Junge Dobermannhündin gibt ein paar Rätsel auf.
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Hallo Leute,
ich habe seit ca. 2 Wochen eine Dobermannhündin und die süße hört auf den Namen Abby. Meine Freundin und ich haben sie vom Züchter geholt, da sie dort leider wieder Abgegeben wurde, nachdem ein alter Mann und anschließend noch eine ältere Dame mit ihr wohl überfordert waren. Wunderte uns auch nicht, dnen die gute konnte rein garnichts und hat getan was sie wollte....
Das haben wir aber schon gut im Griff, es ist klar festgelegt das ich den Hund erziehe, das ich ihre Bezugsperson bin ( so wie es ein Dobermann auch braucht) und vorallem stellen wir keine großen anforderungen.
Mein Freundin hat einen Viszlamix aus der Tiertötungsstation in Spanien und wir wissen selber wie schwer es sein kann einen ungehobelten Hund ordnungsgemäß zu erziehen. Ohne ihn zu überfordern und vorallem mit artgerechten Methoden zum Ziel zu kommen.
Aber nun mal zu unserer Abby, keineswegs.. Abby ist der schönste Hund der Welt für mich, ich habe mich gleich verliebt... als wir sie uns angesehen haben haben wir besonders darauf geachtet das alles passt mit der Viszlahündin und vorallem mit uns und wir sind uns sicher das aus ihr ein toller Hund wird!
Sie lernte recht schnell wichtige Grundregeln im Ansatz, mit dem Abrufen und dem bei Fuß gehen haben wir sogut wie garkeine Probleme, denn Abby interessiert sich irgendwie für nichts. Ausser fürs gelegentliche Pöbeln und dafür bestimmten Gerüchen nach zu gehen. Anfangst klemmte sie vor der Viszlahündin noch die Rute ein, doch jetzt kommt sie schon Frech daher und das artete schonmal in starken Mobbing aus.
Bei der Unterwürfigkeit zeigt sie auf jedenfall starke erkenntnisresistenz. Ins Platz bekommt man sie manchmal nur mit einem Kopfstand... ein anderes Mal macht sie es sofort. Doch wenn sie mal keinen Bock hat, dann steht sie vor einem... steif.. den Kopf gesenkt, schaut an mir vorbei und regt sich kein bisschen. Manchmal dreht sie sich einfach weg und läuft davon. Ist dann nur schwer heran zu rufen und wenn dann klappt es nur mit einem Leckerli. Die mag sie sehr.. aber sterben würde sie dafür nicht, sie sieht sie als nette Belohnung an, arbeitet auch gut mit für ihr Leckerli doch wie gesagt.. wenn etwas interessanter ist.. dann funktionierts garnicht. Udn da ist wohl auch der Punkt, ich bin mir nicht sicher ob manchmal etwas interessanter ist, oder ob sie einfahc nur verängstigt ist. Denn bei gewissen Situationen Bockt sie wie ein alter Esel ohne die geringtsen Anzeichen von Emotionen. Sie bleibt einfach stehen, wenn es ihr nicht passt das da gerade eine Hofeinfahrt ist, besonders im Dunkeln dreh sie sich ständig um. Sie horcht in der Gegend herum und ist abgelenkt oder bellt wenn sie irgendwo liegt und eigentlich schlafen will, beim geringsten Geräusch.
