Was tun, wenn ein fremder Hund meinen angreift?

  • hallo liebe leute,ich habe mal wieder eine frage.beim spazieren gehen,trifft man ja die verschiedensten hunde.nur leider lebt direkt in der nähe ein großer mischlingshund der meinen dackelmix gar nicht mag.meiner läuft bei fuß an der leine und der große kläfft und droht wenn er meinen sieht(wie ne furrie)obwohl dieser auch beim besitzer an der leine ist.heute gab es fast nen beißvorfall.weil der große an einer scheppleine war und der besitzer nicht sah das ich mit meinem an der leine um die ecke bog.es war heftig und endetet haarscharf nochmal gut.mein kleines kind war mit und stand leicht unter schock,ich auch.dieses tier hat ein unheimlich agressives verhalten jedenfalls gegenüber meinen rüden.naja und bei dem größenunterschied meiner keine chance.was kann ich tun wenn er wieder auf mich,meinem kind und dackel-mix losgeht?hab vorallem angst das er sich mal losreisst da der besitzer auch zu kämpfen hat.klar man versucht sich aus dem weg zu gehen,aber man wohnt halt in der gleichen straße.ich habe nichts gegen diesen hund,es ist ein recht hübsches tier,aber seit heute habe ich echt angst,gerade auch weil mein kind erst drei ist und an der hand immer mitläuft.habt ihr ideen?

  • Hallo!

    Ich kenne das!Wir haben hier einige agressive Rüden bei uns im Wald!Mein Rüde ist ziemlich unsicher bei Begegnungen und wurde schon 2 mal richtig gebissen.

    Mittlerweile gehe ich nicht mehr ohne Pfefferspray ( aus dem Zoohandel,"extra" gegen Tiere und toi,toi,toi...wurde noch nicht angewendet) aus dem Haus und scheue auch nicht meine Füße einzusetzen.
    Eigentlich bin ich dafür,die Hundebesitzer sollten dann das Spray und die Tritte abbekommen..bringt aber meinem Hund in der Situation,wenn er angefallen wird,auch nichts.

    Sicherheit und Gesundheit von meinem Hund geht in solchen Momenten vor!Noch einen Biss würde mein Hund vielleicht nicht so gut verkraften,wie die letzten!
    Und gerade mit Kind..ich fühle mich so einfach am sichersten! :-)

    Liebe Grüße!

  • Ich habe auch gleich zwei dieser Sorte in der Nachbarschaft! Das Problem bei mir: Mein Labbi würd sich unterwerfen -daher kein Problem, aber mein grauer Schäfer wäre bei einer Schlägerei sofort dabei (er würde zwar gewinnen, aber ich wills logischerweise trotzdem nicht), deshalb gehe ich nie mit beiden gleichzeitig raus, da die Nachbarn ihre Hunde frei laufen lassen (ist eigentlich ein Wahnsinn, da die Hunde extrem aggressiv sind!) Ich machs immer so, entweder ich rufe die Nachbarn an und sag ihnen sie solln die hunde wegsperren, weil ich gern zwei Stunden raus würde, oder wenn wieder mal keiner abhebt und ich auf gut glück rausgeh', und einer auf mich zugelaufen kommt, schieb ich meinen Hund hinter mich (nicht leicht- obwohl meiner erst beschützerisch reagiert wenn mir ein anderer Hund in Drohhaltung näherkommt!) und schrei den anderen hund an (der braune ist so leicht zu verjagen), beim schwarzen Hund ist das schon schwerer, da kann ich schreien was ich will, dem geb ich, wenn er auf mich zugerannt kommt einen Tritt (ist zwar nicht nett, aber wenn ihn mein Schäfer (Marke Leistungszucht) in die Fänge bekommt, ist er hinüber.... daher denke ich, ist das die 'humanere' Art....)
    Würde der Hund DICH anfallen, wenn du den Hund hochhebst (du hast doch einen kleinen Hund oder?)?

