Probleme mit neuem Nachbarhund
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sirene -
11. Juli 2011 um 12:41
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Hallo!
Wir wohnen mit unserem 2-jährigen Dobermann-Mix Leo in einem Mehrparteienhaus. Bis jetzt hatten wir keine Probleme, da er der einzige Rüde war. Mit den beiden Hündinnen versteht er sich blendend. Auch mit den anderen Hunden in der Nachbarschaft gibt es keine nennenswerten Probleme. Leo ist generell sehr freundlich und gut sozialisiert.
Vor einigen Wochen haben sich unsere Nachbarn einen einjährigen Rüden zugelegt. Bevor unsere Hunde den ersten Kontakt miteinander hatten, machte ich ihnen den Vorschlag, dass sich die beiden auf neutralem Boden und vor allem ohne Leine kennen lernen sollten. Da sie kein Interesse zeigten, habe ich mich nicht mehr gemeldet. Das erste Zusammentreffen vor der Haustüre war ein Fiasko: Unser Hund legte sich hin und wedelte mit dem Schwanz, der andere knurrte und bellte, zerrte wie verrückt an der Leine und fletschte die Zähne. Mein Leo reagierte natürlich dementsprechend, er lässt sich so was nicht gefallen.
Die Situation spitzte sich immer mehr zu. Bei jedem Zusammentreffen gehen sie aufeinander los. Die Nachbarn und die Hausmeisterin haben sich schon beschwert. Sofort kamen Ansagen wie "Was ist, wenn da ein Kind dazu kommt" usw. Leo stellt die Haare auf und knurrt, wenn er den anderen im Treppenhaus RIECHT!
Heute morgen ist die Situation eskaliert. Mein Freund wollte nur die Zeitung reinholen und der andere ware im Treppenhaus. Leo schlüpfte durch díe Türe und die beiden gingen aufeinander los. Unser Hund (viel größer und schwerer) ritt dem anderen auf. Sein Herrchen ging dazwischen und verletzte sich am Finger. Mit Mühe haben wir die Hunde voneinander getrennt.
Beide Hunde sind nicht kastriert und ich denke, dass Leo sein Revier verteitigt. Bis jetzt haben alle Versuche, die beiden aneinander zu gewöhnen, darin geendet, dass mein Hund aufreitet und Herrchen oder Frauchen dazwischen gehen.
Mittlerweile habe ich schon Bauchweh, wenn ich mit dem Hund raus muss. Kann mir irgendjemand sagen, was ich noch tun soll?
Sandra -
11. Juli 2011 um 12:41
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Probleme mit neuem Nachbarhund - Vor einem Moment
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um des lieben friedens willen und weil beide hundehalterpartien interesse daran haben sollten, würde ich zunächst ein freundliches, ruhiges gespräch mit dem anderen hundehalterpaar anstreben.
vielleicht klingelst du (ohne hund
) bei denen und fragst sie ob sie nicht lust haben sich mit dir & mann im nächsten cafe auf eine tasse kaffee & kuchen zusammen zu setzen.eine lösung wäre z.b. sich bei geteilten kosten einen kompetenten hundetrainer zu hilfe zu holen. dieser könnte euren hunden dabei helfen sich auf neutralen boden neu anzunähen.
so ganz vage und per ferndiagnose würde ich sagen das eigentliche problem liegt bei euren nachbarn + hund. da der hund erst einjährig und neu zu denen gekommen ist, ist er wahrscheinlich insgesamt noch unsicher. es fehlt vielleicht insgesamt vertrauen, bindung und erziehung. viel verständnis von eurer seite wäre schön, und natürlich einsicht und die bereitschaft an einer zusammenarbeit ihrerseits.
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Sehe ich ganz genauso. Dein Vorschlag mit dem neutralen Boden war sehr gut, dort hätten sich ihre Rangordnung untereinander ausmachen können und alles wäre (wahrscheinlich) gut gewesen.
Inzwischen haben die beiden sich ein Feindbild gebildet. Das geht leider nicht so einfach weg. Hier braucht ihr dringend Hilfe von einem Profi. Der Vorschlag mit dem anderen Paar ins Gespräch zu gehen ist wohl das einzig Richtige! Wenn die nicht mitspielen wird es schwer. Dann kann man nur noch versuchen, deinem Hund klar zu machen, dass er den Nachbarshund zu ignorieren hat. Das wird aber schwer ohne das Zusammenspiel mit den anderen.
Ich frag mich ernsthaft, warum man dazwischen geht, wenn ein Hund beim anderen "nur" aufreitet- das wäre vielleicht die möglichkeit gewesen, dass die beiden das unter sich regeln. Aber in der Tat sollte gegen die Rauferei etwas unternommen werden.
