aggressiver welpe
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hallo
ich hab ein großes problem mit unserem kleinen labrador rüden. er ist jetzt 13 wochen alt, durch eine infektion im darm noch nicht komplett durchgeimpft (geht erst wieder wenn der durchfall im griff ist, sagt der tierarzt) und darf demnach nur mit uns bekannten (und wissentlich gut geimpften) hunden spielen. also haben wir das mit der (chihuahua-ähnlichen, ca 7 monate alten) mini-mischung meiner mama ausprobiert. diese kleine furie ist allerdings sehr sehr aggressiv und knurrt und keift unseren junior schon von weitem an (der ist auch ein rüde). andere hunde als diesen dufte er bisher immer nur von der weite beäugen. bisher hat diese entfernung eindeutig freude, spieltrieb und schwanzwedeln ausgelöst. seit die (entschuldigt den ausdruck) töle meiner mutter den kleinen aber so gereizt hat dass er selbst zu knurren begann, greift er auch beim gassi gehen jeden fremden hund wirklich sehr aggressiv an. da wird es richtig schwierig ihn an der leine zu halten. ich lasse ihn dann in solchen fällen absitzen (jaaa das kann er schon *stolzbin* auch unter so großem stress) denn ranlassen zum spielen darf ich ihn ja nicht...auch den besitzern der fremden hunde sage ich bescheid dass er noch nicht vollständig geschütz ist und ich ihn deshalb nicht ranlassen darf. aber auch wenn diese dann weitergehen und der andere hund unseren kleinen möchtegern-helden nicht beachtet, legt sich sein bellen knurren und an der leine reißen erst wenn der hund aus dem sichtfeld ist. mache ich es richtig ihm das komando zum sitzen zu geben? soll ich dem imunsystem des kleinen ein bisschen mehr vertrauen und mich nicht so streng an die regel des TA halten. ich will ja schließlich keinen aggressiven, unsozialen hund...ist auch schwierig sowas unter kontrolle zu halten wenn er mal erwachsen ist. der hund wird schwerer als ich (hab nur bissi mehr als 40 kg) und mit einem kinderwagen und einem sechjährigen daneben muss es der horror sein....was kann ich tun? danke für eure tipps - Vor einem Moment
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Hallo,
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Also ich würde auf die Anweisung des Tierarztes hören. Der kleine kann sich da mit gemeinen Sachen anstecken! Aber ich würde mit dem kleinen eine Hundeschule aufsuchen. Dort kann man dir sicher helfen auch wenn der kleine noch nicht komplett geimpft ist. Vorerst würde ich ihn nicht absetzen lassen wenn er sich so aufregt.
Denn so kann er sich erst richtig reinsteigern. Er kann so den anderen Hund erst richtig fixieren und pöbeln so lange er ihn sieht.
Ich habe das mit meinem Hund (damals schon 7 Jahre alt) so gemacht: Wenn ein anderer Hund in sicht war und ich schon merkte das er ausflippen und pöbeln will, bin ich mit ihm einen Bogen um den anderen Hund gelaufen, und habe ich auf mich fixiert (Leckerchen sind hilfreich). Ablenkung ist da das beste. Fang an mit ihm zu spielen. Nimm sein Lieblingsspielzeug mit und zeig es ihm BEVOR er anfängt zu Bellen, Knurren und zu ziehen! -
sind gute tipps um dem ausflippen zu entkommen, krieg ich ihn dann aber irgendwann dazu sich normal mit anderen hunden zu vergnügen? oder muss ich ewig einen bogen machen. würde (natürlich erst nach einer ordentlichen grundimunisierung) gerne hundezonen und ähnliches nutzen. das geht mit dem benehmen aber unmöglich...
ist er echt jetzt schon dazu verurteilt ein aggressives einsames leben mit unseren katzen als einzigen spielgefährten zu leben? er ist doch noch ein baby????? -
Ach, das glaub ich nicht. Meine jetzige Hündin, 9 Monate alt, hat auch schon einige schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht. Wurde aus unersichtlichen Gründen gebissen, gehetzt und gemobbt, aber hat sich nie ihre Aufgeschlossenheit anderen Hunden gegenüber verloren. Geh mit ihm in eine Hundeschule und übe mit ihm (nach Grundimmunisierung) in einer großen Hundegruppe. Mit einem kompetenten Trainer wird sich das sicher in spaßige Bahnen lenken lassen!

Er ist noch Jung und wird sich das Knurren und Bellen sicher wieder abgewöhnen. Es war nur ein einziger Hund der ihn bisher so "angemacht" hat. Manche Hunde können sich nicht riechen, andere wiederum werden die besten Hundekumpel!
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Vielleicht solltest du deinen Zwerg nicht mehr mit dem Hund deiner Mutter in Kontakt bringen. Hund lernen auch durch abschauen und wenn der Zwerg nun das Verhalten sieht und es als normal einstuft, wird er es nachahmen und damit zeigt er es auch.
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Vielleicht solltest du deinen Zwerg nicht mehr mit dem Hund deiner Mutter in Kontakt bringen.
Das sehe ich genauso, auf jedenfall solange nicht bis sich das gelegt hat bei deinem kleinen. Er sollte sich lieber die Beschwichtigungssignale und das soziale miteinander bei gut sozialisierten Hunden abschauen! -
Was hat der Kleine denn für eine Diagnose???
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also mit 13 wochen würde ich noch nicht per se von aggressiv sprechen.
ich tippe hier eher auf eine grosse verunsicherung und auf ein "noch nicht können" der kommunikation zwischen artgenossen. vorallem, wenn der hund deiner mutter da eher auf der zickigen seite ist.
wenn er später gesundheitlich wieder in ordnung ist und entsprechend grundimmunisiert - dann würde ich langsam aber sicher anfangen, ihn mit verschiedenen, möglichst souveränen artgenossen zusammen zu bringen.
mit souverän mein ich hunde, die ihm die "welt erklären" können, ohne den kleinen gleich bei jeder "unbotmäßigkeit" zusammen zu falten.

ein guter trainer wird sicher den einen oder anderen "guten onkel hund" wissen, oder eine gruppenstunde organisieren können.
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eine diagnose???? wegen dem durchfall oder wie??? also der hund meiner mutter wurde mittlerweile komplett aus unserem "freundeskreis" geworfen. dadurch werden besuche eben schwierig, aber naja....ich werds überleben
an eine hundeschule dachte ich auch schon. aber ich hab ziemlichen respekt davor ihn dort in einen haufen fremder hunde zu stellen, wenn er schon bei einem einzigen so austickt. "lustig" finde ich an dem ganzen schlamassel dass er trotz bellen, knurren und fürchterlich übersteigertem heldentum die nacken- und rückenbehaarung komplett "still hält" also haare aufstellen oder so ist nicht. jedenfalls danke für eure tipps und ich werd mich mal mit einer hundeschule in unserer nähe auseinander setzen. vielleicht gibts ja specialkurse für meinen kleinen hercules für arme 
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Wünsche euch viel Glück und Spaß Training. Das klappt sicher!
LG Verena und Boxermädel Sally
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