Angstbeißer
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Hallo an alle!
Vorab, ich danke euch für alle Antworten, Ideen und Ratschläge.
Rocky,mein 2-jähriger Aussie-Rüde, ist wirklich mein größter Schatz.
Es war ein ewiges Hin und Her bis endlich feststand,dass ich ihn bekomme :)Rocky war als Welpe sehr zutraulich und auch ein echter Abenteurer,
ich habe ihn von Anfang an recht oft mit genommen um ihm die Angst vor anderen Menschen und Hunden zu nehmen.
Nun gut, mit den Hunden hat das funktioniert.
Mit zunehmendem Alter wurde Rocky immer ängstlicher und skeptischer fremden und teilweise auch bekannten Menschen gegenüber.Ich kann mir dieses Verhalten einfach nicht erklären-ihm wurde niemals etwas angetan! Wir sind alle sehr liebevoll zu ihm.
Seit ein paar Monaten knappt Rocky Personen die ihm zu Nahe kommen.
Beispiel: Gestern bekamen wir Besuch, da ging Rocky schon von allein in Schlafzimmer um seine Ruhe zu haben & aus Angst, die Person allerdings ging ohne Wissen ins SZ und wollte Rocky streicheln und dieser knapp sie-OBWOHL ich in der Tür stand.Beispiel 2 : Rocky war morgens bei meinen Eltern und der Handwerker war da,meine mama hat ihn bewusst in die Küche gesperrt um ihm Stress zu vermeiden.Der Handwerker allerdings öffnete ohne Wissen die Tür zur Küche und Rocky knappte ihm ins Bein.
Ich bin wirklich ratlos.Bisher hat er vorallem noch nie geknappt wenn mein Freund oder ich in der Nähe sind ( s.Beispiel1)
Wir gehen von klein auf in die Hundeschule-jeder hat mir gesagt, da er so ängstlich ist, müssten wir besonders aufpassen,dass aus ihm kein Angstbeißer wird. Trotz allen Ratschlägen, die wir befolgt haben- ist es nun leider so und ich weiß nicht wie ich das wieder ändern soll oder jemals ändern wird.
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16. Februar 2011 um 15:25
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Angstbeißer - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Sag mal, hast Du Dich über die Rasseeigenschaften eines Australian Shepherds mal schlau gemacht?
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
Wir gehen von klein auf in die Hundeschule-jeder hat mir gesagt, da er so ängstlich ist, müssten wir besonders aufpassen,dass aus ihm kein Angstbeißer wird. Trotz allen Ratschlägen, die wir befolgt haben- ist es nun leider so und ich weiß nicht wie ich das wieder ändern soll oder jemals ändern wird.
Was waren das für Tipps?
Gruß
Leo -
Zitat
Sag mal, hast Du Dich über die Rasseeigenschaften eines Australian Shepherds mal schlau gemacht?
Viele Grüße
CorinnaWohl weniger :/
Diese Seite finde ich wirklich gut beschrieben:
http://www.flying-high.eu/AussieUndBorder.htmlZitatUm einen Aussie zu führen muss die Bezugsperson ein höheres Maß an Disziplin und Konsequenz aufweisen, sonst neigt der Aussie dazu selbst die Entscheidungen zu treffen.
ZitatMittlerweile sieht man sie immer öfter, Australian Shepherds mit absolut übersteigertem Schutztrieb, die in ganz normalen Alltagssituationen meinen „nach vorne“ gehen zu müssen. Ein Aussie der nicht konsequent genug geführt wird, wird die Situationen selbst „einschätzen“ und sicher auch im Alltag oft zu anderen Ergebnissen kommen als von seinen Besitzern erwünscht. Er wird sie versuchen vor allem was er als bedrohlich empfindet zu beschützen und zu einer Gefahr oder zumindest Belastung werden. Leider sieht man immer mehr Aussies die sowohl gegenüber Fremden als auch gegenüber Artgenossen aggressiv sind, was mit Sicherheit langfristig zu einem vollkommen falschen Bild von der Rasse in der Öffentlichkeit führt.
Such Dir einen kompetenten Trainer, der sich vor allem mit Hütehunde bzw. Aussies auskennt.
Gruß
Bibi -
Hi aussie1989,
das Problem seid ganz klar Ihr...sorry, aber ich sehe das so.
Ich möchte Dir einfach mal meine Eindrücke schildern...falls ich irgend etwas falsch sehe, dann bitte ich dies vorab schon zu entschuldigen!
Ich könnte mir vorstellen, dass Ihr Euren Hund über alles liebt und ihm dies auch zu spüren gebt.
