In die Leine beißen, wie geht Ihr damit um?

  • Ellis macht das auch, aber irgendwie kommen wir nicht weiter. Liegt das am Welpenalter oder spielt das keine Rolle?

    Wenn ich ein scharfes "Nein" zische, lässt sie zwar los, beißt aber unmittelbar wieder rein und fängt an an der Leine zu zerren. Ist ja auch toll, schließlich habe ich das andere Ende in der Hand und sie kann schön rumkaspern damit :headbash:

    Wenn ich mich einfach umdrehe ist es ihr auch egal, ist halte sie ja immernoch fest. Auch wenn ich die Leine loslasse ist es ihr egal, sie spielt dann halt alleine damit rum und knurrt und bellt die Leine auf dem Boden an. Wenn ich ein paar Schritte ohne sie weitergehe, dann kommt sie hinterher, kaut aber nebenbei trotzdem darauf rum.

    Was nun? :???: Ich weiss, dass sie erst 11 Wochen alt ist, aber ich weiss nicht, wie ich damit jetzt umgehen soll, damit wir zukünftig dadurch nicht noch mehr Probleme bekommen.

  • was ihr machen könnt: die leine für euch beanspruchen. das bedeutet: der hund beißt in die leine, eure hand fährt bestimmt an der leine nach unten.
    ist der hund kurz ruhig, wird er sofort bestätigt.

    will der hund jetzt noch mal in die leine beißen, das gleiche spiel, eure freie hand gleitet an der leine- zur not bis zum HB des Hundes- nach unten und alle weiteren ansätze in die leine zu beißen werden auf diese art unterbunden.

    und nicht vergessen: immer dann, wenn der hund beim leine- beißen inne hält und ruhig ist, wird er gelobt.

    bei der vorgehensweise solltet ihr selbst ruhig bleiben und keine hektik verbreiten.

  • Emil beißt mir dann eben in die Hand und schaut mich glücklich und erwartungsvoll an, weil er bei seiner Krawall-Aufforderung beachtet wird.

  • Zitat

    Emil beißt mir dann eben in die Hand und schaut mich glücklich und erwartungsvoll an, weil er bei seiner Krawall-Aufforderung beachtet wird.

    Da ist bei meiner leider auch so. Hatte mir nun verschiedene Threads dazu durchgelesen und das mit dem Richtungswechsel versucht - also wenn sie zieht oder kaspert einfach umdrehen und gehen. Manchmal hängt sie sich dabei aber immernoch so in die Leine rein, dass ich sie bei einem Richtungswechsel "mitschleifen" müsste. Kann doch auch nicht richtig sein, wenn ich das Gefühl habe, sie erstickt gleich weil ich woanders hin will und sie einfach an der Leine mitziehe.

    Irgendwie lässt sie das alles völlig kalt. Ignorieren, Umdrehen, Weggehen, Loslassen und Weggehen, etc.. Sie interessiert das alles garnicht. Hatte gestern einfach mal zuhause die Leine dran gelassen, in der Hoffnung, dass sie sich daran "satt" kaut und ich dann draussen Ruhe habe. Aber nix da, wenn ich die Leine nicht wegnehme, wird sie halt kaputt gemacht.

    Doofe Ziege :stick1:

    Da muss man sich echt immer selbst beherrschen, nicht ausfallen zum Hundi zu sein :D

  • Bilbo macht das in zwei Situationen:
    1. Er ist aufgeregt, weil es zum Beispiel zum Gassi geht. In dem Fall drücke ich ihme die komplette Leine zusammengefaltet in die Schnüss und lasse ihn diese durch's Treppenhaus bis unten tragen. dann ist Ruh.
    2. Er ist überfordert. Wir haben hier einen riesigen Kreisverkehr und kaum betreten wir den Zerbrastreifen geht das Gehüpfte und gekaue los, sind wir runter, ist es gut. Am Anfang habe ich es mit Gewöhnung versucht = zig Mal rum um den Kreisel. Das hat nicht geholfen. Leine kurz nehmen auch nicht, ebensowenig wie das Unterlassenkommando (eh eh). Was haben wir alles probiert und was hilft? Genau: Futter. Vor dem Betreten des Zebrastreifen ein bissken in die Schnüss und der Herr lauft kauen neben mir her. Inzwischen mach ich das nur noch beim ersten Zebratreifen und es klappt bei allen nachfolgenden ohne Futter.
    LG

  • Lou macht das immer im Übermut.. Bzw. machtE es.

