1 Tag nach Kastration ( Hündin)

  • ich würde auch nach einem anderen TA schauen, auch was Nachkontrollen etc. angeht
    für mich wäre das ein NO-Go

    darf ich fragen, warum du zu ihm gegangen bist?

    ach ja, Kiras Wunde hat gar nicht genässt etc.
    aber ok, sie scheint die Narkose auch gut weggesteckt zu haben

    sie wollte zwar mit Kopf und Hinterbein an die Naht kommen, aber gerobbt oder so ist sie nie


    wie auch immer, ich würde da Montag sonst einfach mal nen TA drauf schauen, dem du vertraust


    EDIT: hast du eigentlich Schmerzmittel mitbekommen?

  • Bezüglich "Hund abgeben": es gibt mittlerweile viele Praxen/Kliniken, wo das völlig normal ist! Gerade in großen Kliniken ist es gang und gebe...

    Bei uns in der Praxis wird das nicht gemacht, allerdings gabs da auch schon Besitzer die den Hund morgens gebracht haben und gleich meinten, sie müssen wieder weg wegen Arbeit etc... Gibt auch wirklich Hunde, bei denen es besser ist, wenn die Besitzer nicht dabei sind, denn manche regen ihre Hunde sowas von dermaßen auf... Naja...

    Ansonsten kenn ich das mit dem Tupfer annähen auch, unsere Toerärztin macht das zum Glück nicht, da ein Hund - wenn er versucht mit der Hinterpfote zu kratzen - sich dabei zusätzlich verletzen kann... wir legen zum Schutz nach der OP auch einen Tupfer auf die Wunde, da ja vorher für die OP-Folie hautfreundliches Klebespray draufkam, hält der Tupfer auch bis Hundi ganz wach ist... Ansonsten bekommen die Hündinnen danach mittlerweile meistens einen speziellen Body, da der die Wunde schützt und die meisten Hunde die Wunde damit in Ruhe lassen...
    Bezüglich einpinkeln - das passiert nach einer OP nunmal, allerdings sollte der Hund da eigentlich nicht drin liegen... das ist Aufgabe der Helferin bzw. notfalls auch des Tierarztes, zu schauen, das der Hund danach trocken liegt... Bei uns kommen die Wuffel auf eine Heizdecke und werden zusätzlich zugedeckt, da sie eben oft auskühlen... regelmäßige Temperaturkontrolle ist wichtig während der Aufwachzeit...

    7 Monate ist schon sehr jung für eine Hündin, gabs dafür medizinische Indikationen? War sie schon läufig?

    Ich würde auch schauen, das die Hündin jetzt warm gehalten wird, Bounty hatte sich richtig in eine Wolldecke vergraben (obwohl es draußen mehr als 25°C waren *puh), außerdem sollte sie regelmäßig trinken usw...

    Bounty war nach ihrer Kastration auch 2 Tage pienzig, sie ist aber auch ne Mimose... am 3. Tag hat sie Spielzeug angeschleppt und die anderen Wuffel wieder geärgert ;)
    Bei Bounty ist es aber auch so, je mehr man "Theater drum macht" und sie bedauert, desto schlimmer führt sie sich auf...

    Ich wünsche deinem Wuffel gute Besserung!
    LG
    Nicole

  • Tupfer vorlegen ist gängige Praxis bei großen Bauchops.
    Wer seine Hündin kastrieren lässt, sollte sich vielleicht vorher im Klaren sein, dass er einen großen Unterbaucheingriff machen lässt und das diese Ops zu den schmerzhaftesten gehören.
    Was hätte deine Ta machen sollen? Den Hund wegen einer Kastation stationär aufnehmen? Meinst du der Hündin gehts in einer Box in der Praxis besser?
    Robben würde ich verbieten, wenn die Naht aufgeht wird es richtig lustig.

  • Den aufgenähten Tupfer kenne ich von großen Bauchwunden auch, ist gängige Praxis bei vielen TA und an sich nichts schlechtes.

    Ich schätze mal, die TS war sich nicht bewusst darüber was eine Kastration für eine Hündin und noch dazu eine so extrem junge eigentlich bedeutet. Wird einem ja immer von allen Seiten erzählt wie easy und harmlos das alles sein soll und wenn man dann mit der Realität konfrontiert wird - nämlich dass es ein großer Eingriff ist, der für den Hund sehr belastend ist und einiges an Schmerzen bedeutet, fällt man dann ganz schnell aus allen Wolken.

