Problematisches Dreierrudel

  • Hallo zusammen.
    In den letzten Tagen beschäftigt mich folgendes Problem.
    Ich habe ja 3 Hündinnen. Wovon die 2 Älteren ja schon immerzusammen waren,undjetzt zuder jüngeren dazu gekommen sind.
    Einer derälteren ist die Rudelchefin sozusagen,diejüngereist die Rangniedrigste, hat abervor allem bei der Chefin jede Menge Narrenfreiheiten.
    Außerdem passt die Große auf sie auf wie auf ihren Augapfel.
    Anfangs bin ich ewigentlich immer eher getrennt mit den Hunden rausgegangen (also die beiden älteren zusammen, und mit der jüngeren alleine, da ich die großen ableinen kann, die kleine aber an der Schleppleine bleiben muss, wegen Jagens, bzw weil ich mit der kleinen eher gezielt auch mal Hundegruppen aufgesucht habe zum Spielen)
    Aus Zeitgründen fahre ich allerdings jetzt immer mit allen 3 gleichzeit in ein ausgezäuntes Hundeauslaufgebiet.
    Eiegntlcih mit Absicht zu einer Zeit, wo sonst niemand dort ist, eben wegen folgenden Problem: Sie sind zu dritt unverträglich.
    Wenn jemand mit seinem Hund doch auf die Wiese kommt, dann amche ich es so, dass ich schon garnicht alle 3 auf einmal dazu lasse, denn dann kriegt der dazukommende Hund meistens Schiss und es gibt Stress, weil sie sich zu dritt wohl stark fühlen.
    Ich lasse nacheinander erst die beiden Rangniedrigen hin, das geht eigentlich gut, und je nachdem was es für ein Hund ist, auch die Ranghöhere.
    Für die beiden Älteren hat sich nacxh der Begrüßung der Hundekontakt eigentlich meistens erledigt, und sie ignorieren den anderen Hund, die kleine dagegn speilt dann vielleicht mit dem anderen Hund, was der ranghöhren natürlich garnicht passt.
    Sie würde am liebsten immer dazwischen gehen und den anderen Hudn vertreiben.
    Dies lasse ich garnicht zu, weil wenn sie sowas versucht rufe ich sie zurück, und halte sie dann wahlweise bei mir fest, oder rufe sie jedes Mal wenn ich sehe sie will hin zurück.Gehe aber eher dazu über sie halt fest zu halten. nicht dass sie dann vielelicht mal nicht mehr hört, und doch da hin läuft und Stunk macht.
    Was auch sehr auffällig ist, ist wenn aussen am Zaun Hunde vorbei laufen, läuft die Kleine oft hin und Schaut.
    Die Große unterbricht dann sofort das, was sie gerade tut und schaut aus der Ferne, ob der andere Hund freundlich ist, dann ist es gut, macht der am anderen Ende des Zauns Krawall will sie hinrennen und auch Krawall machen. In 95 % der Fälle kann ich sie auf dem Weg dort hin abrufen, die anderen 5 % kann ich sie aber vom Zaun auch direkt wieder abrufen.

    Ich ahbe bemerkt, dass es mit Rüdenw eniger Probleme zu geben scheint als mit Hündinnen, allerdings haben sie sich gestern mit einem Hundekumpel, den sie von früher noch kennen in die Haare gekriegt, obwohl es Wochen davor, wenn sie ohne die Kleine zusammen auf der Wiese waren immer gut geklappt hat.

    Natürlich verfahre ich jetzt so, dass ich wie gesagt nicht wirklich alle 3 Hunde mit anderne Hundne zusammen lasse, sondern dann lieber gehe, wenn noch jemand dazu möchte, oder bzw die große festhalte, oder halt erstmal sehe wie sie am Zaun reagieren.
    Im Großen und ganzen müssten sie wegen mir nicht unbedingt auf Teufel komm raus mit anderen fremden Hunden zurecht kommen, nur habe schon oft jetzt gesehen, dass manche HH ganz ohne zu fragen ihren Hund einfach zu meinen 3 auf die wiese schmeißen wollen, ohne sich vielleicht Gedanken zu machen, dass es wohl Probleme geben könnte.

    Schaue schon nach einem guten Trainer bei uns in der Nähe, ob er sich sowas vielleicht mal angucken kann, aber habt ihr auch schon Ideen?
    Eigentlich muss da ja was im Argen liegen, wenn die Große meint sie müsste sowas immer regeln. Eigentlich müsste sie dass doch mir überlassen.

