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Wie kann man Fehlprägungen beim Leinelaufen verhindern?

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    Hallo zusammen!


    Schon lange denke ich über ein Thema nach und komme selbst zu keiner Antwort.
    Darum würd ich jetzt gerne hier möglichst viele Meinungen dazu hören. :smile:


    Folgende Ausgangssituation:


    Man bekommt einen Welpen, der irgendwas zwischen 8-10 Wochen alt ist.
    Ich weiß das ein Welpe in diesem Alter noch oft ohne Leine folgt, ich find das aber an einer viel befahrenen Straße einfach zu riskant. Also muß der Welpe an die Leine. Das kennt das Würmchen aber noch nicht und auch die große weite Welt ist für ihn noch so ungewohnt und aufregend, dass er lieber auf seinem kleinen Popo hockt als zu laufen.


    Also lockt man ihn mit Leckerchen und den schönsten Quitschgeräuschen, die die menschliche Stimme hervorbringen kann (und macht sich damit vor allen Passanten zum Deppen :roll: ). Hundi läuft darauf hin tatsächlich (nach gefühlten Stunden) endlich mal ein paar Meter und man nutzt den Schwung aus und läuft hinter ihm her, die Leine ist dabei gespannt. Man lobt ihn unterdessen am besten auch noch für's Laufen und der Hund denkt ziehen ist ok.


    Das ist das erste Mißverständnis bzw. die erste Fehlprägung. :/


    Und jetzt meine Fragen...


    Kann man diese Fehlprägung von Anfang an verhindern (damit man später nicht so große Probleme damit hat es dem Hund wieder abzugewöhnen) und welche Fehler sollte man außerdem von Anfang an bei dem Laufen an der Leine vermeiden?

    Liebe Grüße von Dorothee mit Chi-Yorkie Nelly (*26.06.05)
    Beardie-Mix Socke (Püppi) (*29.05.94 †06.11.07)
    A million times I cried. If love alone could have saved you, you never would have died.

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  • Ja genau so enstehen die fehlprägungen!


    Also ich habe mit Leine und Halsband viel in der Wohnung gemacht! Immer an einer kurzen Leine.
    Schön mit Welpi den Flur hoch und runter gelaufen. Zu Hause ist es für den Welpen viel einfacher! Keine Passanten, keine Autos viele vertraute Gerüche, nicht viel fremdes!
    Für mich persönlich hat es was gebracht, mein "Odin" hat an der Leine keine Angst, weiss das ich immer da bin!
    Dazu darf er draußen auch nur zum lösen weiter als 2-3 Schritte von mir weg! Sprich er läuft nur an der kurzen Leine!
    Sobald er anfängt zu ziehen, gibt es das Kommando langsamm(was er kennt), sollte dieses nicht helfen gibt es einen leichten ruck an der Leine. Spätestens da weiss er was ich von ihm möchte!
    Also ich bin der Meinung das jeder Welpe zieht der eine mehr der andere weniger.
    Odin zieht auch immer wieder mal, aber deutlich weniger als andere Welpen die ich kenne! :hust:

    Welpe Odin Geboren am 02.09.10
    Bei uns seit dem 07.11.10 =)
    Fotostrecke von Odin : KLICK


    So NEUE Bilder von 02/2011 Online

  • Die Situation die du beschreibst, würde ich zB einfach aussitzen, oder den Welpen ein Stückchen von der Höhle wegtragen ;)
    Meiner Meinung nach, soll man besonders beim Welpen schon sehr drauf achten das er nicht den Weg bestimmt. Ich habe das von Anfang an gemacht.


    Mein Problem ist eher, das die meisten Züchter da weniger drauf achten wenn ein Ausflug an der Leine gemacht wird (was ja auch verständlich ist, wenn man 5-10 kleine Welpenknäule an der Leine hat), also findet dort schon die erste "Fehlprägung" statt... Die Züchter wollen das die Kleinen sich an die Leine gewöhnen und dabei viele interessante Dinge sehen, und deswegen laufen sie einfach brav hinterher, lassen auch noch fremde Hund zu den angeleinten Welpen etc etc pp... :/
    Auch der automatische Folgetrieb wird leider viel zu selten in Gebrauch genommen... :sad2:

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  • Hallo. Mein jüngerer Rüde lief anfangs nur frei. An gefährlichen Straßen habe ich ihn getragen. Nach ein paar Wochen als er zu schwer und aktiv zum Tragen wurde fing ich an ihn für kurze Strecken an die Leine zu nehmen. Beim Laufen hielt ich Augenkontakt und gab verbale Unterstützung, indem ich ihn ermutigt, gelobt oder korrigiert habe. Alles ohne Kommandos, nur über den Tonfall.


