veränderte Lebenssituation...
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Hallo ihr,
bestimmt gibt es bereits schon gaaanz viele Threads darüber, aber ich finde gerade nicht den passenden....
Und zwar kämpfe ich schon ganz lange mit dieser Angst vor einer neuen Lebenssituation mit meiner Hündin Luna.
Bislang hatte ich das Glück dass ich sie mit zur Arbeit nehmen konnte. Ich habe sie seit dem sie ein Welpe ist mit ins Büro genommen, das ist nun 1,8 Jahre her. Natürlich habe ich auch mit ihr geübt alleine zu bleiben, schließlich habe ich auch mal Konferenzen oder andere Termine gehabt zu denen ich sie nicht mitnehmen konnte... Darüber hinaus habe ich auch immer gute Freunde und meine Familie gehabt, die auf sie (wenn es doch länger dauerte) aufgepasst haben. Das war für mich bei der Anschaffung auch ein wichtiges Kriterium. Alles in allem kann Luna aber wirklich ohne Probleme längere Zeit alleine bleiben, sie schläft viel und hat noch nie (!!!) was kaputt gemacht. Anschlagen tut sie nur wenn jemand klingelt.Jetzt ist es so dass ich meine Stelle gewechselt habe. Ich hatte bislang immer befristete Arbeitsverträge und habe nun ein super Jobangebot (unbefristet, bessere Bezahlung und direkt in der Nähe, 5 Min Fahrt) bekommen. Das Problem ist "nur" dass ich Luna nicht mehr mitnehmen kann... Dafür habe ich aber eine Stunde Mittagspause und kann zu ihr nach Hause fahren und mit ihr raus gehen. Sie wäre dann vormittags immer 4,5 Stunden alleine, von 12-13 Uhr bin ich da und dann ist sie noch mal bis 16.15 Uhr Zuhause, also nachmittags knapp drei Stunden. Die Fahrtzeit entfällt ja fast, weil es ganz nah ist. Mein Plan ist dass ich morgens mit ihr raus gehe, gegen 7 Uhr, dann bekommt sie ihr Futter und ist ohnehin am schlafen (das macht sie sonst auch im Büro) und mittags um 12 Uhr bin ich wieder da, wir gehen raus, ich laste sie geistig aus (ZOS, Dummytraining etc.) und dann ist sie noch mal von 13-16.15 Uhr alleine, freitags kürzer. Wäre das vertretbar?
Mein Freund ist momentan (glücklicherweise) Zuhause (hat sein Studium gerade beendet) und den Übergang kann er begleiten. Aber er sucht sich nun eine Stelle und da Luna (in erster Linie) mein Hund ist, möchte ich es möglichst selbstständig regeln. Klar springt er ein und wenn er das Glück hat würde er Luna auch mit zur Arbeit nehmen (falls er das darf), aber ich versuche es nun erst mal möglichst so zu regeln dass ich ihn nicht zu sehr einbinden muss...
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Hallo,
hast du hier veränderte Lebenssituation... schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Anne ich find das ok!
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So wie es bei dir momentan ausschaut ist es doch super! Ich habe das Glück zum Beispiel nicht mal eben für eine Stunde heim fahren zu können. Sei nicht so übermäßigt besorgt!

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Hey Anne,
bei uns ist bzw. war es so:
Ich konnte bzw. kann unsere Aussie-Hündin Bella immer noch mitnehmen zur Arbeit, wenn ich es wollen würde. Ich arbeite in einer Kanzlei, wo wir auch Mandanten ein- und ausgehen. Ich hatte Bella damals von Anfang an als Welpen mit zur Arbeit genommen. Sie konnte dort herumlaufen und tun und lassen, wozu sie grad Lust hatte; heißt also: Brötchen von Kollegen klauen, einmal ein Kabel durchkauen, mal ein paar Pflanzen anknabbern, aber zum größten Teil halt bei Frauchen unterm Tisch liegen und dösen.
So ging es eigentlich die ganze Zeit. Für mich war es cool, dass ich den Hund dabei hatte, aber es war auch mit Stress verbunden.
Da Bella damals uns auch ein paar Probleme machte und anfing auf der Arbeit "ihr Revier" zu verteidigen, mussten mein Mann und ich uns was einfallen lassen. Meine Chefin hat zwar nie was gesagt, aber ich empfand es einfach nur stressig und für Bella war es auch nicht so berauschend, da ich sie später doch an die Leine genommen habe.