    Auch die Sachen drum herum, wie das Dabei Sein bis der Hund eingeschlafen ist usw. sollte man eben VOR dem Kastrationstermin abklären und sich nicht darauf verlassen, dass schon alles so laufen wird, wie man es sich vorgestellt hat.

  • Zitat

    Ich wollte ja bei ihr bleiben.Wurde aber total ruppig aus dem Raum geschickt.
    Habe auch fast ein kleines Szenario angefangen.Ich solle mich beruhighen,und den Hund später wieder abholen.
    Die naht schaut super aus.Und die suspekte Geschichte mit dem Tupfer,darauf kann ich mir selbst keinen Reim machen.Sollte wohl zum Schutz sein,falls es nässt?


    da wäre ich mit hund wieder gegangen !
    zweimal wurde lacy Operiert, beide mal schlief sie in meinen armen ein, muss zwar immer weinen aber sie ist nicht allein.
    War auch bei ihr schon alls sie noch gar nicht richtig wach war, und hab mit ihr zusammen gewartet bis sie fit war.

  • Wenn man Kinder hat tuts auch ein Baby, oder kleinkind Body, den man sich zurecht schneidet.

    Das mit dem Wimmern nach ner OP hatte meine Hündin nur bei ihrer ersten, weil mein TA ihr ne aufwachspritze gab. Bei der zweiten OP wusste der das ich die eh tragen werde und die ruhig weiter schlafen kann, aber dafür wurd ich voll gepieselt als wir grad gehen wollten :D .

    Machs deiner kleinen gemütlich, bissel Kontaktliegen, viel Wasser, Wärme und ruhe. Dann wird die schon wieder Fit.

    Und beim nächstenmal lass dich nicht wegschicken. Meine Hündin braucht es vorallem das ich beim aufwachen bei ihr bin. Die schreckt bei jedem kleinsten Geräusch auf und würde ohne meine beruhigenden Worte dann durch das ganze Zimmer stolpern. Und wenn ich ihr dann sage "Ist alles ok kleine Maus" dann legt sie wieder ihren Kopf hin und döst weiter. Die schläft dann auch zuhause direkt weiter, wenn ich sie auf mein Bett lege und wird erst dann munter, wenn die Narkose wirklich nachgelassen hat. So ist das alles dann nur ein schlechter Traum für sie gewesen.

  • Hat sie den Schmerzmedis verabreicht bekommen? Und habt ihr welche mitbekommen?
    Ich kenn das so. Wenn der Hund dann noch Schmerzen hat, kann man ihm noch was geben.

    Finde ich schon sehr komisch. Die Hunde die ich kenne, waren eigentlich alle noch dösig von der Narkose und haben ab und an gefipst, aber weniger vor Schmerzen, sondern von den Nachwirkungen der Narkose.

    Übern Boden robben würde ich sie nicht lassen. Evtl. noch zusätzlich nen Boddy basteln.
    Und 7 Monate ist echt arg früh...

  • Medikamente haben wir keine mit nachhause bekommen.
    Ihr gehts es zunehmend besser.Die ganze Nacht über hat sie ohne murren geschlafen.
    Jetzt gerade liegt sie neben meinem Männe ganz nah angekuschelt im Bett und schläft.Wir waren eben ganz kurz draußen damit sie ihr Geschäft erledigen konnte,auch das ging ohne Probleme.

    Gestern Nachmittag hat sie öfters gefiebst,und war sehr unruhig.Sie ist ständig aufgestanden,und hat sich auf einen anderen Platz gelegt,ich hab mich dann zu ihr gesetzt und sie gestreichelt bis sie endlich eingeschlafen ist.

    Danach hab ich den Tierarzt nochmal angerufen.und gefragt wieso wir denn eig keine Medikamente mitbekommen haben.Hätte ich wohl nicht fragen sollen ?..
    Er wurde schnippig am Tel,und wollte mich sofort abwürgen.Fasselte etwas von kommen sie morgen in die Praxis,dann sehen wir weiter.

    HALLO?
    was wäre denn gewesen wenn mein Hund sehr starke schmerzen gehabt hätte,dann wären wir hier verlassen gewesen.

    "Kommen sie morgen in die Praxis"
    Und wie,der wird heute die Vögel singen hören.Ich lass mir einiges gefallen,aber soviel unfreundlichkeit und keine liebe zum Beruf geht garnicht.Habe danach mit einem anderen Tierarzt telefoniert und gleich einen Termin ausgemacht,war mir auch direkt sympatisch am Tel.Dort bekommt sie noch eine antibiotika Spritze :)
    Und die Woche drauf die Fäden gezogen.

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