Nimmt mein Hund mich nicht für voll ???
-
-
Zitat
Wohlgemerkt ist das mein 4.Hund, die anderen 3 waren "einheimische" Hunde aus dem Tierheim und alle waren folgsam und sind auch ohne ständige Bespassung niemals abgehauen.
Dann war es ein großes Glück für Dich, drei solcher Hunde gehabt zu haben. Ich glaube, das können die wenigsten von sich sagen.
Davon abgesehen, dass Dein Hund, wie viele es schon schrieben, eine ganze zeitlang alleine klargekommen ist und vielleicht nicht direkt die Notwendigkeit sieht, sich Dir ohne weiteres in allen Situationen anzuschließen, gibt es einfach Hunde, die Dich eher mal auf die Probe stellen und solche, die es nicht tun. Es gibt Hunde, für die sind Artgenossen so reizvoll, dass sie unbedingt hinwollen und wiederum andere, die sich nicht sonderlich um Artgenossen kümmern. Du kannst doch nicht alle Hunde in einen Topf werfen! So nach dem Motto "Es gibt aber welche, die einfach so hinterher trotten; dann muss meiner das auch!" Zum Glück macht dein Hund es nicht! Sie es als Chance, an der Beziehung zu arbeiten! Meinst Du, die Hunde, die nur hinterhertrotten und um die sich Herrchen/Frauchen nicht kümmern, sind die glücklicheren Hunde? Ich denke nicht...
...und zudem: Du schreibst von zwei Situationen, die schief gelaufen sind. Lass doch mal die Kirche im Dorf. Scheint ja nicht so, als würde Dein Hund IMMER abhauen. Wenn Du einen ständig folgsamen Hund willst, kauf Dir einen batteriebetriebenen.
Nichts für ungut und viele Grüße! -
10. Juni 2011 um 10:50
schau mal hier:
Nimmt mein Hund mich nicht für voll ??? - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
ZitatAlles anzeigen
.........ich darf meinen Hund also schon maßregeln.........und WIE ? Ein bloßes Nein als Maßregeln ?
Mich würde mal interessieren, ob ein NEIN bei Euch die "höchste Strafe" ist oder was die anderen unter Maßregeln verstehen.
Klar werde ich jetzt üben und versuchen mich interessant für den Hund zu machen. Allerdings gibt es genug andere Leute, die gehen auch einfach "nur so" durch die Gegend, hören dazu noch Musik und der Hund bleibt trotzdem dabei , ohne dass sich der Besitzer zum Kasper macht oder sich ständig was Neues für den Hund einfallen lassen muss....so war es bei mir früher auch mal!
Den Zusammenhang zwischen Strassenhund und stundenlangem Ignorieren habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden.
Wohlgemerkt ist das mein 4.Hund, die anderen 3 waren "einheimische" Hunde aus dem Tierheim und alle waren folgsam und sind auch ohne ständige Bespassung niemals abgehauen. Sie leben aus Altersgründen nicht mehr.
Und noch was: Wenn ich von vornherein 100% ausschliessen will, dass mein Hund etwas anstellt, kann ich ihn ja nie mehr von der SL abmachen. Denn eine 100% Garantie gibt es bei keinem Hund.
Hat es was zu bedeuten, wenn man schon viele HUnde hatte? Ich kenne Hundebesitzer, die haben auch ihren fünften Hund und sind überrascht, wie man mit heutigen Methoden einen Hund erziehen kann. Und da Hunde nicht gleich sind, darf man nicht einfach eine Methode allen Hunden überstülben.
Es gibt Hunde, die sollte man einafch mal an einer Schleppleine führen, wenn man den Zugriff nicht hat. Wenn der Grundgehorsam so miserabel ist, dass der Hund abhaut, dann wäre das mein Mittel der Wahl, dass der Hund eben nicht tun und lassen kann, was erw ill. Und das mit dem Bespaßen halte ich für absolut falsch. Denke da mal anders. Sag einfach, mein Hund bekommt Grenzen und Regeln, die er befolgen muss und alles was gut ist lobe ich. Da blickt der Hund, was du willst.