Weil ich gemerkt habe das sie manchmal sehr unsicher ist, versuch ich ihr immer mut zu machen. Ich versuche ihr zu vermitteln das ich keine Angst habe, sie mir vertrauen kann und alles gut ist. Das klappt aber nur bedingt wie man sich denken kann. Es ist wohl ein hartes stück Arbeit mit der guten, wovor ich mich zwar nicht scheue, was aber manchmal frustrierend ist und vorallem in brenzliche Situationen führt :/
Erst am Sonntagmorgen hörte ich stänkerei auf dem Hof, wir waren bei meinem Vater zu Besuch. Ich eilte runter, weil es sich nicht gut anhörte. Da saß meine Freundin mit verbundener Hand, die kleine Mischlingshündin meines Vaters apatisch daneben und beide sahen recht zerrupft aus. Es gab wohl stänkerei zwischen der Cleo und der Abby, wobei die Abby wohl die nerven verlor. Meine Freundin wollte nicht dazwischengreifen weil es ernst war und kippte einen Eimer Wasser auf die beiden um sie auseinander zu bringen. Dabei biss ihr eine von beiden in die Hand und ich bin mir sicher das es die Abby war. Denn die Cleo hatte einige bisswunden zu verzeichnen. Die Cleo ist aber echt eine stänkertrine und hat die Abby bis heute nicht in ruh gelassen...sie fängt einfach immer wieder an und ich bin schon interessiert daran das die beiden das klären, doch unterbinde ich das ganze getue sobald es mir zu heiss wird.
Vorfall Nummer zwei ereignete sich gerade eben auf der Bank. Ihr müsst wissen die Abby ist eigentlich zer anhänglich, sie geht mit immer interessiert nach ob es was zu sehen gibt, mit ihr klappt auch das Umdrehen und weglaufen super gut, sobald sie sich zuweit entfernt und nicht hört. Doch manchmal schein ich wohl doch zu uninteressant zu sein. So hab ich sie heut als belohnung mit draussen auf die Bank gelassen als ich da so saß und mit ihr das Training beendet hatte. Es war ja schon spät und sie kuschelte sich an und schlief ein. Wir saßen so eine halbe oder dreiviertel Stunde und waren allein, dann rutsche ich etwas hoch weil ich mich aufsetzen wollte und Abby wachte ruckartig auf. Sie hat sich tierisch erschrocken keifte mich an und hätte ich sie nicht mit dem Arm am Brustkorb weggedrückt, hätte sie mir in den Hals oder die Schulter gebissen. Sie war wie eine Furie... -.-
Ich denke das war nur der Schreck, ich habe auch weiterhin keine Angst vor ihr dnen eigentlich ist klar wer der Boss ist. Ich kann ihr ja auch einfach so in den Napf greifen wenn sie Frisst oder ihr ein Spielzeug wegnehmen ohne das sie mich angiftet. Im Gegenteil sie ist dann sofort bereit etwas dafür zu tun um es wieder zu bekommen. Dennoch können solche Fälle dumm ausgehen.
Jetzt hab ich euch viel Input gegeben und warte erstmal auf reaktionen oder vielleich wisst ihr, was da wohl nicht so ganz stimmt mit ihr.
Gruß
Eric
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2. August 2011 um 23:24
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Junge Dobermannhündin gibt ein paar Rätsel auf. - Vor einem Moment
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Dieser Hund ist ZWEI Wochen bei euch und hat nach Züchter bereits ZWEI Vorbesitzer, die wohl nichts gemacht haben.
Dieser Hund ist noch nicht mal ansatzweise bei euch angekommen und ich würde euch dringend raten, den Hund mit Training dies und Training das erst einmal nicht zu überfordern.
Dinge, die sie lernen muss, lernt sie zunächst am besten OHNE Ablenkung und dann mit langsam steigender Ablenkung. Ihr erwartet wohl ein wenig zu viel.
Was "Mobbing, Aggressionsverhalten" usw. dieser Hündin angeht - das sollte sich wohl besser ein guter Trainer vor Ort anschauen - ebenso euren Umgang damit und mit dem Hund überhaupt.
