Zughundesport querbeet ;)

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  • Hat ja nicht jeder Hounds,... 😁

    Mein Chihuahua kann das ganz genau so :beaming_face_with_smiling_eyes: hat jetzt nicht unbedingt was mit Hound oder Husky zu tun, abgesehen davon, dass ich das mit den Hounds nicht mache, weil das meine Knie etc. nicht lange mitmachen würden :grinning_squinting_face: die müssen ganz langweilig an lockerer Leine nebenher gehen.

    Ich weiß auch gar nicht, wieso sich hier so an dem "Gassi vs. Caniwalk" aufgehangen wird. Zumindest meinerseits war das lediglich etwas witzig gemeint, weil ich s einfach interessant/lustig finde, für was es mittlerweile alles Seminare gibt.

    Und es ist nunmal einfach so: Den Großteil der angebotenen Canicross/Caniwalk/Zughundesport Workshops kannst du in die Tonne treten. In den meisten Fällen ist das nämlich die Hundeschule von nebenan, die null Plan vom tatsächlichen ZHS hat und einfach auf den Zug aufspringt, weils jetzt modern wird.


    Und ich frag mich eben auch: Für was brauche ich ein extra Caniwalk Seminar, wenn ich auch einfach ein Canicross Semnisr machen kann, für die es tatsächlich auch ein paar gute Angebote gibt?


    Und ich seh s ehrlichgesagt auch generell so: wenn der Hund keinerlei Ambitionen zeigt zu ziehen, würde ich mir einfach ne andere Sportart suchen.

    Sobald der Hund aber etwas Ambitionen zeigt zu ziehen, ist es eigentlich recht einfach, das vor allem in langsamem Tempo in geordnete Bahnen zu lenken.

  • Und ich seh s ehrlichgesagt auch generell so: wenn der Hund keinerlei Ambitionen zeigt zu ziehen, würde ich mir einfach ne andere Sportart suchen.

    Weils tatsächlich eine der gesünderen Sportarten ist, die auch Mensch&Hund betreiben können, für die sehr, sehr viele der üblichen Sportarten einfach nicht drin sind, aus egal welchen Gründen. Und damit ein schöner Gemeinsamfaktor Einzug ins Zusammenleben erhält.

  • Und ich seh s ehrlichgesagt auch generell so: wenn der Hund keinerlei Ambitionen zeigt zu ziehen, würde ich mir einfach ne andere Sportart suchen.

    Weils tatsächlich eine der gesünderen Sportarten ist, die auch Mensch&Hund betreiben können, für die sehr, sehr viele der üblichen Sportarten einfach nicht drin sind, aus egal welchen Gründen. Und damit ein schöner Gemeinsamfaktor Einzug ins Zusammenleben erhält.

    Aber wenn der Hund so 0,0 Anstalten macht, zu ziehen, wieso geh ich dann nicht einfach so spazieren/laufen/radfahren?

    Also ich mein jetzt nicht nen Hund, der halt so generell schon ziehen würde, es aber beigebracht bekommen hat, das nicht zu tun. Ich meine Hunde, wie bspw meinen Pudel. Die hat da einfach gar keine Lust drauf. Also muss sie auch nicht und kommt einfach im Freilauf mit.


    Ich würde ja auch bspw nicht auf die Idee kommen, mit einem Hund, der keinerlei Interesse an Spielzeug mitbringt, Schutzhundesport zu machen.

  • , wie bspw meinen Pudel

    Also du hast jetzt einen Hund, der keinen Bock drauf hat und schließt automatisch draus, dass es deshalb auch keinen Sinn macht, bei anderen Hunden, die bisher keine Ambitionen gezeigt haben, zu schauen, ob man denen nicht den Spaß dran vermitteln kann? Weil sie eh niemals zu ner Bodenlenkrakete werden, mit denen man was reißen kann? Weils nie für Wettkampfniveau oder 4:00er Pace reicht? Ja, der Aufbau ist nen bissl tricksig, da geht nicht mit viel mit einfach nen falschen Hasen nutzen oder Spielzeug oder Futternapf. Aber das heißt nicht, dass ein Hund dann nicht auf den Geschmack kommen kann, wenn der Groschen fällt.

    Ich frag tatsächlich provokant, einfach weil sich mir so gar nicht das Konzept erschließen will, Dinge von vornherein auszuschließen ohne es versucht zu haben.

