ANZEIGE
Avatar

bellen, bellen und noch mehr bellen

  • ANZEIGE

    Ein Liebes Hallo an Alle!


    ich habe seit Januar einen weissen Schäferhundwelpen - Rüde - 3 1/2 Monate alt.


    Ich habe "noch" ein Problemchen beim Spazierengehen. In der Welpengruppe zu der ich 1x die WOche gehe, sagt man mir zwar, dass sich sein Verhalten legt. Habe aber Angst das aus dem kleinen Problemchen ein grosses wird.


    Beim Spaziergang sowie bei der Welpengruppe wird ALLES angebellt. Und nicht so "ichrennmalhin" und belle und hau wieder ab, wie ich es bisher so häufig gelesen habe.
    Auf dem Feld spurtet er zu einem anderen Hund lautbellend los und hört nicht mehr auf. Er springt dann vor dem anderen Hund rum und versucht ihm in den Nacken zu springen. Ich habe mal eine andere Person gebeten stehen zu bleiben und zu schauen ob sich das nach einiger Zeit legt. (Wurde mir vom Trainer geraten) Aber nichts. Wir standen eine halbe Stunde und er kläffte die durch, ohne Pause.
    Also ich habe im Prinzip überhaupt keine Chance in zu loben wenn er mal ruhig ist, weil er wirklich durchkläfft.
    Da er das nicht nur bei anderen Hunden macht, sondern auch bei Menschen, Pferden, Katzen, Vögel, ect.
    Muss ich ihn zwangsläufig an die Leine nehmen.
    Wenn dann jemand an uns vorbei geht, schmeisst er sich in die Leine und hört sich an wie ein Grosser.


    Bisher habe ich seine Bellerei ignoriert. Ablenken mit Leckerchen oder Spielzeug funktioniert nicht, also meinte mein Trainer, ignorieren, das hört auf.
    Aber ich habe das Gefühl, dass es immmer schlimmer wird.
    Jetzt mögen das noch alle süss finden, aber wenn er erstmal grösser ist...


    In der Welpengruppe sieht das so aus.
    Ich gehe auf den Platz, er bellt und schmeisst sich in die Leine.Trainer sagt dann, stehen bleiben bis er aufhört und ignorieren.
    Dauert so ca. 15 Minuten.
    2x für ca. 10 Minuten werden dann alle Welpen laufen gelassen. Während die Anderen Kleinen rumtoben, rennt meiner hinter einem her und bellt und bellt und bellt
    Er fixiert sich immer auf einen Welpen und rennt dem einen dann wirlich 10 Minuten kläffend hinterher. Alle anderen interessieren ihn nicht.
    Jedes Mal ist es dann ein anderer Welpe.
    Die Leute da machen mich schon blöd an.
    Nur was soll ich machen? Ich verlass mich natürlich auf den Trainer.


    Was soll ich blos tun?


    Viele Grüsse
    felllchen

  • ANZEIGE
  • Hört sich danach an, als ob er mit Hundebegnungen total übefordert ist und er eher der extrovertierte Typ Hund ist, der dann offensiv nach vorne geht. Ich möchte nicht schwarzmalen, aber das hört sich für mich nach der klassischen Karriere eines unverträglich werdenden Hundes an, der lernt alles selbst zu regeln.


    Das Jagen von einem Hund ist kein Spiel, sondern das was es ist: Einen durch die Gegend jagen. Noch ist das in einem scheinbar spielerischem Zusammenhang. Doch das wird sich bald ändern und er wird sich das Opfer irgendwann packen. Und zwar nicht freundlich.


    Wie verhält er sich denn bei Hunden, die ihm klare Ansagen erteilen, wenn er sich so benimmt? Nimmt er sich dann zurück oder wird er noch patziger?


    Ist er vom Züchter? Wie hat sich die Mutter verhalten?


    Viele Grüße
    Corinna

  • Liebe Corinna,
    genau davor habe ich ja soooo Angst!


    Wenn ihm dann mal ein anderer Wuff bescheid sagt, dann schreit er, rennt kurz weg und legt dann wieder los...


    Ja er ist vom Züchter, die Mutter ist einfach nur freundlich. Und alle anderen Welpen aus dem Wurf sind "normal"
    Die Züchter waren mit der Mama kurz bevor wir den Welpen bekommen haben bei uns. Wir waren auch draussen und die Mama bellt überhaupt nicht.


    Liebe Grüsse
    Sabine

  • ANZEIGE
  • Hallo,


    das Bellen kann durch Streß ausgelöst werden.
    In Deinem Fall liest es sich ein wenig so, als ob Dein Hund entweder unsicher wäre, und/oder aber überfordert von allem.
    Somit kann in diesem Fall eine Übersprungshandlung entstehen.
    Hund weiß nicht, was er tun soll, ist überfordert, also bellt er mal eben.