  • Kenn das Problem, aus versch. Rudelkompositionen....nun isses so, dass meine Huendin da nie die Ranghoechste war ;)
    Tja, was ich mache? Ich lasse es nicht zu (sofern ich mit dem anderen Hund unterwegs bin), dass mir da die Entscheidung abnimmt, wer an meine Maus ran darf und wer nicht. Ich gehe halt meist mit ihm konform, ebenso wie meine Huendin, denn oft handelt es sich hierbei um Hunde, die zu meiner angeleinten Huendin rennen, ihr verbellen ignorieren...solange meine Huendin nicht zeigt, dass sie nicht will, guckt er nur, aber sobald doch muss ich echt gucken- das ist in manchen Situationen echt schwierig, auf Grund der anderen Hunde, der Leine, der Standort.... war mal in ner Bar, war super eng, der Hund fing an, meine zu nerven- ich hatte keine Ausweich- oder Blockmoeglichkeit, Herrchen nicht in Sicht- da hat der Gute mal nen Schub bekommen...ist trotzdem was, was ich nicht toleriere.
    Hoffe, jetzt ruft keiner laut, der Ruede nimmt mir Aufgaben usw. ab....es ist nicht mein Hund undich fuehre ihn auch nicht ;)

    Was soll ich dir da als Tipp sagen? Drauf achten, dass du die Entscheidungen faellst, nie die Alte! ;)

  • Nun zu allererst handelt es sich ja im ursprünglichen Sinne des Wortes nicht um ein Rudel. Es ist höchstens eine vom Menschen willkürlich zusammengewürfelte Gruppe.
    Desweiteren wird viel zu sehr an dem ganzen Rangordnungsgeschwafel festgehalten. So wie sich die Hündin benimmt, ist sie in meinen Augen nicht die Ranghöchste.
    So allein aus der Erzählung heraus ist die eine Hündin einfach nur sehr maßregelnd der jungen Hündin gegenüber. Es gibt Hunde, die einfach mit den Jungspunden nicht sonderlich klar kommen und jede Handlung die etwas überschwenglicher ist sofort maßregeln. Sowas haben wirkliche Ranghöchste nicht nötig, denn es ist nur unnötig verschwendete Energie und Aufwand.
    Auch habe ich ein wenig den Eindruck (den ich nicht validieren kann, ohne es selbst gesehen zu haben), dass der Hündin klar gemacht wird, das ein fremder Hund nun wirklich schaurig sein muss, wenn die anderen vorgeschickt werden, bevor sie hin darf/muss wie auch immer. Ich lasse meine Hunde immer gleichzeitig zum anderen Hund und achte einfach drauf, dass sie unter Kontrolle bleiben. Hunde die sich anderen Hunden in hündischer Manier nähern, lösen in der Regel eigentlich keine Panik aus. Dürfen sie sich aber wie im Affentempo drauf stürzen, sieht die Sache schon anders aus.
    Ich denke allerdings, dass du schon auf dem richtigen Weg bist, wenn du die Hündin vom Mobben, Zänkern und Zaunkrawall abrufst. Nur solltest du es so timen, dass du sie abrufst, bevor sie richtig loslegen kann.

    Und bei Unsicherheit ist ein guter Trainer der sich alles vor Ort anschaut sicherlich die beste Lösung. :)

  • Irgendwie sehe ich das Problem nicht :nixweiss:
    Bring doch einfach soviel Gehorsam rein, das ein abrufen möglich ist und bring ihnen bei, dass man andere Hunde nicht gleich zerlegt..

    Wenn ich mit allen 3 unterwegs bin, würde es auch so ablaufen wie du es beschreibst, wenn einer in uns reindonnert (der Minihund neulich hat rennen gelernt :hust:). Ich umgehe solche Situationen indem ich 1. den anderen Hund nicht reindonnern lasse (außer es ist stockdunkel und ich seh den Hund nicht :| ) und 2. meine einfach lernen sich zu benehmen.

  • Nun ich hätte sie schon als Rudel angesehen.
    Oder von mir aus feste Hundegruppe also sie gehören alle 3 mir.
    Wenn alle 3 alleine sind klappt auch alles super. Also vor allem die jüngere und die Ältere sind eigentlich dicke Freunde und spielen oft zusammen, bzw die Alte lässt der jungen viele Sachen durchgehen die kein anderer Hund so einfach bei ihr machen dürfte.
    Nun ja mein Problem ist halt, dass ich im Moment nicht alle 3 Hunde mit fremden Hunden vergesellschaften könnte, außer es sind eher stille Gesellen, die sich von einem Anranzer nicht provozierne lassen würden.
    Also wird der kleinen gegenüber jemand kiebig will die große direkt dazwischen, oder aber psielen sie ihr zu wild will sie auch dazwischen.
    So das geht meiner Meinung nach auf keinen Fall, so dass ich bisher dann eher die Große aus der Gruppe rausgenommen habe, denn wenn es Stunk gibt (es ist noch nie was dabei passiert, aber es muss ja garnicht erst dazu kommen, fände auch nicht gut, wenn mein Hund dann so zusammengefaltet wird, obwohl er garnichts tut. Außerdem entsteht dann bei sowas eine Rudeldynamik, wo sich dann die anderen beiden zum Mobben mitreißen lassen.
    Das Problem ist, sie rennen dann oft alle 3 gemeinsam hin, und fühlen sich dann stark habe ich das Gefühl, und fangen dann das Mobben oft schon direkt an.
    Lasse ich sie nicht alle 3 zusammen hin, geht es ruhig vonstatten und klappt in den meisten Fällen.
    Jetzt habe ich ja 2 Möglichkeiten, immer aufpassen wie ein Luchs, und solche Situationen vermeiden, oder kann ich was tun, dass sie dieses Verhalten abstellt

  • Und nochmal.. den Gehorsam verbessern und den Hunden beibringen, dass es 1. nicht ihr Bier ist und sie 2. Theater alleine durchstehen müssen..

