• Es ist ja zB auch so.. sobald die Haustür aufgeht rennt er runter in Garten... bellt rum obwohl keiner da ist und wartet auf uns..

    Sobald jemand am Zaun lang läuft bellt er.. Die Trainerin meinte es wäre eine Aufgabe für ihn geworden abzuchecken..

    Wir sollen jetzt immer als erstes runter gehen und checken dann darf Pino kommen. Wenn wir nach Hause gehen soll er als erstes rein gehen.

    Wenn er am Zaun bellt sollen wir zum Zaun gehen den Hund ignorieren und checken, und zurück gehen..

    Ich kann ihn auf seinen Platz schicken das ist kein Problem. Er bleibt da auch.. Nur hat er da fast alle Türen im Auge.. was er ja auch nicht haben soll..


    Ist das mit der Box jetzt so schrecklich?? Ich wollt ihm damit nur helfen..

    Wenn wir nach Hause kommen dann springt er uns an und fiebt wie nen Baby.. da meinte die Trainerin das es auch ne art pöbbeln wäre.. vonwegen "wo wart ihr solang" ...

  • Also ich finde die Trainingsansätze gut.
    Und wegen der Box würde ich mir keine Sorgen machen.
    Gewöhne deinen Hund gut daran freiwillig in die Box zu gehen und sich darin aufzuhalten.
    (Schweineohr zum knabbern reinlegen/Knochen zum nagen)
    Schließlich ist die Box ja kein Gefängnis, sondern soll nur dazu dienen dem Hund zur Entspannung zu verhelfen indem bestimmte Reize entfernt/ausgeblendet werden,er sich besser zurückziehen kann und nicht mehr im Mittelpunkt des Geschehens ist.
    Und das lässt sich mit einer Box gut machen.
    Nur sollte die Box keine Strafe werden a`la "Nun sperr ich dich in die Box weil du unartig warst"

    Dass ihr die Lage immer erst checken sollt ehe Pino das übernimmt finde ich gut.
    Denn anscheinend ist er mit seinen ganzen "Aufgaben" überfordert und kommt deswegen nicht mehr zur Ruhe. einfach deshalb, weil er ständig am kontrollieren ist was alles um ihn herum geschieht (Besuch/Garten/am Zaun vorbeigehende Passanten Hunde/Familienmitglieder).
    Er sollte sich nicht ständig für alles verantwortlich fühlen müssen.

    Beispiel.:
    1. Situation
    Besuch klingelt an der Tür.
    Hund rast bellend hin, kriegt sich nicht mehr ein ist kaum oder gar nicht mehr ansprechbar.
    Hund ist gestresst da überfordert mit der Situation.

    2.Situation.
    Besuch klingelt an der Tür.
    Hund nimmt es wahr überlässt aber Frauchen/Herrchen zu reagieren und den Besuch angemessen zu empfangen.
    Hund ist entspannt weil er weiß, dass sich Frauchen/Herrchen auf jeden Fall drum kümmern werden und seine Hilfe nicht gebraucht wird.

    Ich würde es also mit dem Training versuchen, denn anscheinend hat sich die Trainerin ja schon Gedanken gemacht wie ein gutes Ziel erreicht werden kann.
    Wenn dann immer noch etwas schief läuft kann man ja etwas anderes versuchen.
    Aber erst einmal würde ich der Trainerin vertrauen und so arbeiten wie sie es vorschlägt.

  • Ich würd auch erst mal befolgen, was die Trainerin geraten hat. Auch wenn es bei anderen Hundeschulen sicher andere Ansätze gibt, seh ich da nix Verkehrtes.

    Was das Anspringen beim Nachhausekommen angeht, da kann man die Aufgeregtheit herunterfahren, indem man der "Freude" des Hundes erst mal keine Beachtung schenkt, sondern erst mal gemütlich Schuhe und Mantel ausziehen (dabei Hund gern den Rücken zudrehen, mit Einkaufstaschen den Weg versperren oder zur Not ins andere Zimmer gehen... Hauptsache, er kann euch nicht anspringen), Einkäufe wegräumen, Fernseher anstellen, Blumen giessen, Tee aufsetzen etc. (wenn der Hund dabei mitläuft, kein Problem, solange er ruhig ist und nicht anspringt, sonst gleich wieder Distanz schaffen). Sobald der Hund runtergefahren und mit allen vier Pfoten auf dem Boden ist, kann man ihn auch liebevoll begrüssen, streicheln etc. Sobald gehüpft wird, geht die Aufmerksamkeit wieder gegen null.

    Hat bei uns sehr gut funktioniert. Unserer freut sich auch 'n Loch in Bauch, wenn wir heimkommen, aber sucht sich dafür ein anderes Ventil, z.B. rennt er erst mal los und schleppt sein Spielzeug an oder beschnüffelt erst mal in Ruhe sämtliche Einkaufstaschen, Schuhe und Hosenbeine :smile:

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