Nimmt mein Hund mich nicht für voll ???
-
-
Nochmal danke für Eure Antworten.
Habe zwischenzeitlich viel im Internet gelesen. Teilweise schreiben Hundebesitzer aber schon schon, dass man dem Hund zeigen muss (wenn er nicht zurückkommt), dass man ein solches Verhalten nicht duldet! Denke, diese Leute meinen dann nicht "Party feiern" und Hund loben...
Ich war zwar schon gestern nachmittag am Fluss und habe erst abends geschrieben, aber der Hund hat eh mein Ignorieren verschlafen......vor kurzem hat mir sogar jemand erzählt, er würde seinen Hund nur draußen beachten und im Haus nur ignorieren! Und der Hund würde draußen immer bestens mitarbeiten.
Es gibt soviel Meinungen und Ansichten, wahrscheinlich soviel falsche wie richtige, ich bin jetzt einigermaßen verwirrt.
SL-Training mache ich auf jeden Fall, denke nur, die Hündin ist nicht blöd, sie weiss ja, wann die Leine dran ist.
-
8. Juni 2011 um 18:17
schau mal hier:
Nimmt mein Hund mich nicht für voll ??? - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Öhm ja...
Dann sag mir doch mal, warum Dein Hund zurückkommen soll, wenn Du ihm keinerlei Anreiz bietest?
Du hast da eine Strassenhündin aus Rumänien, die sich wahrscheinlich bisher ganz gut allein durchgeschlagen hat und dich zum Überleben nicht braucht- warum also soll sie zu Dir zurückkehren, wenn sie da eh nur eine unangenehme Erfahrung wie anschnauzen oder schütteln macht?
Ach, und noch etwas: Was willst Du mit dem Ignorieren jetzt bewirken? Die Hündin hat das Ereignis am Fluss schon längst vergessen. Dein Verhalten wird für sie unlogisch sein, da Hunde nicht abstrakt denken können.
Birgit
-
Zitat
Teilweise schreiben Hundebesitzer aber schon schon, dass man dem Hund zeigen muss (wenn er nicht zurückkommt), dass man ein solches Verhalten nicht duldet! Denke, diese Leute meinen dann nicht "Party feiern" und Hund loben...Ja, es gibt viele Meinungen... man liest leider viel Schwachsinn.
Wie soll ein Hund (!) denn eine Strafe für das Nichtzurückkommen verstehen?
Er beging in den letzten 30 Minuten mehrere Handlungen:
Jagen, durch den Fluss schwimmen, mit anderen Hunden spielen, dann wurde er zurückgebracht...
Woher soll ein Hund wissen, wofür du ihn bestrafst?
Ist doch logisch, dass er das nicht wissen kann.Vergleich es mit einem 12 Monate altem Kind:
Es entdeckt die Welt, läuft ein paar Meter vor, pflückt Blumen und sammelt Müll auf.
Die Mutter ruft, das Kind entdeckt weiter die Welt.
Das Kind kehrt nun doch zur Mutter zurück und diese schüttelt das Kind zur Strafe durch, als es ankommt.
Kann das ein Kind verstehen?
Nein!Auch kein Hund versteht, wofür er bestraft wird, wenn die Tat (welche überhaupt?) länger als eine Sekunde zurückliegt.
Wie denn auch?
Einem Hund kann man doch nicht erklären, wofür die Strafe diente - in deinem Fall hast du den Hund für das Zurückkommen bestraft.Auch wenn man Hunden "Sitz, Platz und Fuß" beibringen kann, denken sie nicht wie ein Mensch, aber immer wieder unterstellen Menschen ihnen das.
Furchtbar ist das.
Deswegen gibt es u.a. so viele Probleme...Gruß
LeoPS:
-
Zitat
Habe zwischenzeitlich viel im Internet gelesen. Teilweise schreiben Hundebesitzer aber schon schon, dass man dem Hund zeigen muss (wenn er nicht zurückkommt), dass man ein solches Verhalten nicht duldet! Denke, diese Leute meinen dann nicht "Party feiern" und Hund loben...Ja, das sind für mich Hohlbirnen.