Wir haben damals den Fehler gemacht, die Zeit nicht sooo auszubauen, da ich sie ja immer mitnehmen durfte. Wir haben zwar auch die Räume verlassen und mal die Wäsche in den Keller gebracht, aber hier hat Bella auch nie Probleme gemacht bzw. gehabt.
Dann steigerten sich die anderen "Probleme" (im Thread von uns aufgelistet *hust*), so dass wir es besser fanden, für Bella und für mich auf der Arbeit, dass wir Bella zu Hause lassen. Mein Mann arbeitet auf Wechselschicht und ich vormittags halbe Tage, so dass Bella vormittags (1-2 Mal die Woche, je nach Schichtdienst von meinem Mann) 4-5 Stunden vormittags alleine ist.
Diese Zeit mussten wir natürlich auch erst ausbauen, was mit Schichtverschiebungen und unserem Freund (der glücklicher Weise zwei Türen weiter wohnt) ganz gut möglich war.
Ich gehe morgens 45 Minuten mit ihr raus, dann kurz bevor ich zur Arbeit fahre (ist mit dem Auto auch nur ca. 5 Minuten weg) und wenn ich von der Arbeit komme, dann gehe ich mit ihr erst ne kleine Pipi-Runde, ziehe mich danach um und dann geht es zur schönen großen Runde mit Bella raus, bei der ich Übungen (Obi), Tricks oder sonst irgendeinen Blödsinn mit ihr mache.
Ich fange morgens immer um 09:00 Uhr an und bin meistens so um 13:15 Uhr zu Hause. Das passt von der Zeit super und meine kleine Ratte hat in der Zeit noch nie was kaputt gemacht *auf Holz klopf* oder sonst irgend einen Käse gebaut.
Wir hatten unseren "Zeit-Ausbau" damals auch auf Video immer schön aufgenommen, um zu schauen, ob Bella mit dem Allein bleiben Stress bekam. Und ich muss sagen: Sie hat sich die ersten paar Male vor die Tür gelegt und hat geschlafen, später in den Flur und geschlafen und jetzt geht sie ins "große Körbchen" (Bett) und... ja sie schläft, hihi.
Also von der Zeit, so wie Du es vorhast, sehe ich persönlich kein Problem, solange Du Deinen Hund (wie Du auch geschrieben hast) auch später geistig und körperlich forderst.
Würde mir da nicht allzu große Sorgen machen, da ihr die Zeit ja schon ausgebaut habt.
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danke für eure Antworten. Ich mache mir sehr viele Gedanken darüber ob es Luna gut geht und wie ich sie am besten auslaste. Ich könnte den Gedanken nicht ertragen dass sie leidet... Sie hat halt oberste Priorität und mir fällt es nicht leicht sie alleine zu lassen. Das wird bestimmt eine schwierige Zeit, besonders wenn wir beide uns daran gewöhnen müssen....
Dafür gehört ihr dann meine Freizeit, wir gehen 2-3 Mal die Woche zur Hundeschule und ich nehme sie zu allen Treffen in meiner Freizeit (Freundinnen etc.) weitestgehend mit...Ich hoffe dass wir es hin bekommen, auch wenn es natürlich keine "Traumlösung" ist... Natürlich könnte ich auch einen Hundesitter suchen, aber mir würde es sehr schwer fallen sie in fremde Hände zu geben (was z.B. bei Freunden oder Familie kein Problem ist)...
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Ich finde es auch ok so
Dir fällt es vermutlich auch schwerer als deinem Hund 
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Ich glaube, für Luna ändert sich nicht viel, denn sicher wurde sie auf der Arbeit auch nicht dauerhaft bespaßt. Mein Hund kommt auch mit, aber ich glaube der kann auch 8 Std allein zu Hause verbringen, anstatt mitzukommen.
Der Unterschied ist nur, dass ich ihn wenn er mitkommt auch mal knuddeln kann.
Kommt eben drauf an, wie sehr dein Hund deine wirkliche Gesellschaft und Anwesenheit braucht. -
Zitat
Ich finde es auch ok so
Dir fällt es vermutlich auch schwerer als deinem Hund 
Genau das Gleiche, hab ich auch schon gedacht!
Anne mach dir keinen Kopf, sie hat es gut bei dir und nach der Arbeit, bist du voll und ganz wieder für sie da!
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