    Er ist ein sehr kooperativer Hund und lief von Anfang an perfekt an der Leine. Ziehen kenne ich von ihm nicht. Er korrigiert sich sofort selbst wenn die Leine straff zu werden droht. Die meisten Welpenbesitzer muten ihren Hunden zu viel zu. An der Leine laufen erfordert Motivation und Konzentration. Beides kann ein Welpe nicht unbegrenzt und vor allem nicht ohne Unterstützung aufbringen. Bevor ein Welpe zieht würde ich ihn immer lieber freilaufen lassen oder tragen damit er nicht fehl geprägt wird. An der Leine laufen sollte von Anfang an korrekt statt finden wenn man später einen leinenführigen Hund haben möchte. Mfg

  • Hallo!


    Das Problem hatte ich auch erst vor kurzem.
    Es war die erste Woche eh ein Wunder, wenn sie überhaupt mitkam. Versuche erstmal den Hund ein ganzes Stückchen vom Haus wegzutragen, damit er nicht ständig zurück möchte (da er den Weg zurück ja nicht kennt, ist das Problem schonmal weg).


    Ich habe vor einem Monat angefangen, den Hund etwas mehr auf mich zu fixieren, sobald die Leine dran ist. Erstmal in der Wohnung natürlich. Leine dran und auf der Stelle stehen bleiben. Sobald der Hund dich anguckt (oder zumindest in deine Richtung) bekommt er ein Leckerchen. Er wird schnell lernen dass Frauchen angucken = Leckerchen bedeutet.
    Dann kannst du anfangen ein paar Schritte rückwärts zu laufen, den Hund dabei immer angucken. Folgt er dir (mit lockerer Leine!!) anfangs die ersten Schritte, lobst du ihn wieder. So geht das weiter.
    Irgendwann kann man dann anfangen sich beim rückwärtslaufen zu drehen, sodass man geradeaus und der Hund automatisch neben einem geht. (beim rückwärtslaufen eine 180°-Drehung im Uhrzeigersinn, der Hund folgt dir und ist dann links.) So läuft man also die ersten Schritte vorwärts, der Hund immer links neben dir. Klappt das relativ gut: Leckerchen. Wenn der Hund das gut kann, kannst du immer direkt anfangen mit dem normalem gehen, der Hund wird dann automatisch neben dir gehen. Wenn es nicht ganz gut klappt, lieber nochmal von vorne anfangen und kurz rückwärts laufen. Meistens weiß der Welpe dann genau was er tun muss ;)
    Sollte das im Haus gut klappen, muss man draußen die Übung allerdings von vorn beginnen. Bei den ganzen neuen Geräuschen und Gerüchen wird es dem Hund viel schwerer fallen sich so zu konzentrieren. Außerdem gibt es bei Hunden ja dieses "kontextbezogene lernen".
    Da er es aber im Haus schonmal gelernt hat, wird ihm das viel leichter fallen das draußen auch zu tun. So läuft der Hund immer "bei fuß" und wird beim spazieren immer freudig neben dir laufen und dich zwischendurch anschauen. Und dann gilt: Läuft er neben dir und schaut dich an, gibt's ein Leckerchen :)


    Bei uns klappt das schon ganz gut, je nachdem wie interessant die Umwelt ist ;) In der Stadt klappte erst gar nichts, nach einer halben Stunde ist sie jedoch von sich aus schon neben mir gelaufen.
    Klar geht das nicht durchgehend, weil die Konzentration irgendwann nachlässt. Deswegen, wie die Person vor mir auch schon geschrieben hat, lass den Hund besonders in so jungem Alter lieber größtenteils frei laufen, damit durch Konzentrationsstörung bedingte "Fehler" keine Fehlverknüpfung entsteht.
    Aber besonders bei befahrenen Straßen find ich es praktisch, wenn der Hund sofort auf das Herrchen/Frauchen fixiert ist, sobald man ein kleines Stückchen rückwärts läuft (du wirst merken wie der Hund direkt merkt "oh! frauchen läuft plötzlich rückwärts, da komm ich besser mit!! dadurch dass du das mit dem rückwärtslaufen so mit ihm geübt hast) und sich der Hund dann vor einem hinsetzt.
    Bei Situationen wenn der Hund Angst haben könnte, ist es auch gut als Übung, damit der Hund 1) sich ablenken kann, 2) lernt, dass Frauchen/Herrchen immer interessanter sind als alles andere :D


    Versuch es mal! :)

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  • Schon mal vielen lieben Dank für eure ausführlichen Antworten! :bussi:


    Eure Tipps lassen sich mit Sicherheit umsetzen.
    Aber was ist mit folgenden Situationen?!


