Junghund knurrt andere Hunde an
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Hallo
hab nun seit 2 Tagen einen jungen Hund (6 Monate alt). Mir ist aufgefallen das er alle andern Hunde anknurrt und dabei den Schwanz einzieht. Ich versteh schon was er damit sagt. Komisch denn bis vor 2 Tagen war er ja noch im Rudel mit Papa Mama und 2 Geschwistern. Vieleicht die Umstellung ?
Eben war ich bei einen Bekannten im Hermes Laden auch weil ich weiss das er einen ganz lieben Rüden hatt. Den hatt er natürlich auch angeknurrt aber den anderen Rüden hatt das nicht wirklich interessiert. Irgenwann wurde aus dem Knurren ein Fiepen und dann wieder ein knurren. Hab meinen etwas mit der Stimme beruhigt. Dann kam ein Kunde mit einer Hündin (klein) und das war eigentlich okay er hatt sie beschnüffelt und so. Dann wollte der Ladenbetreiber meinen ein Leckerli geben das passte seinen Hund nicht und er wollte an meinen vorbei um es zu schnappen. Nun ja glaub gebissen haben sie sich nicht aber es war zumindest in der Richtung. Hab ich bisher auch kein Problem mit. Ausserdem war es ja das Revier des andern Rüden und der war ohne Line und meiner Online.
Nun frage ich mich was ich tun kann das er keine Angst vor andern Hunden (Rüden) hatt, er soll ja früher oder später mal mit denen toben können.
LG
Chris
P.s.: Wir haben im garten eine Katze aus Holz so 70cm hoch die hatt er auch angeknurrt
Wusst erst garnicht wen er meinte damit. Die echten Katzen knurrt er nicht an ist ja mit 7 Katzen grossgeworden. Aber dafür die ihn Worauf er sich hinlegt. Einen auf die Nase hatt er auch schon bekommen als er zunahe kam aber glaube ohne Krallen
Was ich auch nicht ganz nachvollziehen kann zumindest die eine ist mit Hunden aufgewachsen und hatt damit kein Problem - Vor einem Moment
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Hi,
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Du schreibst er hat bis vor kurzem noch mit Eltern und Geschwistern zusammen gelebt. Kann es sein, dass er deshalb so reagiert, weil er bisher noch keine anders aussehnden Hunde kennengelernt hat. Ihm scheint vieles noch fremd zu sein. Ich würde es noch nicht auf direkten Kontakt anlegen. Es reicht schon wenn er sieht, es gibt Hunde die sehen anders aus. Ist er in der Situation angespannt kannst du die Situation durch Ablenken mit einem Spielzeug entschärfen. Ruhig auf ihn einreden (ist ja guuuuht, der macht dir ja nichts usw.) wird ich so nicht machen, weil ihn das evtl noch mehr verunsichert bzw seine Unsicherheit verstärkt.
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Ah das klingt gut
Hab aber glaube ich einen Fehler gemacht
Hab ihn beruhigt als er knurrte, also mehr oder weniger gelobt, vieleicht aus seiner sicht. Sollt ihn Loben wenn er nicht knurrt. Aber nicht nur er lernt :)
Mal sehen wir haben eine Bekannte mit einen Shepherd Hünding vieleicht lässt sich da mal ein Date einrichten zum Spazierengehen, am besten in 5 Meter Abstand das er sieht das andere nix machen.
Wie gesagt er kommt aus einer (kleinen) Wohnungshaltung und ohne Brüder und Eltern draussen würde mich auch verunsichern. Auch wenn er mir fast immer am Bein klebt kennt er mich ja auch noch nicht so
Lg
Chris
PS: Hab leider noch kein Spielzeug was er mag
Ball holen will er auch nciht vieleicht weil er ein Hüte-Hüte Hund ist und kein Jagdhund. Aber ich suche noch und wie gesagt er ist ja erst 2 Tage da -
ZitatAlles anzeigen
Ah das klingt gut
Hab aber glaube ich einen Fehler gemacht
Hab ihn beruhigt als er knurrte, also mehr oder weniger gelobt, vieleicht aus seiner sicht. Sollt ihn Loben wenn er nicht knurrt. Aber nicht nur er lernt :)
Mal sehen wir haben eine Bekannte mit einen Shepherd Hünding vieleicht lässt sich da mal ein Date einrichten zum Spazierengehen, am besten in 5 Meter Abstand das er sieht das andere nix machen.
Wie gesagt er kommt aus einer (kleinen) Wohnungshaltung und ohne Brüder und Eltern draussen würde mich auch verunsichern. Auch wenn er mir fast immer am Bein klebt kennt er mich ja auch noch nicht so
Lg
Chris
PS: Hab leider noch kein Spielzeug was er mag
Ball holen will er auch nciht vieleicht weil er ein Hüte-Hüte Hund ist und kein Jagdhund. Aber ich suche noch und wie gesagt er ist ja erst 2 Tage da...und ist erst 6 Monate alt
ich würde ihn regelmäßig (zb. einmal in der Woche) in eine Junghundgruppe in einer Hundeschule bringen...eventuell eine Gruppe zum "spielen" ect.
Das würde diesbezüglich positiv wahrscheinlich einiges ändern ... -
Du hast den Hund doch erst seit 2 Tagen. Wieso schleppst du ihn dann schon mit und "stellst" ihn den anderen erwachsenen Hunden vor? Der Kleine kennt dich nicht, kennt die Umgebung nicht, hat gerade alles verloren, was er kannte.