Liebe ist nichts schlechtes, nur neigt man dann leider auch dazu, dass man gerade besonders beschützen möchte.
Auch das Beschützen ist nichts schlimmes, nur die Art und Weise wie man beschützt kann gerade bei ängstlichen Hunden ganz schlimme Folgen haben.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass gerade die Warnung in Eurer HuSchu dazu geführt hat, dass Ihr stets mit dem Gedanken in die Richtung eingeengt ward.
Mir wäre fast das Gleiche passiert und auch mir hat keine HuSchu richtig dabei helfen können sicherer im Umgang mit meinem ängstlichen Hund (ausm spanischen Tierschutz) zu werden.
Bei meinem Freund hingegen war sie immer etwas lockerer in für sie ängstlichen Situationen.
Mein Freund hat Ihr gegenüber aber auch immer viel mehr Selbstsicherheit ausgestrahlt, ich hingegen war immer eher etwas unsicherer in meinen Handlungen.Genau hier würde ich auch immer wieder bei einem ängstlichen Hund ansetzten.
Damit meine ich, dass Ihr seine Ängste immer Ernst nehmen müsst und ihn NIEMALS unter Zwang in der Situation lasst. Zeigt Eurem Hund, dass Ihr seine Zeichen versteht und ihm aus der Situation helft. Euer Hund wehrt sich selbst, da er kein Vertrauen mehr in Eure Hilfe hat.
Ganz wichtig: KEIN hohles Gerede, denn das versteht Euer Hund eh nicht!
Des weiteren MÜSST Ihr dringend an Eurer Bindung arbeiten. Ich würde Euch eine Art Rudelkonzept empfehlen, da sich gerade unsichere und ängstliche Hunde gerne in der Hundemenschen-Hund-Beziehung unterordnen.(Regeln und Erklärungen eines solchen Konzeptes schreibe ich Dir gerne privat....das würde meinen Beitrag einfach sprengen!) ;-)
Woher kommt Ihr eigentlich?
LG
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Ich lese da bisher weniger raus, dass der Hund aus Angst beißt, aber vielleicht kommt mir ja noch die Erleuchtung

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Ja...so unterschiedlich kann das Sender-Empfänger-Prinzip sein. ;-)
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Keine Panik ich bin über die Rasse informiert - nicht zuletzt da mein Freund und seine Familie auch einen Aussie haben.
Da mein anderer Hund, Labi-Mischling, aus dem spanischen Tierschutz kommt und dieser am besten mit "domiant" und "eigensinnig" beschrieben werden kann bzw. konnte - durch konsequente Erziehung ist sie nun vorbildlicher und liebesbedürftiger Hund. Von daher wusste ich welche Fehler zu vermeiden sind, da ich mich über die Rasse informiert habe und mir viele Tipps vom Züchter habe geben lassen, ware wir eigentlich bestens vorbereitet.Ich habe Rocky nie die Möglichkeite gegeben selbst Entscheidungen zu treffen , zum Einen um ihm den Stress zu ersparen, zum Anderen um ihn erst gar nicht daran zu gewöhnen.
In der Hundeschule wurde mir von Beginn an geraten, ihn unter Menschen zu bringen und ihn mit dieser Situation anzufreunden.Rocky war somit (fast) überall mit dabei und hat sich immer über Besuch gefreut.
Weitere Tipps: Angstsituationen auf jeden fall vermeiden; fremden leuten Leckerchen zu geben um ihm zu zeigen, da gibt es keine Grund Angst zu haben.jasuma: Ich würde mich sehr über deine Ratschläge freuen. Danke für deine Meinung.
bibidogs: Was meinst du? Beißer aus reiner Lust?Hütebeißen? Da er so furchtbar viel Angst vor Menschen hat - hat mir bis jetzt jede Hundeschule gesagt : Angstbeißer
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Öhm, wie sah denn die Dominanz und Eigensinnigkeit bei Deiner Hündin aus?
Birgit
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Ich denke Du hast ihm mit Deinem "Programm" beigebracht, dass Menschen eine große Bedeutung haben. Besser wäre es gewesen, wenn Du die nicht versucht hättest besonders "toll" zu machen, sondern das Ganze eher so zu regeln, dass die eben da sind und gut is.
Nun hast Du ein Problem, weil Dein Hund erwachsen wird und weiß, dass Menschen sehr bedeutungsvoll sind. Sein Instinkt sagt ihm: Die haben hier nix zu suchen. Und das bringt er zum Ausdruck.
Eigentlich ist das ziemlich Aussie-typisch und weniger ein Angstproblem.
Bring ihm bei, dass er sich zurückziehen soll.
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
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