    1. Szenario:
    Welpi muß mal ganz dringend Pipi machen und drängt deshalb nach draußen. (Und mit draußen ist leider nicht der eigene Garten gemeint, den gibt's nämlich leider nicht.)


    Sollte man dann seinen Welpen bis zum Rasenstück tragen? Und was mach ich wenn er nach dem Runtersetzen dann anfängt zu schnüffeln und dabei zieht? Kann ihn ja nicht vom Pipimachen abhalten, nicht das er das damit verknüpft und dadurch nicht oder nur sehr schwer stubenrein wird. :???:


    2. Szenario:
    Man trifft draußen auf bekannte Menschen. Hündchen freut sich und möchte gerne hin. Wie hindere ich einen Welpen daran sich zu freuen, ohne dabei nicht zu lernen, dass Menschen tabu/blöd/gefährlich sind?!


    3. Szenario:
    Man trifft draußen auf einen Hund. Welpen freuen sich ja im Allgemeinen sehr über Artgenossen. Gleiche Frage wie bei 2. Wie hindere ich den Welpen daran sich übermäßig zu freuen bzw. sich vor lauter Freude auf den Hund zu stürzen und dabei an der Leine zu zerren, ohne die Fehlverknüpfung herzustellen, dass andere Hunde tabu/blöd/gefährlich sind?! Das bereitet mir am meisten Kopfzerbrechen. Natürlich ist mir klar, dass man seinen Welpen nicht zu jedem Hund laufen lassen kann/sollte/darf. Aber ich denke auch je verkrampfter man dabei ist, desto größer ist das Risiko, dass eine Fehlprägung entsteht. :/


    Das war's für's erste. Aber mir fallen bestimmt noch mehr Fragen ein. :ops:


    (Nicht das ihr denkt meine Hunde würden jetzt wie verrückt ziehen, weil ich hier solche "Anfängerfragen" stelle. Aber es war zugegebenermaßen ein ziemlich anstrengender Weg es ihnen wieder "auszutreiben", weil ich eben nicht wußte, wie man es anstellt, dass es erst gar nicht falsch erlernt wird. Und, es ist ja schließlich nie zuspät dazu zu lernen, oder?! ;) )

    Liebe Grüße von Dorothee mit Chi-Yorkie Nelly (*26.06.05)
    Beardie-Mix Socke (Püppi) (*29.05.94 †06.11.07)
    A million times I cried. If love alone could have saved you, you never would have died.

  • Hallo. Für das Pipimachen kann ich dir eine längere Leine empfehlen, so dass er genügend Raum hat sich eine Stelle zu erschnüffeln. Wenn mein Welpe an der Leine gezogen hat bin ich in die Hocke gegangen und hab ihn gelockt. Je nach Situation mit ruhiger ermutigender Stimme oder mit quietschiger Spielstimme und nach dem Kommen habe ich ihn gelobt, gestreichelt, mit ihm gespielt, damit es sich für den Hund lohnt zu kommen. Du kannst es deinem Hund einfacher machen wenn du von Anfang an unterbindest dass er an der Leine gestreichelt wird oder an der Leine Kontakt zu anderen Hunden hat. Mfg

  • Huhu :)


    Ich gehöre ja zur Kategorie "sich vorher verrückt machen". Leine laufen war aber ehrlich gesagt eins der Themen, wo ich mir kaum Gedanken gemacht hab.
    Gut, mein Zwerg macht es mir sehr leicht. Am ersten Tag wurde in die Leine gebissen, danach nicht mehr (außer, es waren viele Eindrücke an einem Tag, aber das habe ich mittlerweile raus und vermeide es). Er lief direkt prima an der Leine. Ein bisschen gezogen hat er schon mal, aber mehr Leine auf Spannung, kein richtiges ziehen. Er hatte dabei aber zum Glück überhaupt keine Probleme damit, spazieren gehen zu wollen. Deswegen hab ich da schon ganz leicht geübt... Wenn es doch Mal stärker wurde, stehen bleiben, wenn er zurück kommt, loben. Und zwischendurch so wie so immer mal clickern/ loben, wenn er grad besonders gut an der durchhängenden Leine läuft.


