Probleme mit Golden Sam
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Hallo Community,
ich bin neu hier und hätte ein paar Fragen bzw. Probleme zu schildern, die wir mit unserem Golden Retriever Rüden Sam haben.
Ich fange am besten mal gaaanz vorne an.
Also unser Sam ist ein sehr verspielter, liebenswürdiger aber auch seeehr dickköpfiger Hund.
ZuHause versucht er durch lautes "Piensen" seinen Willen ab und an durchsetzen zu können. Aber auch draußen beim Spazieren gibt es Probleme:
Am besten fange ich mit der Leinenführigkeit an. Für unseren Sam ist beim Gassi gehen wirklich alles sehr viel interessanter, als Herrchen oder Frauchen, wodurch er natürlich anfängt zu ziehen und seinen Willen durchsetzen will. Ich muss dazu sagen, dass es bei uns nicht ganz einfach ist mit der Hundeerziehung. Denn unser Sam geht mit 4 verschiedenen Personen spazieren, die leider nicht immer das selbe von ihm wollen. Ich sehe dies als Problem an, denn der Hund weiß meiner Meinung nicht, was er z.B. bei mir darf oder nicht. Ich versuche bei jedem Gassi gehen mit ihm zu üben, wobei ich nicht lange interessant wirke anscheinend. Ich habe mir angewöhnt, sobald er an der Leine zieht, entweder stehen zu bleiben und er neben mich kommt oder die Richtung zu wechseln. Sobald ich die Richtung umkehre, fängt unser Sami fürchterlich an zu piensen, bleibt aber schön neben uns und läuft mit lockerer Leine weiter, sobald wir aber wieder umkehren, strafft sich die Leine immer mehr und er fängt wieder an zu ziehen. Ich finde meine Eltern haben im Welpenalter vielleicht zu wenig mit ihm geübt. Auch hat der Hund nie Leckerlie oder eine wirkliche Belohnung für gutgemachte Dinge bekommen.
Ich denke es wird schwer, unserem Hund nun noch viel beibringen zu können, oder? Ich versuche jetzt wirklich jeden Tag etwas mit ihm zu üben.
Das nächte Problem ist, er spielt so gerne mit Hunden. Das heißt, er sieht beim Gassi gehen einen Hund und legt sich entweder hin oder zieht wie ein "Ackergaul" zu ihm. Was kann ich da denn gezielt üben?
Ich finde unser Hund hat zur Perso, die mit ihm spazieren geht, kaum Bezug und Blickontakt. Ich habe nun bei jedem Spaziergang Leckerlies dabei, die er aber manchmal nimmt und wieder ausspuckt. Komisch, denn sonst ist er ein sehr verfressener Hund;-) .
Vertragen tut er sich leider auch nicht mit allen Hunden. Was mich stört, er bleibt sitzen, ein anderer Hund kommt, sie beschnuppern sich und auf einmal fängt unser Golden an zu bellen und zu knurren.
Wie kann ich das unterbinden?So ich denke das war erstmal Genug am Anfang und hoffe Anregungen von Euch zu bekommen.
Viele liebe Grüße
Dominik und Sam
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1. März 2011 um 08:33
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Probleme mit Golden Sam - Vor einem Moment
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Für mich hört sich das so an, als ob er total gestresst und überfordert ist und es nicht kennt, das jemand draußen die Führung übernimmt. Ich denke, es sind sehr viele Baustellen und es wäre sinnvoll, wenn Du mal einen Kurs in einer guten Hundeschule besuchst. Im Grunde fehlt die komplette Grunderziehung und der Aufbau einer vernünftigen Beziehung zueinander.
Hundeschulen findet man hier: http://www.bhv-net.de oder hier http://www.canis-kynos.de
Hat der Hund VDH-Papiere? Der GRC und DRC bieten auch an verschiedenen Orten Kurse an.Viele Grüße
Corinna -
Hallo,
ich kann mich nur anschließen und zu einer guten Hundeschule, oder einem Trainer vor Ort raten.
