Hunde, die "hintenrum" pöbeln
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Tante Flauschig -
29. Juli 2011 um 04:38
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Mal eben OT,
hatte eben wieder eine Scheinattacke von einem wildgeworden Jacki..
Als er dann von hinten ankommen wollte hat sich der Dicke mal eben in seine Richtung werfen wollen ( hat nicht geklappt da ich ihn festhielt) aber allein die Bewegung schon hat den Hund veranlasst zu schreien und zu seinem Herrchen zu rennen.
Der tat mir irgendwie echt leid.. muss auch wohl schon ein paar schlechte Erlebnisse gehabt haben.Herrchen hat dann angeleint und wir sind gemeinsam ein Stuck des Weges gezogen! :)
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Zitat
Am sichersten ist immernoch, wenn man sowas anflitzen sieht, Hund ablegen und sich um das nervende Anhängsel so kümmern, dass es nicht nochmal wieder kommt

Wie ich meinem Hund nämlich vermitteln soll, dass das alles total toll und klasse ist, während von hinten einer auf ihn draufspringt, erschließt sich mir nämlich nicht 100%.
Es ist zwar nervig jedes mal stehn zu bleiben, aber die ganze AKtion nervt ja eh schon. Am wichtigsten finde ich da erstmal, dafür zu sorgen, dass der andere nicht an meinen Hund kommt.Da gibts dann nämlich auch noch dreistere Kandidaten. Letztes Jahr (vor viertel Jahr Gips-Pause und mit weniger Balast und mehr Kondition
) war ich mit meiner alten Hündin joggen, laufe so auf eine Frau mit angeleintem Boxer zu. 10m vor mir macht sie den Hund los, dieser rennt an mir vorbei und greift von hinten meine Hündin an... gut, ablegen konnt ich sie in der Situation nicht mehr, aber dieser Hund wird das wohl ne Zeit lang nicht mehr versucht habenLeider ist Stinkis Gehorsam in diesen Situationen noch nicht so gut. Mit Ablegen hab ichs schon probiert, er ist aufgestanden, um zusammen mit mir den fremden Hund zu vertreiben
Dann musste ich den Hund wieder in die Ablage zwingen und mich nebenbei um den zweiten hund kümmern.
Wenn er das könnte- das wär schon geil. aber noch klappt es nicht.
Der sieht nur: toll, Frauchen "haut drauf" jeha, da mach ich gleich mal mit.
An der Leine habe ich mehr Kontrolle über ihn und fühle mich sicherer. ich weiß, er kann nicht durchstarten und mist machen, sondern ist an meiner Seite.
ich kann mir gut vorstellen, dass Du aus dem Boxer einen Flughund gemacht hast
Was ich halt nicht verstehe ist, warum Hunde überhaupt von "hinten" pöbeln müssen. -
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Was ich halt nicht verstehe ist, warum Hunde überhaupt von "hinten" pöbeln müssen.
Die fühlen sich da sicherer. Lilly pöbelt ja nicht und sie greift auch keine Hunde an. Aber gerade bei großen Hunden traut sie sich eher mal von hinten zu schnüffeln, als wenn der mit seinem dicken Kopf auf sie zukommt.
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Maja läuft in diesen Situationen neben mir, auf der jeweils dem anderen Hund abgewandten Seite. Mein inzwischen wichtigstes Kommando für alle Lebenslagen ist "Weiter", das kommt für Maja häufiger als "Komm" oder "Sitz". ICh hab "Weiter" extrem positiv aufgebaut und das ist das Kommando mit der höchsten Keksrate bei uns. Pöbelt nun also wer von hinten, gebe ich Maja ein "Weiter" und Maja latscht mit mir den anderen Hund ignorierend weiter, in dem Wissen, dass es dafür gleich Kekse regnen wird und bei Maja: Kekse > pöbelnde Hunde...
Völlig ignoriert zu werden ist dann auch für den pöbelnden Hund so unbefriedigend, dass der dann im Regelfall auch ablässt, weil SO macht das ja keinen Spaß

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