Bitte bitte um Rat. Hund macht ins Haus

  • Zitat

    Also ich find acht Stunden echt nicht zu lang. Natürlich versuch ich es weniger zu halten wenn es geht, doch es gibt genug Hunde, bei denen die Herrchen arbeiten sind. Und selbst wenn ich sie danach rauslasse kotet sie meist nicht. Das ist meist abends nach dem Fressen. Natürlich nicht immer, doch in der Regel. Und Gassigehen ist nicht immer planbar. Zumindest finde ich es sehr schwierig. Im Normalfall gehe ich abends und eben morgens wenn ich es schaffe. Wenn ich frei habe gehe ich zu anderen Zeiten. Außerdem nehm ich sie auch zu Freunden, ins Restaurant und zu anderen Hunden mit. Wie soll man da eine Regelmäßigkeit finden? Es schafft doch niemand seinen Tag immer gleich verlaufen zu lassen, oder?

    Das meinte ich auch gar nicht.
    Niemand kann erwarten dass man Tagebuch über die "Toilettengewohnheiten" seines Hundes führt.
    Aber wenn du schon längere Zeit ein Problem hast, dass sich dein Hund in der Wohnung löst, dann würde ich zusehen, dass eine gewisse Regelmäßigkeit reinbringe was die Gassizeiten betrifft.

    Sei mir nicht bös, aber es hört sich so an a`la "Wenn ich denn die Zeit finde dann gehe ich raus, aber wenn nicht, dann muss er halt warten und eigentlich geht auch mein Vater mit ihm raus..wirklich wissen tu ich das aber auch nicht so genau"

    Ein bisschen chaotisch einfach..

    Ich stell mir ja auch keine Eieruhr und schau stündlich auf die Uhr, aber vielleicht kann dein Hund mit ein bisschen Regelmäßigkeit einen besseren Rhythmus finden was das Lösen betrifft.

    Und vielleicht wäre eine Futterumstellung ja wirklich nicht verkehrt.

  • Du VERSUCHST regelmäßig mit deiner Hündin rauszugehen? Mit - wie du selbst festgestellt hast - einem ausgewiesenen Laufhund?

    Und an keiner Stelle hast du bisher erwähnt, wie groß deine "Runden" sind.

    Sorry, Simone, so langsam macht sich bei mir auch ein gewisses mieses Gefühl breit.

    Schuld sind immer nur die anderen. Der Vater, die Katzen, der Hund allenfalls.

    Du hast keinerlei Rituale und Richtschnüre, an denen sich dein Hund orientieren kann. Acht Stunden sind nicht zu lang, weil es bei anderen Menschen ja auch geht. Fragt da jemand nach der Blase oder dem Darm des Hundes? Fragst du? Solche Dinge sind vielleicht machbar für den Hund, haben in aller Regel allerdings auch ihre Konsequenzen auf lange Sicht in gesundheitlicher Hinsicht.

    Und nun sei bitte so gut und denk einfach nochmal drüber nach, was DU ändern kannst.

    cazcarra

  • Hallo,

    ich denke, dass es wirklich an den neu eingezogenen Katzen liegt. Versuch nicht gleich in Panik geraten, dass sie das jetzt immer macht, dass wird sie nicht. Es gibt einfach Hunde die auf jegliche Änderung in ihrem gewohnten Leben eher gestreßt reagieren (ich habe auch so einen).

    Das Beste was du tun kannst ist regelmäßige Gassizeiten einzuhalten (mit regelmäßig meine ich keine exakten Uhrzeiten, sondern einfach, dass dein Hund regelmäßig alle paar Stunden rauskommt) und deinen Hund etwas mehr zu beobachten. Wenn du die leisesten Anzeichen dafür siehst, dass sie reinmachen willst gehst du sofort raus und wenn sie draußen macht, dann mache es wie bei einem Welpen .. dolle loben :) . Wenn was reingeht, dann mach es einfach kommentarlos weg und schimpfe nicht mit deinem Hund ... er kann nichts dafür. Das mit dem Protest ist rein menschliches denken ... so ein Verhalten ist Hunden fern.

