• Hallo ihr Lieben.

    Ich wusste nicht, wie ich die Überschrift besser wählen sollte.

    Es geht weder um Emmy, noch um Laila. Sondern um Branko.
    Ich könnte ein paar Tipps von euch gebrauchen.


    Mal zur Vorgeschichte.

    Vor knapp 1 Jahr machte ich eine VK. Die Besis hatten schon Hundeerfahrung, es war perfekt. Ich wies sie auch darauf hin, das der Hund mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Angsthund ist. Kommt aus Spanien, wurde mit 4-oder 5 Monaten gefunden.
    Er war 9 Monate alt, als er vermittelt wurde.

    Nun rief mich der TSV fix und fertig an. Der Hund würde beissen, die Besis überlegen ihn einzuschläfern. :/
    Ich beruhigte sie erst mal. Das Problem des TSV, sie sind in D und haben hier keine Handhabe.

    Nun hab ich mit der Besi telefoniert und für Donnerstag einen Termin abgemacht.
    Sie selbst sagt, sie ist unsicher und kann den Hund nicht einschätzen.
    Er beisst in Aktionen die sie vorher nicht erkennt.
    Auch Besucher dürfen nicht ins Haus.
    Der Hund habe nun schon 3x gebissen. Bevorzugt in Füsse und heute morgen hat er sie in die Hand getackert. Da konnte ich ihr allerdings schnell erklären warum. Branko wurde auf den Boden gedrückt. :roll:

    Mittlerweile hatte sie schon 3 Hundetrainer dort und von , auf den Boden werfen, bis Handfütterung war alles dabei.
    Ehm ja....
    Ich hab ihr erst mal Tipps gegeben, wie sie sich bis Donnerstag verhalten soll und ihr 2 Angebote gemacht.

    Wenn sie weiter mit dem Hund arbeiten möchte, unterstütze ich sie, auch wenn es heisst 1x die Woche 120km zu fahren.

    Wenn sie aufgibt, egal wann, nehme ich den Hund als Pflegehund.

    Und nun könnte ich euch gebrauchen.
    Wie funktioniert das, als Pflegestelle? Auf was muss ich achten? Wie unterstützt einen der TSV von dem der Hund ist? Wer vermittelt den Hund?

    Sollte ich als Pflegestelle fungieren, werde ich mit dem Hund arbeiten. Der Besitzer der HP unterstützt mich dabei.

    Ach ja, ich bin zwar nicht ganz unerfahren was Angsthunde betrifft, selbst schon 2 Verteter gehabt, wovon einer auch biss, mein geliebtes Rackertier, aber wenn ihr noch Tipps für mich habt, wäre ich echt dankbar. =)

  • Zitat

    Da konnte ich ihr allerdings schnell erklären warum. Branko wurde auf den Boden gedrückt. :roll:

    kein wunder, wenn der hund durch solche maßnahmen zum beißer wird.

    Zitat

    Mittlerweile hatte sie schon 3 Hundetrainer dort und von , auf den Boden werfen, bis Handfütterung war alles dabei.

    ich finde, es wäre gut, wenn die hundetrainer für den mist, den sie verbreiten haftbar gemacht werden könnten ;)
    was mich allerdings wundert ist, dass die halter sich immer nach dem schlechtesten orientieren. warum wenden sie gewalt an, wenn sie doch auch andere möglichkeiten gezeigt bekommen haben?

    angsthund und halter ohne bauchgefühl ist eine denkbar schlechte kombi. statt jede woche einmal so weit zu fahren, solltest du den hund wieder abholen und versuchen, dem armen kerl
    zu helfen und gegenenfalls an geeignete menschen vermitteln.

    gruß marion

  • Wirklich schade, wie das wieder gelaufen ist, kann mir vorstellen, daß du dich aufregst.

