Eine wichtige Frage...
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Hallo erstmal,
mein echter Name ist Mirjam und ich bin in der Ausbildung und wohne zusammen mit meinem Kater und habe seit ewigen Zeiten Kopf zerbrechen (mein Kater hat damit nichts zu tuen^^).
Seit ich denken kann, wünsche ich mir einen Hund. Dieser Wunsch hat sich auch in meiner frühen Kindheit (6 Jahre) in Form von meiner Hündin Carina erfüllt und ich bin mit ihr bis in meine Teenagezeit aufgewachsen. Bis zu einem sehr sehr schlimmen Punkt. Durch schlimme familäre Probleme, beschloss meine Mutter mich in ein Internat zu schicken und gab meine Hündin in das Tierheim ab, weil sie keine Lust hatte auf meine Hündin auf zu passen(meine Mutter ist ein sehr kaltherziger Mensch mit sehr wenig Mitgefühl, nur ihr eigenes Leben zählt und da sind sogar die eigenen Kinder egal, geschweige denn ihre Haustiere ). Das habe ich ihr niemals verziehen, denn meine Hündin war mein Leben und mein größter Wunsch..... als ich später davon lief und zu meinem Vater nach Sachsen zog, hatte ich keine Zeit für ein Tier.Mein Schulabschuss stand vor der Tür und eine Aubsildung musste gesucht werden.Aber jetzt,wo ich nun alleine (fast alleine =^.^=) wohne und zur Ruhe gekommen bin, wurde der Wunsch es noch einmal mit einem Hund zu versuchen und diesmal in aller Ruhe, immer größer. Doch die Angst, den Bedürfnissen eines Hundes nicht gerecht zu werden sitzt tief. Ich darf den Fehler nicht wiederholen, das darf nie wieder passieren!!!!!

Versteht mich nicht falsch, ich bin noch in der Ausbildung, aber ich denke an die Zeit, in der ich arbeiten werde und genug Geld verdienen kann.Bitte nicht verstehen, dass ich mir jetzt sofort einen Hund anschaffen will, dafür brauch ich ja erstmal gewisse Grundlagen im Leben (Hundeschule, Zeit,Futter,...etc. müssen ja selbstverständlich da sein).
Deshalb meine eigentliche Frage (auch wenn sie bestimmt schon hundertmal geschrieben wurde und vielleicht völlig dämlich ist) :
Wie hält man einen Hund artgerecht mit vollzeit Arbeit und ohne einen Hundesitter so gut wie jeden Werktag zu beschäftigen???das hört sich jetz verdamt dähmlich an aber:
1.) Ich habe keine Möglichkeit meine Familie drum zu erbitten wenigstens für drei vier Stunden auf meinen Hund auf zu passen, da in unserer Familie ein eisener Krieg tobt und ich zu niemanden mehr Kontakt habe (es sei den es geht um das Bafög und dann auch nur rein platonisch Art, sprich: Unterlagen hinschicken, Unterlagen zurüch schicken...)
2.) [Auf Bezug zu Punkt 1] Was macht man, wenn man Überstunden machen muss und jeder weiss, das die nich so selten sind und der Hund muss länger als 8 Stunden ausharren.......... O.o Allein der Gedanke macht mir schon Schuldgefühle.....
aber trotz allem kenn und sehe ich Studenten mit Hunden......bzw. laufen ja auch Menschen mit Hunden herum, die einen festen Job haben (sehen jedenfalls so aus^^)
Man kann ja nich einfach wegen einem Hund Hartz IV beantragen und die Arbeit schmeissen (sollte keine böse Anspielung auf Arbeitslose sein!)
Also muss das doch irgendwie funktionieren???

Kann sein, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nich sehe und deshalb keine Organisation des Problems finde.....
Drum bitte ich euch mir ein bisschen zu erzählen, wie ihr das so mit euren treuen Vierbeinern so meistert^^
Vielleicht findet sich ja dann auch ein Weg für mich^^
Den eigentlich ist und bleibt mein stetiger Wunsch wieder einen Hund in meine vier Wände einziehen zu lassen.
