwiesen habe. Verweilte sie dort gabs Lob, nach 2-3 Wochen blieb sie auf ihrem Platz liegen.
Weitere Punkte
- Keine Begrüßung, solange sie sich nicht ein wenig beruhigt hatte und auf ihren Platz gelegt hat
- Keine Verabschiedung, d.h. 2-5 Minuten bevor ich die Wohnung verließ, wurde der Hund ignoriert, d.h. kein Blickkontakt
- Ein Ritual: Also bestimmte Sachen tun, bevor man die Wohnung verlässt, einfach ein wenig experimentierenIch war anfangs auch sehr angespannt, eben weil sie auch das ganze Haus unterhielt mit ihrer Jaulerei...
Ich habe sehr viel über das Thema Allein Bleiben gelesen und auch hier im Forum Rat eingeholt.Auch ich habe anfangs meine Hündin per Webcam beobachtet, ich rate dir mach es nicht mehr so oft, oder lass es ganz bleiben. Es ist schön zu wissen, das man weiß was sein Hund alleine so macht und wie er sich Verhält, aber ich denke einfach das belastet noch zusätzlich. Ich kann es aus der Ferne doch eh nicht ändern und mache mir noch mehr Sorgen, was alles dazu beiträgt, dass du noch angespannter bist.
Probier doch mal bevor du die Wohnung verlässt, mit dem Gassi gehen, nichts aufpuschendes machen. Dann kommt ihr in die Wohnung, Jack wird auf seinen Platz verwiesen oder geht dort von alleine hin. Knochen etc. hinlegen zum kauen, das beruhigt. Dann machst du deine Sachen und verlässt die Wohnung...ich persönlich schaue meinen Hund dann nochmal kurz an und vermittle ihm durch meinen Blick, meine Gelassenheit, die ich heute habe, "Hey machs gut, bin bald wieder da"...
Was macht dein Hund denn während deiner Abwesenheit? Bellt er? Jault er...?
So hart wie das jetzt klingen mag, meine Hündin, habe ich solange Alleine gelassen, bis sie sich von Alleine beruhigt hat, denn sie jaulte sobald ich die Tür geschlossen hatte, immer!!!
Wichtig ist die Wohnung nicht zu betreten, wenn der Hund laut ist. Hunde verlieren nach einer gewissen Zeit ihr Zeitgefühl, sicher nicht alle, aber mein Hund schon. Bin ich dann Mittags wieder heim, ging raus etc. ging das ganze Spiel wieder von vorne los, also habe ich das anfangs auch nicht mehr gemacht, erst als ich merkte sie ist schon merklich entspannter geworden, wenn ich die Wohnung jetzt verlasse, habe ich die Mittagsrunden eingeführt und es hat alles perfekt geklappt.
Es gibt heute nach 1 1/2 Jahren immer wieder Situationen in denen Sie mal kurz jault und sich dann sofort hinlegt.
Mit der Zeit musst du alle Möglichen Varianten üben. Für meine Cora war es ein Unterschied, ob die Wohnung Allein oder mit jemandem zusammen verlassen habe. Also habe ich Besuch zuerst rausgeschickt und habe immer als letzter die Wohnung verlassen um unser Ritual einzuhalten, klappte immer besser.
Naja ich kann dir sicher noch viel erzählen...Probiere einfach mal etwas neues aus und verändere deine Grundhaltung zum Positiven :-)
Viel Erfolg Andi
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