Junghund: Freiheit einschränken oder Maulkorb?
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callean -
3. August 2011 um 09:22
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Es ist ja inzwischen alltäglich geworden: den hund mit zur Arbeit nehmen. das geht auch oft gut.
Aber nicht immer. Die Rassekomponenten des Hundes und die Erfahrung des Hundehalters sind entscheidend für den Erfolg. In diesem Fall ist beides ungünstig. Ein möglicher Herdenschutzmix und ein Anfänger.
Hat der Hund viel HSH Anteil oder ist gar ein waschechter kann es sehr schwierig werden im Büro. Den da passiert genau das was ein HSH nicht dulden will: fremde Menschen betreten ohne Erlaubniss das Territorium. Diese Hunde sind seit Generationen gezüchtet worden um das zu verhindern......
Natürlich kann man da einiges abgewöhnen. Aber richtig trauen würde ich einen HSH in solchen Momenten nicht. Kommt mal einer rein und "Chefin" ist grad nicht da wird dieser Hund antreten, den dazu ist er gezüchtet worden.
Könnte teuer werden für euch.
Ausserdem schreckt ein Hund mit Maulkorb unglaublich viele Menschen ab. Fast alle die ich kenne glauben ein Maulkorb bedeutet das der Hund gebissen hat und gefährlich ist. Kommt in einem Büro sicherlich nicht so gut rüber.Ich würde ihn anderweitig unterbringen. es gibt doch viele Tierpensionen, Hundetagesstätten, usw.
Birgit
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3. August 2011 um 10:31
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Ich wäre auch für festen Platz zuweisen und zusätzlich an der Problematik zu trainieren, evtl. sogar mal mit einem kompetenten Trainer!
Ein fester Platz ist nicht wirklich einschränkend, .... und wenns lieber ist darf das auch eine Kennel sein!
Meine Maus hat auch Ihren Kennel im Büro stehen und wenn Kundschaft kommt geht Sie schon von ganz allein da rein. -
Was bedeutet denn Freiheitseinschränkung ? für dich scheint das negativ zu sein. Für einen heranwachsenen Hund, der rumprobiert und sich noch lange nicht gefunden hat, bedeutet es Sicherheit und Struktur.
Was bedeutet hingegen für den Hund den gesamten Raum zur Verfügung zu haben ?
Selber Entscheidungen zu treffen, Unsicherheit, Fehlverhalten zeigen, unter Umständen dafür bestraft zu werden, Spannungen. -
Es ist ja schon in Deinen vorherigen Thread mehrfach geschrieben worden: Such Dir einen guten Trainer, der sich tunlichst mit dem Verhalten von Herdenschutzhunden auskennt.
Solltet Ihr merken, dass Ihr ihn alleine deshalb, weil er nicht mit ins Büro kann, nicht behalten könnt, gebt ihn schnellstens ab, bevor er durch falsche Handlungen noch verkorkst wird.
Viele Grüße
Doris
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Meine Frau hat schon einige Jahre Hundeerfahrung, allerdings war das schon etwas anderes - Golden-Retriever/Hündinnen.
In der Tat, ich hatte den Aspekt "Freiheit einschränken = Sicherheit geben" aus dem Blick verloren, weil ein unbekannter HSH-Anteil in ihm steckt und ich dachte: Man nimmt ihm, was er fordert, Freiheit und Unabhängigkeit - daraus folgte: er wird einen Schaden bekommen. Danke daher für den wertvollen Input.
Dass ich Maulkorb nicht als alleinige Lösung betrachtete, denke ich dürfte klar sein, ich habe ja erwähnt, dass ich unseren Hundetrainer dort vor Ort haben will; es ist auch immer besser, wenn kenntnisreiche Dritte ganz unbefangen einen Blick auf die Dinge werfen. Ich bin gespannt, was wir da an Erziehung machen können.
MfG Michael
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Hat dieser Trainer HSH Erfahrung? War er schon bei euch?
Bist du und/oder der Trainer der Meinung das man einen HSH bürotauglich machen kann? Ohne Risiko für die Besucher? Was denken die Besucher/Mitarbeiter des Büros wenn ein Hund mit Maulkorb rumläuft und sie trotzdem anknurrt und bedroht? Wie lange soll der Hund den ganzen Tag (bei 8 Stunden Arbeit) einen Maulkorb tragen? Wochen? Monate? Wann gehst du das Risiko ein ihn ohne zu lassen? Oder bleibt es beim Maulkorb sein Leben lang?
