• Hallo ihr Lieben!
    Ich würde gerne eine Katze aufnehmen (und wenn das klappt auch eine zweite) und suche euren Rat. Meine Parson Russell Terrier Hündin ist jetzt ein Jahr alt ud Katzen gegenüber leider nicht sehr entspannt. Sobald sie eine sieht, will sie hin, fiept und lässt sich nur noch schwer ablenken. Ich glaube nicht, dass sie das mit wirklich bösen Absichten macht, ich denke eher, dass sie neugierig ist. Sie ist nur jedes Mal so waaahnsinnig aufgeregt... Die Frage ist jetzt, meint ihr das legt sich, wenn sie mit einer zusammenwohnt? Wie gewöhnt man Hund und Katze am besten aneinander?
    Ich hoffe hier finden sich ein paar Experten :D

  • Hallli hallo

    also ich hatte zwei Katzen mit 2 Jahren als Balboa mit 6 Monaten bei uns einzog, also umgekehrt als bei dir.
    Wir haben dann den Katzen den oberen Bereich der Wohnung zunächst abgesperrt, bis die drei sich immer besser verstanden haben.
    So würde ich es auch immer wieder machen, denn so können sich die Katzen immer zurück ziehen. Ob das allerdings auch funktioniert wenn die Katzen nach dem Hund kommen, kann ich nicht sagen, denke aber schon.

    Wenn wir beim Gassi gehen Katzen sehen, rennt Balboa wie verrückt hin und ist dann immer total enttäuscht, das die Katze weg rennt. Denn sie kennt ja nur den netten Umgang :-) Unsere drei schmusen viel miteinander und sind einfach goldig.

  • Hallo..
    Ich würde das auch so sehen.. Rückzugsmöglichkeiten für beide Seiten sind wichtig.
    Und hilfreich wäre es wenn du Katzen aufnimmst die schon Hunde gewohnt sind.
    Da wir ja die beiden großen Hunde haben sind alle Katzen die wir vermitteln Hunde gewohnt.
    Haben aber schon Katzen aufgenommen die 10 Jahre und älter waren und die haben bis auf eine
    Ausnahme sich alle an Hunde gewöhnt.
    Wenn uns fremde Katzen draußen begegnen haben unsere Hunde aber auch den Drang
    hinterher zu laufen. Liegt aber daran das die meisten Katzen zuerst Fersengeld geben.

  • Hier gab es sowohl das eine ls auch das andere.

    Viel Zeit, viel Geduld und den Hund nciht die Katzen jagen lassen. Dann wird das. Hier war das schnell erledigt (gut, mit zwei Kratzern auf der Hundenase :roll: ), tranken von Anfang an aus dem selben Wassernapf und gönnten sich gegenseitig die Zeit, sich anzunähern. Nur das Jagen wurde unterbunden.
    Wenn wir draußen welchen begegnen möchte die Dicke auch am Liebsten hin - und gaaaaaaaaanz viel schnuppern. Doof nur, dass die Draußen-Katzen das nciht verstehen :D .

    Viel Spaß!

  • Zum einen ist die Rückzugsmöglichkeit wichtig, und zum anderen darf man auf keinen Fall das Tierchen, dass schon länger bei einem ist, vernachlässigen (passiert zwar unfreiwillig, ist aber auch in gewisser Weise nachvollziehbar). Meine Mutter hat vor zwei Jahren auch eine Katze aufgenommen, die leider überhaupt nicht an Hunde gewohnt war. Die Hündin hat es interessanterweise sehr gelassen aufgenommen, aber die Katze hatte die ersten Wochen Angst vor ihr und musste sich immer verstecken. Nach 2-3 Monaten hat sie solangsam erst ein gewisses Vertrauen zur Hündin bekommen.
    Nach zwei Jahren sind sie zwar nicht die besten Freunde, aber sie können getrost im selben Raum sein. Nur der Futternapf muss immer noch getrennt voneinander aufgestellt werden.
    Worauf ich also mit diesem Post hinauswill, ist, dass das ganze Zeit, viel Geduld, und auch viel Erziehung mit beiden Tieren erfordert. Aber in der Regel funktioniert sowas ;-)

  • Also ich kenne ja nur den umgekehrten Fall, aber ich will dir trotzdem meine Erfahrung dazu erzählen, vielleicht hilfts ja irgendwie weiter.