    Ist vielleicht eine unsinnige Methode, aber bei uns hat es geholfen, ab und zu bewusst mit ihm damit zu raufen (nur mit der stabilsten der Leinen natürlich und auch nur dann, wenn er es nicht von sich aus getan hat, sondern ich es angeboten habe), dann "Leine" (mein Kommando, kannst aber auch einfach aus oder nein verwenden) zu sagen, komplett alle Action abzustellen und nichts mehr zu tun.
    Vor Verwirrung hat er dann meist sofort losgelassen und direkt gab es ne Riesenparty, Wurst ohne Ende und ein zufriedenes Hundetier. Nach einer Weile war "Leine" das perfekte Wort, sobald er es von sich aus tat (in Kombination mit einem "bösen" Blick und Stehenbleiben, dann weggucken und ignorieren), um das Verhalten zu unterbrechen. Er hatte es dann auch schnell raus, dass die Leine zwar super ist, aber nur, wenn Frauchen ihr okay gibt.

  • Aus eigener Erfahrung: Einer der jetzigen Hunde meiner Eltern, Labrador-Rüde, hat auch in der Pubertät gern mal vor Aufregung in die Leine gebissen. Ignorieren hat nicht geholfen, Kettenleine hat nicht geholfen, weil er dann an der Jacke geknabbert und gezogen hat. Spielzeug (Beißwurst) als Alternative anbieten, auch nicht, weil er dann verknüpft hat: ich muss Leine beissen, dann gibt es die Beißwurst. :headbash: Geholfen hat, auch wenn's nervig ist. Maul auf, Leine raus, Maulkorb drum. Daraufhin hat unser Labbirüde erst getobt und dann gemerkt, dass er selbst schuld ist, wenn er das doofe Ding um die Schnute bekommt. Nach 2 Tagen war Leine beissen kein Thema mehr. Er wußte genau, dass es unangenehm wird, wenn er Leine beisst. Hat übrigens auch toll geholfen, wenn er Unrat von der Straße fressen wollte, wir haben dann nur den Maulkorb gezeigt und er hat sich's überlegt.

  • Zitat

    Aus eigener Erfahrung: Einer der jetzigen Hunde meiner Eltern, Labrador-Rüde, hat auch in der Pubertät gern mal vor Aufregung in die Leine gebissen. Ignorieren hat nicht geholfen, Kettenleine hat nicht geholfen, weil er dann an der Jacke geknabbert und gezogen hat. Spielzeug (Beißwurst) als Alternative anbieten, auch nicht, weil er dann verknüpft hat: ich muss Leine beissen, dann gibt es die Beißwurst. :headbash: Geholfen hat, auch wenn's nervig ist. Maul auf, Leine raus, Maulkorb drum. Daraufhin hat unser Labbirüde erst getobt und dann gemerkt, dass er selbst schuld ist, wenn er das doofe Ding um die Schnute bekommt. Nach 2 Tagen war Leine beissen kein Thema mehr. Er wußte genau, dass es unangenehm wird, wenn er Leine beisst. Hat übrigens auch toll geholfen, wenn er Unrat von der Straße fressen wollte, wir haben dann nur den Maulkorb gezeigt und er hat sich's überlegt.


    Klappt bestimmt,aber der Maulkorb soll doch keine Bestrafung sein?
    Ist man mal irgendwo im Ausland oder Zug/Bus und muss Maulkorb dran machen,weiß er doch garnicht was er falsch gemacht hat?:)

  • Aiko hat bei uns anfänglich auch in die Leine gebissen. Er fing damit schon im Hausflur an. Sobald das Gekaue anfing, haben wir die Leine abgemacht und uns 2-3 Minuten mit anderen Dingen beschäftigt; Leine wieder dran. Kam er draußen auf die Idee in die Leine zu beißen, haben wir ihn an der nächsten Laterne oder Baum angebunden und haben uns einige Meter von ihm entfernt. Hat bei uns super geklappt. Nach drei Tagen war Leine kauen kein Thema mehr bei uns.

  • Wir fahren mit der Kettenleine ganz gut,
    Nui tut es wenn er frustiert ist,vorzugsweise auf dem Hundeplatz wenn ich mit Hexe arbeite und nicht mit ihm,wie kann ich es ja auch bloß wagen mit Hexe zu arbeiten...

    Hexe tut es wenn sie lustig ist,sie darf es auch weil sie nur daran zergelt und auch sofort aufhört wenn ich ihr es sage

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