    Nachteil:
    Bellerei ist selbstbelohnend.
    Denn, das Bellen hilft dem Hund beim Streßabbau.
    Das tut ihm dann gut.
    Also, wird er beim nächsten Mal erst recht weiter bellen, weil es ihm ja so gut getan hatte.


    Hierbei wirst Du mit Ignorieren nicht sehr weit kommen.
    Warten, bis er still ist, damit Du ihn für "ruhig sein" belohnen kannst, wird nicht viel bringen.
    Wenn Du Pech hast, baust Du sogar unbewußt eine Verhaltenskette auf.
    Der Hund lernt dann also recht schnell: ich muß bellen, eine Weile lang, dann ruhig sein, und bekomme rasch mein Leckerchen. Wenn ich noch mehr haben will, muß ich halt sofort wieder losbellen!


    Könntest Du nicht versuchen, ein Abbruchsignal einzufügen?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Zitat von "SheltiePower"


    Könntest Du nicht versuchen, ein Abbruchsignal einzufügen?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower


    ich würde alles versuchen!
    Wie soll das aussehen?


    Und noch eine Frage, soll ich ihn überhaupt zu anderen Hunden so laufen lassen? Oder soll ich wenn er schon von weitem losbellt die Richtung wechseln?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Zitat von "felllchen"

    ich würde alles versuchen!
    Wie soll das aussehen?


    Eventuell mit einem "NEIN" versuchen?
    Wenn es ausreichend konditioniert wurde.
    Oder ein extra "Aus - Wort" nur für die störende Bellerei.



    Zitat von "felllchen"


    Und noch eine Frage, soll ich ihn überhaupt zu anderen Hunden so laufen lassen? Oder soll ich wenn er schon von weitem losbellt die Richtung wechseln?


    Ich würde, solange mein Hund an der Leine sich so "unmöglich" benimmt, nicht noch extra "belohnen" wollen, indem er dann mit den anderen Hunden spielen kann, oder auch nur an ihnen schnüffeln darf.
    Ich würde da eher die Richtung wechseln.
    Solange er sich nicht benehmen kann, gibt es eben keine Hundekontakte.
    Ich tendiere übrigens ohnehin eher dazu, Hundekontakte nur ohne Leine zuzulassen, aber auch erst nach Absprache mit dem anderen Halter.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • das NEIN habe ich schon versucht, aber dann legt er richtig los. Aus einem wouff wird dann wawawawa


    Richtungswechsel werde ich dann mal probieren.


    Ich habe halt einfach Angst dass ich mich falsch verhalte und es dann erst richtig schlimm wird...

  • Zitat von "felllchen"

    das NEIN habe ich schon versucht, aber dann legt er richtig los.



    Kennt er denn ein "NEIN"?
    Ich meine, hat er es auch wirklich richtig verstanden, was so ein "NEIN" überhaupt bedeutet?


    Denn, nur weil es ein Mensch sagt, eventuell sogar brüllt,
    muß es nicht gleicht bedeuten, daß der Hund "verstanden" hat, was sein Mensch von ihm will.
    Unsere Sprache ist eine Fremdsprache für ihn. Er muß ja erst einmal die Vokabel "NEIN" kennenlernen, und die Bedeutung dazu.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • ja das kennt er und gebrüllt habe ich bisher mit ihm nicht.
    Also wenn er gerade was vor hat und ich sage zur Blumenerde nein, ruhig und bestimmt mache ich das, dann weiss er bescheid. Aus kennt er auch.
    Also bei nein und aus versteht er mich seit ca. 3-4 Wochen


    Ich muss dazu sagen dass ich noch einen anderen Hund habe (6 Jahre alt) und so Grundkommandos beibringen und verstehen ob mein Hund mich versteht da kenne ich mich mitlerweile aus. Deshalb weiss ich ja das falsches Verhalten von mir die ganze Sache schlimmer machen kann.
    Wobei ich mit meinem anderen Liebling keine Probleme habe oder hatte.


    Vor den beiden hatte ich schon 2 Hunde, also ein wenig Erfahrung ist gegeben nur bei dieser Sache net :sad2:

  • Also Martin Rütter hat da empfohlen dass man sobald der Hund anfängt zu bellen wegrennen soll so dass der Hund einen nicht mehr sieht...
    Ich glaube nämlich dass ist ein unsicheres Bellen bzw. bellen ist okay wenn das Herrchen da ist, weil der beschützt mich ja...


    im TV bei Herrn Rütter hat das funktioniert und der Hund guckte dann verduzt als das Herrchen weg war und hat aufgehört zu bellen...

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

ANZEIGE