    Meine Katze hat keine Hunde gekannt (nur vom Freigang, aber nicht näher). Sie ist jetzt 10 und geht mit Finya viel entspannter um, nach den 5 Tagen, die sie hier ist, als ich dachte.
    Das liegt aber nur daran, dass Fini Katzen kennt, mag und nicht im Traum daran denken würde, sie zu jagen! Wäre sie das eine und einzige Mal nicht hingelaufen (war nicht mal schnell), wäre die Annäherung bestimmt schon weiter fortgeschritten...

    Wenn dein Hund also nicht so der große Katzenfreund ist, fände ich eine ältere hundeerfahrene Katze am besten, da sie den Hund in die Schranken verweisen kann ohne Scheu und ihn, wenn er lieb bittet, auch mal kuscheln lässt :D
    Mit einer kleinen könnte es auch klappen, aber ich glaube, da muss der Hund schon vorsichtig sein, weil so ein Katzenbaby sich ja nicht wirklich wehren kann.

    Ich denke aber trotzdem, dass du dir die leichtere Variante ausgesucht hast ;)

  • Naja...bei uns ist das so:

    Lucky ist jetzt seit gut 4 Monaten bei uns. Mir wurde gesagt "er verträgt sich gut mit Katzen"
    Das damit allerdings das hinterherpesen auf dem Flur gemeint war dachte ich nicht *lach*
    Wenn sie sich nun doch mal treffen ist Lucky tierisch begeistert (ist das ein Wortspiel? *grins*), aber die Katzen finden das nun doch nicht so gut und fauchen. Und wenn Lucky seine Nase zu nah an die Tiger bringt, holen die schon aus, aber ich glaub die wollen ihn gar nicht treffen, weil sie dann immer die Tatze ganz schnell zurück ziehen und Lucky noch nie einen Kratzer auf der Nase oder ähnliches hatte.

    Ich denke bei uns wird das sehr lange dauern und sie werden nie schmusen, aber sich hoffentlich tolerieren

  • bei uns steht die zusammenführung auch bald an.
    allerdings kommt hund hier zu 2 katzen ( 4 und 6 jahre) und der hund ist 11 monate...

    was ich tue:

    - feliwaystecker in die steckdose (ist auch gut wenn die katze neu wo ankommt!)
    - bcahblüten rescue für den notfall
    - habe ein zimmer hundesicher gemacht, sprich er kann nicht rein, katze kan jederzeit raus und rein. dort stehen futter und wasser.
    -katzenklo hundesicher gemacht (bzw. ist da eine katzenklappe in der tür zu abstellkammer und ich werde sunny von anfng an da NICHT reinlassen und es unterbinden!)
    - in jedem raum den katzen ermöglicht "in die höhe" zu kommen, falls sie zuflucht will.
    - viele leckerlies gekauft zum belohnen wenn es gut läuft :D

    und wenn du eine katze aunehmen willst, dann nimm bitte 2 :) die sind keine einzelgänger und brauchen einen kumpel! nimm doch von anfang an 2? denn danach wiederum eine eingewöhnung fände ich eher zu streßig, wann soll da ruhe reinkommen?
    im tierheim gibt es ganz oft 2 mietzen die sich toll verstehen und gemeinsam vermittelt werden! wenns eine zuchtkatze sein soll: oft suchen kastraten ein neues zuhause und man kann ja dann dazu z.b. noch eine kleine nehmen oder einen 2.kastraten (wir haben mama und tochter genommen, beide als kastraten).

    uuuuuuuuuund mach den katzen die wohnung "3Dimensional" sprich bastel catwalks mit brettern, schränken, kratzbäumen, stangen, gemütlichen liegeecken und mulden, stell einen milchkarton auf (kenne keine mietz die kartons nicht liebt :D ) und dann wird das schon klappen :gut:

    Viele liebe grüße
    Claudi

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