  • Ich kenne mich da gar nicht aus und schreibe nur als ehemalige Freizeithundehalterin.

    Du hast sicher recht, gerade weil, wie bei vielen anderen Sportarten da auch vieles falsch laufen kann oder gar körperliche Schäden entstehen können.

    Aber HS ist halt niedrigschwellig und für viele erstmal die erste Anlaufstelle, um zu schauen was überhaupt passen könnte. Nicht nur zum Hund, sondern auch zum Menschen. Ist ja nicht jeder dafür geschaffen detailorientierte UO Arbeit zu machen, neben einem Agilityparkour zu rennen oder hat aufgrund der Wohnsituation die Möglichkeit richtiges Dummytraining zu machen,...

    Joggen mit Hund machen ja viele. Da finde ich die Idee von Caniwalk sehr naheliegend und aus wirtschaftlicher Sicht die Seminare dazu nicht doof.

    Man kann es überall machen, man braucht recht wenig Ausrüstung und für den Hund ist es für Kopf und Körper sicher herausfordernder als Joggen oder Gassi gehen.

    Und das heutzutage alles einen Namen braucht - geschenkt. Irgendwie muss man es eben vermarkten oder benennen.

    Ich denke, es ist wie bei so vielem, es ist der 1. Impuls und meist ist es ja so, dass die Leute sich erst dann mit einem Thema auseinander setzen, andere Seminare besuchen, Geschirrberatung,... weil man dann selbst vielleicht feststellt ist nicht ideal,...

    Klar kann man es doof finden, aber nachvollziehbar finde ich es schon, obwohl nix davon für mich persönlich in Frage käme.

  • Weil sie eh niemals zu ner Bodenlenkrakete werden, mit denen man was reißen kann? Weils nie für Wettkampfniveau oder 4:00er Pace reicht?

    Wer redet denn von Bodenlenkraketen und ner 4er Pace? :rolling_on_the_floor_laughing: Also sorry aber da sprichst du grade mit der Falschen. Sprintrennen sind nämlich so gar nicht meins und Wettkampfambitionen interessieren mich auch null.


    Was mich aber interessiert: Hat der Hund Spaß dabei?

    Also du hast jetzt einen Hund, der keinen Bock drauf hat und schließt automatisch draus, dass es deshalb auch keinen Sinn macht, bei anderen Hunden, die bisher keine Ambitionen gezeigt haben, zu schauen, ob man denen nicht den Spaß dran vermitteln kann?

    Wer sagt, dass ich nur von diesem einen Hund darauf schließe? Und wo habe ich geschrieben, dass man es nie versuchen soll? Das ist alles etwas viel Interpretation hier.


    Abgesehen davon hab ich schon bedeutend mehr Hunde, als meinen einen Pudel gesehen, die daran einfach keinen Spaß entwickelt haben, aber von den Haltern mit mehr oder weniger viel Druck dazu genötigt wurden. Und da muss ich einfach sagen: Wieso lässt man die nicht einfach nebenher laufen?

  • Abgesehen davon hab ich schon bedeutend mehr Hunde, als meinen einen Pudel gesehen, die daran einfach keinen Spaß entwickelt haben, aber von den Haltern mit mehr oder weniger viel Druck dazu genötigt wurden. Und da muss ich einfach sagen: Wieso lässt man die nicht einfach nebenher laufen?

    In dem Fall ja, sollte man.


    Aber das schließt nicht automatisch auf alle anderen. Deine Wahrnehmung deiner Realität in deinem Umfeld ist ja nicht allgemeingültig. Es soll tatsächlich ZHS-Trainer und Hundetrainer geben, die ihr Handwerk verstehen und da genau gar nix mit Druck ist. Und die können sich gar nicht vorstellen, dass es auch anders laufen kann. Also hab ich mal gehört. :hust:

  • Es soll tatsächlich ZHS-Trainer und Hundetrainer geben, die ihr Handwerk verstehen und da genau gar nix mit Druck ist.

    Wo hab ich was gegenteiliges geschrieben?


    Ich hab das ja sogar eben selber geschrieben:

    Und ich frag mich eben auch: Für was brauche ich ein extra Caniwalk Seminar, wenn ich auch einfach ein Canicross Semnisr machen kann, für die es tatsächlich auch ein paar gute Angebote gibt?