Auf die Entfernung ist eine Einschätzung des Hundes vergleichbar mit dem Blick in die Glaskugel...
cazcarra
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Wie gesagt, wir achten drauf sie nicht zu überfordern und wir erwarten auch nicht viel. Du musst dir das so vorstellen das du Abby die Dinge ein bis zweimal zeigst und schon hat sie es verstanden. Da sist wirklich von der Auffassung her sehr entspannt. Ich hatte vergessen zu erwähnen das sie bereit 1 Jahr alt ist, vielleicht hat sie das ein oder andere schon vorher aufgeschnappt, ich kann eben nicht genau sagen inwiefern mit ihr vorher gearbeitet wurde. es ist auf keinen fall so das sie permanent und zu jeder Zeit zu absolutem gehorsam gezwungen wird, dass ist auch vollkommen gegen meine Art von Erziehung. Wenn ich merke das die Luft raus ist, löse ich das ganze auf und lasse ihr genügend Zeit und Raum um sich aus zu toben. Wenn sie nicht gerade den Tag mit schlafen vertrödelt, wo ich ja schon das Gefühl habe das sie zuviel schläft.
Das man das aus der Ferne schwer ausmachen kann, und sich vorallem kein Bild von dem Hund machen kann, das war mir auch klar als ich hier meine Zeilen getippt habe. Aber eventuell gibt es ja andere Hundebesitzer die ähnliche erfahrungen gemacht haben und uns ein klein wenig beistehen können.
Abby ist ja auch im Grundverhalten sehr friedlich nur gibt es ab und an Situationen in denen es sehr ausartet. Ich achte sehr auf ihre Körpersprache. Musste aber dabei feststellen das Abby der typische Schlag Dobermann ist, der einem den Arm abreisst wenn man ihm den kleinen Finger gibt. (nich falsch verstehen
)Sie weiss es gut zu zeigen wenn ihr absolut was nicht passt, mit in die Luft schnappen auf der Ferne oder Winseln inkl. Bellen.
Morgen sind es übrigens schon drei Wochen die sie bei uns ist. Und ich erwarte jetzt keine superheilmittel oder Tipps, ich will nur auf Nummer sicher gehen das ich Sie nicht gänzlich falsch verstehe. Oder einen falschen Ansatz habe.
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Wer Stress hat, schläft auch gern mal viel. Wäre eine typische Reaktion für einen Hund der eben nach einer gewissen Odysse in seinem jungen Leben nun in der dritten Stelle landet. Ob nun seit 2 oder 3 Wochen macht dabei keinen Unterschied. Jeder Hund braucht seine individuelle Zeit, um anzukommen.
Prinzipiell hört sich das alles ganz gut an, was du so schreibst - sehen kann man dich natürlich weder in Sachen Timing noch Handling.
Du schreibst, du hörst auf, wenn du den Eindruck hast, die Luft ist raus.
Zu spät. Hör auf, wenn es noch richtig gut ist. Dann lernt sie mehr.
Und nach wie vor: Was ihr Verhalten gegenüber anderen Hündinnen angeht, würde ich jemand draufgucken lassen. Ich persönlich finde es mehr als gewagt, anhand deiner Beschreibung eine Einschätzung abzugeben.
cazcarra
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Ich habe einen Dobermann-Mix und einen Dobermann, welcher aus sehr schwierigen Verhältnissen stammt. Letzterer kam Anfang Januar zu uns und hat vorher 9 Monate alleine im Wald gelebt. Ein sehr nervöser Geselle, mit allem überfordert.
Ich bin ehrlich und das ist nicht bös gemeint ... ich empfand es schon als streßig deinen Beitrag zu lesen, denn die Hündin ist grade mal 2 Wochen bei euch.
Du schreibst auch ihr habt entschieden, dass du ihre Bezugsperson bist. Was ist das für eine Entscheidung? Der Hund sucht sich seine Bezugsperson selber aus und keiner meiner Hunde ist nur auf eine Person fixiert. Wir sind 3 Erwachsene (ein erwachsenes Kind) und zu meinem Mann und mir haben unsere Hunde nahezu die selbe Bindung, da wir uns beide gleichermaßen um sie kümmern. Mein älterer Hund liebt meine Tochter abgöttisch, obwohl diese so gut wie nix mit ihm macht ... er hat sie sich einfach ausgesucht. Unser jüngerer - der zuletzt dazugekommene - hat ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu ihr ... auch das hat er sich selber so ausgesucht. D.h. eure Hündin entscheidet selber, wen sie als Bezugsperson annimmt.