    LG Sonja, jersey und suri ;)

  • Hmm.... Hab ja auch so einen Pöbler an der Leine und wenn er pöbelt sieht das an der Leine schon recht spektakulär aus. Nur ohne Leine ist meiner garnichtmal so unverträglich, ich lass ihn trotzdem angeleint wenn andere Hunde kommen, weil man muss ja das Glück nicht Herausfordern.

    Ich finde ihr seht das ganze etwas zu Dramatisch. DIe hunde sind keine wilden Aggressiven Bestien die man in die Ecke treten muss. Es geht manchmal auch anders.

    @Bondri86
    Da du nen kleinen Hund hast, kannst du den im Zweifelsfall einfach auf den Arm nehmen. Aber da der Besitzer des Hundes um den es geht eh schon Schleppleinen Training macht und den auch immer Angeleint lässt, solltest du lieber mal das Gespräch suchen.
    "Das er den Hund doch, an diesen uneinsichtigen Ecken, bitte an die kurze Leine nehmen soll. "

    Wegen deines Kindes brauchst dir auch keine Sorgen zu machen. Die Aggression und das Pöbeln geht gegen andere Hunde. Kein Hund ist so dumm und verwechselt ein Kind mit nem Hund.
    Wenn du deinen hund einfach auf den Arm nimst, kannst deswegen auch den anderen Hund wahrscheinlich im Notfall mit dem Knie abblocken.

    Labrador-Romeo
    Wusste garnicht das es Pferfferspray gegen Hunde gibt. Nuja würde mein Rüde dochmal im Freilauf sich auf nen anderen Hund stürzen, glaube mir wärs lieber wenn er ne Ladung Pferfferspray etwas abbekommt, wie nen Fußtritt und Knochenbrüche.

    JerseyUndIch
    Das find ich extrem Dreist von den besitzern. Wieso machen die keinen Zaun dadrum wo die Hunde Freilaufen dürfen?
    Würde da glaube ich vielleicht sogar mit Ordnungsamt versuchen das die Hunde eingezäunt werden.

  • Was ich noch vergessen hatte ist.

    Wenn der Hund auf dem Arm genommen wurde, sollte man sich mit dem Rücken zum Pöbler drehen, damit der Pöbler keinen Blickkontakt mehr zum anderen Hund hat.
    Würde sogar mit nem Regenschirm dazwischen schieben Funktionieren, den Blickkontakt zu beenden.

    Grad wenn der Hund weit entfernt vom Besitzer an der Schlepp Pöbelt, da hat man als Besitzer kräftemäßig kaum eine Chance die Schlepp einzurollen. man muss darauf warten bis der andere Hund aus dem Blickfeld ist, bevor man richtig Handeln kann.

  • Was mich mal interessieren würde, wie verhält sich denn dein Dackel?
    Wie ist seine Körpersprache wenn er den Hund von weitem sieht? Fixiert er? Hat er so "Vorfälle" auch mit anderen Rüden?
    Das erlebe ich nämlich sehr oft, dass gerade die Kleinen Hunde denken sie seien der "König der Welt" und die kommen schon fixierend und in lauerstellung auf uns zu...

    Soll jetzt aber nicht heissen, dass dies bei dir auch so ist. :smile:

  • Hört sich für mich eingentlich relativ unspektakulär nach Leinenaggression bei dem großen Hund an. Er ist also nicht per se aggressiv und will deinen Dackel killen, sondern verhält sich an der Leine so. Das sieht für unerfahrene und nicht Betroffene aus, wie ne wilde Bestie.

    Ungünstig war die Schleppleine, weil man da bei unvorhersehbaren Vorfällen nicht schnell genug eingreifen kann. Hier würde ich ggf. das Gespräch mit dem Besitzer suchen. Der weiß mit Sicherheit um sein Problem und je nachdem wie man das Gespräch anfängt kann das sehr produktiv sein.

    Wenn ich einen kleinen Hund hätte und es wäre ein tatsächlich bedrohende Situation - auch hier gehen die Wahrnehmungen ja auseinander - dann würde ich ihn auch hochnehmen und wie hier beschrieben, mich mit dem Rücken zum Pöbler stellen, da ansonsten ein Hund auf dem Arm auch massiv zum hochspringen animiert.

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