Viel Erfolg (und wenn du mehr Infos suchst, dann guck doch mal bei mir rein: EDIT: Link gelöscht - Eigenwerbung ist auf DogForum.de nicht erwünscht.)
Liebe Grüße
Caro -
Ich finde es richtig, das Aufreiten zu unterbinden.
Hunde sollen wissen, dass Menschen Unklarheiten regeln.Ich würde versuchen, alles über genügend Abstand in den Griff zu bekommen, immer nur so nah, dass die Hunde es ertragen können.
Mein Hund regelt nicht selbst, er hat in mir einen zuverlässigen Menschen, der das für ihn erledigt. Meistens...
Ach so, Werbung ist im df übrigens verboten.
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Genau dasselbe hatten wir damals auch, als ich noch bei meinem Vater lebte und wir unseren Rüden hatten!
Und wir haben es so gemacht, wie thinha es schon vorgeschlagen hat. Wir haben uns irgendwann zusammengerauft, das Gespräch gesucht und uns letztendlich einen Trainer nach Hause geholt. Die Kosten haben wir uns natürlich geteilt.
Es kam dann raus, dass das Problem tatsächlich von Nachbars Rüden ausging bzw. den Nachbarn, da der Hund denen zunächst nur auf der Nase rumtanzte und sie ihm nicht Sicherheit vermitteln konnten. Der Rüde fühlte sich ständig bedroht von unserem, obwohl unserer, genau wie deiner, eigentlich immer ein freundlicher Hund war.
Ich weiß, wie so eine Situation an den Nerven zehren kann. Deswegen würde ich wirklich dazu raten, dass ihr euch einen Trainer nach Hause holt!
LG Antje
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ich kann buddy nur zustimmen. kein hund hat auf dem anderen aufzureiten um seiner aktuell dominanten gemütslage ausdruck zu verleihen. ebenso wie mein hund nicht "zu regeln" hat. dieses "das machen sie unter sich aus" ist so ziemlich die rücksichtsloseste haltung die man als hundehalter an den tag legen kann.
ich möchte gerne das gesicht eines z.b. kleinpudelhalters sehen der von meinem deutschen schäferhundrüden gemobbt und bestiegen wird, wenn ich lässig lächelnd daneben stehe und zum kleinpudelhalter sage "ach, das regeln die schon unter sich" und "das bissl aufreiten, stellen sie sich mal nicht so an."
eine solche hundehalter-einstellung ist völlig daneben!!!!
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Zitat
Ich frag mich ernsthaft, warum man dazwischen geht, wenn ein Hund beim anderen "nur" aufreitet- das wäre vielleicht die möglichkeit gewesen, dass die beiden das unter sich regeln. Aber in der Tat sollte gegen die Rauferei etwas unternommen werden.
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Liebe Grüße
CaroUnd ich frage mich ernsthaft ob du schon mal so einen Hundekampf gesehen hast :/ ganz abgesehen davon ist ein enger Flur bestimmt nicht der richtige Ort dazu.
an die TS;
als erstes würde ich mich mal mit den Nachbarn unterhalten, wann deren Gassizeiten sind und mich mit ihnen abstimmen.
Es müßte doch unter gebildeten Menschen möglich sein, sich aus dem Weg zu gehen. Das beide Hunde im Haus immer an der Leine sind, versteht sich von selbst. -
Also, ich hab mit unserem Hundetrainer gesprochen, und der wäre dazu bereit, uns zu helfen. Auch er ist der Meinung, dass wir das Problem nicht allein lösen können.
Bei den Nachbarn war ich auch schon, aber die sind der Meinung, dass mein Hund absolut gestört ist und dass sowieso alles meine Schuld ist. Die Idee mit dem Hundetrainer finden sie super, aber bezahlen wollen sie dafür nichts. Und wenn schon Hundetrainer, dann nicht meiner, denn: der kann ja kein guter Trainer sein, wenn er meinem Hund bis jetzt nichts beigebracht hat, sagen die.
Irgendwie bin ich jetzt schon ein bisschen beleidigt.
Außerdem hat mir Brunos Frauchen verraten, dass ihr Liebling auf ALLE Rüden so reagiert. Aber Leo bezeichnet sie als total gestört. Frechheit!
So viel dazu.
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Das kann ich verstehen das du dich beleidigt fühlst. Das ist schon fast frech wie sie mit dir umgehen. Vor allem scheinen sie weit entfernt von Einsicht zu sein. Da ist natürlich auch die Frage inwieweit sie dann überhaupt bereit sind etwas zu ändern.
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Schade das die Nachbarn so reagieren. Bei uns im Haus geht das Problemlos. Unsere Nachbarn, deren Hund angeblich keine anderen Hunde mag und wir, haben uns so geeinigt, jeder weiß, wann der andere ungefähr geht.
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