Hundehaltung Aussi - Auslauf und Förderung
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Hallo, also ich würde sagen, ihr macht definitiv zu viel!
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, weniger ist beim Aussie mehr und das richtige Mittelmaß zwischen Aktion und Ruhe, dass muss hundindividuell ausgelotet werden!
1-4 Stunden tagsüber und dann nochmal 30-40 Minuten am Abend ... in meinen Augen für einen Aussie zu viel!
Bei uns gibt es 2-3 Stunden am Tag, aber mit allem zusammen. Wenn wir also nen Garten-Tag habe, dann war es das! Das gehen wir 1-2 kleine 10 Minuten-Runden und das wars.
Wenn das Wetter nicht gartentauglich ist, dann gehen wir gern in den Wald, da können dann auch mal 3 Stunden am Tag zusammen kommen.
Die Kopfarbeit ist da auch shcon dabei!Wenn wir auf den Hundeplatz gehen, dann ist an diesem Tag sonst nicht mehr viel und am nächsten Tag definitiv Pause.
Daheim ist prinzipiell Ruhe angesagt. Mal ein wenig rumalbern, mal ein Leckerchen verstecken ... mehr nicht!
Ein Aussie muss lernen, anspruchslos zu sein und Ruhe zu geben. Diese Möglichkeit hat dein Aussie meines Erachtens nach definitiv nicht!
Wenn er hochdreht, dann wohl eher, weil er völlig überfordert ist!
LG, aussiemausi und Cheyenne!
- Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Was ich noch hinzufügen möchte:
Man muss definitiv nicht auf biegen und brechen schauen, dass man immer nur das Minimum mit dem Aussie macht. Ist auch nur ein Hund. Aber definitiv nicht nötig ist ein Programm von bis zu sechs Stunden am Tag und das täglich. Bei uns funktioniert alles nach Gefühl. Wenn ich eben den ganzen Tag im Stall bin, dann ist das mein Hund auch. Wenn ich mal nicht die große Lust habe drei Stunden durch den Wald zu stapfen, dann kann er das aber auch ab. Ganz so extreme Ansichten wie einige hier haben müssen nicht sein. Aber definitiv sollest du (an die Threaderstellerin oder den Ersteller) deutlich weniger machen!
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jeannie: da hast du wohl recht! wobei es dabei auch immer auf den aussie ankommt.
meine z.b. verträgt absolut kein agi! sie dreht auf und zwickt ... ich sag nur duracell-hase!

letztendlich ist es aber sehr wichtig, dass ein aussie seine ruhezeiten hat, genauso wie er seine actionzeiten hat.
meiner reicht auch mal ne stunde, wenn ich sie in der zeit richtig auspower (kombi aus kopf- und körperlicher Arbeit).sicher ist aber und da geb ich dir recht, dass ein aussie nicht auf 10% runter gefahren werden muss, weil das der angeblich "richtigere weg" ist!
dennoch finde ich, dass die/der TS zu viel macht. Wenn man mal bedenkt, wie viel zeit ein hund am tag eigentlich schläft!
lg, aussiemausi!
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Sicher hast du mit deiner Aussage, dass der/die TS zu viel mit ihrem Aussie macht, recht. Keine Frage! Ich sehe das genau so. Nur kommt es leider oft so rüber, als solle man mit seinem Aussie quasi "kurz vor dem nichts" stehen, gerade wenn man jemand ist, der sowieso sehr viel mit dem Hund macht. Und richtig ist es auch, dass es auch immer ein wenig auf das Individum ankommt, was man in welchem Maße machen kann.
Meinem reicht auch mal ne Stunde wenn ich nicht mehr Zeit hab. Wobei, eigentlich reicht es ihm auch mal nen Tag nur im Garten zu sein und dort 15 Minuten longiert zu werden. Solange das ganze nich über eine Woche geht. Wobei er bei Krankheit meinerseits auch tagelang komplett nichts macht. Da leidet er richtig mit. Aber das sind Ausnahmen - die ein Aussie bzw. jeder Hund, meiner Meinung nach aber auch abkönnen sollte.
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ich habe zwar keinen aussie nur ein sheltie die zwar auch hütehunde sind aber lange nicht solche arbeitstiere aber es hört sich ja so an als hättest du mit deinem aussie ein full-time-job.... ich habe schon oft gelesen das grade die aussies und border collies im erstem jahr auf sparflame gehändelt werden sollen, den den eifer alles mitzumachen,zulernen und hochzufahren haben sie ja eh schon also warum nicht langsam anfangen und ihm auch beibringen mal zur ruhe zukommen....?
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schließe mich dem Rest an.