    Verstehe natürlich das Problem, was du meinst. Auch wenn wir es so zum Glück nicht hatten.


    Auch das Pipi-Problem haben wir nicht. Da geht es (noch) in den Vorgarten.
    Wenn ich ihn da mal an der Leine habe, gebe ich nach und lass sie gar nicht erst auf Spannung kommen. Aber eben auch nur im Vorgarten. Und meist ist er da eh ohne.


    Das mit den Menschen/ Hunden kenne ich auch.
    Die Eingewöhnungstage war er da sehr unsicher und hat ohnehin gebellt. Bei denen, wo ich ihn hingelassen hab, hab ich ihn machen lassen (war mir wichtig, dass er selbst positive Erfahrungen sammelt und ich ihn nicht raus nehme oder nachher noch bestätige, dass Kläfferei gerechtfertigt ist). Wenn ich ihn nicht hingelassen hab (weil Situation nicht passte), hab ich seine Aufmerksamkeit frühzeitig gefordert und mit ihm ne kleine Übung gemacht.
    Bei Hunden ist er jetzt zwar meist schon still und weniger unsicher, aber hinziehen würde er trotzdem nicht. Da geht er vorsichtig nach vorne, hält sich in meiner Nähe auf und guckt erst Mal, ob ihm der Andere nun gefällt oder nicht.


    Bei Menschen freut er sich mittlerweile aber nun auch und will meist hin. Da kann ich deine Überlegung schon gut nachvollziehen. Aber irgendwie habe ich nicht den Eindruck, dass er da was fehlverknüpft.
    Ich hole ihn, wenn er denn zieht, ja nicht komplett weg von den Menschen. Ich fordere früh seine Aufmerksamkeit und wenn wir nah dran sind, darf er hin. Wenn er mal in die Situation kommt, zu ziehen, bleibe ich stehen, wie sonst auch. Das kennt er ja. Und dann geht es auch weiter und er darf hin. Kein "Menschen-Verbot" oder so. Und wenn wir dann da sind, achte ich immer drauf, mich mit den Menschen zu unterhalten (bei so kleinen Würmern wird oft auch gemeinsam gelacht) und ihn zu bestätigen. Dadurch kriegt er schon mit, dass ich das fördere und gut finde. Sehe ich ja auch daran, dass er die Unsicherheit schnell wieder abgelegt hat.
    Das Leine-Stehen-Bleiben-Training (was halt nicht oft vorkommt), kennt er auch unabhängig davon und weiß, was ich von ihm will. Und dadurch auch, dass das mit den Menschen nix zu tun hat.


    Hätte ich das bei anderen Hunden auch, würde ich es vom Prinzip gleich machen, denke ich. Nur hat man da noch das "Problem", das Hunde im Freilauf vielleicht schneller reinplatzen, als gewollt. Müsste man ausprobieren...
    An der Leine gibt es bei uns von den Strecken her schon so wie so nicht viele Hundebegegnungen. Und wenn ich im Wald anleine, dann ja, weil der Andere angeleint ist und gar kein Kontakt erwünscht ist. Dann gucke ich wieder, dass ich ne kleine Übung mit ihm mache und er bei mir ist mit seiner Konzentration. Was überhaupt kein Thema ist bei ihm (noch).
    Und bei abgeleinten Hundebegnungen erübrigt sich das Problem der Leinen-Fehlverknüpfung ja.


    Hilft dir jetzt nur bedingt, weil gewisse Probleme einfach gar nicht da sind, die ihr habt/ hattet. Aber ich dachte ich schilder einfach mal, wie das bei uns läuft ;)

    Mit Anjou und Joucas (Aussie und Toller)


    Im Herzen "Miko - mein ewiges Baby" (Thread ist unter dem Titel zu finden)

