Hund zerstört Wohnung
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Hallo ihr Lieben,
Ich habe ein Problem mit meinem 9 Monate alten Boston Terrier Rüden (unkastriert):
Er zerstört seit zirka einem Monat nachts und wenn er allein ist die Wohnung.
Er wurde als Welpe schrittweise an das Alleinsein gewöhnt. Also erst mal nur für wenige Minuten innerhalb der Wohnung und langsam immer länger. Er muss höchstens 4 Stunden allein sein, ist seit dem Welpenalter tagsüber zur Betreuung bei meinen Eltern.Bisher gab es nie Probleme. Meist hat er geschlafen. Inzwischen ist aber immer irgendwas! Sogar Nachts wo er eigentlich bei uns im Schlafzimmer schlafen kann, geht er ins Wohnzimmer schläft dort und zerstört Dinge.
Wir gehen im Normalfall viel spazieren. Spielen und arbeiten mit Futterbeutel, trainieren Befehle.
Kann es an der Pupertät liegen?
Was können wir tun? Wir räumen alles weg was geht, lassen ihm einen Kong oder alte Socken da. Nichts hilft
Ratlose Grüße
Kira -
21. Mai 2011 um 10:22
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Hund zerstört Wohnung - Vor einem Moment
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Könnt ihr vielleicht nachts die Tür zu machen, dass er im Schlafzimmer bleiben muss?
Und wenn er alleine ist, würde ich ihm auch nur einen Raum zur Verfügung geben und da möglichst alles wegräumen.
Kam das einfach so plötzlich oder besteht da Problem schon immer?
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nachts würde ich auch einfach die schlafzimmertür schließen.
tagsüber kannst du ihn mal filmen, vielleicht findest du somit heraus woran es liegt dass er auf einmal ein zerstörer ist.
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Ja das mit dem Schlafzimmer habe ich auch überlegt. Wir dachten immer wenn es ihm zu kalt wird kann er ins Wohnzimmer gehen.
Es kam von heute auf morgen. Erst Kleinigkeiten... aber dann immer mehr und wie gesagt jetzt sogar nachts wo wir ja da sind!
Wenn ich ihn erwische schimpfe ich und schicke ihn auf seinen Platz... sonst räume ich kommentarlos auf. -
Zitat
Wir gehen im Normalfall viel spazieren. Spielen und arbeiten mit Futterbeutel, trainieren Befehle.
Zähl mal genauer auf - Zeiten, wie oft, wie lange...
Viele Grüße
Corinna -
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Hallo,
mit Eintritt der Pubertät kommt noch eine sogenannte "Unsicherheitsphase" dazu.
Was vorher kein Problem war, mutiert nun plötzlich zum "bösen schwarzen Mann".
Diese Phase macht jeder im Leben durch.Dein Hund hat ganz einfach Streß.
Ihm fehlt die Sicherheit.
Das Training vorher ist nun "vergessen", jetzt kannst Du wieder ganz von vorne anfangen, und auch wieder nur in kleinen Schritten.Nur zur Erklärung,
was auch immer der Grund für den Auslöser ist, Dein Hund hat Streß.
Sein Körper steht enorm unter Anspannung.
Er will sich von dieser Anspannung "befreien", weil es sich nun mal nicht so gut anfühlt."Lösungsmöglichkeiten" für den Hund:
- Pinkeln und Koten in der Wohnung, auch wenn er "schon" stubenrein war
- Bellen und Jaulen
- KauenAlle drei "Möglichkeiten" helfen dem Hund, den Streß abzubauen.
Und das tut gut!
Und bei "Erfolg" wird eben diese "Methode" beibehalten.Du wirst erst einmal den Streßauslöser finden müssen, nur so kannt Du mit dem Hund arbeiten.
Eventuell solltest Du mal filmen, um zu sehen, wie Dein Hund drauf ist, wenn er alleine ist.
Was Streß auslösen könnte:
- zuviel Raum zur Verfügung. Dann wirst Du den Hund nur einen Raum geben müssen.
- zuwenig Raum zur Verfügung. Dem Hund ist es zu eng, er braucht noch einen weiteren Raum.
- Geräusche. Ob neu oder alt, spielt keine Rolle. Geräusche machen "Angst".
- Schatten, Bewegungen, GegenständeEs ist oft so,
daß Hund mit Eintritt der Pubertät "Probleme" haben, die sie oft vorher nicht gehabt hatten.
Ich denke mir mal, daß ein Hund altersgemäß nun "munterer" wird, und nicht mehr so viel Schlaf braucht.