Bei uns siehts so aus:
Morgens Pipiwiese, dann zu meiner Mutter (unter der Woche)
die geht mit ihr so 1-1,5 Std. unterteilt in 2 Einheiten, spielt auch mit ihr und den Rest ist sie in der Wohnung oder bei schönem Wetter mit meiner Mutter im Garten. Schläft viel oder schaut den Blumen beim wachsen zu
nach der Arbeit hole ich sie ab, dann gehts in den Stall (da bin ich meist zwischen 2-4 Stunden -WE-), ggf mit am Pferd laufen (ca. ne Stunde, aber das auch nur 1-2 die Woche) oder doof rumgammeln
und mir beim reiten/misten/putzen zuschauen. Dann ggf noch mit der Labbifreundin ne halbe Std ums Feld. (dann ists auch 22 Uhr und wir fahren nach Hause ^^)Dienstag haben wir longieren und zuletzt Training fürs am Pferd laufen.
Am We gibt es dann mit mir Runden von 2-3 Stunden plus Stall (wenn sie will) und abend noch ne kleine Pipirunde. Da das dann späääät ist wird lange geschlafen am nächsten Tag ^^
Meist 1-2 Hundetreffen in der Woche oder am We (meist am We)Baghira liebt es zu toben/spielen/rennen, aber sie kann genauso gut nen Gammeltag vertragen, wenn Fraule krank ist und es nur bis zur Pipiwiese schafft. Sie ist ruhig, cool, ausgeglichen.

Wenn wir essen gehen oder in die Stadt oder zu Freunden darf sie auch mitm :)
Futter gibts Frischfleisch, Trofu, Dose, Hüttenkäse, Eigelb, Öl drüber, mal Kartoffeln, Nudeln oder Reis.
Wir fahren gut damit

EDIT: Ich hoffe ich darf mitreden.lach, habe ja nur 3/4 Aussie (plu 1/4 BC ) ^^ hehe
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Uff, das ist auf jeden Fall zu viel! Aussies machen fast immer alles mit, auch wenn es ihnen eigentlich schon zu viel ist. Das merkt man dann oft erst, wenn es schon in eine Aggression oder Überdrehtheit ausartet.
Mittlerweile erkenne ich gut, wann es meinem reicht oder wenn es noch zu wenig war, jedoch würde er in jedem Fall bis zur Ohnmacht alles mitmachen.Bei uns ist es je nach Jahreszeit unterschiedlich, im Winter fahre ich ihn weiter runter, weil ich so schnell friere und nicht lange draußen sein kann
da gehen wir meist nur 1 Stunde, manchmal darf er Schlittenziehen. Dafür machen wir da geistig mehr.
Im Sommer ist dann auch körperlich wieder etwas mehr los.Aber durchschnittlich sieht es bei uns momentan etwa so aus:
Bis Mittag ist erstmal gar nix los, da faulenzt er ohne Beschäftigung.
Dann gehts entweder kurz vor die Tür zum piseln, oder gleich auf unsere "große Runde", je nach Zeit.
Die große Runde geht dann wenns schön draußen ist zwischen 1-5 Stunden (ist also sehr unterschiedlich, bei langen Spaziergängen flacken wir aber auch mal rum, um zu üben, dass draußen nicht nur Action angesagt ist) oder in zwei Teile aufgeteilt. Bei uns ist jeder Spaziergang etwas unterschiedlich, meist einfach rumlaufen und Tricks/Spiele einbauen, mal Dog Scooting, mal Baden, mal Agility, mal Hundespielen. Dann ist wieder Ruhe angesagt (mit Kauknochen
) und Abends nochmal Pipirunde vor die Tür. Das ist perfekt für ihn - Hundespielen fehlt ihm manchmal, aber das kann ich ja mit nur 1 Hund leider nicht beeinflussen.
Er ist zuhause schön ruhig und liegt meist irgendwo relaxt rum.Wenn ich krank bin kommt es vor, dass er mal den ein oder anderen Tag nur zum Piseln vor die Tür kommt. 1 Ruhetag zwischendurch scheint ihm gut zu tun, den verpennt er meistens. Wenn ich aber mehrere Tage krank bin und ich niemanden finde, der raus geht, kommt er schon manchmal her, motzt ein bisschen und wirft sein Spielzeug in die Luft. Da ist es dann echt zu wenig für ihn. Meist beschäftigt er sich dann selbst, schleudert ein bisschen das Spielzeug rum und legt sich nach 10 Min. wieder hin.
Spikey wirkt bis auf das fehlende Hundespielen recht zufrieden und mehr möchte er auch gar nicht:
Letztes Jahr wollte ich mal ausnahmsweise Vormittags rausgehen, weil es sonst so warm war - da hat Spikey mich müde angeschaut, als wäre ich total bescheuert.
