kimon zeigt plötzlich angst

  • hallo zusammen,
    unser hund ist jetzt 8 monate. bisher konnten wir problemlos mit ihm überall hingehen.
    er hat sich immer sehr frei und ohne jegliche anzeichen von angst bewegt.
    vor ein paar tagen wollten wir ihm neues hundegeschirr kaufen,
    um die richtige größe für ihn zu nehmen wollten wir ihn herein holen.
    wir rechneten eigentlich damit, dass er gar nicht schnell genug in den laden kommen kann,schon allein wegen der gerüche .
    er streubte sich so sehr,dass ich fast probleme bekam ihn fest zu halten.
    begleitet vom ängstlich klingendem winseln,blieb mir nichts anderes übrig als ihn wieder ins auto zu bringen.
    einen tag später fuhren wir zu meiner mutter.
    er war schon im november bei ihr und fühlte, oder besser gesagt bewegte sich als sei er zuhause.
    sehr locker und entspannt.
    als wir aber dort ankamen wollte er nicht einmal das grundstück betreten.
    schließlich kam er mit gutem zureden doch noch mit ins haus.
    da winselte er aber auch,und lag nur vor der terassentür durch die wir auch hinein gegangen sind.
    meine frage...ist das in dem alter normal?

    er hat noch nie schlechtes erlebt.

    gruß monika :smile:

  • Huhu,

    diese Phase haben viele Junghunde in der Pubertät und auch später nochmal mit ca. 2 Jahren.

    Bestätige ihn nicht in seiner Angst, zeig ihm Gegenstände, die ihm komisch vorkommen, lass ihm Zeit und dann wird das schon.

    Gruß
    Bibi

  • Dein 1. Fred zum Thema ist gerade mal eine Dreiviertelstunde alt... Alte Weiber sind keine D-Züge und wollen auch erst einmal Nahrung aufnehmen.

    Zum Thema:

    Der Hund ist ungefähr 8 Monate alt und üblicherweise treten um den 9. Monat rum die "Spooky Periods" auf. Das sind plötzliche Angstphasen, in denen Hund vor Dingen Angst zeigen kann, die er bereits kennt.

    Dann ward ihr im Laden, den er noch nicht kannte und die vielen Gerüche, u.a. eben auch anderer Hunde usw. usf. können ihn verunsichert haben.

    Was jetzt hilft: Ruhe bewahren, Geduld, durch eigenes souveränes Verhalten Sicherheit geben und dem Hund in ängstigenden Situationen Zeit lassen, sie sich anzuschauen. Und wenn es ganz hart kommt - er also Panik zeigt - auch mal aus der Situatione rausnehmen, etwas Distanz schaffen und es ggf. am nächsten Tag wieder versuchen.

    Das Ganze immer vorausgesetzt, sonst ist mit ihm alles i.O., d.h. er frisst, trinkt, spielt, schläft wie immer. Wenn nicht, ist ein TA-Besuch angesagt, denn plötzliche Ängste können auch schmerzinduziert sein.

    Den Spaß habt ihr um den 17. Lebensmonat rum dann nochmal...

    cazcarra

  • Zitat

    Die Pubertät

    8. bis 12. Lebensmonat
    In der Pubertät wird die Geschlechtsreife entwickelt. Bei der Hündin zeigt sich die erste Läufigkeit. In dieser Phase sind die Hunde oft im Wesen stark verändert. Sie werden analog zum Menschen unsicher, ängstlich, eigensinnig, manchmal sogar aggressiv und in jedem Fall überempfindlich gegen ihre Umwelt. Sie haben eine Zeit lang einfach „schlechte Nerven“ und sollten in dieser Zeit rücksichtsvoll, liebevoll und behutsam behandelt werden.

    (...)

    http://www.hundesport-weilheim.de/welpenkurs/Ent…phaseWelpen.htm

  • danke für die ratschläge von euch.
    damit kann ich doch etwas anfangen. der "kleine" ist ansonsten total inordnung. er frisst mit gutem appetit,trinkt regelmäßig, und spielt mit freuden. ein ganz liebenswerter, entzückender bursche.

    nochmals vielen dank
    euch noch einen schönen abend
    liebe grüße monika

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