Und ich werde stinksauer, wenn ich so etwas lese. -
Das Dumme ist, wenn der Hund weg ist kannst du ihm ja kaum zeigen dass dir das nicht passt...selbst wenn du das wolltest.
Also kannst du deinen Unmut äußern wenn er bei dir ist, das allerdings führt dazu, dass dein Hund denkt: Wenn ich bei Frauchen bin gibts Ärger... und dann noch weniger kommt.
Es ist also nicht besonders klug das so zu handhaben, auch wenn andere das behaupten... -
-
Och Susanne, wenn Hundi clever ist ( und davon geh ich mal aus), dann wartet Hundi iwann dezent mit der Rückkehr bis Frauchen aus der "Wo zum Geier warst Du und was hast Du wieder angestellt Phase" raus und mittendrin in der "Gott sei Dank bist Du wieder da Phase" drin ist....
-
Jaaa
.
Aber kommen tut er dann immer noch nicht auf Abruf...sondern eben irgendwann
-
"ein hund der kommt (egal wann) ist IMMER ein guter hund"
und nein, das ist keine "neumodische wattebällchenschmeisser esotherik dingsbums" - das sagte mir mal vor jahren ein alter stallmeister, der selber sein leben lang hunde hatte - und die waren wirklich klasse und sehr gut erzogen

ein hund kann sich, wenn du ihn rufst für genau 2 dinge entscheiden: er kommt - oder er kommt nicht.
50 : 50
wenn er denn kommt und es lohnt sich nicht für ihn oder das zurückkommen verursacht "unwohlsein" (weil er einen kräftigen anpfiff bekommt, stundenlang ignoriert wird oder oder oder) nun, dann verschiebt sich das verhältniss 50:50 auf 60 zu 40 dass er beim nächstenmal eher wieder nicht kommt...usw.
eigentlich nur logisch. sogar für uns menschen.
wer nun auch immer sagt "zeig dem wo der bartl an most herholt wenn er nicht kommt" muss wohl ein sehr wenig in sich selber ruhender mensch sein...wohl eher ein choleriker, bei dem die wut schlicht raus muss. was aber wiederum am eigentlichen "problem" gar nix ändert.
-
Erschwerend kommt hinzu: Die Hohlbirnen (danke für das passende Wort, Leo), die stundenlanges Ignorieren predigen (z.B. "Mein Hund wird NUR draußen beachtet") handeln zum einen tierschutzrelevant. Hunde sind soziale Lebewesen und
brauchen den Kontakt zu ihrer Familie (nein, NICHT Rudel, wir Menschen sind keine Hunde!). Zum anderen schafft man sich damit das Problem, dass man nur noch negative Reaktionen zeigt, denn wenn Hund zuhause was anstellt, muss HH ja dann doch irgendwie reagieren. Und Essig ist es mit der Ignoriererei. Da beißt sich ja irgendwo die Katz in den Schwanz... oder so.cazcarra
-
Lach, und iwann reagiert jeder Hundehalter... spätestens nach drei Stunden Dauergebell.... oder dem geschrateten Handy oder der angenagten Fussleiste.
Der Punkt ist doch, wieso geb ich dem Hund denn die Gelegenheit, was anzustellen? Wenn ich weiß, mein Hund hat die Neigung zum unerlaubten Entfernen zum Tatort, dann hab ioch ihn schon von vornherein an der Schlepp und kann ich bei ersten Anzeichen in seinem Handlungsspielraum begrenzen.
Ich kann ihn doch nicht für meine Trantütigkeit geradestehen lassen und dann noch mit stundemlangen ignorieren. Ich hab einen Fehler gemacht und nicht der Hund.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!