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    Hallo liebe Foris,


    würde mich mal interessieren ob es euch in dem schönsten :headbash: Alter eures Hundes ebenso ging, wie es uns z.Zt. geht.


    Wir haben unseren Labbi Paul mit 9 Monaten bekommen. Nun ist er stolze 13 Monate alt und völlig Durchgeknallt und auf der Flucht .


    Mit Bauchweh und Angst haben wir ihn nach ca. 4 Wochen zusammen leben, das erstmal laufen lassen. Und siehe da, es funktionierte eigentlich ganz gut. Danach haben wir ihn auf einem Auto sicheren Gebiet (Felder und Wiesen) täglich richtig laufen lassen.



    Nun kam der erste Schnee und schwup die wup war Paulchen der ersten Fährte hinterher und kam nach ca. 5 Minunten wieder an. An die Leine und weiter gings. Das war Ende November. Seit dem ist er nur noch sporadich offline unterwegs. Wenn ich denke das er ein guter Tag hat (reagiert gut auf mich) dann lass ich ihn auch ohne Leine laufen.


    Aber diese Tage gibts seit ca. 2 Wochen nicht mehr :gott:


    Sonntag vor 2 Wochen war er das erste mal für ca. 45 Minuten alleine unterwegs und hat Rehe gejagt (hat aber denke ich mal keins bekommen, das hätte man denk ich mal an seinem hellen fell gesehen)
    Dann kam er und hat sich ohne widerwillen anleinen lassen.


    Und seit dem trau ich mich echt nicht mehr ihn laufen zu lassen.


    Jetzt geh ich nur noch mit einer 5 m Leine raus.


    Ich bin auch total uninteresant für ihn draussen. Leckerlis werden nur abgeholt und Spielzeug interessiert ihn null (nur im Haus). Die Nase hängt nur noch auf dem Boden und er ist total unenspannt (hektische Bewegungen und ständiges schnelles rumgucken in der Gegend, als würde er was ganz dringend suchen)


    Es ist wirklich schwer seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Da kann ich mich tausend mal zum Clown machen und mit Leckerlis rumwedeln. :headbash:


    Sein Köpfchen wird jeden Tag gefordert, sei es mit Kommandos üben, Leckerli in der Wohnung suchen....


    Aber nur das Köpfchen auslasten reicht doch nicht, oder ?


    Zuhause ist er dann erst mal total aufgedreht und wir müssen ihn erst mal runterkommen lassen. (Hund auf Platz und warten bis er wieder entspannt ist. Das kann bis zu 10 Minuten dauern)


    Wart ihr auch schon mal in einer ähnlichen Situation und habt eurem Hund richtig angemerkt das er nicht weiss wohin mit seiner Power ?


    Was habt ihr gemacht ?? :hilfe:



    lg Nicole

    Daniel, Nicole und Paul (01.12.2009)


    ...unvergessen unser Rex(28.9.2001-10.08.2010)Du bist immer in unserem Herzen

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  • Warum benutzt ihr keine Schleppleine?


    Ruft den Hund zwischen durch, wenn er offline läuft zu euch und belohnt ihn.
    Wenn er ihn nur ruft um ihn anzuleinen wird er seltener kommen.


    Edit: Ich hab noch einen Tipp für Unterwegs. Leberwurst aus der Tube oder eine Futtertube selbst befüllen. Da kann kein Hund widerstehen. ;)


    Achja und versteckt euch, wenn er nicht auf euch achtet oder rennt in die andere Richtung.

    Liebe Grüße
    Abby und Pollux

  • Hallo Nicole,


    ja das ist eine sche.... Situation. Dein Hund hat das Jagen entdeckt und hatte auch noch Erfolg.


    Zum einen: in den kommenden Wochen würde ich den Hund nur noch angeleint halten. Das kann die Führleine aber auch (um der Bewegung genüge zu tun) eine Schleppleine sein.


    Jede weitere erfolgreiche Jagd wird das Problem nur weiter verschärfen, also sichere den Hund ab.


    Jetzt zum Gegensteuern......dein Hund scheint seine Nase ja gut einsetzen zu können, hast du schonmal darüber nachgedacht, mit ihm ins Mantrailing einzusteigen?


    Hintergrund: Mantrailing ist Teamwork und dient der Bindungsarbeit zwischen Hund und seinem Halter. Zudem kann der Hund kontrolliert seinem Jagdtrieb nachgehen, was ihm eine Befriedigung verschafft.


    Wir selber betreiben Mantrailing inzwischen 2 Jahre und gerade unser Momo war auch so ein Stöberer. Kaum auf einer Spur, waren wir so gut wie abgemeldet.


    Da beim Mantrailing nicht der Hund sondern der Mensch entscheidet wann es losgeht, bietet sich dieser Beschäftigungsart an um an dem Jagdverhalten des Hundes zu arbeiten. Erst wenn ich das ok gebe, geht es los - nicht vorher!


    Gerade heute morgen war es, da sind uns 4 Rehe über den Weg gelaufen und obwohl meine Hunde im Freilauf waren (sie haben natürlich lange Hälse bekommen) sind sie bei mir geblieben.


    Eine Situation, die vor 2 Jahren undenkbar gewesen wäre.


    Vielleicht ist das eine Möglichkeit für dich und deinem Schnuffel. Wir jedenfalls lieben Mantrailing und sind jedesmal mit Herz und Seele dabei ;-)


    Lg
    Volker

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  • Hey Volker,


    Vielen Dank für deine Antwort.


    Das wäre echt was für uns...muss mich mal genauer damit beschäftigen.