Ihr seid ja für die Mitarbeiter verantwortlich. Es steht IHRE Gesundheit auf dem Spiel im zweifelsfalle. Ein Fehler eurerseits und ihr braucht eine gute Haftpflicht und Anwalt.
Fragen über Fragen. Überlege es dir gut. Warum nicht 2-3 x in eine Tagesstätte geben? Einzelunterbringung wenn nötig?
Ich meine es nicht böse, aber:
Du verstehst fast nichts von Hunden, und gar nichts von HSH. Erfahrungen mit Retrievern sind da belanglos.Hast du dich an HSH Leute gewandt? Tue es, bitte. Es ist nötig.
Birgit
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Zitat
Meine Frau hat schon einige Jahre Hundeerfahrung, allerdings war das schon etwas anderes - Golden-Retriever/Hündinnen.
In der Tat, ich hatte den Aspekt "Freiheit einschränken = Sicherheit geben" aus dem Blick verloren, weil ein unbekannter HSH-Anteil in ihm steckt und ich dachte: Man nimmt ihm, was er fordert, Freiheit und Unabhängigkeit - daraus folgte: er wird einen Schaden bekommen. Danke daher für den wertvollen Input.
Dass ich Maulkorb nicht als alleinige Lösung betrachtete, denke ich dürfte klar sein, ich habe ja erwähnt, dass ich unseren Hundetrainer dort vor Ort haben will; es ist auch immer besser, wenn kenntnisreiche Dritte ganz unbefangen einen Blick auf die Dinge werfen. Ich bin gespannt, was wir da an Erziehung machen können.
MfG Michael
diese denkweise ist absolut gefährlich, wie ich finde (fett markiert) .

gerade ein HSH bringt gewisse Anlagen mit und ich würde konsequent dieses "wege-lagern" unterbinden.
je öfter euer hund herausfindet, dass er durch knurren und "weg versperren" erfolg hat, desto wichtiger wird er sich mit der zeit vorkommen.wer weiß, evtl bleibt es irgendwann nicht mehr beim warn-knurren. O.o
Ich würd auch dafür sorgen, dass der Hund einen festen Platz bekommt, am besten an einer stelle im raum, die strategisch unwichtig ist und von der er nicht den eingangsbereich kontrollieren kann.
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Zitat
Hat dieser Trainer HSH Erfahrung? War er schon bei euch?
1. Ja und 2. nein, war er nicht. Ich sagte ja, er wird sicher die Situation vor Ort betrachten, ich muss das ja noch besprechen. Was den HSH-Anteil im Hund angeht, das kann ja keiner genau sagen. Doch wer ihn sieht hält ihn schon für einen HSH im Schäferhund-Gewand. -
Zitat
1. Ja und 2. nein, war er nicht. Ich sagte ja, er wird sicher die Situation vor Ort betrachten, ich muss das ja noch besprechen. Was den HSH-Anteil im Hund angeht, das kann ja keiner genau sagen. Doch wer ihn sieht hält ihn schon für einen HSH im Schäferhund-Gewand.Ich würde eher sagen: Wer ein bisserl Ahnung hat, SIEHT den HSH auch deutlich
"Schäferhund-Gewand" erkenne ich bei diesem Hund eher nicht.Da du ja auch in den vorherigen Beiträgen ebenso wie in Deiner Vorstellung immer vom Schäfer-Mix schreibst, kommt es mir - sei mir nicht böse - einfach so vor, als hättest Du noch nicht wirklich realisiert, dass Du ein anderes Kaliber als einen eher einfachen Schäferhund hast.
Ein Herdenschutzhund ist in den richtigen Händen garantiert ein wunderbarer Begleiter, einem solchen Hund, der bei den falschen Besitzern lebt, möchte ich jedoch nicht begegnen.
Woher kommst Du eigentlich? Vielleicht kann Dir hier ja jemand mit HSH-Erfahrung einen Trainertipp geben.
Viele Grüße
Doris
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Kreis Unna, NRW
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