Was eure Probleme betrifft. Ich kann dir nur zu sehr viel Geduld raten. Mr. Big stand früher auch mit steifen Beinen da und hat sich kein Stück ins Sitz oder was auch immer gewünscht war, bewegen. Dann ist das halt so ... später klappt es dann vielleicht. Ich würde das ganze komplett streßfrei angehen, der Hündin noch viel Zeit zum ankommen geben, wenig fordern, sie einfach ankommen lassen und sie das Familienleben was ihr lebt kennenlernen zu lassen. Sie wird sich da nach und nach einfügen und du wirst mit der Zeit immer stärker merken, dass du mehr und besser mit ihr arbeiten kannst. Bei Mr. Big war es z.B. so, dass wir so nach 6 Monaten schlagartig gemerkt haben, dass er angekommen ist. Sein gesamtes Verhalten hat sich verändert, er wirkte entspannter, glücklicher, wurde alberner usw.
Das Aggressionsproblem hatten wir auch. Mr. Big läßt sich von anderen Hunden ungern was gefallen und unseren Ersthund hat er am Anfang ein paarmal rund gemacht. Bis zu einem bestimmten Punkt denke ich durchaus, dass Hunde Dinge zwischen sich selber ausmachen müssen aber man braucht ein feines Gespür wann man selber gefordert ist.
Ich habe es damals für notwendig befunden einzugreifen. Wie sah das aus? Ich habe dafür gesorgt, dass Mr. Big seine Entscheidungen (andere Hunde rund zu machen) nicht selber trifft. Er durfte warnen (knurren), auch mal wegschnappen aber das war es dann auch. Dann habe ich dafür gesorgt, dass die Situation so aufgelöst wurde, dass er nicht mehr in der Notwendigkeit war es selber zu regeln. Bei unserem Ersthund hat das super geklappt ... er hat gelernt, dass er ihn verwarnen kann, dass er ihm auch ne Ansage machen kann aber das es dann auch gut sein muss.
Bei Hunden im Freilauf sieht das so aus, dass wir Biggi beobachten und je nach Körpersprache rufen wir ihn zu uns und gehen weiter. Wir wissen mittlerweile womit er überfordert ist und was er nicht abkann und daran orientiert beobachten wir sein Verhalten. Er hat viele mit denen er gut klarkommt, er ist für viele auch eine Respekts"person" und hat nur vereinzelt Hunde, wo es richtig scheppern könnte. Mittlerweile hat er sich angewöhnt zu uns zu laufen, wenn es ihm zuviel wird, dann gehen wir weiter und sorgen dafür, dass der andere Hund ihn nicht weiter auf die Nerven gehen kann.Mit anderen Worten laßt die Hündin ankommen, habt Geduld und bietet eine ernsthafte Führung an.
Insgesamt habe ich aber den Eindruck, wie cazcarra, dass es sehr sinnvoll wäre, dass ihr euch einen Trainer ins Haus holt und den mal draufschauen laßt und euch ein bissel unterstützt, was die Startschwierigkeiten betrifft.
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Hallo Eric,
du schreibst sehr häufig, dass du sie nicht überfordern willst, aber genau das tust du.
14 Tage bei euch:
Kommandos wie "Sitz, Platz, Fuß und Komm" sind mindestens drei Kommandos zu viel.ZitatBei der Unterwürfigkeit zeigt sie auf jedenfall starke erkenntnisresistenz.
Wem soll sie sich denn bitte unterwerfen?
Das verstehe ich nicht!Das hast du im Zusammenhang mit nicht ausgeführten Kommandos geschrieben.
Da bist du auf der falschen Fährte.