    Ich kritisiere die ganze Zeit nur die Entwicklung, die man die letzte 2-3 Jahre extrem sieht, dass gefühlt jede 2. Hundeschule, die ansonsten keinerlei Berührungspunkte mit Zughundesport haben, noch nie bei einem Rennen gestartet sind und abgesehen von Theorie keinerlei Plan von diesem Sport haben, lustig irgendwelche Seminare anbieten. Und genau diese Hundeschulen sind dann meistens die, die auch für solche Sachen, wie "Caniwalk" oder "Dogtrekking" Seminare anbieten, einfach weil es sich super anhört.


    Das sind dann nämlich die Kandidaten, wo der Hund beim Seminar vielleicht toll den anderen hinterher gerannt ist, danach alleine aber genau gar nicht mehr arbeitet. Sehe ich leider sehr regelmäßig.

    Dann sind die Leute frustriert, bauen Druck auf etc.

    Und das ist eben leider keine Seltenheit.

  • Aber genauso gibt es bei den CC Seminaren einfach nur so Gruselscheiß. Weil die CC Trainer herzlich wenig Ahnung von intrinsischer und extrinsischer Motivation beim 0815 Familienhund haben, geschweige denn sehen können, was genau der Hund da gerade im Zug treibt.

    Kann ich jetzt genauso gegen wettern.

    Aber die Ausgangssache war, dass da jemand Gehen möchte und deshalb wohl explizit ein Seminar dazu sucht.

    Und das ist doch auch völlig okay. Ich kann zum Beispiel jeden verstehen, der einfach nicht bei den Joggern in einer Gruppe sein möchte. Der es gern für sich mit Anleitung und Unterstützung und vielleicht auch mit etwas Motivation in einer Gruppe in den Angriff nehmen will.

    Kann man kostenlos anbieten. Wenn man es beruflich macht, braucht es in der Regel wieder ne Genehmigung weil Veranstaltung auf öffentlichen Grund.

    Aber dementsprechend dreht es sich im Kreis.

    Fakt: schwarze Schafe als CC Trainer, schwarze Schafe als Hundetrainer, schwarze Schafe generell in der Hundebranche und schwarze Schafe unter den Hundehaltern.

    Fakt ist: selbständig in der Branche bringen Gruppenstunden/Kurse/Seminare einfach den langfristig größten Zustrom und damit das Einkommen, was man zum Leben braucht. Ob man da jetzt Mondpreise aufruft oder nicht, das ist jedem selbst überlassen, weil jeder sein eigenes Leben und seine eigene Firma führt.

    Wer zu welcher Kategorie gehört oder eben genau nicht, lässt sich schwer mittels der Glaskugel namens Forum herausfinden. Papier äh Internet ist geduldig.

  • Ich bin gerade fasziniert, in welche Richtung das Ganze geht. Nachdem ich ja einfach nur überlegt hatte, ob mein Gürtel auch geeignet wäre. Aber das haben Diskussionen ja so an sich.

    Aber die Ausgangssache war, dass da jemand Gehen möchte und deshalb wohl explizit ein Seminar dazu sucht.

    Im Prinzip hatte ich nur geschrieben, dass ich bei Caniwalk reinschnuppern könnte.

    Warum ich mich persönlich nicht für ein Canicross-Seminar anmelden würde? Weil ich nicht rennen kann. Ich fand das schon in der Schule wirklich, wirklich schlimm. Der pure Horror, und das hat sich Jahrzehnte später nicht geändert. Nur, dass jetzt noch Schmerzen hier und da dazu gekommen sind. In einer Canicross-Gruppe gehe ich aber davon aus, dass viele andere (die meisten?) doch sportlicher veranlagt sind und da eine gute Portion Ehrgeiz reinstecken. Und der Gedanke daran motiviert mich nicht, sondern lähmt mich viel mehr. Beim Caniwalk sehe ich eher Chancen für mich. Ich habe einen Hund, der gerne zieht, bei dem ich das aber in die richtigen Bahnen lenken muss. Auch in Vorbereitung zum Scooting. Dafür erhoffe ich mir Input. Beim anderen Hund bin ich neugierig, wie der sich in der Gruppe gibt. Ob er Spaß am Ziehen hätte, werde ich dann merken. Und falls nicht, wird er außenrum trotzdem genug Input haben und lernen.

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