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Hund hält nachts plötzlich nicht mehr aus

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    Hallo,


    mein 3jähriger Rüde stand vor zwei Tagen nachts winselnd vorm meinem Bett. Als ich mit ihm draußen war hat er bestimmt 1,5 min. gepinkelt. Da dachte ich mir noch nichts. Heute morgen hat er es dann gar nicht mehr geschaft und 3 Minuten lang Urin verloren (der Arme, wie er da so stand :-(. Es war wie zu Sylvester, als er abends nichts mehr getraut hat zu machen und wir am nächsten morgen nicht schnell genug waren
    Ich mit ihm zum Arzt, der dann Urin abgenommen hat, wobei gleich auffiel, dass der Urin sehr hell ist. Diabetes, Blasenentzündung etc. konnte alles ausgeschlossen werden (zum Glück). Der Arzt vermutete Diabetes insipidus. Nun wollte ich fragen, ob jemand damit Erfahrungen hat bzw. eher, ob jemand noch ne andere Idee hätte, was das sein kann. Er trinkt eigentlich nicht mehr als sonst. Die Blase scheint nur schneller voll zu sein..

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  • Wurde die Prostata untersucht? Das hört sich an wie bei meinem Rüden, der irgendwann ohne es zu merken laufen ließ und Riesenseen produzierte. Er musste dann mit fast 14 Jahren noch kastriert werden, hat das alles aber prima überstanden und noch 5 Jahre gelebt.

    Liebe Grüße
    Ana


    ---------------------------------------------------
    Krümel (Coton de Tulear) *28.02.1997 - †28.01.2013
    Freddy (Bobtailmix) *ca. 1991 - †28.04.2010


    Bilder gibts hier

  • Hatte dein Hund kürzlich eine Narkose oder bekommt Medikamente?
    Merlin hatte das nach einer OP, nach ca. 1 Monat hatte sich wieder alles reguliert. Ich dachte damals auch schon an Diabetis Insidipus. Denn Merlin hat gesoffen wie ein Loch, teilweise 2 Liter am Tag. Habe 4 Wochen lang genau dokumentiert, wieviel getrunken wurde.
    Wenn du sagst, dass dein Hund eigentlich nicht mehr trinkt als sonst (ich würde es wirklich mal abmessen und dokumentieren), kommt dann Diabetis Insidipus überhaupt in Frage? Ich dachte ein Hinweis darauf wäre eher das vermehrte Trinken als das Pieseln.

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  • Also mein Dicker hat schon gemerkt, dass es läuft. Ihm war es auch sichtlich unangenehm. Er konnte es einfach keine Sekunde länger aushalten.
    Er hatte weder ne OP, noch bekommt er Medikamente. :hilfe:

  • Hallo,


    mein Hund hat Diabetes Insipidus. Die Krankheit ist mit Medikamenten gut in den Griff zu bekommen. Es gibt hier im Forum auch schon einige Beiträge dazu, über die Suche wirst du schnell fündig.
    Durch das viele Pinkeln wird dem Körper Wasser entzogen und dann folgt der Durst, du solltest vielleicht wirklich die Trinkmenge genau kontrollieren.


    Hast du inzwischen eine Diagnose bekommen? Dein TA wird dir wahrscheinlich einen Durstversuch vorschlagen, d.h. der Hund darf 12 Stunden nichts trinken und danach wird gemessen, ob der Harn dichter geworden ist. Wenn nicht, wird versuchsweise das Medikament Minirin verabreicht. Spricht der Hund darauf an, gilt der D.I. als erwiesen.


    Falls also D.I. diagnostiziert wird, melde dich bitte hier, denn es gibt günstigere Alternativen zu dem Medikament. ;)


    LG Marion

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hmmm.. das mit dem Durstversuch ist ja interessant. Mein Arzt meinte, wenn jetzt auch bei den Blutergebnissen nichts raus kommt (bekomme ich heute), kann es nur D.I. sein und dann wird halt das Medikament, wahrschienlich das, welches Du erwähnt hast, verabreicht und geschaut, ob es hilft. Ich muss dazu sagen, dass mein TA schon öfter mal falsche Diagnosen gestellt hat und ich das Gefühl habe, bei komplizierteren Geschichten, bin ich bei ihm an der falschen Stelle.
    Die letzten beiden Tage war übrigens wieder alles normal. Kein vermehrtes Urinabsetzten oder so. Kann es denn überhaupt D.I. sein?