Es ist nämlich Mist, dem Hund zu sagen, was er nicht tun soll, man muss ihm sagen, was er stattdessen tun soll. Eben nicht nur ein Nein, sondern ein komm her, bleib stehen, Platz.... Und das sit kein Bespaßen, das ist schlichtweg das Einüben von Grundkommandos, die man dann auch später einsetzen kann.
Und viele Menschen machen den Fehler, adss sie zwar den Namen des HUndes rufen, nciht aber, was sie vom Hund wollen. Der HUnd kann aber keine Gedanken lesen. Und wenn dein Hund bereits am Abhauen ist, dich hört, dich aber nicht versteht, besteht sogar die Möglichkeit, dass du ihn anfeuerst und er glaubt, alles richtig zu machen.
Und ja, bei meinem Hund funktioniert ein Nein, No, Hey, Ää... Ich lege die Bedeutung in meine Stimme und in meinen Körper. Aber das musste erlernt werden.
Und wie egsagt, wenn du keinen Zugriff auf deinen Hund hast, binde ihn an. Außerdem musst du vorausschauend denken. Wenn du eben jemanden siehst, musst du den schneller sehen als dein Hund und du musst reagieren.
Aber mit Nackenschütteln und Ignorieren landen wir bei mittelalterlichen Erziehungsmethoden, die dem Hund nicht bringen, Meideverhalten erzeugen und Ausdruck von einer Dominanztheorie ist, die es nicht gibt. Mach dich frei von "Der Hund muss kommen, weil ich es sage!" Der Hund muss kommen, weil du klasse bist und bei dir was geht und du toller und spannender bist als alles um dich herum. Hat mit bespßen nichts zu tun, auch Grunderziehung kann Spaß machen. Möglich, das es dem Hund bei dir einfach stinklangweilig ist.
-
alsoooo:
Du wirst lachen aber ich maßregele eigentlich gar nicht im Sinne von "Nein" oder Schimpfen, Schütteln oder was auch immer :D.
Ich sehe mich als diejenige die die Verantwortung trägt für die Erziehung und den Gehorsam des Hundes UND dafür dem Hund dies auf ihm verständliche Weise nahezubringen.
Funktioniert etwas nicht so wie ich möchte maßregele ich nicht den Hund sondern gehe erstmal davon aus, dass ich es
a.) dem Hund nicht gut vermittelt habe
b.) nicht ausreichend vertieft habe (auch in schwierigen Situationen, starkem Außenreiz) und es deshalb nicht zuverlässig abrufen kannUnd ich würde nie den Hund dafür maßregeln, dass ich ihn nicht gut genug trainiert habe.
Wenn a.) zutrifft baue ich die ganze Geschichte nochmal neu auf und gehe dann dann zu b.) über, also vertiefen und Außenreize langsam! erhöhen.
Wenn ich sicher bin, dass ich es gut vermittelt habe und nur bestimmte Reize problematisch sind arbeite ich ganz gezielt an der Reizkontrolle, sowohl allgemein (Impulskontrolle) als auch spezifisch (in deinem Fall bei/mit Artgenossen).Während des Trainings sollte es natürlich nicht vorkommen, dass der Hund abhauen kann, das Verhalten so zum anderen Hund zu kommen ist selbstbestätigend in dem Moment wo der Hund sich deinem Einfluß entzieht. Diese Bestätigung kannst du auch nicht du Schimpfen oder Schütteln "löschen", ist es einmal soweit bleibt dir kaum was anderes übrig als zu loben wenn der Hund kommt. Oder du holst ihn stillschweigend ab, das musst du nicht belohnen allerdings bringt auch Strafe oder Maßregelung in der Situation gar nix.