Vor wenigen Wochen war er z.B. noch vom Winter runtergefahren und nach 1 Stunde schon kaputt.
Man kann das sehr gut beeinflussen.
Wenn du deinen Hund jetzt dauerhaft so hochfährst, wird er sich daran gewöhnen und es schwer haben, wenn du mal weniger Zeit hast.
Falls du ihn jetzt etwas "runterfahren" willst (was ich dir empfehlen würde!), solltest du das also unbedingt in kleinen Schritten machen, sonst ist die Umstellung zu extrem.Achja, wenn wir Dogscootern waren, ist er meist schon nach 20 Min. zufrieden und will dann den restlichen Tag auch gar nicht mehr unbedingt raus..(im Gegensatz zu mir
da geh ich ihm dann manchmal mit dem Nachbarshund fremd, ich brauch doch meinen Auslauf!
)Natürlich gibt es auch Hunde, die tatsächlich mehr brauchen und das auch fordern, aber das merkt man dann schon.
Zum Futter:
Er bekommt Trockenfutter (Nass verträgt er nicht, barfen will ich nicht), manchmal etwas Fleisch, Reis, Joghurt und Hüttenkäse. -
Oh je... Es wurde ja schon deutlich geschrieben, aber ich sag es zur Sicherheit auch noch Mal
Viel zu viel!
Das führe ich deswegen auch gar nicht noch weiter aus an der Stelle...Nur das dazu:
Meiner ist zwar erst knappe 5 Monate. Aber was mir jetzt und auch später wichtig ist, dass er auch mal 1, 2 Tage mit "fast nix" zurecht kommt. Im Moment kommt das noch ziemlich häufig vor, aber auch später wird es das immer mal geben. Muss er einfach auch können, wenn ich mal krank bin oder so.
Und mein Zwerg nimmt es dankend an und schläft und schläft und schläft... Das kann auch ein Aussie
Wenn dann Hund hochdreht und du meinst er bräuchte vielleicht noch mehr, würde ich dir bei dem Programm eher raten mal das Gegenteil zu reflektieren. Sicher wäre es eine Umstellung am Anfang, weil er erst Mal lernen müsste Ruhe zu halten. Aber insgesamt weniger tut ihm ganz bestimmt gut. Und auch mal ein Tag "Auszeit" mit nur dem Wesentlichen.
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Hi,
Hi, also, ich bin noch sehr kurz im Besitz eines Aussiwelpen, aber das was oben steht, kann man ja schon als "hauptberuflich" Hundehaler bezeichnen. Unsere Alia ist jetzt 16 Wochen alt, ist ein völlig gechillter Hund, freut sich über kleine Spiele, Übungen uns Aufgabe, die ich aber auch oft in einen Spaziergang oder in den Alltag einbaue. Ansonsten gehen wir 3-4mal mir ihr raus, davon 1-2 mal eine kurze, reine Gassirunde und 1-2 mal aufs Feld zum spielen und ohne Leine laufen. An Tagen, wo mal ein Ausflug, Einkauf, Besuch stattfindet, ist der nächste Tag mit mehr oder weniger schlafen ausgelastet. Ich finde, man kann viel nebenbei in den Alltag einbauen und muss nicht für alles ein extra Hundeprogramm starten.
LG Claudi
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Hallo erstmal.
Sorry das ich mich erst jetzt wieder melde.Ich habe das alles was ich schrieb grob überschlagen,wir machen das nicht jeden Tag!

Ich mach es mal etwas überschaulicher.2-3x am Tag Gassi.
Im REGELFALL (bedeutet das es fast immer so aussieht) je 30-45Minuten,wie schon beschrieben,davon ist 1x am Abend vor dem Schlafengehen 15-30 Minuten. (Das ist meist so zwischen 23 und 0h Nachts,weil wir nie vorher schlafen gehen. Manchmal gehen wir auch nur 10 Minuten,nu das er halt nochmal sein Geschäft erledigen kann)Bei der 2. Gassi-Runde schauen wir vorher manchmal im Garten vorbei,bei Opas-Hund.
Dort laufen die beiden dann ein bischen,er Hund vom Opa ist aber auch nicht mehr der Jüngste,also geh ich mit unsrem Aussi anschließend auf die Wiese.
Dies entspricht meist insgesamt einer Zeit von "einer" Stunde.
Sprich der Hund war am Tag dann 2x draussen.
(Bei der ersten Gassi-Runde gehts nur auf die Wiese und es werden ein bis zwei Übungen wiederholt.Er kann das schon recht gut,hört auf Abruf prima und direkt!Leinelaufen ist da eher das Problem,aber da es keine "Leinenhunde" sind,ist es ok.Er zieht nicht immer,aber hat eben einen schnelleren Gang und so...)So...
