Erziehung mit Leckerchen?

  • Wenn meine Hunde (3 und ca. 1,5 Jahre) etwas neu lernen, dann bekommen sie erst ganz viele, dann viele, dann weniger Leckerchen als Belohnung. Knapp gesagt schleiche ich das ganze aus, wenn ich sehe, dass begriffen wurde was ich meine.

    Ansonsten erziehe ich eigentlich ohne Leckerchen aber mit Belohnung. Die Belohnung erfolgt dann primär durch mich, durch Ansprache, streicheln oder auch mal eine Spielsequenz, kurzes joggen ... halt was für meine Hunde auch eine Belohnung darstellt. Aus dem Haus gehe ich immer ohne Leckerchen, weil das nicht meine Welt ist.

    Im Normalfall laufen die Jungs aber einfach mit ohne großes Gedöns.

  • das alte thema "leckerchen" :lol:
    die einen verteufeln es als "leckerlistopfen" die anderen sehens als ultimativ an...

    ich bin ein mittelding, und zwar ganz einfach aus dem bauch raus:

    motiviert und belohnt wird mit dem, was für den hund motivation und belohnung ist. mein gos spuckt mir draussen leckerlis vor die füsse - den interessieren die nicht. also wird er je nachdem mit einem fliegenden frisbee belohnt, mit einem "spiel" oder auch mit einem überschwänglichen verbalem lob - grenzen sind fliessend.

    beim neu-erlernen wird die belohung immer eingesetzt - bei "bekannten" dingen ganz ähnlich wie bei henrike immer mal wieder - ganz "ausschleichen" tu ichs nicht, warum auch?

    beim herdi ists einfacher: denn der steht auf leckerchen. also genau wie beim gos nur eben als bestätung mit leckerli. neues immer mit - bekanntes immer mal wieder.


    da ich ein äusserst bequemer mensch bin, ist der weg über motivation/belohnung für mich der allereinfachste, meinen jungs was beizubringen bzw. erlerntes zu festigen und immer mal wieder "nachzujustieren" :smile:

  • Zitat

    Wenn du magst, kannst du ja berichten was die wichtigsten Dinge waren, die dort erzählt wurden! Passt ja super ins Thema und würde sicherlich ein paar Leuten weiterhelfen :)

    Im Grunde ging es einfach darum, dass die Belohnung immer zur Motivation des Hundes passen muss, sonst ist es für den Hund keine Belohnung. Wir haben viele verschiedene Dinge ausprobiert und geschaut, ob der Hund es als Belohnung empfunden hat oder eher doch nicht und man die Belohnung "aufwerten" muss.
    Und es ist mal wieder klar geworden, dass eine Futterbelohnung eine gute Sache ist, aber eben nicht für jede Situation und jeden Hund geeignet.

  • Zitat

    Dies hilft bei der Erziehung:

    Edit by Mod: Eigenwerbung ist hier nicht erlaubt.
    Deshalb wurde der Link entfernt!
    Gruß SheltiePower

    hat uns auch geholfen.


    postest du die Seite jetzt noch öfter? :lol:

    in 2 von 3 Beiträgen :pfeif:

  • Zitat


    An Hundehalter mit Junghunden: Arbeitet ihr auch hauptsächlich mit Leckerchen? Wenn nicht, mit was stattdessen? Wenn ja: Ab wann werdet ihr das reduzieren bzw. bei welchem Kommando belohnt ihr sogar nur noch selten mit Leckerchen?

    Wir arbeiten unter anderem mit Leckerchen (ausschließlich für das Rankommen), ansonsten mit Futter. Dakota bekommt von Anfang an ihre komplette Futterration aus der Hand, über den ganzen Tag verteilt (wobei wir einige Übungseinheiten so gewählt haben, dass es ihrem Magen zugute kommt und sie nicht "leer läuft"), sodass sie sich mit der Ausführung der Kommandos ihr Futter verdienen kann.

    Da wir mit TroFu arbeiten bekommt sie bisweilen nur ein einziges Brökchen (aktuell bekommt sie Bosch, da sind die Brocken groß), manchmal eine halbe Hand voll. Sie bekommt inzwischen (8 Monate) nicht mehr für jeden Befehl eine solche Belohnung, sondern bei einem zufälligen Kommando.

    In einer Sitz-Bleib-Platz Abfolge auf Entfernung oder einer gelungenen Fuß-Sitz-Platz Abfolge (oder was auch immer wir gerade nacheinander gemacht haben), gibt es dann am Ende Futter, wenn sie sehr lange bleiben soll (und ich in Reichweite stehe), bekommt sie auch zwischendurch eine Belohnung. Für das Rankommen bekommt sie aktuell wirklich noch jedes Mal etwas, manchmal zuästzlich ein Spiel oder Krauleinheiten etc..

    Ballspiele, also das Bringen desselbigen, werden auch mal mit Zerren belohnt oder mit einem kleinen Verfolgungsspiel. Mündliches Lob oder Streicheleinheiten gibt es ebenfalls, verbal immer, Krauleinheiten meistens am Ende einer Übungseinheit, einfach weil es sie schön auflöst. :)

    Belohnung rein über Spielanreize sind für uns mEn auch schwerer umzusetzen, da wir in der Stadt wohnen und nicht immer einfach mal den Ball schleudern können (und ohne Gas geben zu dürfen, findet Dakota den Ball nur halb so interessant), über das Zerren schaukelt Madame sich rasch hoch, sodass auch das oft ungeeignet ist.

    Ganz generell werden wir nie damit aufhören sie zufällig mit Futter zu belohnen, auch weil wir nicht vorhaben sie irgendwann komplett als dem Napf zu füttern. Uns sieht man also immer mit Futter rumrennen. :D

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