Und da will alles gut durchdacht werden^^!Schonmal danke im vorraus für die Antworten^^
LG Nora
PS: Mein Kater wird später keinen Nachteil haben, denn er kennt Hunde und hat auch in seinem eigenen Revier (mein zu Hause =^.^=) mit ihnen kein Problem. Haben wir mit einer Freundin getestet. Sie musste eine Weile mit ihrem Labrador bei mir wohnen (ca. 1 Monat).
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Hi Nora,
du wirst es wohl nicht hören wollen, aber genau aus dem Grund habe ich 40+ Jahre gewartet, bis ich einen Hund hatte. Erst als ich einen festen Partner hatte und unsere Arbeitszeiten sich überschnitten, haben wir den lang ersehnten Hund geholt. Als die feste Partnerschaft ein paar Jahre später sich in Luft auflöste, hatte ich das Glück, den Hund mit zur Arbeit nehmen zu dürfen, sonst hätte ich wohl versucht, mit weniger Arbeit/Geld auszukommen oder eine Betreuung für den Hund gesucht.
Immer acht Stunden werktags alleine, immer mal wieder mehr durch Überstunden, das ist m.E. kein Dauerzustand für einen Hund. Wenn man das im Vorhinein weiß, sollte man meiner Meinung nach keinen Hund holen, so war es auch lange Zeit bei mir selber.
Ansonsten...
-- Warum schließt du einen Sitter aus?
-- Bei zwei Hunden, die sich gut verstehen, sieht es ein bisschen anders aus, finde ich. Nicht, dass 8+ Stunden ohne Gassigänge usw. dann plötzlich OK wären, im Gegenteil, aber das Alleinsein relativiert sich.Liebe Grüße
KayP.S. Du, mir ist was gerade was in deinem Beitrag aufgefallen: Red dir nicht ein, du hättest damals den Fehler gemacht, OK? Du trägst nicht die Schuld dafür, was passiert ist :solace:
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@ Geordie:
Nunja..........wenn mir keine andere Wahl bleibt, dann wird ein Hund so lange warten müssen,bis ich die Voraussetzngen habe. Wollt mich eben nach weiteren Möglichkeiten umsehen.
Warum ich den Sitter ausschließe?
Nun, wenn ich für eine Woche nach Düsseldorf in den Urlaub fliege kostet mich ein Katzensitter allein schon 200 Euro für 7 Tage zu Hause betreuung. Das wäre jeden Werktag mit einem Hund unbezahlbar für mich O.o, wenn die Preisklasse dieselbe ist. Ausserdem habe ich Angst , das mein Hund dann eher den Sitter als Herrchen wahr nimmt als mich und ich bei ihm zu keiner Autorität komme und er bald nicht mehr auf mich hören wird. -.- ...
Und zwei Hunde: Nunja, ich muss erstmal eine günstige große Wohnung mit (eventuell) Garten finden, die genug Platz für zwei Hunden bietet.^^ Die sind ja leider nich so weit verbreitet. UND: Der Vermieter muss Hunde gut heissen^^°..... alles net so einfach....Und doch, ich fühl mich schuldig. Ich hätte meinen Hund beschützen müssen und es dem Tierheim später erklären können. dann hätt ich sie später vielleicht abholen können und mit nach Sachsen nehmen können, aber mein verdammter Schiß vor meiner Mutter war größer.......Es hätte damals alles ganz anders laufen müssen.
LG Nora
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Hallo Nora
Nunja was heißt in Urlaub fliegen nach Düsseldorf? Von wo denn?
Es sollte jedem klar sein, dass wenn man einen Hund hat, manche Dinge sich erledigen.
Z.b kostet es unserer Mira von Muc nach Rostock mitzunehmen im Flieger 140 Euro(LH) hin und zurück. Allerdings möchte ich meinem Hund den Stress nicht antun, der auf so einem Flug entsteht. Zumindest nicht für eine Woche.