Dafür musst du nicht immer mit Schlepp rumrennen aber träumen ist halt auch nicht. Du musst erstmal vorausschauend gehen, dann kannst du agieren bevor dein Hund weg ist indem du anleinst und dann erstmal jede Aufmerksamkeit die dein Hund dir gibt belohnst (durch Spiel, Futter etc.). Du kannst die Aufmerksamkeit natürlich auch fördern durch Ansprache (z.B. "Schau", wie man das konditionieren kann findest du über die Suchfunktion).Von Dauerbespassung ist das alles allerdings weit weg...es ist harte Arbeit - deren Früchte man dann aber auch nach einer Weile ernten kann in Form eines zuverlässigen Hundes
. -
Zitat
Dafür musst du nicht immer mit Schlepp rumrennen .
Gerade bei rumänischen Straßenhunden bleibt einem manchmal nichts anders übrig, als mit Schlepp zu arbeiten, da ihre Freiheitsliebe und Streunerei einfach zu ihrem Leben gehört haben. Das wegzubekommen ist bei manchen Hunden nicht einfach.
-
DIESER Hund hier hat dieses Problem ja offenbar nur wenn er Artgenossen sieht wenn ich ruminski richtig verstanden habe.
Und da ich hier nicht allgemein über rumänische Straßenhunde spreche sondern was zur Problematik der TS schreibe, sehe ich die Notwendigkeit die Schlepp ständig zu nutzen nicht. -
-
Zitat
Hallo,
Nun kommt die Situation, wo sie mich immer wieder "vorführt": Unser Spaziergebiet liegt an einem Flussufer. Neulich kam eine Bekannte am anderen Ufer vorbei, die auch 2 Hunde hat, mit denen meine oft und viel spielt. Sie schwamm durch den Fluss um mit den Hunden zu spielen, aber nicht wieder zu mir zurück! Ich stand da wie doof und war entsprechend sauer. Meine Bekannte musste sie mitnehmen bis zur nächsten Brücke! Das habe ich irgendwie noch verstanden weil sie die Hunde sehr gerne mag. Obwohl sie trotzdem zurückkommen muss!!
Davor hatte sie das schon einmal getan weil Kaninchen am anderen Ufer hoppelten.
Heute hat sie es wieder getan, weil ein fremder Hund am anderen Ufer Enten jagte. Das liess sich meine nicht 2 x sagen und stieg dann mit dem fremden Hund am falschen Ufer aus und kam nicht zurück.Nicht ganz, Susanne, nicht ganz. Die Hündin reagiert auch auf Kaninchen mit " Ich muss mal schauen und Hallo sagen".
Ich würd sie auch vorläufig dauerhaft an die Schlepp nehmen und Freilauf eben nur auf umzäunten Gelände möglich machen.
-
hallo Ruminski,
ich habe jetzt nur den Anfang deines Threads gelesen.
Ich habe auch eine ehemalige Straßenhündin hier, die jetzt ca. 3-4 J. sein dürfte. Sie stammt aus Spanien und ich habe sie ca. seit einem Jahr. Meine Hündin hat (auch) einen starken Jagdtrieb und war wohl vorher das Streunen gewohnt. Sie hat, bevor sie zu mir kam, selbständige Entscheidungen getroffen und auf diese Weise überlebt.
Ich habe es aufgegeben, zu hoffen, dass meine Große "gehorsam" und leichtführig wird wie andere Hunde. Sie bringt ihre Vergangenheit mit, dazu noch ihre Gene und damit ihr eigenes Wesen.
Wenn sie sich für andere Dinge interessiert, läßt meine Mia sich auch nicht zurück rufen. Sie kommt zwar wieder zurück nach ein paar Minuten, aber bis dahin macht sie erstmal, was sie will. Manchmal klappt es besser, aber wenn der Reiz zu groß ist, dann bin ich kurzzeitig vergessen.Wir haben viel trainiert, die Schleppleine sind wir aber in diesem Jahr nicht losgeworden.
