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Hund bellt immer bei Artgenossen, Menschen etc.

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    Hallo!


    Ich muss mich mal wieder mit einem Problem an euch wenden.


    Es geht um Neo (Beagle/Border-Collie Mix) 3 Jahre, kastriert.


    Wenn ich mit Neo spazieren gehe, dann bellt er alles an. Anfangs war es nur Leinenaggro. Das haben wir aber in den Griff gekriegt und er bellt an der Leine nur noch ganz selten.


    Jetzt ist es wirklich so, dass er im Freilauf mit anderen Hunden nur am kläffen ist. Er bellt, wenn er einen anderen Hund sieht und wenn fremde Menschen auftauchen. Wenn wir einen fremden Hund sehen, rennt er schon bellend auf ihn zu. Wenn er mit anderen Hunden am rennen ist hängt er ihnen immer nur kläffend am Hals. Er ärgert sich und bellt, wenn ein anderer Hund schneller ist. Es gibt also eigentlich keine Situation wo er nicht am bellen ist. Dabei stellt er übrigens das Fell und wirkt unsicher.


    Er ist verträglich und spielt auch gerne mit anderen Hunden nur diese Kläffrei nervt mich und die anderen Hundehalter doch sehr extrem. :sad2:


    Übrigens sichern mit Schleppleine klappt nicht, weil er dann nicht spielen darf. Damit könnte ich nur das Hinrennen und anbellen unterdrücken.


    Wie kriege ich ihm diese Dauerbellerei abgewöhnt? Hat von euch vielleicht jemand Tipps? :hilfe:

    Viele Grüße Melanie mit
    Neo & Luna


    Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, der hat schon verloren!

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  • Wie habt ihr das mit dem "Leinenaggro" bearbeitet?

    LG
    Martina mit Crispel & Gandhi


    "Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten." Dr. Ute Blaschke-Berthold

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  • Wir hatten ganz verschiedene Wege gesucht. Zuerst Bögen laufen, später Ablenkung. Hat nichts gebracht.
    Danach nach Canis auch ohne Erfolg und letzt endlich hat die Methode nach HTS den Durchbruch erzielt. Er muss hinter mir laufen, damit er sich nicht hoch puscht und ich übernehme die Führung.
    Damit klappt es sehr gut.

    Viele Grüße Melanie mit
    Neo & Luna


    Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, der hat schon verloren!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    Zitat

    Wenn wir einen fremden Hund sehen, rennt er schon bellend auf ihn zu. Wenn er mit anderen Hunden am rennen ist hängt er ihnen immer nur kläffend am Hals. Er ärgert sich und bellt, wenn ein anderer Hund schneller ist.


    Zitat

    Übrigens sichern mit Schleppleine klappt nicht, weil er dann nicht spielen darf. Damit könnte ich nur das Hinrennen und anbellen unterdrücken.


    diese beiden Zitate widersprechen sich ja gegenseitig.


    Das, was Dein Hund da im ersten Zitat macht, ist kein Spiel. Weder das bellende Hinrennen, noch das Rempeln und Zwicken beim Rennen. Der Hund pöbelt und andere Hunde stressen ihn.


    Im zweiten Zitat klingt es so, als hättest Du ein Problem damit, wenn er keinen Kontakt zu Artgenossen haben darf, weil er dann ja nicht spielen darf. Er SPIELT aber doch gar nicht.


    Klingt für mich nach einem unsicheren Hund, der andere nicht oder schlecht einschätzen kann und deswegen (vorsichtshalber) mal rumpöbelt. Beobachte ich bei meiner Maus auch hin und wieder. Ich nehme sie dann sofort raus, wenn sie Ansätze zeigt rumzumobben. Aus die Maus, das dulde ich nicht.


    Außerdem scheint er keine Frustrationstoleranz zu haben.


    Um genau zu analysieren, warum er sich so verhält, würde ich mir einen Trainer holen, der sich das anschaut und einschätzt.


    Kontakt würde ich ihm nur gewähren, wenn er sich angemessen verhält. Tut er das nicht, wird auch nicht "gespielt", respektive gepöbelt.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Behandele jedes Problem wie ein Hund es tun würde.

    Kannst Du es nicht essen oder damit spielen, pinkele drauf und geh weiter...

  • Danke schon mal für eure Antworten.


    Mit der Frustrationstoleranz hast du vollkommen recht. Daran üben wir auch schon.


    Ich habe aber kein Problem damit, wenn mein Hund nicht zu den anderen Hunden darf. Allerdings treffen wir uns manchmal extra, damit die Hunde mal Kontakt zu anderen Artgenossen haben. Das ist hier auf dem Dorf nämlich nicht sehr häufig.


    Wie unterbindest du das Problem, wenn dein Hund anfängt zu mobben? Ich rufe ihn dann zu mir und er muss warten bzw. wird angeleint. Allerdings bringt das nichts, sobald ich ihn irgendwann wieder los lasse, fängt das ganze Spiel von vorne an. Lerneffekt gleich 0.

    Viele Grüße Melanie mit
    Neo & Luna


    Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, der hat schon verloren!

  • Hallo,


    wenn das so nix bringt, mußt Du KOMPLETT raus aus der Situation. Pöbelt er, ist das Toben vorbei. Also Anleinen und Weggehen, Schluß für heute.


    Wahrscheinlich puscht ihn das Zugucken, während er bei Dir eigentlich runterfahren sollte, so sehr auf, daß er losgelassen gleich wieder "explodiert".


    Bei Ronja reicht es, wenn ich ihr Rumgezicke kurz unterbreche. Danach benimmt sie sich wieder.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Behandele jedes Problem wie ein Hund es tun würde.

    Kannst Du es nicht essen oder damit spielen, pinkele drauf und geh weiter...

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