Problem Leinenführung
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Ich denke, wenn Stress entsteht der sich so deutlich äußert, dann wird zu schnell zuviel gewollt.
Und immer dann ist es Zeit einen Gang zurückzuschalten. Was nicht heißt ihn ziehen zu lassen, s.o. -
17. Mai 2011 um 18:18
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Problem Leinenführung - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo!
Ich hätte auch eine Frage zu diesem Thema und hoffe das ihr vielleicht ein paar Tipps für mich habt.
Meinen Hund Jargo habe ich seit ca. 4 Wochen. Er lebte vorher bei einer Familie, die ihm keinen bzw. nur wenig "Auslauf" bot, d.h. er wurde fast den ganzen Tag an der Veranda angebunden.
Nun lebt er mit meinem anderen Hund Jesper bei uns auf dem Bauernhof. Er darf sich frei im Garten bewegen, aber beim Spaziergang nehme ich ihn an die Leine, da er nicht zuverlässig abrufbar ist. Jesper darf immer frei laufen, weil er ständig Blickkontakt hält und auch unter großer Ablenkung kommt wenn ich ihn rufe.
Ich denke, dass Jargo das Gehen an der Leine nicht kennt. Er zerrt wie ein Wilder und scheint gar nicht mitzubekommen, das ich am anderen Ende der Leine bin. Er hat ständig die Nase auf dem Boden und reagiert nur sehr selten auf Ansprache. Ich habe die Methode mit dem Stehenbleiben ausprobiert (ca. 3 Wochen, mehrmals täglich), nur leider hat sich überhaupt nichts verbessert, rein gar keine Veränderung. Ich bin auch schon mal so lange stehengeblieben, bis er mich angeschaut hat- das hat 15 min gedauert! Er ist einfach Kreise um mich herum gelaufen...
Habt ihr vielleicht noch eine Idee?LG
Jente
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Ein ähnliches Problem haben wir auch.
Luis macht weder in unserem Vorgarten beim Haus, noch in unserem Schrebergarten pipi.
Wenn ich aber raus gehe, dann zieht er wie blöd, aber nur bis er sich erleichtert hat. ( Großes Geschäft)
Wenn er seine Tretmine los hat, gehts total entspannt weiter.
Ich kan machen was ich will, richtung wechseln, am Halsband zippeln, ihn auffprdern mich anzusehen.
Funktioniert alles, aber erst wenn er sein Geschäft gemacht hat.
Ich gerade morgens im Winter sehr unangenehm. -
Also. ich schreibe dir, wie wir ein ganz ordentliches Fuß geschafft haben.
1. Hund entweder an Clicker oder ein Wort wie "Fein", "Super", "Brav", etc. gewöhnen.
2. Superleckerlies kaufen (Wurst, Käse, Trockenfisch,...) und die Futterration mit auf Spaziergang nehmen. Für Nassfutter gibt es so Tuben.
3. Halsband entweder in den Schrank sperren und gut sitzendes (!) Geschirr kaufen, oder Geschirr und Halsband rauftun und Leine in beides einhaken. Das HB drückt auf den Kehlkopf und das kann zu Verletzungen führen!
4. Im Garten oder Haus mal beginnen zu üben, was "Fuß" überhaupt bedeuted! Dazu hältst du ein Leckerchen an deinen Oberschenkel (am besten links, falls du mal eine BH machen willst).
5. (und das kann anstrengend werden!) mal gucken, ob du es schaffst, deinen Hund zu motivieren, bei dir zu gehen. Er muss merken, dass es bei dir am schönsten ist! Wenn er es gut macht nach ein paar Minuten ein Suupergutes Leckerchen und Spielpause.
6. Den Abstand zu den Spielpausen verlängern und irgendwann beginnen, Blickkontakt zu clickern, bzw. zu loben!
7. Dich über jeden Erfolg ganz viel mit deinem Hund freuen!Übertreibe es nicht! Auch für deinen Hund wird es anstrengend sein.
Viel Erfolg! :)
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Achtung, "Fuß" und Leinenführigkeit sind zwei vollkommen versch. Sachen auch wenns gerne mal in einen Topf gerührt wird.
@ JargoundJente
lies bitte nochmal was ich hier schon dazu geschrieben habe, ich kenne keinen Hund bei dem nur stehenbleiben oder nur Richtungswechsel geholfen hätten. Es muss ein Gesamtpaket sein welches Orientierung vom Hund verlangt bis er gelernt und verstanden hat, dass er sich an dir orientieren soll.@ lichtblitz
sei mir nicht böse, aber hast du schonmal drüber nachgedacht viellt. einmal öfter rauszugehen?