    Pepper hatte das ne zeitlang. Alleine war sie super. War Lee dabei hat sie provoziert, weil sie ja Lee im Rücken hatte (die nur auf einen Fehler des anderen gewartet hat um ihn dann zu verkloppen)..
    Meine dürfen zu 3. eigentlich zu keinem Hund hin bzw. zu keinem fremden Hund. Alleine oder zu 2. ok. Zu 3. lasse ich es nicht zu. Es wird nicht hingestürmt und an der Leine haben sie andere zu ignorieren (daran arbeiten wir noch ;D).
    Ich ganz persönlich würde es verbieten zu 3. hinzurennen (wie du das machst, mußt du entscheiden), am Gehorsam arbeiten und ihnen o.g. erklären.. Und dann würde ich gewisse Situationen einfach vermeiden.

    Allerdings haben wir hier keine wirklichen Freilaufflächen, die man nutzen muß, wenn der Hund Freilauf haben soll. Ich kann solche Situationen also meiden, indem ich Gebiete mit gewissen Hunden und deren Halter einfach meide..

  • puh, dir wird wohl nix anderes übrig bleiben, also immer eine hündin zurückzuhalten, je nach situation.
    meine 2 würden auch zusammen -wenn ich sie lassen würde- fremde hunde, die uns entgegenkommen anpöbeln.

    die dürfen zu zweit! nicht auf einmal hin.................., neutraler bei den Beiden ist in solchen situationen die jüngere (gedachte rangniedrigere!)

    sie darf also zuerst!!! hin.

    wenn ich mit meiner alten (gedachte ranghöhere) alleine unterwegs bin will DIE GAR KEINE FREMDEN HUNDE "begrüssen",
    wenn beide zusammen unterwegs sind gäb's stunk.

    nachdem die junge also begrüsst, gegenseitig beschnüffelt etc. hat kommt die alte dazu. dann ist in der regel ruhe.

    will die alte (gedachte ranghöhere) dann jedoch mit dem fremden hund spielen, gestattet ihr dies die junge NICHT.
    umgekehrt darf die junge ruhig mit dem fremden hund rennen, das stört die alte nicht.
    :???:

  • das ist es ja eben: wie bringe ich ihr denn bei dass es nicht ihr Bier ist?
    Reicht dann konsequentes Rückrufen?
    Im Moment halte ich es ja eben so, dass ich es eben nicht gestatte, dass alle 3 auf einmal hindürfen.
    Ich denke, dann muss man vielleicht in einer Hundeschule das üben, mit Trainerhunden.
    Das kann ich ja nicht immer mit x beliebigen fremden Hunden machen, wo ich vorher auch nicht immer genau weiß, tragen sie vielleicht auch noch eher dazu bei, dass die Stimmung kippt.
    Weil sie hört eigentlich gut, ganz zur Not habe ich ein Qiuetschi in der Tasche, dass sie wieder zurück kommen würde.
    Sollte ich dann vielleicht erstmal gezielt mit ihr alleine solche Hundebeggenungen aufsuchen, um dann den gezielten Rückruf nochmal mit ihr zu üben? (eigentlich konnte sie es, und wenn sie und der andere Hund sich gut verstehen klappt es auch immer super, nur eben wenn ich schon sehe, dass sie sich bei der Begegnung steif macht, klappt es nicht immer, sofort, sondern erst nachdem sie ihren Senf dazugegebn hat.
    Soll ich sie dann lieber an eine Schleppleine nehmen, um wenn ich sehe sie macht sich steif, und hört nicht, sie zu mir holen kann.
    Ach ich seh schon, vielleicht brauche ich dann wirklich einen Trainer, der sich die Sache mal näher anschaut, und vielleicht auch geeignetes Hundematerial hat, für soclhes Training.
    Es nützt ja nichts es mit anderen Hunden zu üben, die sich im Falle einer Eskalation dann von ihrem HH nicht zurückrufen lassen, obwohl meine dann vielleicht hört, dann aber von einem solchen Streithahn dann noch verfolgt wird.
    Aber ich sehe schon auf lange Zeit gesehen, bleibt uns wohl auch nichts anderes übrig, als Hundebegegenungen eher zu meiden.
    Dran arbeiten will ich aber trotzdem, denn es gibt ja immer Leute, die ihren Hund dann ganz unbedarft zu einem hinrennen lassen.

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