    Ich weiß das ist nicht einfach ... ich hatte das mal 1,5 Wochen ... da sind wir umgezogen und der jüngere Rüde kam mit der Umstellung nicht so gut klar. Ich habe in der Zeit 6 x die weißen Läufer geschrubbt, weil er sie schön dekoriert hatte (so anspruchsvoll ist man dann doch, dass man nicht auf den Holzboden macht, sondern auf die Teppiche) ... glaub mir ich hätte ihn erwürgen können. Schwiegerpapa meinte ich soll ihn was überziehen und auf jeden Fall dolle mit ihm schimpfen :D ... das sah ich nicht so ... und nach 1,5 Wochen war der Spuk vorbei ... zum Glück. Kann also gut nachvollziehen, dass du da ne gewisse Panik hast.

    Zu dem Rest und zu den Spekulationen hier sage ich mal nichts, weil ich dich nicht kenne, ich habe keine Lust alle deine alten Beiträge durchzforsten, um deine Defizite aufzudecken und hoffe, dass dein Hund die Auslastung bekommt die er benötigt.

  • Zitat

    ich habe keine Lust alle deine alten Beiträge durchzforsten, um deine Defizite aufzudecken Zu dem Rest und zu den Spekulationen hier sage ich mal nichts,

    Naja, irgendwie gehört die Problematik doch zusammen.
    Was heißt hier denn Spekulationen?
    Ich habe nur auf das geantwortet, was sie geschrieben hat.

    Wenn man Zeit hat...
    Wenn der Vater es nicht vergisst...
    Der Hund wird herausgeschickt...

    Ich mein, mir soll es egal sein, meine Hunde koten nicht ins Haus.


  • elke, dein beitrag trifft es. :gut:
    gruß marion

  • Ich hab echt keine Lust mehr. Ich hab das Gefühl, ihr lest hier raus was ihr wollt. Ich hab nicht das Gefühl, dass ihr mir einen wohlgemeinten Ratschlag geben wollt, sondern nur unterstellt, dass mein Hund nicht genug draussen ist.

    Shani ist teiweise dreimal am Tag auf einen langen Spaziergang. Dabei treffen wir uns oft mit anderen zum Hunde spielen lassen und gemeinsamen Spazieren gehen. Und natürlich gibt es auch Tage da ist es weniger und es gibt auch seltene Tage da geht man mal nicht spazieren. Das ist die Realität. Und jetzt sagt ja nicht das darf nicht sein. Ist ja schön, wenn ihr so perfekt lebt, dass es euch möglich ist x mal am Tag spazieren zu gehen und noch zwischendurch jemand zu haben der den Hund rauslässt. Und nur weil es ein, zweimal im Jahr mal passiert das etwas daneben geht ist meine komplette Tagesorganisation mist? Ich könnte echt kotz.... (oh sorry, solche Worte darf man ja hier nicht verwenden).

    Ich glaub ich bin einer der größten Tiernärren hier auf Erden und würd für meine Kleinen alles tun. Doch was bitte ist die Perfekte Hundeerziehung? Ein Hofhund, der den ganzen Tag raus kann ansonsten aber nicht viel von der Welt sieht? Ein Familienhund, der gerne mal gestreichelt wird, ansonsten aber nur nebenher läuft? Es gibt wohl nicht das Perfekte. Und deshalb kann man es trotzdem gut machen. Ich hab extra mit zwei Hundetrainern und Prüfern gesprochen, was sie davon halten, wenn der Hund täglich etwa 8 Stunden alleine ist. Sie meinten, dass dies überhaupt kein Problem sei und Hunde sich sehr gut damit leben können, da sie eh viel schlafen wenn sie ansonsten ausgelastet sind. Und das ist sie.

    Falls also jemand noch einen normalen Rat hat und keine Anschuldigungen immer her damit!!!! Ansonsten verabschiede ich mich von diesem Thema

    Fantasmita:
    Danke dir, hab deinen Beitrag gerade noch gesehen. Vielen Dank. Das war wohl heut echt nicht gut, dass ich sie da geschimpft hab. Das war grad so aus dem ersten Moment heraus. Danach tat sie mir eh leid, weil ich ja nicht wirklich wusste was dahintersteckt.