Ich habe aufgehört, meine Große mit anderen Hunden zu vergleichen. Was mit manchen sofort oder nach einiger Zeit funktioniert, klappt mir anderen Hunden vielleicht nie. Ich kann meine Große inzwischen nehmen, wie sie ist. Wir haben eine super Bindung zueinander und vertrauen einander sehr. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie, wenn wir draußen sind, trotzdem noch oft ihre eigenen Entscheidungen trifft.
Manches muss man vielleicht einfach annehmen können, wie es ist.
-
La_Bella:

Liebe Grüsse an Euch Drei,
Birgit
-
[quote="Ruminski"......Habe zwischenzeitlich viel im Internet gelesen. Teilweise schreiben Hundebesitzer aber schon schon, dass man dem Hund zeigen muss (wenn er nicht zurückkommt), dass man ein solches Verhalten nicht duldet! Denke, diese Leute meinen dann nicht "Party feiern" und Hund loben...[/quote]
Nein, damit sind solche Dinge wie "ich hole den Hund zurück und zeige ihm damit, daß ich es ernst meine" gemeint (und zwar dorthin hiolen, wo man stand, als man den Hund gerufen hatte), wenn man richtig konsequent ist (alles andere ist Blödsinn). Klar, übers Wasser kannst schlecht gehen, um ihn zurückzuholen. Aber das ist dann Dein "Fehler", wenn er das schafft: träum also nicht beim Spazierengehen (oder quassel mit der Freundin, die dabei ist), sondern guck Dich um, entdecke Dinge, die Deinen Hund reizen könnten (Du kennst ihn am besten), vor ihm und rufe ihn dann rechtzeitig zu Dir zurück, bevor er losstartet. Dann kannst sie sogar loben, wenn sie anständig hierbleibt, oder freigeben, wenn sie zu dem anderen Hund hin darf (würd ich aber nicht machen, wenn ich weiß, daß der Rückruf bei anderen Hunden nicht immer funktioniert).
Wenn ich meinen Hund rechtzeitig zu mir hole, hört er viel eher auf ein warnendes "NEIN, hier bleiben", als wenn ich erst bemerke, daß er durchstarten möchte, wenn er schon 5 Meter von mir weg ist. Dann ist er schon so gut wie aus meinem Einflußbereich weg, wenn er was jagdbares sieht, und haut ab. Und dann war nicht er schuld, sondern ich - denn ich kenne mein kleines Schlitzohr und kann ihn lesen, und wenn ich trotzdem nicht reagiere, gilt für ihn: "wer schweigt, stimmt zu"......
LG,
BieBoss -
Hallo,
also ich kann Dir auch nur die Schlepp empfehlen. Dazu würde ich auch das NEIN ausbauen.
Mein Hund hat gelernt das Nein, "nein" heißt und nicht "vielleicht" oder "ist egal". Wenn dein Hund schwimmen geht würde ich ihn einfach genau beobachten und sobalt er am anderen Ufer etwas fixiert ein lautes NEIN und den Hund zurückrufen, kommt er nicht, mit der Schlepp zurückholen. Kommt er freiwillig und sofort, gleich loben und Leckerlie.
Ev. könnte man auch versuchen dass Du am einen Ufer stehst und jemand anders mit dem Hund am anderen Ufer und er dann zu Dir rüberschwimmen soll.
Man muss halt immer alles schneller sehen als der Hund und schneller reagieren, aber das kommt mit der Zeit.Wichtig ist aber, den Hund niemals bestrafen wenn er zu Dir kommt, das erschwert die ganze Sache sehr! Kommt der Hund nicht freiwillig zu Dir und Du musst ihn ranholen kein Leckerlie und nicht schimpfen, bei mir gibts dann nur ein "brav".

Achso, bitte den Hund nicht schlagen! Ein scharfes NEIN sollte immer die Höchststrafe sein und kein stundenlanges Ignorieren und Schläge!! Das schadet nur der Beziehung und der Hund versteht es sowieso nicht! :/
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!