  • Hi,
    bei uns wird das Thema Leine ganz anders trainiert.
    Ein Ziehen wird in jeder Hinsicht schon vorher gestoppt. Weder Hund, noch Mensch dürfen an der Leine ziehen. Denn wieso sollte es der Eine dürfen, der Andere aber nicht?
    Hierzu wird einfach der Hund genau beobachtet und schon vor der gespannten Leine versucht der Mensch die Aufmerksamkeit zu erlangen. Wir arbeiten nur mit einer mind. 3 Meter langen Leine, denn hier hat man genug Zeit zum frühzeitigen Handeln.
    Sollte der Hund dennoch so abgelenkt sein, dass er sich nicht ablenken lässt, dann sind die letzten 20cm dafür da, dass man den Hund langsam (!) ausbremst...wir die Handbremse beim Fahrrad. Sobald der Hund dann die Spannung löst geht man einfach wieder locker weiter.
    Vor einem Richtungswechsel haben wir immer erst die Aufmerksamkeit unseres Hundes geholt und ihn NIEMALS einfach an der Leine hinter uns her gezogen. (So hat sie auch sehr schnell das Kommando "weiter" gelernt und verinnerlicht.)
    Auch ein zupfen haben wir immer vermieden, da wir absolut KEINE Kommunikation über die Leine mit unserem Hunde führen...die dient bei uns nur zur Sicherheit!!!
    Begrüßungen von Fremden (egal ob Hund oder Mensch), haben immer erst nach unserem Okay stattgefunden.
    Fast 2,5 Jahre haben wir unsere Maya jetzt (sie war damals 3 Monate alt und kannte gar nichts) und ich würde es immer genau so wieder machen.
    Das übliche Leinenproblem haben wir so NIE mit Maya gehabt. Selbst beim Schnüffeln achtet sie auf die Leinenspannung. ;-)

  • Zitat von "Lobezno"

    Hallo. Für das Pipimachen kann ich dir eine längere Leine empfehlen, so dass er genügend Raum hat sich eine Stelle zu erschnüffeln.


    Längere Leine... ist notiert! :gut:


    Zitat von "Lobezno"


    Du kannst es deinem Hund einfacher machen wenn du von Anfang an unterbindest dass er an der Leine gestreichelt wird oder an der Leine Kontakt zu anderen Hunden hat.


    Aber ist das nicht total schlecht für die Sozialisierung? Ich dachte "kontrollierter Kontakt" (also nachdem ich mein "go" gegeben hab) wäre besser!? (Das heißt allerdings nicht, dass ich meinen Welpen (der ja noch nicht da ist) von jedem betatschen lassen würde, oder jeden Hundekontakt erlauben würde.) Könnte es dann nicht außerdem passieren, dass sich der Welpe dann den Kontakt im Freilauf holt, den ich an der Leine konsequent unterbinde? So das er dann richtig hochdreht und seine Freiheit genießt?


    Zitat von "Tani88"


    Ich gehöre ja zur Kategorie "sich vorher verrückt machen". Leine laufen war aber ehrlich gesagt eins der Themen, wo ich mir kaum Gedanken gemacht hab.


    Du glaubst gar nicht über was ich mir außer der Leinenführigkeit noch für wilde Gedanken mache. :ops:


    Zitat von "Tani88"


    Hilft dir jetzt nur bedingt, weil gewisse Probleme einfach gar nicht da sind, die ihr habt/ hattet. Aber ich dachte ich schilder einfach mal, wie das bei uns läuft ;)


    Doch doch es hilft mir. Es ist wirklich interessant zu lesen, wie es bei dir/anderen läuft. :smile:
    Und das du schon bei so einem Lütten mit dem Stehenbleib-Trick arbeitest finde ich gut. Ich hab den erst viel später angewendet und ich war mir nicht sicher ob das auch schon bei einem Welpen funktioniert.


    Zitat von "jasuma"

    Wir arbeiten nur mit einer mind. 3 Meter langen Leine, denn hier hat man genug Zeit zum frühzeitigen Handeln.
    Sollte der Hund dennoch so abgelenkt sein, dass er sich nicht ablenken lässt, dann sind die letzten 20cm dafür da, dass man den Hund langsam (!) ausbremst...wir die Handbremse beim Fahrrad.


    Wie genau funktioniert diese "Handbremse"? Wie bekommst du die Aufmerksamkeit? Machst du eine Bewegung oder gibst du einen Befehl?


    Zitat von "jasuma"

    Begrüßungen von Fremden (egal ob Hund oder Mensch), haben immer erst nach unserem Okay stattgefunden.


    Genau so möchte ich das auch machen. *hier fehlt ein Smilie wegen der Smilie-Begrenzung"
    EDIT: Mir fällt grad auf, dass ich doch noch einen hätte machen können! :lol:

    Liebe Grüße von Dorothee mit Chi-Yorkie Nelly (*26.06.05)
    Beardie-Mix Socke (Püppi) (*29.05.94 †06.11.07)
    A million times I cried. If love alone could have saved you, you never would have died.

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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