    Danke dass du dich aus den Spekulationen raushältst. Ich finde das sehr anstrengend und fühl mich auch sehr persönlich angegriffen. Vor kurzem hab ich erst mit einer Freundin gesprochen, dass ich aufpassen muss, dass ich den Hund nicht überfordere, weil wir sehr viel unterwegs sind....und dann hör ich das hier. Es ist einfach nicht leicht über Internet die Situation richtig darzustellen. Doch kenn ich NIEMAND der soviel unterwegs ist wie ich. Von Bergtouren über Wanderungen, Ausflüge zu Seen und Hundewanderungen. Mein Hund mag alles und jeden weil sie durch mich jede Sitation kennt und darf so viel erleben. Ich sollt mir vielleicht einfach nicht so zu Herzen nehmen, was hier geschrieben wird, doch fühl ich mich grad echt angegriffen

  • Erziehung? Momentan reden wir allenfalls von Haltung.

    Und ich hab es dir vorhin schon geschrieben - und du hast mir zugestimmt: Ich reagiere auf das, was ich von dir lese und das ist nicht mehr gewesen, als rauslassen und versuchen morgens eine Runde zu drehen. Wenn du arbeitest, wird es wohl eher nix mit 3 Mal am Tag länger unterwegs sein. Bleibt das WE. Also zwei Mal die Woche.

    Mir persönlich erscheint das für einen jungen Dalmi zu wenig.

    Hinsichtlich der möglichen weiteren Gründe des Hineinkotens hab ich dir zu Anfang geantwortet und in dieser Hinsicht wirst du dir wohl Gedanken machen müssen. Da keiner deine Gegebenheit weiter kennt, kannst auch nur du entscheiden, wie du mit den Hinweisen bzgl. der Gründe umgehen wirst.

    Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Ausdrucken und Abhaken wird es wohl eher nicht geben.

    Bin hier mal raus.

    cazcarra

  • Hey,
    nu sei nicht gleich muksch!

    Keiner hier meint es wirklich böse und eigentlich wollen euch doch nur alle helfen!!!

    Wenn Du jedoch nur auf das minimalste eingehst, dann wird es schwierig und Du läßt viel Raum für Spekulationen, so ist es halt.

    Schau mal, vielleicht brauch Deine Hündin einfach mehr Auslauf bzw Anreiz zum Ka**en.
    Is bei ner Freundin ihrem Rüden ähnlich.
    Der brauch erstmal geschlagene 1,5 h bis er mal nen platz zum ka**en findet und dann darf man ihm ja auch nicht zuschauen, aber weitergehen is auch tabu, weil er dann icht die nötige ruhe findet um fertig zu werden.

    Versuch doch einfach, etwas Routine reinzubekommen.
    Damit mein ich keine festen Zeiten, aber feste abläufe.

    Bei mir is es z.b so:

    wenn ich ausschlafen kann, stehe ich irgendwann auf, geh ins bad und rauch dann gepflegt erstmal eine.
    Während dieser Zeit, weiß Madame, brauch sie icht stören und bleibt völlig entspannt und genießerisch breitgemacht in meinem Bett liegen.

    Danacxh geht es raus und dann gibts Futter. Fetsre Ablauf halt.

    Klingelt der Wecker, läuft das gleiche Programm, allerdings etwas zügiger und Spaziergang fällt kürzer aus.

    Tagsüber völlig verschieden.

    Muss ich abends nochmal arbeiten, also von 18 - 22.30 läuft es folgendermaßen ab:
    Ab 16 uhr geh ich mit ihr raus bis ca 17 uhr, dann geh ich zur arbeit und gut is.
    (das is genau die zeit von allen anderen HH hier auch, da kann sie nochmal ne Runde toben)

    Komm ich dann nach Hause, geht es meißt nur ne kurze Runde (5 - 10 min )raus, wo ich sie ab und zu aber etwas über den Kopf fordere und danach fressen und Ruhe is.
    Sie weiß allerdings, daß es nur ne kurze Runde ist und sie da alles erledigen muss.


    Vielleicht kannst Du ja auch so feste Rituale einführen!?
    Vielleicht hilft es ihr ja.
    Im Zweifelsfall würde ich evtl nochmal von vorne anfangen, mit der Reinheitserziehung oder evtl mal eine art Tagebuch anfangen.

    Und wie gesagt, nimm es Dir nicht zu Herzen, es wollen alle nur das Beste für euch, auch wenn es manchmal ruppig is.
    Manchmal brauch man halt solch ruppigen Denkanstöße

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