    Du wirst leider nie erfahren, was die 3 Trainer alles mit dem Hund gemacht haben und warum er jetzt beißt. Das macht die Sache noch schwieriger.
    Der Hund wird unter gedrückt und beißt (wahrscheinlich aus Angst) und da wundern die sich noch
    Ich sehe das auch wie Marion, hol den Hund zu dir und versuche rauszufinden was mit ihm ist, der ist mit Sicherheit durch den Wind.

    Bei unseren Pflegestellen ist das so, es wird ein Pflegevertrag gemacht. Die Hunde sind versichert. Der Verein kommt für die Kosten auf Futter/TA.
    Bei einer Vermittlung hat die Pflegestelle mitspracherecht.

  • Zitat

    Und nun könnte ich euch gebrauchen.
    Wie funktioniert das, als Pflegestelle? Auf was muss ich achten? Wie unterstützt einen der TSV von dem der Hund ist? Wer vermittelt den Hund?

    Sollte ich als Pflegestelle fungieren, werde ich mit dem Hund arbeiten. Der Besitzer der HP unterstützt mich dabei.

    Schön dass du dir soviel Mühe gibts =)

    Als Pflegestelle bekommst du den Hund und behandelst in quasi wie deinen Eigenen. Haben Leute interesse musst du dich mit ihnen bzw. sie sich mit dir in Verbindung setzen. Darauf achten, dass jeder seinen eigenen Schlafplatz hat, eigene Futternäpfe, beim Füttern am Anfang am Besten trennen.
    Unterstützung habe ich bisher keine, weiß aber nicht genau wie du das meinst? Also Futter, Tierarzt etc. stellt das Tierheim bei uns zur Verfügung. Manche TSV haben meines Wissens auch einen Hundetrainer, wobei das wahrscheinlich eher auf Tierheime zutrifft.

    Der TSV vermittelt normalerweise den Hund.

    Wichtig für dich wäre zu wissen, in welchen Situationen der Hund beißt, wie der Hund erzogen worden ist und wie der Tagesablauf aussieht. Evt. auch noch wichtig wie die Halter selbst die verschiedenen Signale des Hundes deuten (Beschwichtung etc.).

    Bei Angsthunden (in meinen Augen, habe wirklich keine richtigen Erfahrungen mit richtigen Angsthunde, Apachi hat zwar Angst vor fremden Menschen, Hunden und Geräuschen, zieht sich aber dann zurück) ist es wichtig ihnen Zeit zu geben auf einen zuzugehen. Nicht bedrängen oder zu irgendwas drängen, was ihnen ganz offensichtlich Angst macht (ist ja klar). Vorallem schauen was die Angst auslöst, damit man es zuordnen und daran arbeiten kann.

    Viel Glück :smile:

  • Marion,

    ich persönlich kenne den Hund nicht mal. Erklärte aber der Besi, was auf sie zukommt.

    Ich frage mich auch, warum sich immer am aggressiven orientiert wird.

    Sie selbst war am Telefon sehr aufgelöst, klang aber so, als wenn sie den Hund noch nicht aufgegeben hat und gerne mit ihm arbeiten will.


    Wie gesagt, ich weiss nicht mal wie es funktioniert Pflegestelle zu sein. :gott:

    Soweit ich weiss, ist Branko sehr verträglich was andere Hunde betrifft, dass wäre schon mal gar kein Problem. Der Besi der Hundepension unterstützt mich auch. Denn 3 Hunde in der Pension, kann ich mir nicht leisten.
    Wenn ich den Hund nehme, arbeiten wir gemeinsam mit dem Hund.

    Ach mir tut der Hund eigentlich leid, denn es klang sehr danach, dass der Hund überfordert ist.

    Ich beobachte mal am Donnerstag das ganze. Ich hab das Gefühl, die Besi kann ihren Hund nicht "lesen".


    Bentley,

    vielen lieben Dank für die Info.