Ein ausgeführtes Kommando bedeutet nicht Unterwürfigkeit.
Hunde lernen über Motivation, aber nicht weil sie sich damit ihrem Halter unterwerfen.
Wenn sich meine Hunde mir gegenüber plötzlich unterwerfen würden, würde ich mir große Sorgen machen.
Das, was viele als "Unterwerfen" bezeichnen, ist Beschwichtigen bishin Angstverhalten.
Also, ein Hund muss sich nicht unterwerfen.ZitatDoch wenn sie mal keinen Bock hat, dann steht sie vor einem... steif.. den Kopf gesenkt, schaut an mir vorbei und regt sich kein bisschen.
ZitatDenn bei gewissen Situationen Bockt sie wie ein alter Esel ohne die geringtsen Anzeichen von Emotionen. Sie bleibt einfach stehen, wenn es ihr nicht passt das da gerade eine Hofeinfahrt ist, besonders im Dunkeln dreh sie sich ständig um. Sie horcht in der Gegend herum und ist abgelenkt oder bellt wenn sie irgendwo liegt und eigentlich schlafen will, beim geringsten Geräusch.
Du schreibst mir da etwas viel über "nicht passen und bocken"!
Die Hündin ist massiv verunsichert und überfordert.ZitatEs ist wohl ein hartes stück Arbeit mit der guten, wovor ich mich zwar nicht scheue, was aber manchmal frustrierend ist und vorallem in brenzliche Situationen führt
Brenzliche Situationen solltest du mithilfe einer Schleppleine verhindern.
Ein Hund, der noch nicht wirklich abrufbar ist und das kann sie nach zwei Wochen noch nicht sein, gehört gesichert.ZitatSie weiss es gut zu zeigen wenn ihr absolut was nicht passt, mit in die Luft schnappen auf der Ferne oder Winseln inkl. Bellen.
Klingt auch nach Unsicherheit, Stress und Überforderung.
ZitatIch kann ihr ja auch einfach so in den Napf greifen wenn sie Frisst oder ihr ein Spielzeug wegnehmen ohne das sie mich angiftet. Im Gegenteil sie ist dann sofort bereit etwas dafür zu tun um es wieder zu bekommen. Dennoch können solche Fälle dumm ausgehen.
An deiner Stelle würde ich die Finger aus dem Napf lassen, wenn der Hund frisst, das, was du machst, macht keinen Sinn, außer dass ggf. der nächste Konflikt bei euch ansteht. (Fressen verteidigen)
Lasse sie ihn Ruhe fressen.
Warum nimmst du ihr einfach so das Spielzeug weg?
Spielzeug ist für einen Hund Beute, die u.U. auch gerne verteidigt wird.
Sie ist erst zwei Wochen bei euch, du traust dir echt 'ne Menge zu.
Die Ausgabe von Spielzeug sollte positiv konditioniert werden ("aus"), im Austausch mit Besserem.
Das sind zwei Punkte, wo möglicherweise dein Hund dir in Zukunft nicht ganz vertrauen wird.Und: Vertrauensbasis ist das A und O in der Hund-Mensch-Beziehung.
Zu den Aggressionen (?) gegenüber Hündinnen kann ich dir nur zum Trainer raten, der sich das Ganze ansieht.
Insgesamt würde der sowieso nicht schaden (vorausgesetzt, du findest einen Guten), denn du hast zwar gute Ansätze, aber hier und da könnte ein wenig Hilfe nicht schaden.
Du beobachtest sie sehr genau, aber neigst ein wenig dazu, einige Verhaltensweisen fehlzuinterpretieren.
("sie bockt, ihr passt was nicht...")Zitatich habe auch weiterhin keine Angst vor ihr dnen eigentlich ist klar wer der Boss ist.
Das ist eine Position, die man sich bei einem Hund erarbeiten und nicht befürchten muss.
Was macht diese "Position" aus?