  • Zitat von "elenayasmin"

    Wurde die Prostata untersucht? Das hört sich an wie bei meinem Rüden, der irgendwann ohne es zu merken laufen ließ und Riesenseen produzierte. Er musste dann mit fast 14 Jahren noch kastriert werden, hat das alles aber prima überstanden und noch 5 Jahre gelebt.


    Du hast meine Frage nicht beantwortet...

    Liebe Grüße
    Ana


    ---------------------------------------------------
    Krümel (Coton de Tulear) *28.02.1997 - †28.01.2013
    Freddy (Bobtailmix) *ca. 1991 - †28.04.2010


    Bilder gibts hier

  • Also ich würde meinem Hund kein Medikament testweise verabreichen, nur um zu schauen ob es was sein könnte.
    Wenn es jetzt wieder normal ist, mach dir doch einfach mal die Mühe und schreibe über einen Zeitraum von 2 Wochen hinweg auf, wieviel der Hund trinkt (mit Messbecher) und wie häufig und wann die "Zwischenfälle" passieren.
    Und dann les dich im Internet mal zu D.I. ein. Nur weil der Hund nachts mal gepieselt hat, das würde mir als Diagnose nicht reichen.
    Als Merlin damals das Problem hatte, erwähnte mein TA auch, man könne das Medikament ja mal geben und schauen ob es anschlägt. Ich habe abgelehnt, hinterher kommt es vllt nochmal anders.
    Der Dursttest soll für Hunde sehr stressig sein, das würde ich mir gut überlegen, wenn nicht alle Anzeichen dafür sprechen.

  • Nein, die Prostata wurde nicht untersucht aber wie gesagt, es war ja nicht so, als wäre es einfach gelaufen und er das nicht merken würde. Ich finde das mit dem Medikament auch nicht so toll aber scheinbar gibt es ja keine andere Möglichkeit... Nachher bringe ich nochmal ne Urinprobe vorbei. Mal sehen, ob da was raus kommt. Mein TA drückt sich auch so uneindeutig aus. Zum einen sagt er, wenn de Urin so hell ist, dann stimmt irgendwas definitiv nicht und deutet auf eine Erkrankung hin, zum anderen sagt er, mein Hund kann auch einfach irgendwas beim Schnüffel aufgenommen haben (was auch immer das sein soll) und es kann vorübergehend sein.
    Wenn Argon "nur" mal hingepieselt hätte, würde ich das auch unter "passiert halt" verbuchen aber da es zwei Tage hintereinandern passiert ist (beim ersten Mal hat er es zwar noch rechtzeitig raus geschafft) und das obwohl er wirklich nicht lange aushalten musste, finde ich das schon besorgniserregend. Dazu kommt ja wie bereits erwähnt der zu helle Urin.

  • Klar gibt es andere Möglichkeiten.
    Merlin hat nicht auch nur "mal" hingepieselt. Ich weiß bis heute nicht woher das kam und ich hatte das ganze über 1 Monat.
    Aber ich sag nochmal, ich gebe meinem Hund doch nicht ein Medikament, um zu schauen, ob es anschlägt. Was ist wenn es anschlägt, was ist wenn es nicht anschlägt? Zumal dein Hund doch auch seit 2 Tagen nicht mehr in der Form Wasser gelassen hat.
    Und es nach wie vor so ist, dass dein Hund nicht viel trinkt, fehlt m.E. ein sehr wichtiges Symptom für D.I.
    Ich kann es nur wiederholen (zumal du ohnehin nicht sonderlich überzeugt wirkst von deinem TA):
    - notiere dir die genaue Trinkmenge über einen gewissen Zeitraum
    - notiere dir die "Zwischenfälle", die - wenn überhaupt - auftreten
    - mach dich selbst ein bisschen schlau zu möglichen Krankheiten mit diesem Symptom

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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