In die Leine beißen, wie geht Ihr damit um?
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callean -
11. August 2011 um 14:03
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Ich denke, Emil (7 Monate) beißt in bzw. zerrt an zwei Situationen an der Leine:
1. Beim Start des Spaziergangs. Jugendlicher Übermut, den Alten austesten, darum gehts wohl. Er beobachtet genau, wie ich reagiere. Er stuppst mich dann auch immer an und zwickt mir ins Bein o.ä.
2. Wenn er überhaupt keinen Bock hat macht er das auch.
Wenn die Leine sehr hängt, unterstützt es den Reiz noch, dran zu ziehen und zu zerren.
Ich versuche das weitgehend zu ignorieren und unbeeindruckt voranzuschreiten bzw. drücke ihm (nebst "NEIN") schon mal ein Spielzeug ins Maul. Ruhig Blut :) Wenn ihm aber irgendwas nicht passt, nimmt er das natürlich nicht an. In der Regel ist nach 100 Metern Schluß und er konzentriert sich aufs Laufen.
Weil er das eigentlich bei jedem Start von Spaziergängen macht, kaufe ich auch mal keine Lederleine, würde mich nur über die Löcher darin ärgern

Wie geht Ihr damit um? Ich frage auch im Hinblick auf verscheidene Hundehalter-Aussagen (ich sehe das nicht so), dass es eine Katastrophe sei, wenn der Hund in die Leine beißt. Sozusagen würde sich darin zeigen, dass der Hund die Weltherrschaft erlangen will.
Micha
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Unser Bollerkopp hat das ne zeitlang gemacht - und etliche Leinen geschreddert. :/ Habe dann für einige Tage eine Kettenleine benutzt, seitdem lässt er es.

Ich bin aber sicher, dass du hier eine richtige Trainingsmethode vermittelt bekommst, andere User haben sicherlich ihre Tricks so etwas in den Griff zu bekommen

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Zitat
Unser Bollerkopp hat das ne zeitlang gemacht - und etliche Leinen geschreddert. :/ Habe dann für einige Tage eine Kettenleine benutzt, seitdem lässt er es.

Ich bin aber sicher, dass du hier eine richtige Trainingsmethode vermittelt bekommst, andere User haben sicherlich ihre Tricks so etwas in den Griff zu bekommen

Das mit der Kettenleine wollte ich bei unserem Kleinen eigentlich auch ausprobieren.
JEDOCH der kleine Racker fährt total auf alles ab, was metallisch ist.
Egal ob die Zink-Beschläge von der Hundehütte, oder ein Spaten - Metall wird Holz noch gegenüber bevorzugt angekaut
Deshalb denke ich, wäre das bei ihm mit der Kettenleine nicht besonders förderlich ;-)Ich handhabe es auch einfach so, dass ich es nicht groß beachte, er bekommt ein scharfes "NEIN" und danach geht es zügig weiter, ohne den Hampelmann zu sehr zu beachten.
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Tessi, die kleine von meinen Gassihunden, versucht auch immer in die Leine zu beissen. Sie ist nun um die viereinhalb Monate alt. Die Kettenleine hat da nur bedingt etwas gebracht. Sie beisst noch rein, aber lässt es nach kurzer Zeit sein :)
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Vielleicht könnte man den Hund ja auch an zwei (gleich lange) Leinen hängen. Kaut er auf einer rum, lässt man sie fallen, macht sie damit uninteressant... und behält einfach die andere in der Hand... Titus schreddert übrigens auch gerne. Ich find nur, dass es soooo viele Leinen gibt, die mir optisch nicht gefallen und wenn doch, dann sind sie mir für einen Kau-Hund echt zu teuer :)
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Als große Katastrophe seh ich es ebenfalls nicht.

Nerven tut es mich aber schon, außerdem hab ich gerne Lederleinen und da wird NICHT drauf rumgekaut.
Erstmal gibts/gabs ein normales "Lass es". Wenn das nicht hilft gibts halt nen Anschiss und fertig. Ignorieren würde ich das nicht, sofort abstellen und gut ist. -
ich hab es anfangs so gemacht, dass ich stehen geblieben bin und desinteressiert weggeschaut hab. hat dann nach ner zeit auch geklappt.
irgendwann hat das nicht mehr gereicht. da hab ich die vorher etwas lockere leine so straff gezogen, dass sie nicht mehr durchhängen konnte und hundi nicht so leicht ran kam (keine bange, gewürgt hab ich ihn nicht!) da hat er dann auch bald keinen bock mehr drauf gehabt, sich so anstrengen zu müssen, um an die leine zu kommen.dann war ein paar wochen ruhe und ich dachte, das leine- beissen hätte endlich ein ende.
irgendwann fings dann aber doch wieder an. das gelernte kommando "nein" hat nur im moment weiter geholfen. als ich weiter ging, gings mit dem beissen weiter.
dann bekam ich den tipp aus der hundeschule mit dem schnauzgriff (kombiniert mit einem ruhigen "nein"). das war nur einmal nötig und seit dem ist alles in ordnung!
im prinzip muss man es so sehen, dass die leine dein verlängerter arm ist. in deinen arm darf hundi ja auch nicht beissen. daher finde ich das mit dem schnauzgriff auch ganz logisch- die elterntiere hätten das bei dem kleinen auch gemacht, wenn er zu sehr beisst im spiel.hoffe ich konnte damit weiter helfen!
lg
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Kalle war auch so ein Leinenbeißer in dem Alter. Und was hab ich mir nicht alles anhören müssen vonwegen Rangordnungsproblem und "setz Dich durch" und weißnichtwas....
Ich hab's so gelöst: Leine fallen lassen und vom Hund abwenden. Da hat er doof geguckt :-) Für besonders aufregende Situationen hatte ich auch noch eine Kettenleine gekauft. Die "schmeckt" nicht
Aber das "Problem" hat sich eh schnell gegeben. -
Ohh ich wollte heute Morgen auch mit diesem komischen langen Ding spielen - ist ja wohl nicht schlimm, oder?? Naja, Frauchen hat mich dann ganz alleine stehen lassen und ist nach Hause gegangen. Hab gequiekt aber sie hat mich gar nicht gehört. Oder sie war böse, dann bin ich ganz schnell hinterher damit ich wieder mit ins Haus gehen kann, hatte ja auch großen Hunger. Aber später probier ichs gleich nochmal aus.
*WUFF* -
In der Bahn macht Joschi das mal, wenn ihm super langweilig ist. Sage dann einmal scharf "Nein", dann lässt er es sein.
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