Dadurch entstehen auch mehr Eindrücke, die er verarbeiten muß.
Dabei braucht er eben "Hilfe", damit er weiß, daß es nicht "schlimm" ist.
Und er braucht noch einmal eine "neue" Anleitung, wie er alleine bleiben kann.Gruß
SheltiePower -
Also mal in Kürze der Tag meines Hundes:
Um 6.30 aufstehen und zu meinen Eltern fahren - ca. 15 - 30 Minuten spazierenVormittags: je nachdem Spaziergang (45 - 60 minuten) oder Toben im Garten... oder beides
Mittags: kleiner Spaziergang + Mittagsruhe
Nachmittags: meist so kurz nach 15 Uhr hole ich den Hund, nochmal pipi machen.
Am späten Nachmittag Spaziergang zwischen (60 - 120 minuten) + Training und Spiel (Futterbeutel, normale UO, Zerrspiele, apportieren je nachdem immer unterschiedlich) Wenn der spaziergang kürzer ist spielen wir auch in der Wohnung.Gegen 21 nochmal pipi machen und dann ins Bett.
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Ich habe es befrüchtet. Das Programm ist viel zu heftig. Er ist daher dauernd aufgepuscht und kann daher nicht mehr runterkommen. Er versucht seinen Stress daher in den Ruhezeiten durch Beschäftigung abzubauen.
Wenn Du jetzt also für noch mehr Beschäfitgung sorgst, dann wird der Teufelskreis kein Ende finden.
Ein neun Monate alter Hund sollte es doch etwas ruhiger haben. Es dauert übrigens eine Woche bis ein gestresster Hund körperlicher wieder einigermaßen im "Normalmaß" läuft. Zwischendurch kein Stresstag mehr natürlich vorausgesetzt.
Ich würde zum Entstressen demnächst zwei Spaziergänge ohne Beschäftigung machen. Einer von einer halben Stunde, den zweiten höchstens eine Dreiviertelstunde. Zwischendurch natürlich nochmal zum Pipimachen rausgehen.
Heißt im Klartext: Den Vormittags- und Mittagsspaziergang würde ich ersatzlos streichen. Toben im Garten würde ich auch weglassen. Eher nur mal öde im Garten rumschnüffeln.
Den Nachmittagsspaziergang würde ich ganz extrem einkürzen und auch da ersteinmal keine Beschäftigung mehr machen.
Viele Grüße
Corinna -
Im Ernst - zuviel Streß?
Ich dachte er langweilt sich zu tode! Ohje
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Hallo, ja ich stimme flying-paws zu, er ist wohl eher überfordert!
Mit seinen 9 Monaten würde ich ihm eher weniger bieten als mehr! Sicher gibt es Hunde, die mit einem solchen Programm in dem Alter gut zurecht kommen. Bei deinem scheint es nicht der Fall zu sein!
Cheyenne war ähnlich und deswegen habe ich mich sehr genau an die 5-Minuten-Regel gehalten und wenn wir einen Aktion-Tag hatten (Hundeplatz, Toben, Hundetreffen oder ähnliches) haben wir das Programm am nächsten Tag auf ein Minimum herunter gefahren!
Ich denke du solltest das Programm drastisch runter fahren und wieder neu aufbauen um zu sehen, wo sein Punkt liegt, an dem er ausgeglichen und weder über- noch unterfordert ist!
Ich würde ihm heut einfach nur mal 3x10- 20 Minuten spatzieren bieten, ohne viel spielen und toben, ihn einfach mal bummeln lassen!
Dann wirst du sehen ob er sich hinlegt und schläft oder mehr fordert!Sag ihm auch ruhig mal "nein und platz" ... nicht er bestimmt was gemacht wird sondern du!
Ab und an muss man die Kleinen mal zur Ruhe "zwingen" (natürlich nur mit Konsequen und Nachdruck, aber ohne "Gewalt"!).
Bei Cheyenne musste ich das auch machen, weil mir immer alle gesgat haben, ein Aussie muss ganz viel beschäftigt werden und braucht immer was zu tun!
Tja ja, drauß wurde ein kleinr Hampel der mich nicht in Friedengelassen hat und nicht runter kam!
Wir haben umgestellt, ich habe umgedacht und hab heute eine unglaublich ausgeglichene und ruhige Hündin, die mir deutlich zeigt, wann es genug ist und sie Ruhe braucht und wann es eben zu wenig war! ;D)LG, aussiemausi!
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