Wie "abgestumpften" Hund korrigieren?
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Nein..."natürlich" ist der Hund frühkastriert...
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24. Februar 2011 um 14:23
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Wie "abgestumpften" Hund korrigieren? - Vor einem Moment
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Mein Zweithund, der jetzt seit 12.1. bei uns ist, hat sich einiges von meiner Hündin abgeschaut und es wird von Tag zu Tag mehr. Gestern hat er ihr beim Stöckchenkauen zugesehen, hats dann auch mal probiert. Kira steckte ihre Nase in ein Loch, Balou, nach intensiven Beobachten hats nachgemacht.
Vllt braucht die Hündin einfach noch mehr Zeit um sich von den anderen was abzugucken. Im Moment hört es sich so an, als ob sie tatsächlich noch etwas überfordert wäre mit allem. ( 7 andere Hunde, Passanten, andere Tiere...) Balou hat auch die ersten Wochen völlig auf Durchzug gestellt, ich hab gedacht dem is alles wurscht, außer die Wurscht...
Aber ich denke mittlerweile, er konnte gar nicht anders, da er völlig überfordert war mit allem. Und scheinbar hat er schon viel mitbekommen in dieser Zeit, das "Hier" das 1. mal ausprobiert und der Hund kam freudig angerannt. Ich war erstmal völlig perplex,dachte es wäre ein Zufallstreffer, aber nee, das "Hier" ist sicher abrufbar. Er hatte sich das scheinbar schon von Kira abgeguckt.
Eventuell klappt das ja auch bei deiner Gassihündin?Lg
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Ich stelle die Frage nochmal und meine sie durchaus ernst:
Warum ist es nicht möglich den Hund, der so gut motivierbar ist, so aufmerksam und durchgängig zu bekomen, dass man nicht mehr in Verlegenheit kommt korregieren zu müssen? -
Sleipnir: es sind ja schon einige Tipps genannt worden (sowohl öffentlich als auch streng geheim ;-) ).
Konntest du schon was umsetzen? Wenn ja, was und wie hat Hundi drauf reagiert? -
Zitat
Mal die Eckdaten:
Gassihund von mir, derzeit Mo-Fr mit mir unterwegs, Dobermann-Hündin, 1 Jahr alt.
Der Hund lebt bei einer Familie mit zwei kleinen Kindern, die Eltern gehen beide Vollzeit arbeiten. Hundeerfahrung vorhanden, aber kaum Zeit. Der Hund läuft eher nebenher und ist leidlich erzogen. Dobermanntypisch sehr aktiv, fast hektisch, aber auch sehr aufmerksam, kaum selbstständig.Mein Problem: Der Hund reagiert gut auf positive Bestärkung, lässt sich aber nicht korrigieren. Man hat das Gefühl das prallt einfach an ihr ab. Ich kann ihr also jederzeit verständlich machen, was sie gut macht, aber nicht was ich mir anders vorstelle. Habe also das Problem, dass der Hund 20 Meter weiter oftmals reizvoller ist als meine Leckerchen, Spielzeug etc. und ich kriege ihr einfach nicht vermittelt, dass es einfach "doof" ist dann loszudüsen bzw. in die Schleppleine zu knallen.
Hintergrund: Ich glaube, dass der Hund zuhause ziemlich grob angefasst wird, das oft gestraft wird und das in falschen, für den Hund nicht nachvollziehbaren Situationen...ich glaube auch, dass der Umgang insgesamt ziemlich inkonsequent ist.
Hundi hat also Menschen nie als verlässliche, einschätzbare Führungspersönlichkeiten kennengelernt und macht sein eigenes Ding. Sie ist abgestumpft und nimmt Korrekturen wohl einfach in Kauf, ohne dass damit eine Verhaltensänderung einhergeht.
Was würdet ihr vorschlagen?
Ich hab mir jegliches lesen der Antorten erspart, bis auf ein paar am Anfang.Fakt ist, der Hund ist ein Jahr alt! Voll in der Pupertät bzw. Flegelphase, das Verhalten ist eigentlich normal. Als "total tauber Hund" testet er seine Grenzen, außerdem hat er vermutlich auch nicht so viel lernen können. Fakt ist wohl, dass du bist mit einer großen Anzahl Hunden unterwegs bist und von dem Hund, der nicht deiner ist, Dinge erwartest, die er nicht bringen kann. Mit diesem Hund müsste man dringend alleine üben. Den Hund als abgestumpft zu bezeichnen finde ich kühn, evtl. ist er einfach nur unsensibel. Evtl. baut er auch zu dir keine sonderliche Beziehung auf.
Der Hund scheint einfach noch nicht so erzogen zu sein, dazu Flegelphase, also, ich weiß nicht, was du erwartest. Für mich in dem Alter ein ziemlich normaler Hund.
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Ich frag mich ja immer wieder was diese Flegephase ist und ob es abnormal ist wenn Hunde sie nie durchleben

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Zitat
Ich frag mich ja immer wieder was diese Flegephase ist und ob es abnormal ist wenn Hunde sie nie durchleben

Die Flegelphase ist nichts anderes, wie wenn Jugendliche zu Halbstarken werden. Im Prinzip die verlängerte Pupertät. Dein Hund hat das nie durchgemacht? Nun, manche Hunde durchleben das massiv, andere weniger. Manche stellen alles in Frage, manche weniger. Pupertät ist eine Phase, wo das Gehirn umstrukturiert wird. Bei Menschen wie bei Hunden. Wenn die Hunde dann erwachsen werden, je nachdem, wie groß sie sind, dauert es länger, wird es wieder besser. Diese Umstrukturierung geht bei manchen schneller, bei manchen weniger schnell. Ich glaueb aber nicht, dass Hunde sie grundsätzlich nicht durchleben. Evtl. hast du das auch nie als störend empfunden. Aber ich glaube nicht, dass dein Hund dir immer zu 100% gehorcht und nie was in Frage stellt oder was in Frage gestellt hat.
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Nun das jeder der Hunde die ich geführt habe eine Phase der körperlichen und psychischen Entwicklung durchgemacht hat, bestreite ich nicht.
Aber hier gab es nie eine Phase wo meine Hunde völlig auf Durchzug stellen, sorry
Ich weiß nicht, aber mich beschleicht da ja immer der Verdacht, dass diese Flegelphase gerne und oft als Ausrede für: Zuviel zu schnell gewollt, Hund nicht ausreichend aufgebaut, etc herangezogen wird.
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Es kommt auf den Hund an. Bei manchen ist es schlimmer, bei anderen weniger schlimm. Die Rasse sollte man auch niemals aus den Augen lassen. Und ja, es gibt Hunde, die völlig auf Durchzug stellen. TTH = total tauber Hund
Noch nie erlebt? Vielleicht passt ja auch nur deine Einstellung gut zu dieser Phase. Nicht zuviel vom Hund erwarten, gut aufbauen... ja, so kann man es auch sehen. -
Ich glaub auch dass es an meiner Einstellung liegt: Die meisten Probleme entstehen durch ein klaren Fall von Fehlbedienung.
Daher nehme ich mir Zeit, sicher lange ab und bin pedantisch,aktiviere die Hunde, dafür hab ich nie erlebt, dass Hunde völlig einbrechen.
Ausserdem sehe ich das Problem auch darin, dass wiele Hunde dazu erzogen werden zu reagieren und nicht zu agieren und fordern. - Vor einem Moment
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