    Gut zu wissen das man als Pflegestelle Mitspracherecht hat. :smile:

  • Zitat

    Wichtig für dich wäre zu wissen, in welchen Situationen der Hund beißt, wie der Hund erzogen worden ist und wie der Tagesablauf aussieht. Evt. auch noch wichtig wie die Halter selbst die verschiedenen Signale des Hundes deuten (Beschwichtung etc.).

    Bei Angsthunden (in meinen Augen, habe wirklich keine richtigen Erfahrungen mit richtigen Angsthunde, Apachi hat zwar Angst vor fremden Menschen, Hunden und Geräuschen, zieht sich aber dann zurück) ist es wichtig ihnen Zeit zu geben auf einen zuzugehen. Nicht bedrängen oder zu irgendwas drängen, was ihnen ganz offensichtlich Angst macht (ist ja klar). Vorallem schauen was die Angst auslöst, damit man es zuordnen und daran arbeiten kann.

    Viel Glück :smile:


    Genau das versuche ich am Donnerstag herauszufinden.


    Für mich klang es als Unsicherheit bei der Besi, da sie ihren Hund nicht einschätzen kann.

  • Zitat

    Ach mir tut der Hund eigentlich leid, denn es klang sehr danach, dass der Hund überfordert ist.

    Ich hab das Gefühl, die Besi kann ihren Hund nicht "lesen".


    ja, so hört es sich an. aber man kann sowas lernen, wenn man will und man den geeigneten trainer findet. vielleicht solltest du sie bei der suche nach einem geeigneten trainer unterstürzen. versuch mal einen cumcane trainer zu finden, der macht bei einem angsthund wenigstens nichts kaputt. :D

    gruß marion

  • Zitat

    ich finde, es wäre gut, wenn die hundetrainer für den mist, den sie verbreiten haftbar gemacht werden könnten ;)
    was mich allerdings wundert ist, dass die halter sich immer nach dem schlechtesten orientieren. warum wenden sie gewalt an, wenn sie doch auch andere möglichkeiten gezeigt bekommen haben?

    Mit Gewalt gehts doch oft viel schneller :roll:
    Der Hund ist nicht leinenführig,warum lange Richtungswechsel üben
    wenn ein Stachler das Problem sofort löst?
    Der Hund hält nicht still,warum lange mit dem üben
    wenn man ihn sofort auf den Boden schmeissen kann?
    Ja die Liste lässt sich beliebig weiter führen,
    und das traurige ist,das es hier z.B. in den HS schon
    in der Welpengruppe gezeigt wird wie man den Hund auf den Boden drückt.

    Das es gar nichts bringt interessiert komischerweise nicht.
    In der letzten HS die ich mir angesehen habe,
    sollten die Hunde ohne Leine bei Fuß laufen.
    Irgendwann flippten alle durcheinander,
    die HH schrien rum wie bekloppt,
    Der Trainer stand nur da,
    als dann eine HH sich auf ihren Hund schmiss,
    als der grad an ihr vorbei rannte,
    ihn mit ihrem Gewicht zu Boden drückte
    und ihn anschrie,
    habe ich Merle genommen und bin gegangen.
    Wir haben uns nun für einen Trainer entschieden der Einzelstunden gibt ;)

    So nun zum eigentlichen Thema,bevor ich mich noch mehr aufrege :smile:

    Die Orgas die ich kenne,
    übernehmen alle Kosten die anfallen,außer bei einigen das Futter.
    Man kann dann selbst entscheiden ob man vielleicht
    den ein oder anderen TA Besuch selbst finanziert.

    Die Interessenten lernen den Hund auf der Pflegestelle kennen,
    so hat die PS mit zu entscheiden ob der Hund dort hinein passt oder nicht.
    Ich würde das nochmal genau mit der Orga abklären.

    Da schon Angst bei den Besitzern da ist,und schon soviel schief gegangen ist.
    Würde ich,sofern ich das von hier beurteilen kann,
    es besser finden wenn der Hund zu dir kommt.

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