Welpe hört nicht

  • Hallo ich habe eine kleine 2 Monate alte mischlingsyorkihündin. Ich hab sie jetzt seit 3 Wochen und bin teilweise echt überfordert. Sie hört nicht. Guckt mich höchstens an und läuft weg. Die erste Woche hat sie wunderbar gehört. Jetzt klappt das gar nicht mehr. Ich weiß, sie ist noch ziemlich klein und vielleicht verlange ich schon zu viel von ihr, aber ih habe Angst, das wenn sie jetzt nicht hört, es auch in Zukunft nicht machen wird. Kann mir bitte jemand helfen? Wie bekomme ich sie dazu zu kommen, wenn ich sie rufe? Mit Futter anlocken bringt auch nicht wirklich was. Ich hoffe ihr könnt mir helfen :(

  • Wie übst du denn mit ihr? Wie ist dein Kenntnisstand in Hundeerziehung?

    Ein Hund bzw. Welpe muss erst lernen was man von ihm will ;) Du musst schließlich in einem fremden Land auch erst einmal die Sprache lernen bevor du verstehst was man von dir will.

    Edit: Dein Hund ist JETZT 8 Wochen alt und du hast sie schon seit 3 Wochen? D. h. du hast sie mit 5 Wochen bekommen? Vor 8 Wochen sollte bzw. darf (Tierschutzgesetz) man Hundewelpen gar nicht erst vermitteln, weil sie in dem Alter noch vieles von der Mutter lernen (Sozialverhalten ect.)..

  • hallo,

    erstmal bin ich sehr erstaunt, dein hund ist 2 monate, also 8 wochen und du hast ihn, seit er 5 wochen alt ist....ein welpe MUSS bis er 8 wochen ist bei der hündin bleiben...... :sad2:

    welpen folgen in den ersten wochen immer, wenn du ihn allerdings ständig abrufst, wiegst du den hund in sicherheit und er folgt dir nicht mehr. der hund sollte das gefühl haben, das er dich beschützen muss, nicht das du ihn ständig beschützt, was nicht heißt, das er keine geborgenheit etc spürt.

    immernoch etwas geschockt.....aber lg

  • Also bei uns wurde schon so in der Hundeschule gearbeitet, dass ich die bin, die ihn beschützt! Er soll auf keinen Fall das Gefühl haben, dass er mich beschützen muss.....
    Wenn dein Welpe geht, dann gehst du in die andre Richtung. Und dann wirst du merken, dass er Schutz sucht und mitkommt.

  • Zitat

    der hund sollte das gefühl haben, das er dich beschützen muss, nicht das du ihn ständig beschützt, was nicht heißt, das er keine geborgenheit etc spürt.

    Äh. Nein. Dann hat man nämlich am Ende so was größenwahnsinniges, dass sich mal eben mit nem Dobermann und nem Viszla (bei eigenen 34cm Schulterhöhe) anlegt um mich zu "beschützen", an der Backe wie ich.

    @TS: kennt dein Hund denn überhaupt seinen Namen? Wenn irgendwer "Maaaarion" brüllt, dann komm ich nämlich in der Regel auch nicht hingerannt. ;)

  • Hallo,
    Ich hab sie bekommen als sie 7 - fast 8 Wochen alt war und ist dann jetzt 10. Fuer alle geschockten :) habe mich ersten vertan. Es war wahrscheinlich trotzden zu frueh. Aber sie fuehlt sich wohl und wir haben noch eine Zweithündin. Ich gehe auf dem Hof viel mit ihr ( wir haben eine große wiese)und rufe sie dann wenn wir rein gehen. Da kommt von ihr aber null Reaktion. Soll ich nun einfach weiter gehen und sie gr nicht beachten oder sie rein tragen? Wir hatten schon 3 Hunde aber mit der kleinen hab ich so meine problemchen, weil sie halt auch so klein und niedlich ist. Der kann man auch gar nicht
    böse sein :( achso und ja sie weiß schon genau wie sie heißt :) wenn ich ihren Namen Rufe guckt sie mih ja an, bleibt kurz stehen und läuft denn in die andere richtung. Als wenn sie es sich dann doch anders ueberlegt.

  • ... oder als wenn sie nicht versteht, dass "Namen hören = kommen" bedeutet. ;)
    probiere es doch erstmal so: auf kurze Distanz zunächst, damit das Prinzip klar wird, am Besten ohne Ablenkung, du hockst dich hin, machst dich damit klein, dann rufst du ihren Namen in einer hohen, freundlichen, animierenden Stimme, wenn sie dann den Kopf dreht, dann machst du nen Kasper ;) je nachdem, wenn sie auf Spielzeug steht, dann kannst du eins in der Hand halten und immer wieder über den Boden ziehen, es interessant machen, wenn sie kommt, dann spielst du eine Runde mit ihr (nicht nur Leckerchen sind Belohnungen!). Wenns kein Spielzeug sein soll, dann halt vielleicht wirklich Leckerli. Oder einfach nur du. Sei so interessant und toll wie möglich, spiel mit ihr, lob sie ganz doll.
    Einfach nur Namen rufen und dann davon ausgehen, dass der Hund folgt, das klappt wohl nicht. Wieso auch? "Lohnt" es sich für sie in irgendeiner Weise? ;)

  • Hallo,

    dann rufe sie nicht nur, wenn es wieder hereingehen soll.
    Logisch, dass sie dann nicht kommen mag, es bedeutet für sie:
    "Der Spaß ist vorbei und ich muss rein, wenn Frauchen "komm" ruft."

    Du gehst aber nicht nur auf dem Hof mit der Kleinen, oder?

    Wenn du draußen bist, ziehe erst die Aufmerksamkeit auf dich, rufe ihren Namen, wenn sie dich anschaut, gibst du das Rückruf-Kommando, kommt sie an, gibt ihr ein supertolles Leckerlie und lobe sie.
    Da es noch gar nicht klappt, übe erst im Haus, da ist die Ablenkung am geringsten.
    Später draußen.

    Gruß
    Leo

  • Ja also das mit dem hinhocken und dann rufen und spielen funktioniert ja aber draußen halt nicht. Wir haben ja wie gesagt noch eine andere Hündin und die ist natürlich interessanter als ich :). Ich werde es einfach noch weiter trainieren mit spielen und leckerli. In der Hoffnung das es dann bald besser wird :) und nein ich gehe natürlich auch regelmäßig mit ihr spazieren :)
    Danke für eure Hilfe :) lg

  • Wenn ihr noch eine andere Hündin habt, dann ruf halt beide. Oder hört die andere auch nicht...? So lernt die Kleine ein Rückrufkommando ebenfalls zu verknüpfen.

    "Nur" ihren Namen rufen, solltest du dir abgewöhnen. Genau: Sie weiß, wie sie heißt. Nach dem Namen sollte dann das entsprechende Kommando kommen, sonst weiß sie ja nie, was du gerade willst.

    cazcarra

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