Innerhalb Deutschlands würde ich immer die Möglichkeit Auto oder Zug in Erwägung ziehen.
Und wenn das zu teuer ist, bzw man kein eigenes Auto hat gibts auch Mitfahrgelegenheiten die auch Hunde mitnehmen (ich gehör zb dazu aber ich fahr ne andere Strecke wenn ich fahre)Und es muss auch nicht immer eine Pension sein wenn man in Urlaub fährt. Es gibt auch Freunde die Hunde sehr gerne für ein paar Tage aufnehmen und auf sie aufpassen, ohne dafür Geld zu verlangen. (würde ich persönlich immer einer Pension vorziehen)
und zur Vergangenheit.....tut mir leid wenn ich mich jetzt da ein wenig hart anhöre, aber die kannst du nicht mehr ändern und daher macht es auch keinen Sinn sich vorwürfe zu machen....Man muss aus der Vergangenheit lernen und sich ein Bsp daran nehmen es besser zu machen.
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Die Erklärung des Katzensitters basierte nur auf ein Beispiel zu den Kosten. Ich hatte jetzt nicht vor meinen Hund und Kater ständig im Urlaub allein zu lassen. Zumal ich nich vor hatte, durch die Welt zu reisen oder ähnlichem.^^Mir ging es nur um den Gedankengang: Wenn eine Woche Katzensitter 200 Euro kostet, dann müssen die eventuell bezahlten Werktage, in denen ich ja arbeiten würde und die bei einer Woche ja nicht bleiben werden sehr teuer sein.
Die Sache mit den Freunden, nunja........als ich meine Leute gefragt hatte ob sie meinen Kater eventuell betreun könnten hatten alle plötzlich ne Allergie gegen Katzen oder waren nur Tierlieb bis vor die Haustür und nicht weiter -.-......da musste ich auf einen Katzensitter ausweichen.Da brauch ich glaube ich wegen einem Hund später erst gar nicht nachfragen, bzw. werden diese ja auch sicherlich dann auch in der Woche arbeiten müssen^^....is alles irgendwie verhext.....
LG Nora
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hi Nora, ich habs vor kurzem ausprobiert, mit 2 Jobs. Bei Arbeit eins fange ich um 06:00 uhr an und arbeite bis 11:30 uhr. arbeit nummer zwei begann gleich um 12:00 uhr und endete um 16 oder 17 uhr.
die ersten wochen war das alles gar kein problem, meine eltern gingen vormittags mit dem dicken gassi und nahmen mir arbeit ab. sonst hätte das mit dem zweiten job nicht so gut ausgesehen. da ich gesundheitlich vorbelastet bin, musste ich nach einem monat! die zweite arbeitsstelle aufgeben. :/man hat weniger zeit, wenn man vollzeit arbeiten geht und ich habe festgestellt, dass ich von meiner teilzeitstelle gut leben kann und so lange, wie wir hier wohnen, diese Tätigkeit ausüben werde. gesundheitlich packe ich das nicht und ich möchte mich auch nicht kaputt machen.
man hat natürlich auch mehr zeit für den hund. heute gibt es zum glück tolerante arbeitgeber, evtl würde die möglichkeit bestehen, dass du den hund mit zur arbeit nimmst? darauf kann man sich aber nicht verlassen.

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Hallo Mirjam, ich möchte mich erst einmal denen anschließen, die sagen mach dir keine Schuldgefühle wegen dem was war. Du hattest zu der Zeit keinen Einfluß auf das Geschehen.
Meine Töchter sind mit Hund groß geworden. Als sie aus dem Haus gingen blieb der Hund natürlich bei uns, war ja auch unser Hund, nicht der Hund der Kinder. Eine Tochter hatte eine besonders gute Bindung zu dem Hund, sie hat auch zu unserem jetzigen Hund eine ganz tolle Beziehung, auch wenn sie diesen nur höchstens drei mal im Jahr sieht. Ihr größter Wunsch wäre natürlich auch ein eigener Hund.