Das macht wenn man es zusammen rechnet 2 1/2 Stunden und höchstens 3 Stunden am Tag!__
In der Woche sieht es so aus:
Montag-Freitag:
1x Gassi in der Früh ca. 1 Stunde (höchstens - weichen gern aufs Feld aus,anstatt Wiese)
1x Gassi Nachmittags ca 1 Stunde (manchmal ein paar Minuten mehr) mit kleiner Spielphase (Opa's Hund)
1x Abends/Nachts ca 15 Minuten (höchstens 30 Minuten)Gesamt: 2-3 Stunden am Tag
Samstags:
Wie MO-FRs - manchmal 1x im Monat (höchstens 2x im Monat) treffen mit einer Bekannten und ihrem Hund.Gesamt: 2-3 Stunden am Tag (oder eben wenn wir mit der Bekannten Unterwegs sind auch mal 3-5 Stunden)
Sonntags:
Sehr ruhig!
1x Gassi in der Früh 30 Minuten
1x Gassi Nachmittags 30 Minuten (wenns in den Wald geht 1-2 Stunden)
Meistens sitzen wir im Garten,wo er sich frei nach Lust und Laune bewegen kann,wie er möchte.
Nachts entfällt. (Da er genügend draußen war)Gesamte Gassizeit: 1 Stunde ohne Wald ; 2-3 Stunden mit Wald
(wir spielen nicht die ganze Zeit das Such-Spiel im Wald sondern gehen normal spazieren!
Das Such-Spiel geschieht nebenbei ab und zu spielerisch)Gesamtzeit am Tag draußen:
Frühestens ab 12h - spätestens 6h = 8 Stunden.
(Der Hund wird Sonntags weitgehenst in Ruhe gelassen!Das wir 30 Minuten mit ihm gehen,liegt einfach dran,das wir uns auch mal die Beine vertreten wollen und der Hund eigentlich gerne mitgeht,manchmal gehen wir auch ohne ihn un der Nachmittagsspaziergang entfällt dann.__
Man hat mir aber schon oft gesagt,ich soll mehr machen mit dem Hund.
Letztens wurde ich sogar vom Tierschutz angeredet,das ich den Hund angeblich nicht artgerecht halte O.o
(Uns hat wohl jemand auf dem Kiecker...zur Zeit...)Hallo??
Ich liebe meinen Hund!
Wieso sollte ich den da nicht artgerecht halten?!
Er kann in 2 Gärten rumlaufen,geht 2-3 Stunden am Tag Gassi und wird ordentlich gefüttert und bekommt viel Liebe und Streicheleinheiten.
Und so jemand der vom Tierschutz ist meint es besser wissen zu müssen,nur weil ich gern aufs Fel gehe und mich dort eben niemand sieht oder wir niemanden treffen und dieser dadurch der Meinung ist,ich würde mit dem Hund nicht rausgehen und er würde den Hund nicht im Garten sehen.Sogar ihr! seid der Meinung ich mache zu viel,also wo ist dem sein Problem?
Das ist es wieso ich so verunsichert bin.
Möchte nicht,das mir mein Hund einfach weggenommen wird auf Grund falscher Tatsachen!(Und das wohl "nur" weil der Hund beim Grillen eine kurze Weile während wir gegessen haben,wegen der 83 Jährigen Oma an einer 10m Leine war)
Das ist eigentlich der Grund wieso ich auf einmal so unruhig bin und eure Meinung hören wollte.
__
Ich WEIß! das der Hund Ruhephasen braucht,die bekommt er auch.
Er liegt zu Hause überwiegend nur rum oder möchte Kuscheln.
Auch das Gassi gehen selber gestallten wir eher entspannt.
Es werden zwar ein bis zwei Übungen wiederholt,aber nicht übermäßig oder lang!Ich sagte bereits das Agility noch KEIN Thema für uns ist in diesem Alter!
Man darf Agility,wie gesagt frühestens ab dem 15.Lebensmonat antreten!Daher braucht ihr euch was das angeht keinerlei Sorgen machen.
Wir machen ausschließlich Kopf-Sachen,also in form von Tricks.
(Jedoch auch nix großes,nur sowas wie Sitz und bleib oder Platz (und Pfote geben)...einfache Dinge eben -Wiederholungen im Freien...damit es dort auch klappt)So...
Lasst es mich wissen,wenn ihr das immer noch als zu viel empfindet.
Ich weiß,das man sich den Hund besonders in den ersten Lebens- Monaten/Jahren selbst "sportlich" erzieht und der Hund dann gar nicht anders kann...
Dies wollen wir auch vermeiden,aber ihm auch das geben,was er braucht.Danke fürs lesen und liebe Grüße!
- Vor einem Moment
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