So wie es klingt muss dein Hund einfach nur sehr sehr dringend, danach gibts ja keine Probleme mehr.
Und wenn er oft so dringend muss, dann einen Haufen macht und sich dann gut benimmt würde ich einfach öfter gehen, damit der Hund nicht so dringend muss. Das ist für den Hund auch nicht dolle! -
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Danke an IDAundAMY!!! :)
So ähnlich hatte ich auch angefangen. Komischerweise klappt das im Garten super, kein ziehen, kein drauflospreschen, sogar Blickkontakt. Auf welcher Seite er läuft ist mir eigentlich egal... Weiß gar nicht ob es soetwas wie BH hier gibt. Wenn er einfach nicht so zerren würde!! Wie gehen so oft wandern, aber mit ihm geht das im Moment gar nicht... *traurig-guck*Er trägt immer ein Halsband aus Leder und zum spazierengehen ein Geschirr. Leider mag er absolut keine Leckerchen außerhalb des Grundstückes, Spielzeug hat er keins bzw. streiten sich die beiden dann darum. Eigentlich schade, da beide gern apportieren...
na ja, das wäre schon die nächste Sache wo ich nicht so recht weiß damit umzugehen.Kann es sein das es für ihn etwas zu viele Eindrücke draußen sind? Er kannte ja vorher nur den kleinen Garten der Vorbesitzer.
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Zitat
Wenn ich das richtig verstehe, ist es also nicht nur morgens so sondern die Leinenführigkeit ist allgemein ein Problem, oder?
Ich rate zu einem guten Führgeschirr und einer normalen Leine 1,5- 2m.
Und dannbeginnst du mit dem Training, das Zauberwort heißt hier Orientierung. Den meisten Leuten fällt auf, dass ihr Hund ohne Leine viel besser auf sie achtet, der Grund ist denkbar einfach: eine Leine ist ein Zweiwegesystem und jeder halbwegs kluge Hund stellt innerhalb kürzester Zeit fest, dass nicht nur er nicht von dir wegkann sondern du auch nicht von ihm
. Also muss er aus seiner Sicht nicht auf dich achten...du hängst ja eh an ihm dran.
Und genau das muss sich ändern.
Bewege dich unvorhersehbar, Richtungswechsel, Tempiwechsel, baue Bäume, Poller usw. ein indem du rundum läufst, Slalom machst, was immer dir einfällt. Hauptsache du läufst nicht stupide dahin. Denke immer, dass du deinem Mädel erstmal einen Grund geben musst sich an dir zu orientieren wo sie doch durch die Leine eigentlich genau weiß wo du bist.
Ich kann dir gleich sagen, das wird ein paar Tage richtig harte Arbeit die sehr viel Konsequenz und keine Nachlässigkeit erlaubt und dein Mädel wird es danach noch ein paarmal probieren bis es wirklich sitzt an lockerer Leine zu laufen.Also soll ich nicht mehr stehenbleiben
sondern einen Mix aus Richtungswechsel, Tempowechsel und Hindernissen machen und ihn einfach "mitschleifen". Sorry, steh grad auf dem Schlauch. -
Soll ich dabei irgendwelche Kommandos geben oder loben und wenn ja, bei Blickkontakt oder durchhängender Leine??
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Am besten Schweigen, jeder Kommentar ist wieder eine Positionsangabe, die hat er durch die Leine schon...und jede Positionsangabe macht Orientierung sinnlos.
Wenn du mit ihm übst, dann lass es gar nicht soweit kommen, dass er sich festschnüffelt. Teile klar zwischen schnüffeln, pinkeln usw. und mitlaufen. Allerdings solltest du dich auch beim Schnüffeln nicht wegziehen lassen, sondern stehenbleiben. Aber halt klar teilen: jetzt ist Schnüffelzeit (Freigabe "du darfst" oder "jetzt" oder Handzeichen...was immer dir halt einfällt) und sonst ist normal mitlaufen angesagt.
Wenn er gerne mal hängenbleibt und du da im vorhinhein nichts ändern kannst würde ich ihn schon mitnehmen (am Geschirr versteht sich)... oft hilfts dann ne kurze Strecke zu joggen oder zu rennen.
Loben, ja auf jeden Fall, immer dann wenn er ordentlich mitläuft! -
Zitat
Achtung, "Fuß" und Leinenführigkeit sind zwei vollkommen versch. Sachen auch wenns gerne mal in einen Topf gerührt wird.
Aber zumindest bei Amy ist "Fuß" leichter als an lockerer Leine zu laufen. Aber das muss der TS selbst wissen.
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