• Wollte mal so eine generelle Frage in den Raum werfen, da es scheinbar unetrscheidliche Auffassungen seitens Hutrainer gibt über Welpenspielgruppen.

    Es gibts Welpenspielgruppen wo die Welpis sich selbst überlassen werden unter Aufsicht und die wo 1 oder mehr erwachsene hunde anwesend sind.

    Meint Ihr es bringt was? Wenn ja für was?
    Zur Sozialisierung?
    Auch wenns nur 1x die Woche stattfindet?
    Oder ist es unnsinnig?
    Oder bringts den HH Komunikation mit anderen HH und Trainern und die ersten Grundkenntnisse?

    Was haltet Ihr von diesen Welpengruppen?

  • https://www.dogforum.de/welpenspielgru…ch-t129237.html

    Hier hast du auf jeden Fall schon mal ein bisschen Erfahrungsaustausch.

    In meiner WSG war das übrigens unterschiedlich, ab und an war da auch der eine ältere Hund einer Mitarbeiterin da, hat allerdings wenig gebracht, da der Hund sich selbst nem vorbeifliegenden Blatt unterworfen hätte ;) - also, wenn es jetzt darum geht, dass man nen erwachsenen Hund hat, der Welpenquerelen "regeln" soll. Prinzipiell finde ich es wichtig den Kontakt zu Hunden aller Facetten zu haben, aber dafür gibt's andere Orte als ne WSG... Die Hündin hat allerdings die Übungen sehr gerne und fleißig vorgemacht, wär jetzt zwar nicht soo nötig gewesen, weil sich die Kompliziertheit der Übungen ja doch eher in Grenzen hält, aber es war halt ganz nett.

  • es kommt immer auf die kompetenz des trainers an. dieser sollte

    1. gut geschult im beobachten und einschätzen von verhaltensweisen sein.

    2. genug erfahrung besitzen, um zu wissen, wann und in welcherform eingegriffen werden kann und auch sollte (weder zu früh noch zu spät). weder eine "die sollen das mal schön unter sich ausmachen"- noch eine "die haben hier gar nix zu regeln"-einstellung hilft hier weiter.

    3. erfahren genug sein, um die welpengruppe nach wesenszügen, entwicklungsstand, körperlichen vorraussetzungem problemzonen und charaktären zusammen zu stellen.

    4. pädagogisch fit sein, um die hh beraten und anleiten zu können.

    welpenstunden machen durchaus sinn. es ist natürlich möglich einen welpen auch ohne welpenstunden zu sozialisieren, jedoch erleichtert eine gut geführte welpenstunde diese arbeit enorm und kann eine tolle grundvorraussetzung für die weitere sozialisation bilde3n. für menschen gibt es kindergärten, in denen sie sich mit gleichaltrigen auseinandersetzen können und für welpen eben welpenschulen.

    die trainerhundsache sehe ich mittlerweile etwas zwiegespalten. da der trainerhund ebenfalls emotional gefärbt betrachtet wird, fällt es sicherlich den meisten trainern schwer, zu unterscheiden, wann der hund sinnvoll eingreift und wann nicht. es gibt mobbende, kontrollierende und auch sehr gestresste trainerhunde. und es wird häufig nicht gesehen. viele hunde unterbinden jegliche art von auseinandersetzung, was im endeffekt dazu führen kann, dass die welpen sehr wichtige sozialkompetenzen, wie durchsetzungsvermögungen und auch hemmprozesse nicht erlernen können. somit kann ein erwachsener hund hemmend auf wichtige prozesse wirken. in einzelfällen und punktuell eingesetzt sind erwachsene hunde durchaus wichtig.

    aber es ist und bleibt eine welpenstunde. und eine gut geführte welpenstunde kann einen wundervollen grundstein in der sozialisation darstellen.

    eine schlecht geführte welpenstunde kann die sozialkompetenzen des hundes ins aus katapultieren.

    ich denke deshalb, lieber gar keine welpenstunde, als eine schlecht geführte.

    ganz schlimm finde ich persönlich welpen (und eigentlich auch erwachsene hunde) auf hundespielplätzen ohne fachliche anleitung, wenn jeder sein eigenes erziehungssüppchen kocht und es dem anderen hh und hund überzieht.

    da gibt es die einen, die noch finden, dass die hunde schön spielen, wenn einer vor der meute wegrennt, die ihm mit hetzlaut folgt. da gibt es die anderen, bei denen der hund nicht einmal knurren darf. dann gibt es die, die täglich da sind, weshalb ihre hunde schon relativ feste meuten bilden, die sich auf jeden neuling stürzen.
    dann kommen noch die hinzu, die lustig bälle zwischen die spielenden hunde werfen und sich überraufereien wundern.

    und allgemein sind es oft viel zu viele hunde.

    nee, das ist keine gute sozialisationsgrundlage.

  • Zitat

    Eine Spielgruppe auf einem Hundeplatz halte ich in jedem Alter für bestenfalls nutzlos, schlimmstenfalls lernt der Hund eine Menge, was er besser nicht lernen sollte.

    :gut:

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