Aggressiv gegen Fremde und Bekannte
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Hey,
mein Hund (kastrierter Rüde 4 1/2 Jahre), benimmt sich seit einiger Zeit total daneben.
Erst fing es damit an, dass er manchen Besuch angeknurrt und angebellt hat. Konsequenz war dann eben, dass er bei Besuch in sein Körbchen im anderen Zimmer musste und Tür zu.
Jetzt wohn ich in einer WG und er mag meinen Mitbewohner. Anfangs wars nur so, dass der MiWO nicht in die Küche kommen durfte, wenn wir da gegessen haben oder ich sein Fressen bereitet habe, Konsquenz war, Hund hatte Küchenverbot, wenn wir gegessen haben. Er mag Besuch weiterhin nicht, kommt dann in ein anderes Zimmer.
Nun war ich eine Woche bei meiner Mutter (die er kennt, da wir früher dort gewohnt haben) und er hat sich eigentlich ganz normal benommen. Irgendwann ist meine Mutter nur an ihm vorbei gegangen (er lag aufm Boden), da isser aufgesprungen, auf sie zu, hat die Zähne gefletscht, wie blöd gebellt und geknurrt. Hab ihn dann weggeschickt. Ein paar Tage später das gleiche bei ihrem Mann. Dann hat meine Schwester Besuch bekommen von nem Freund, da wieder das gleiche. Ich selbst war zu der Zeit gar nicht im Raum anwesend, er kann also nicht mich beschützen. Gestern war er bei ner Freundin und ihrem Hund zu Besuch, ich war auch nicht da. Er kennt die Wohnung, aber ist nicht sehr häufig da. Als der MiWo meiner Freundin nach Hause kam, wieder das gleiche, völlig aggressiv. Meine Freundin hat ihn dann aufn Rücken geworfen, Hund hat sich beruhigt und ich dann beleidigt ins andere Zimmer marschiert.
Zu anderen Hunden, die in meine Nähe kommen, ist er auch so. Das hab ich als Eifersucht abgetan und diese Situationen eben vermieden.
Aber ich will nicht, dass er fremde Menschen anknurrt und zähnefletschend auf sie zuspringt.
Habt ihr ne Idee, wieso er das tut und was ich da machen kann?Danke und Gruß,
lemo -
26. Februar 2011 um 14:25
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Aggressiv gegen Fremde und Bekannte - Vor einem Moment
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Hallo Julia,
hm, das ist ja heftig. Was für eine Rasse ist Dein Hund?
Hat sich etwas in Deinem Umfeld verändert? Du schreibst, Du bist in eine WG gezogen.
Hat sich Dein Hund auch vorher schon so verhalten?Den Hund auszusprerren, finde ich persönlich nicht so gelungen, denn damit ist die Ursache seiner Aggression nicht behoben und er merkt, sobald Besuch kommt, wird er weggesperrt.
An Deiner Stelle würde ich mir Hilfe bei einem kompetenten Trainer holen, denn aus der Ferne eine Ursache für die Aggression zu finden, ist mehr als schwer.
Ein Trainer sollte sich vor Ort an sehen, wie Dein Hund auf Besucher reagiertNoch eine Frage: Ist gesundheitlich alles in Ordnung?
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Das kann alles mögliche sein .. auch schlichtweg eine falsche Verknüpfung. Ich würde es hier nahezu fahrlässig finden auf die Entfernung Tipps zu geben, da sich das ganze ein Trainer anschauen müßte. Frag mal die Moderatorin staffy nach einer Trainerempfehlung.
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Hallo,
halte deinen Hund bitte vorerst von Menschen fern und überlasse ihn niemandem.
Wenn es klingelt, muss er auf seinen Platz, aus Sicherheitsgründen sollte er angebunden werden.
Niemand beachtet deinen Hund, er muss ignoriert werden.
Nicht ansehen, nicht ansprechen!
Den Hund aber nicht wegsperren.Dass deine Freundin ihn auf den Rücken geworfen hat, war leider großer Blödsinn.
Dein Hund ist nicht beleidigt abgehauen, sondern eher "geschockt".
Solche Maßnahmen können zu Gegenaggression oder Angst führen, beides ist nicht erstrebenswert.Suche dir bitte einen guten Hundetrainer, der ohne Gewalt und irgendwelche Hilfmittel arbeitet.
Dein Hund ist unsicher.
Seit wann ist das so?
Du schreibst " seit einiger Zeit" - was heißt das genau?
Wann wurde er kastriert?
Gibt es da unmittelbare Zusammenhänge?Gruß
Leo -
Ich weiß nicht ob ich mich da täusche, aber kann es sein, daß der Hund nicht weiß wo er hingehört
Er muß sich an die WG gewöhnen, dann ist er bei deiner Mutter, du bist nicht da, dasselbe bei deiner Freundin, da wird er dann auf den Rücken geschmissen, viell. ist ihm das aufeinmal zuviel Hektik -
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Hey,
er ist normalerweise jeden Tag mit seiner Hundegruppe, also dem Hundesitter und dem Rudel unterwegs.
In der WG wohne ich jetzt schon seit einem Jahr, da ist nichts mit Eingewöhnung. Vorher habe ich mit meinem Freund zusammen gewohnt, wo er eben zu Besuch immer nur etwas "komisch" war, aber nie so aggressiv. Hier in der WG sieht er es als sein Zuhause an, bleibt auch problemlos allein. Zu seiner Verteidigung muß ich sagen, dass es bei meiner Mutter immer mit Stress für ihn verbunden ist. Da lebt auch eine Katze, die hasst er wie die Pest und sie ihn. Sobald er sie draußen sieht, ist er ausser Rand und Band. Wir haben es damals mit Tiertrainern probiert, hat nicht geholfen und wurde nicht besser. Da ich da auch nicht mehr wohne, achten wir darauf, dass die beiden sich niemals begegnen, aber der Hund weiß eben, dass sie da ist und kann sich somit nie komplett entspannen. Zusätzlich gab es bei mir private Probleme, das hat er vielleicht auch gemerkt.