Liebe Grüße
Steffi
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Zitat
Ich denke es wird schwer, unserem Hund nun noch viel beibringen zu können, oder? Ich versuche jetzt wirklich jeden Tag etwas mit ihm zu üben.Hallo Dominik,
Euer Sam kann noch alles Mögliche lernen - er muss nur die Gelegenheit dazu bekommen. Und dazu gehört eine gewisse Einigkeit unter den Menschen, die im Alltag mit ihm umgehen. Für Sam muss es einfach nur klar sein, was Ihr eigentlich von ihm wollt. Und das ist mehr eine Frage, ob die Menschen sich ein wenig ändern können, um dem Hund die Klarheit zu vermitteln.Da Du ja der zu sein scheinst, der Sam zuliebe großes Interesse dran hat, dass sich was ändert - kann ich mich dem Tipp der anderen nur anschliessen - der schwierigere Part bei Euch wird nämlich sein, dass die Menschen von ihrer eingefahrenen Schiene runterkommen. Das wirst Du in wenigen Stunden in einer HuSchu feststellen - änderst Du selbst ein paar Dinge im Umgang mit Sam, kann er auf einmal verstehen, was Du von ihm möchtest und dann klappt vieles, was bis vor kurzem noch unmöglich erschienen ist.
Laßt Euch grad in der Anfangszeit der "Umstellung" helfen, eine gute HuSchu kann Dich bei allen geschilderten Problemen unterstützen und macht auch noch Spaß.
LG, Chris
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Hallo,
ich komme gerade von einem zweistündigen Spaziergang mit meinem Sami am Rheinufer. Ich muss sagen, ich bin begeistert.Habe viel geübt mit ihm, aber auch viel gespielt. Er und ich haben es gemeinsam genossen, so hatte ich den Eindruck.
Was mir bei unserem Sam sehr auffällt ist, dass er an bestimmten Orten, an denen viele Hunde laufen sehr nervös und hektisch ist. Wie kann ich das in den Griff bekommen. Nach einer Weile war dann alles wie weg gefegt. Er war frei, aber an der Schleppleine(mit Brustgeschirr) und ist bei jedem Rufen gekommen, natürlich wurde er von mir intensiv gelobt und bekam auch ein Leckerli. An der Leine haben wir auch geübt zu laufen, er zog nach einer Zeit so gut wie garnicht mehr, denn bei gestraffter Leine halte ich an und er muss ohne Aufforderung zu mir kommen. Er korrigiert sich nun selbst wenn die Leine straff wird. Es war ein angenehmes Gehen, für mich und für Sam.
Mir gibt das alles Hoffnung und uns zwei hat es wirklich Spass gemacht, auch bei dem schönen Wetter.
Außer er sieht einen Hund, entweder legt er sich flach auf den Boden und bewegt sich kein Stück mehr oder er pienst sehr heftig, wenn ich umdrehe. Ich bin eigentlich schon ein Stück weit froh, dass er nicht gleich auf andere Hunde loshetzt, sondern wartet bis sie bei ihm sind, aber etwas nervig ist es schon, denn er bewegt sich wirklich keinen mm mehr.Vielleicht habt ihr noch ein paar Tips für mich!?
Ich danke Euch und finde das Forum wirklich sehr toll.
Viele liebe Grüße
Dominik und Sam -
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Guten morgen alle zusammen,
ein nächstes "Problem". Wir haben gerade eine läufige Dackelhündin getroffen. Unser Sam kennt sie, doch sie hat normaler weise Angst vor ihm, aber nicht wenn sie läufig ist. Als er sie gesehen hat bzw. sie zu ihm kam, war an hören bzw. weitergehen nicht zu denken. Sie war einfach viiiieeeel interessanter als ich. Was macht ihr in so Fällen? Die Besitzerin, eine Landwirtin, ist zwar rausgekommen und hat versucht ihr Dackelmädchen ins Haus zu locken, aber daran war auch nicht zu denken. Als sie merkte, es hat keinen Sinn ging sie wieder ins Haus und verschloss die Tür. Mein Sam hat dann auf dem gesamten Spaziergang nach Hause nur noch "gepienst" und das kann er sehr gut;-) .