Bestimmt nicht, indem der Hund das ausführt, was ich ihm befehle (Kommandos werden, wie schon gesagt, über Motivation und nicht über Position ausgeführt).
Sondern, sie beruht auf Schutz, Vertrauen, durch's Leben führen, die Richtung weisen, Berechenbarkeit, gutes Einfühlungsvermögen, den Hund zu verstehen (Körpersprache), Situationen einzuschätzen....Das erreicht man nicht in zwei/drei Wochen, erst recht nicht, wenn einiges falsch ausgelegt wird.
Du bist sicher auf einem guten Weg, aber du solltest dir tatsächlich Hilfe hinzuziehen, denn es muss noch einige gefeilt werden:
*Körpersprache des Hundes verstehen lernen... (Ist nicht böse gemeint, aber das fehlt es noch an Wissen, du schätzt einiges falsch ein)
*Wie motiviere ich einen Hund...
*Vertrauen und Bindung aufbauen
*Und die Sache mit anderen Hündinnen sollte sich ein Hundetrainer anschauenGruß
Leo -
Viele der Dinge die Du schreibst kenne ich von Schara.
Dieses aufmerksam sein wollen und dabei fast einschlafen. Das durch einen durschauen. Pöpeln mit anderen Hunden sowieso.
Schara ist taub (zu 99%), kann man das bei Abby ausschließen? -
Hi,
in vielen Dingen stimme ich meinen Vorrednern zu.Zu dem Thater zwischen Cleo und Abby: Ihr ward sicher auf Cleos Revier, oder? Wie oft haben sich die Hunde denn vorher gesehen? Ich würde die beiden erstmal auf neutralen Boden zusammen führen.
Es sollte natürlich auch die ersten Male von jedem Hund eine Bezugsperson dabei sein um sowas zu verhindern.lg
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Wenn ich einen neuen Hund im Haus hab (und das habe ich andauernd
), geh ich davon aus, dass der Hund bei mir nichts können wird. Der kann angeblich noch so großartig erzogen sein, hier ist es eine völlig neue Geschichte, der Hund kennt mich nicht, und hat keine Ahnung von meinen Haus- oder anderen Regeln, alles ist neu - und Hunde generalisieren schlecht, als ist es mehr als wahrscheinlich, dass ausser "Sitzt" ohne Ablenkung alle anderen Signale eh ausser Funktion sind.Also kommt das Fellmonster erstmal nur an (Schlepp)Leine raus, im Haus ist er erstmal von anderen Hunden getrennt, und ich bestärke alles an Verhalten, was ich gut finde. Dann tu ich so, als ob der Hund sämtliche Signale erst erlernen muß, besonders draußen/unter Ablenkung.
Was mich interessiert, ist die "So wie es Dobermänner brauchen"-Idee bezüglich einer Bezugsperson. Ist das so?
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Ein jeder Hund braucht eine Bezugsperson, aber diese Vorstellung, dass man dem Dobi eine Person zu ordnet ohne die er nicht leben kann, ist falsch. Der Hund sucht sich in seiner Familie eine Person aus an die er sich besonders anschließt, das bedeutet aber nicht, dass der Rest der Familie mit ihm nicht genau so arbeiten muss und kann.
Was ich generell machen würde, da von der Vorgeschichte ja recht wenig bekannt ist, ist ein Check-up beim TA inkl Röntgen.
Denke auch, dass ihr euch einen fähigen Trainer suchen solltet, der euch da ein wenig an der Hand nimmt, denn deinen Posts nach zu urteilen, neigt ihr im Moment etwas schnell dazu in der Schiene zu denken "der Hund will halt nicht, der will mich ärgern". Gerade bei der Vorgeschichte solltet ihr aber immer im auge behalten, dass eure Hündin aufgrund schlechter (oder fehlender) Vorerfahrungen vieles vielleicht einfach auch schlicht nicht leisten kann. - Vor einem Moment
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