Vorgehensweise: lass ihn in Ruhe ankommen und dich und die neue Umgebung kennenlernen. Bevor das nicht durch ist, würde ihn alles weitere überfordern. Das Verhalten ist völlig normal. Also alles ganz langsam und entspannt angehen. Keine HuSchu in den nächsten 2-3 Wochen. Keine "guck mal, mein neuer Hund"-Besuche in der nächsten Zeit. Er muß dein Zuhause erstmal als sein Zuhause kennenlernen
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Und noch eines:
Mit knapp sechs Monaten fängt die Unsicherheitsphase an.
Hunde, die schon eine ganze Weile bei ihrer "neuen" Familie gelebt haben, sehen plötzlich überall "Feinde", die vorher ja nicht da waren
Die Straßenlaterne auf der anderen Seite ist böse, muß verbellt werden.
Die Mülltonne im Hof hat ja noch nie da gestanden, was will sie jetzt hier?
Ein Baum ist gleich ein ganz schlimmer Feind.....
Und so weiter.
Da ja vertraute Personen dabei sind, können sie sich an denen orientieren und meistern diese Phase gemeinsam mit ihren Menschen.Du hast jetzt das "Problem", daß Du Deinen Hund genau in dieser Phase erwischt haben könntest.
Also, erst einmal eine neue Umgebung, das neue Zuhause, Dich als Herrchen...
Dein Hund kennt das alles ja nicht so wirklich, muß ja erst einmal "in Ruhe ankommen", und so nebenbei ja noch mit seiner Unsicherheitsphase fertig werden, die übrigens mehrmals im Laufe seines Lebens auftritt.
Das ist eventuell etwas zu viel für den Kleinen.Ich würde es auch viel ruhiger angehen wollen, bis Du merkst, daß sich Dein Hund mehr an Dich bindet.
Dann langsam die "Kennenlernphase" machen, also Straßen, Ecken, Gegenstände, Passanten, andere Hunde, generell andere Tiere, und immer nur in schönen kurzen Einheiten.
Den Hund nicht "beruhigen", lieber aus der Situation rausgehen, und sich langsam "dem Feind" wieder nähern.
Ist der Hund neugierig, und der Grund für seine "Angst" recht harmlos, wie zum Beispiel eine Mülltonne, dann laß ihn schnuppern und selbst die Erfahrung machen, daß da "nix" ist.Geh es wirklich langsam an.
Auch wenn ich Deine Aufregung und Stolz nachvollziehen kann.
Dem Hund zu Liebe geh wirklich alles langsamer, und vor allem gelassener heran.
Er wird schon spielen wollen, wenn er sich "sicher" fühlt.
Zwinge ihn zu nichts, freu Dich an die kleinen Erfolge, und schraube Deine Erwartungen zurück.
Bedenke doch erst einmal, wie alt Dein Hund ist
Viel Spaß mit Deinem Hund
SheltiePower -
Dankeschön für die Antworten, werde es ruhiger angehen lassen. Ansonsten ist er ein cooler Hund , bis auf die Holzkatze. Ich hab die dann um 90grad gedreht, so das er sah das die nur 3 cm tief ist und dann hatt er dran geschnuppert und gut ist. Draussen wenn wir spazieren gehen ist neugierg und natürlich mal unsicher, bei Radfahrern und so. Aber nix wildes denke ich. Autofahren mag er auch. Uns spielen tut er auch halt nur nicht mit dem Ball oder Stock holen mehr so fang Spiele (Ächtz ich bin soo unsportlich, oder war es :-? bis vor 2 Tagen)
Geht mir auch nicht darum meinen Hund vorzuzeigen, aber man trifft halt mal Bekannte wohne ja auf einen Dorf und einige haben halt auch Hunde. -
Zitat
Den Hund nicht "beruhigen", lieber aus der Situation rausgehen, und sich langsam "dem Feind" wieder nähern.
Ist der Hund neugierig, und der Grund für seine "Angst" recht harmlos, wie zum Beispiel eine Mülltonne, dann laß ihn schnuppern und selbst die Erfahrung machen, daß da "nix" ist.Ja stimmt, das hatte ich vergessen. Wenn du den Hund beruhigen willst, bestärkst du das Angstverhalten nur und ziehst dir selbst deinen Angsthund heran.
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Zitat
Dann wollte der Ladenbetreiber meinen ein Leckerli geben das passte seinen Hund nicht und er wollte an meinen vorbei um es zu schnappen. Nun ja glaub gebissen haben sie sich nicht aber es war zumindest in der Richtung. Hab ich bisher auch kein Problem mit. Ausserdem war es ja das Revier des andern Rüden und der war ohne Line und meiner Online.
Und zusätzlich: Solche Situationen bitte vermeiden - das hätte auch übel ausgehen können. Ressourcen haben da nix zu suchen. Und dein Hund lernt da nur, dass andere Hunde doof sind.
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Ach dazu jibbet nen Fred
...jetzt erst gesehen 
Ach Chris.... ich denke, wir gucken die Tage mal aufs Hundekind....oder

Bitte keine Resourcen ( Lekker etc. ) kein Schönfüttern solange kein Bedarf
besteht...und mach laaangsam. Der Kleine kennt nicht viel von der Welt.
Da muss man äußerst sensibel vorgehen.Büdde nicht zuviel...
Grüße
Susanne - Vor einem Moment
- Neu
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