Ich finde es etwas unverantwortlich die Hündin einfach rauszulassen, wenn man bedenkt dass diese schon 14 Jahre alt ist, gerade wenn sie läufig ist. Wie lange sind Hunde denn eigentlich läufig? Das geht jetzt bestimmt schon 2 Wochen so, dass wir sie treffen.Was kann ich tun, damit er auch in solchen Fällen bei mir bleibt bzw. wenn ich es sage weitergeht? Denn einfach weiterlaufen ist etwas schwer, denn er setzt dann sein gesamtes Gewicht ein.
Viele bald sonnige Grüße
Dominik & Sam
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Läufigen Hündinnen solltest du erst einmal weiträumig aus dem Weg gehen.
Ansonsten würde ich dir vorschlagen die Antworten zu deinem Thema zu lesen und auch zu beherzigen.
Die Beiträge dazu sind nämlich 'goldrichtig'.
Du wirst es bestimmt schaffen mit deinem Hund ein gutes Team zu werden.
Du wirst dir allerdings Hilfe holen müssen. In einer guten Hundeschule wird dir der richtige Weg aufgezeigt.
Außerdem bekommst du eine Menge guter Ideen für gemeinsame Beschäftigungen mit deinem Hund.
Es kann ein neues und anspruchsvolles Hobby werden.
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Sag bitte nie bei einem Goldie, daß es nix mehr bringt was zu tun.
Die wollen immer irgendwas lernen. Ihr müsst es ihm nur richtig beibringen. Wir hatten bei unserem letzten ( der hies auch Sam ) auch aufgegeben. Dadurch konnte er fast nie von der Leine und hat gezogen wie blöd.Bei unserem Luis geht das mittlerweile ganz gut. Einfach nur durchhalten und ihr werdet so viel spaß mit dem Kerl bekommen.
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Hallo,
ich danke euch vielmals für Eure Antworten.
Ich habe nie gesagt, dass man unserem Sami nichts mehr beibringen kann, habe nur gedacht, dass er mit 2 1/2 Jahren vielleicht nicht mehr allzuviel lernen möchte.
Die Antworten der anderen User habe ich natürlich gelesen und auch beherzigt, doch das Problem ist, wir waren damals in einer Junghundegruppe und auch auf dem Hundeplatz, doch das war unserer Meinung nach nie das richtige. Bei den einen Trainern wurde der Hund nur "vollgepumpt" mit Leckerlies und bei den anderen wurden meiner Meinung zu harte Seiten aufgesetzt, sprich Leinenruck(mit Halsband) um Dinge zu unterbrechen. Leider gibt es anscheinend in unserer Nähe keine wirkliche Hilfe.
So hört unser Sam schon ganz gut, was er auch wieder gestern bewiesen hat, aber ich wollte euch eigentlich nur nach ein paar Tips fragen, denn es ist unser erster Hund.In diesem Sinne,
Viele Grüße
Dominik -
Zitat
So hört unser Sam schon ganz gut, was er auch wieder gestern bewiesen hat, aber ich wollte euch eigentlich nur nach ein paar Tips fragen, denn es ist unser erster Hund.
Tipps könntest du hier schon noch einige bekommen, aber es ist die Frage ob du in der Lage sein wirst, sie umzusetzen.Wenn ich dir jetzt sage, dass das Ding mit den Leckerchen grundsätzlich schon eine sehr gute Methode sein kann aus dir und deinem Hund ein Team zu machen...!?
Wenn.... ich dir sage, dass Beutespiele, die du mit deinem Hund zusammen spielst eine super Beschäftigung sind!?
Wenn ich dir sage, kauf dir einen Futterdummy (da ist eine erste Anleitung zur Apportierarbeit mit dabei).
Bring deinem Hund das Apportieren bei.
Ballspiele - aber gewusst WIE!
Oder das Longiertraining.....ist eine ganz effektive Bindungsarbeit!....Kannst du mit den Tipps ersteinmal vermutlich eher wenig anfangen.
Vielleicht könntest du dir überlegen was du mit deinem Hund machen möchtest. Dafür kannst du auch das Forum nutzen...
...dann kannst du dir vielleicht dazu ein Buch kaufen...Wenn du weitere Fragen hast, die werden hier immer sehr gern beantwortet.

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