Aaaaber, diese Tochter hat einen für heutige Zeiten sehr sicheren Arbeitsplatz, keinen Partner und wohnt wegen diesem Job ca. 500 Kilometer weit weg. Der Job selbst fordert sie sehr, ist auch mit vielen Dienstreisen verbunden. Auf Grund der Entfernung ist ihr die Familie trotz eines guten Verhältnisses keine wirkliche Hilfe.
Sie ist vernünftig genug zu sagen, daß ein Hund der zwei drittel seines Lebens fremdbetreut wird nicht wirklich ihr Hund ist und schafft sich deshalb keinen Hund an. Aber ich kann mir vorstellen, wenn diese Tochter mal einen Partner findet mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wenig später ein Hund einzieht.
Vielleicht hilft dir meine Kindergeschichte etwas beim Nachdenken.
LG Jan
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Hund und Vollzeitjob ist immer schwer. Mir grauts auch ein wenig vor der Zeit (bin noch Studentin), zumal mein Hund nicht alleine bleiben kann und immer Betreuung genötigt. Ich mache mir auch sehr viele Gedanken über die ganzen Kosten. Hier in der Nähe gibt es Hundetagesstätten, bei denen sich die Kosten für 5 Tage Betreuung pro Woche auf ca. 200-250€ monatlich belaufen würden. Man muss sich aber eben überlegen, ob man seinen Hund so unterbringen möchte.. mir persönlich ist die jetzige Variante (Betreuung mit Familienanschluss) lieber, allerdings zahle ich hier auch direkt 15€ pro Tag und auf den Monat gerechnet würde das ganz schön reinhauen.
Hättest du einen Hund, der prinzipiell alleine bleiben kann, würde ich bei einem Vollzeitjob einen Gassigänger engagieren, der etwa zur Mitte der Alleinbleibzeit mal 1,5 - 2 Stündchen mit ihm rausgeht. Das dürfte billiger sein und macht dem Hund die Zeit sicherlich etwas kurzweiliger. In jedem Fall würde ich mir an deiner Stelle aber wenn überhaupt einen Hund suchen, der das Alleinsein gewöhnt ist und keine Probleme damit hat. Aus meiner Sicht spricht nichts gegen Hundehaltung und Vollzeitjob, wenn der Hund zwischendurch mal Gassi gehen kann und nach der Arbeit entsprechend viel Zeit und Zuwendung bekommt. Es darf eben nur nicht passieren, dass man nach der Arbeit zu müde/kaputt ist, um den Hund angemessen auszulasten.Grundsätzlich muss man sich aber auch fragen, wie man sich die Hundehaltung prinzipiell vorstellt. Ich dachte immer, es würde so laufen, dass ich morgens spazieren gehe, dann pennt der Hund und wenn ich von der Arbeit komme, gibts richtig Action mit langen Spaziergängen, Hundesport, etc. So wie es sich nun abzeichnet sieht meine Realität aber eher so aus, dass mein Hund sich tagsüber bei irgendeinem Sitter vergnügt und zum Schlafen nach Hause kommt

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Zitat
Nun, wenn ich für eine Woche nach Düsseldorf in den Urlaub fliege kostet mich ein Katzensitter allein schon 200 Euro für 7 Tage zu Hause betreuung.Schau mal hier:
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Ich bin wohl eine der Wenigen, die ihre Hunde zum Vollzeitjob mitnehmen kann...
Arbeite im Einzelhandel und meine Wuffs dürfen da durch den Laden wuseln.
Sie haben ihre festen Plätze, dürfen sich frei bewegen. Unser Chef hat seine Hündin auch immer dabei.Sollte ich da nicht mehr arbeiten können, aus wellchen Gründen auch immer, würde ich mir nur wieder einen Job suchen, in dem ich die Hunde mitnehmen kann, anderenfalls arbeite ich einfach weiter selbstständig von daheim aus und verdiene Geld dazu.
So bin ich auch immer bei den Wuffs. - Vor einem Moment
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