    Wir haben am Samstag eine Trainingsstunde mit unserem Hundetrainer, wo es um Fährtensuche geht. Hoffe dass das auch was bringt -> Arbeit MIT dem Hund !


    Es tut mir aber im Herz weh, wenn ich den Hund nicht laufen lassen kann. Aber so ist das halt, wenn man sich einen Hund mit manchmal mehr oder weniger Jadttrieb holt :p


    Was hast du getan in der Zeit wo du deine Fellnasen einfach nicht laufen lassen konntest ? Auch an die Schlepp, damit sie wenigsten bissi mehr sich bewegen können?


    lg nicole

    Daniel, Nicole und Paul (01.12.2009)


    ...unvergessen unser Rex(28.9.2001-10.08.2010)Du bist immer in unserem Herzen

  • Hallo Nicole,


    also ganz ehrlich? Der Freilauf draussen in freier Natur war komplett gestrichen!


    Der Hund bekam ein Geschirr und daran wurde die Schleppleine (SL) befestigt. Gerade am Anfang neigte Momo dazu, trotz SL voll durchzustarten. Hast du nun eine 10 mtr SL und der Hund befindet sich gerade 10 mtr. hinter Dir und beginnt zu spurten, dann hat der Hund im "Idealfall" 20 mtr um zu beschleunigen. Was dann geschieht, wenn die Leine zu ende geht, kannst du dir sicher denken.


    Aus gesundheitlich Gründen rate ich daher dringend, dem Hund unbedingt ein Geschirr anzulegen. Knallt er dann mal in die Leine, verteilt sich die Kraft auf den Körper. Machst du ihn am Halsband fest, risikierst du Verletzungen beim Hund, die mitunter schlimm ausfallen können.


    Freilauf gab es nur in abgesicherten Bereichen wie eingezäunten Wiesen. Sobald wir uns aber wieder in freier Wildbahn bewegt haben, wurde wieder angeleint.


    Wir legten ohnehin Wert darauf, dass sich unsere Hunde nicht 20-30 oder noch mehr Meter von uns wegbewegen, somit war die SL kein allzu grosses Problem.


    Nach einigen Monaten dachten wir, es wäre geschafft und riskierten dann einen Freigang. Schon beim 1. Reh oder Hasen, den er erblickte, war er schon wieder weg. Also wieder an die SL und für weitere Monate geübt.


    Als wir Momo bekommen haben, war er gerade 6 Monate alt. Der Vorbesitzer hat total versagt und wir bekamen einen Hund, der alles und jeden anbellte, verfolgte und stellte. Von daher war gar keine andere Möglichkeit gegeben als ihn an die SL zu legen.


    Heute ist Momo 5,5 Jahre alt und seit etwa 1 Jahr darf er sich auf Spaziergängen frei bewegen. Allerdings nur in unserer unmittelbaren Nähe, ein Vorauslaufen ist nachwievor untersagt.


    Das war eine lange und zeitweise auch absolut stressige Zeit, wo wir manchmal am liebsten alles hingeworfen hätten. Aber heute kann ich rückblickend behaupten, dass sich diese Geduld gelohnt hat.


    Wir nennen ihn liebevoll unser "kleines Arschloch", weil er es sich selbst und uns lange Zeit sehr schwer gemacht hat. Sowas prägt ;-)


    Das Mantrailing haben wir dann mit ihm vor ca. 2 Jahren begonnen, weil er immer noch ein wenig scheu gegenüber Männern war. Mal ging es gut, mal wurde verbellt. Unsere Idee war es dann, mit dem Mantrailing zu beginnen, weil dort am Ende einer Trail immer ein "Jackpot" wartet. Die Versteckperson (VP genannt) überreicht dem Hund die Belohnung.


    Der Hund lernt also, dass JEDER Mensch, völlig gleich ob bekannt oder fremd, positiv belegt ist, da der Hund ja seinen Jackpot bekommt.


    Mal ganz davon abgesehen, dass Momo im Mantrailing richtig aufgeblüht ist, hat es uns tatsächlich geholfen, dass er dieses Misstrauen gegenüber fremden Menschen deutlich reduziert hat.


    Für uns war Mantrailing quasi der letzte Schliff zum Erfolg.


    Ich habe bis heute einige Hunde gesehen und da war bisher nicht ein Hund dabei, der keinen Spass an dieser Art Arbeit hatte.


    Vielleicht ist es ja auch etwas für dich und deinen Hund.


    Lg
    Volker

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hey Nicole,


    ich hab hier einen ca. 14 Monate jungen Spring-Ins-Feld der genauso ist wie Deiner - naja fast, wenn ich rufe, kommt er - ABER nur wenn keine Hunde in der Nähe sind.


    Der Rest ist bei uns genauso wie bei Euch. Nase aufm Boden und absolut hibbelig und es ist nicht möglich ihn auf mich zu konzentrieren :headbash:


    An solchen Tagen lass ich ihn nur schnuppern und fordere nur das Nötigste von ihm - das aber konsequent.


    An solchen Tagen kommt er auch nicht von der Schleppi. Üb wirklich immer wieder das Abrufen! Machen wir auch grad wieder verstärkt.


    Bei uns hat verstecken auch immer prima geholfen - unser Hund rennt nie mehr soweit weg, dass er uns nicht mehr sieht :gut:


    Verstecken, Suchspiele, mal ein Blatt untersuchen, Richtungswechsel und nicht von der Leine lassen, so dass er keine Erfolge mehr hat.


    Viel Erfolg!

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