Ich war eine Woche mit ihm bei meiner Mutter zu Besuch, wie gesagt, er hat dort gewohnt und kennt es dort.
Bei meiner Freundin war er nur 2 Stunden, ich war kurz unterwegs, hätte ihn auch nach Hause bringen können, hat sich aber angeboten.
Kastriert ist er schon lange, da gibt es keinen Zusammenhang. Gesundheitlich ist auch alles ok, er ist kerngesund.
Ich habe manchmal das Gefühl, dass er denkt, er ist Chef und bestimmt, wer wann wohin gehen darf. Meinen Freund akzeptiert er, er darf hier ein-und ausgehen, er füttert ihn auch häufig und ihn akzeptiert er wie sein Herrchen. Mich persönlich hat er auch noch nie angeknurrt oder so.
Er ist auch bei anderen Hunden (Rüden) sehr dominant, prügelt sich aber selten, weil die meisten Rüden nicht drauf reagieren, warum auch immer.Gruß
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Zitat
Vorher habe ich mit meinem Freund zusammen gewohnt, wo er eben zu Besuch immer nur etwas "komisch" war, aber nie so aggressiv.
Da lagen sehr wahrscheinlich schon die Anfänge, wo man hätte "eingreifen" müssen.
Wenn in dieser Hinsicht nichts geschehen ist, sah dein Hund wohl weiterhin Handlungsbedarf.ZitatIch habe manchmal das Gefühl, dass er denkt, er ist Chef und bestimmt, wer wann wohin gehen darf.
Worauf schließt du das?
Wenn du dieses Gefühl hast, was tust du dagegen?
Ein Hund macht das schließlich nicht freiwillig, auf gut Deutsch: Du überlässt ihm den Chefsessel.Zum speziellen Problem:
Auf jeden Fall sieht dein Hund einen Grund zu handeln, da du es ihm nicht abnimmst.
Wobei es keine Rolle spielt, was genau der Grund für seine Aggressionen ist.
Diese Aufgabe hat er definitiv übernommen:
Er reglementiert Menschen.... (warum auch immer, sollte man herausfinden)ZitatEr ist auch bei anderen Hunden (Rüden) sehr dominant, prügelt sich aber selten, weil die meisten Rüden nicht drauf reagieren, warum auch immer.
Dominant?
Wie äußert sich das hier genau?
ICH glaube eher, dass du einen unsicheren Hund hast.
Andere Rüden reagieren wahrscheinlich nicht so auf ihn, weil er kastriert ist und nicht als Rüde erkannt wird. -
Hey,
ich habe leider arbeitsbedingt in der Woche wenig Zeit für ihn und da ich möchte, dass es ihm trotzdem gut geht, schick ich ihn in der Hundegruppe mit, wo es ihm auch gefällt und er gerne mitgeht. Er hört sonst gut auf mich, ich lasse ihn beim Spazierengehen z.B. oft absitzen, wobei ich selbst weitergehe, ihn aus der Entfernung dann in Platz rufe, wieder weitergehe und er auch erst kommt, wenn ich ihn rufe. Ein Hundetrainer sagte mir mal, dass man dem Hund dadurch auch klar macht, dass ICH bestimme, nicht er. Hier zuhause hört auch sehr gut, ich muss nur leise "ins Körbchen" vor mich hinnuscheln, selbst ohne Blickkontakt und er geht ins Körbchen. Normalerweise darf er immer schon ins Treppenhaus wenn jemand kommt, (er bellt immer wenns klingelt), mittlerweile bin ich dazu übergegangen, ihn ins Körbchen zu schicken und ihm erst zu erlauben, Besuch zu begrüßen, wenn ich es gemacht habe, damit er lernt, dass der Besuch ok ist und er keine "Eingangskontrolle" für mich durchführen muß. Auch so Kleinigkeiten wie als erster durch die Haustür zu gehen, habe ich angefangen.Das dominante bei anderen Rüden äußert sich für mich so, dass er im z.B. im Hundeauslauf direkt auch sie zurennt, mit gehobener Rute, Bürste und dann den Kontakt sucht, den anderen immer von der Seite her verfolgt (so unter dem Motto "bleib stehen und trag das mit mir aus). Die anderen gehen dann meist weg, aber er geht immer hinterher. Wenn einer bei ihm einmal aufbocken will, hat ers sich mit ihm gleich verdorben. Also nicht falsch verstehen, es gab noch nie eine Beißerei, auch nicht mit Hunden, es sind für mich immer die Drohgebärden. Unsichere Hunde würden die Sitation dann doch vielleicht eher meiden, statt immer hinterher zu gehen, oder?
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wie gross ist die hundegruppe?
unsichere hunde weichen nicht unbedingt immer aus. -
Das ist tageweise unterschiedlich. Es sind immer die gleichen Hunde, aber es sind nicht alle täglich da. Mal sinds nur 2-3 Hunde, an anderen Tagen 10.
Sie sind immer am Strand unterwegs und auf nem riesigen Privatgrundstück, wo die Hunde sich selbst haben, aber auch beschäftigt werden. - Vor einem Moment
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